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30.10.2025 21:40:11 |
Guten Tag in das Forum, ich besitze ein altes Zweifamilienhaus mit Baujahr 1969 und 268 m2 Wohnfläche, welche sich über zwei Untergeschoße, ein Erdgeschoß und ein Dachgeschoß verteilen. Das Haus wurde in massiver Bauweise erstellt. Die Fundamente werden in Stampfbeton B120 ausgeführt. Umfassungen gegen das Erdreich doppelhäuptiger Schalbeton B160 bzw B225. Umfassungen im Erdgeschoss sowie im Dachgeschoss wurden mit Bimsvollsteinen gemauert. Die tragenden und nichttragenden Zwischenwände werden ebenfalls aus Bimsvollsteinen erstellt. Stehender Dachstuhl. Die Dicke der Außenwände beträgt 30 cm. Das Dach hat eine Dämmung, jedoch keine Dampfsperre. Die oberste Geschoßdecke ist nicht gedämmt ebenso nicht gedämmt die Decke des zweiten Untergeschoßes. Das Haus hat lange Dachschrägen (Breite des Daches bis zum First 7,23 Meter, Länge des Daches 13,90 Meter, Neigung des Daches 30 Grad). Die Fenster sind zweifach verglast. Die Ölzentralheizung hat 43 KW von Viessmann aus dem Jahr 1981, der Brenner ist von Weißhaupt aus dem Jahr 1993. Das Wohnzimmer hat einen nicht wasserführenden Pelletofen mit 6 KW. Die Heizkörper wurden alle erneuert. Es sind 22 Stück. Buderus Flachheizkörper Typ 21 und 22. Nach Lesen hier im Forum habe ich im Sommer einen Wärmemengenzähler (Sensostar Engelmann) einbauen lassen: die kummulierte Wärmemenge seit Inbetriebnahme beträgt 2.096 MWh, die aktuelle Leistung in kW beträgt 8,030 kW bei einer Vorlauftemperatur von 45,3 Grad und eine Rücklauftemperatur von 40,6 Grad. Meine Frage ist, ob das Haus für eine Wärmepumpe geeignet ist. Vielen Dank. Viele Grüße Markus Koch
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31.10.2025 07:15:13 |
Hallo Markus, ich würde an deiner Stelle mit dem Wärmemengenzähler den Winter abwarten. Vorlauftemperatur beobachten, ob diese auch bei Minusgraden beibehalten werden kann. Schade, dass die Heizkörper schon getauscht wurden, sonst hätte ich persönlich auf Typ 33 umgestellt, um die Vorlauftemperatur noch weiter absenken zu können. Theoretisch kannst du in jedes Haus eine Wärmepumpe einbauen. Die Frage ist nur zu welchem Preis hinsichtlich Stromverbrauch…
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31.10.2025 07:15:41 |
Zitat von markusxaver  aktuelle Leistung in kW beträgt 8,030 kW
Bei welcher Außentemperatur? Kennst du deine Normaußentemperatur? Den Wert solltest du mal im Auge behalten, wenn es im Winter friert. Wenn das dann jenseits von 15 kW wird, kannst du die Wärmepumpe leider vorerst vergessen. Da hilft dann nur, die Außenwände zu dämmen, um den Wärmebedarf zu reduzieren. Idealerweise sollte die Heizlast unter 10kW im Winter bleiben.
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31.10.2025 08:18:51 |
Zitat von ajokr  Zitat von markusxaver  [...] Den Wert solltest du mal im Auge behalten, wenn es im Winter friert. Wenn das dann jenseits von 15 kW wird, kannst du die Wärmepumpe leider[...] Finde ich etwas zu pauschal. Einen Kaminofen 6 kW zur Ergänzung bei Spitzenlasten ist auch vorhanden. Sind weitere Dämmmaßnahmen geplant? Evtl können einzelne Heizkörper gegen größere getauscht werden oder zur Not die bestehenden mit Lüftern ausgestattet werden.
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31.10.2025 09:14:33 |
Zitat von Infernorider  Zitat von ajokr  [...] Finde ich etwas zu pauschal. Einen Kaminofen 6 kW zur Ergänzung bei Spitzenlasten ist auch vorhanden. Der heizt aber nur einen Raum von vier Etagen. Eine Einbindung in den Heizkreis per Wassertasche ist ja nicht möglich. Wenn ich als aktuelle Außentemperatur mal 5°C annehme, bin ich bei -10°C NAT linear extrapoliert schon bei 70°C Vorlauf und 16 kW Heizbedarf. In manchen Ecken von DE wird es allerdings noch kälter. Da wird sich eine WP schwer tun.
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31.10.2025 09:22:20 |
Ich würde raten die Wärmemenge monatlich notieren und wenn es nacher mal richtig kälter wird auch durchaus mal täglich. Die meisten Zähler geben die Daten auch für die letzten 12 Monate auf monatsbasis aus. Je detaillierter die Daten, desto besser kann man planen. Wie wird denn der Pelletofen genutzt? Für die Messung wäre es ja besser, wenn er erstmal aus bleibt, da sonst das Ergebnis verfälscht wird. Ansosten sollte man eben auch notieren, was dort an Brennstoff (art und Menge) verfeuert wird, damit man das hinzuaddieren kann. Typ 22 geht meistens in Ordnung, aber Typ 21 könnte schon manchmal kritisch sein. Muss man dann aber auch etwas detaillierter prüfen und im Zweifel reicht es auch 1-2 Heizkörper zu tauschen. Was hast du denn für einen Durchfluss? Zeigt der Zähler ja auch an. Geht evt noch etwas mehr, wenn man de Pumpe beeinflussen kann? Ich gehe mal davon aus, dass das Haus komplett beheizt wird und 24 Stunden lang oder sind Nachtabsenkungen programmiert?
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31.10.2025 09:39:00 |
Zitat von ThomasShmitt  Was hast du denn für einen Durchfluss?
aktuelle Leistung in kW beträgt 8,030 kW bei einer Vorlauftemperatur von 45,3 Grad und eine Rücklauftemperatur von 40,6 GradQ = 1,16 * Vs * (VL - RL) Somit wären dass aktuell 1473 l/h Volumenstrom. Kommt aber auf die derzeitige Regelung an, ob sie bei kälteren Temperaturen die Spreizung oder auch den Volumenstrom erhöht.
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31.10.2025 09:52:49 |
Zitat von ajokr  Zitat von Infernorider  [...] Der heizt aber nur einen Raum von vier Etagen. Eine Einbindung in den Heizkreis per Wassertasche ist ja nicht möglich. Wenn ich als aktuelle Außentemperatur mal 5°C annehme, bin ich bei -10°C NAT linear extrapoliert schon bei 70°C Vorlauf und 16 kW Heizbedarf. In manchen[...] Da hast du vollkommen Recht, bei 70 Grad macht das wenig Sinn… Wie gesagt, ausprobieren wie weit sich die VLTemp senken lässt.
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31.10.2025 13:06:40 |
Vielen Dank für die schnelle Hilfe an alle Experten. Meine Normaußentemperatur beträgt: -13,5 Grad. Die Jahresmitteltemperatur liegt bei 7,4 Grad. Mein aktueller Durchfluß liegt bei 1.323 m3/ Stunde. Ich heize derzeit nur 2 x 2 Stunden von 5.00 Uhr bis 7.00 Uhr und von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Der Pelletofen ist nicht in Betrieb. Eine Nachtabsenkung ist vorhanden. Weitere Dämmaßnahmen sind nicht geplant, jedoch ist eine Photovoltaikanlage beauftragt mit 11,25 kWp auf der Südseite des Daches.
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31.10.2025 15:59:22 |
Zitat von Infernorider  Ich heize derzeit nur 2 x 2 Stunden von 5.00 Uhr bis 7.00 Uhr und von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr.
Also 8 kW * 4 / 24 macht 1,3 kW. Das hört sich schon mal besser an. Aber melde dich mal mit neuen Werten, wenn du wieder durchheizen musst. Im Moment ist jede Prognose noch Kaffeesatzleserei. Die PV bringt beim Heizen wenig, weil die im Sommer liefert, und die WP in kalten Winternächten Strom braucht. Batteriespeicher helfen über den Tag, aber nicht übers ganze Jahr hinweg. Aber du kannst vielleicht über eine Klimaanlage zur Kühlung nachdenken. Die läuft synchron zum PV-Ertrag, und kann im Winter auch zuheizen.
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08.12.2025 22:50:22 |
Wie sollte ich meine Heizkurve vom Kesselkreis und vom Mischerkreis am besten einstellen? Meine Heizung hat überall Heizkörper bis auf einen Raum im Keller mit Sauna und Fußbodenheizung, welche derzeit nicht aktiv ist. In der Bedienungsanleitung steht, daß die Mischerkreislauf niemals höher als der Kesselkreislauf eingestellt sein sollte. Ist dies richtig? Danke. |
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08.12.2025 23:40:22 |
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09.12.2025 09:27:00 |
Hallo, ich habe auch ein Haus aus den 60ern aber nur 160 m2 und 2 Etagen + Keller unbeheizt. Früher ein Ölbrenner mit 16 kW, nun eine Sole Wärmepumpe 8 kW mit Ringgrabenkollektor. Zusätzlich habe ich einen Kaminofen 6 kW mit Speichersteinen im Wohnzimmer. Heizung wie bei dir nur Heizkörper allerdings 33er und einen Gliederheizkörper im Wohnzimmer, mit 68 m2 der größte Raum im Haus. In den anderen Räumen 22 und 33er gemischt. Meine aktuelle Vorlauftemperatur liegt bei 31 Grad, das liegt aber daran das unter 30°C bei Heizkörpern nicht viel passiert bezüglich Wärmeabgabe. Mit Lüftern beginne ich gerade zu experimentieren. Eigentlich möchte ich aber mittelfristig noch Flächenheizungen (Wand oder Decke) ergänzen. Du hast ja nun schon erste Ergebnisse zu deinen Wärmemengen an den kalten Tagen. Das ist dann eine gute Basis zur Bedarfsermittlung nach der Heizsaison. Parallel sollte aber auch eine raumweise Heizlastberechnung erfolgen, damit die Dimensionierung der Wärmepumpe passt und man sieht wo ggf. noch nachgebessert werden sollte. Es gibt da bei der neuen Heizung viele Möglichkeiten bezüglich Effizienz, Eigenanteil und Kostenrahmen. Den Mischerkreis kannst du vorerst vernachlässigen, da nicht in Gebrauch. Er kann nicht höher eingestellt sein, als deine Vorlauftemperatur da sonst nie zugemischt wird. Bei den älteren Anlagen war z.B. Vorlauf Heizkörper 60 °C und FBH nur 30 °C , dann mischt dein Mischer von 60 auf 30 °C runter. Bei Wärmepumpen willst du möglichst niedrige Vorlauftemperaturen fahren und auf Energieverbraucher wie Mischer verzichten. Um die gleiche Wärmemenge in den Raum zu bekommen, brauchst du also mehr Heizfläche (HK 33 statt 22) und ein anderes Heizverhalten. z.B. keine Schaltzeiten um Start/ Stop zu vermeiden, Nachtabsenkung überdenken, Verzicht auf Einzelraumregler/Thermostate da immer voll geöffnet und Regelung über die Vorlauftemperatur. Möglichst keine unbeheizten Räume im Wohnbereich. Möglichst ähnliche Temperaturen im ganzen Haus. Wenn du neue Heizkörper hast, sind auch neue einstellbare Ventile verbaut. Wurde ein hydraulischer Abgleich vom Heizungsbauer gemacht? Auch hier bezüglich hydraulischer bzw. thermischer Abgleich mal im Forum stöbern. Zu den meisten dieser Themen findest du hier im Forum eine Menge an Informationen.
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09.12.2025 13:54:02 |
Ein Heizungsabgleich wurde noch nicht gemacht. Meine Heizkurve Kesselkreis steht derzeit bei 1,5 und meine Heizkurve Mischerkreis steht bei 1,0. Soll ich den Mischerkreis annähern an den Kesselkreis oder genau gleich? Danke.
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09.12.2025 14:56:17 |
Dein Brenner scheint sehr üppig dimensioniert. Deine Vorlauftemperaturen sind vermutlich noch klassisch hoch eingestellt. Bei mir stand die beim Einzug vor langer Zeit noch auf 65°C am Ölbrenner. Was deine Heizkurve bei 1,5 bedeutet kann ich nicht sagen. Steht vielleicht in der alten Viessmann Anleitung. Bei meiner Nibe bin ich bei Heizkurve 6 und werde demnächst eine eigene Heizkurve hinterlegen. Da sind es heute 32 °C VL und momentan 29°C Rücklauf bei 25 Hz und etwa 0,3 kWh. Damit haben wir 21 °C im Haus. Ich vermute mal, dass du mit der Heizkurve vom Kessel immer etwas über der anderen Kurve bleiben musst. Aber solange die FBH nicht in Gebrauch ist, sollte es auch unproblematisch sein. Schade das si im Keller ist und nicht in der Stube ;-). Such mal im Forum nach thermischem Abgleich und dann beginnt der Kreislauf Justierung, Messung und Abwarten. Wenn du den Thermostatkopf demontierst, siehst du eine Skala für den hydraulischen Abgleich. Die sollte zu Beginn überall auf dem höchsten Wert stehen, wenn dein Heizungsbauer noch nicht abgeglichen hat. Ziel ist Wunschtemperatur in allen Räumen bei möglichst niedriger Vorlauftemperatur. Wie sieht deine Heizkreispumpe aus? Ist das schon eine modernere Version oder noch das Basisteil mit 3 einstellbaren Geschwindigkeiten?
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09.12.2025 15:06:04 |
Du schreibst der Kessel hat 43 kW das ist vermutlich nur die max. zulässige Leistung. Hier interessiert die Brennerleistung und da steht beim Brenner auch nur ein Bereich auf dem Typenschild. Die Leistung ergibt sich aus der Düse und deren Einstellungen. Da du den Wärmemengenzähler hast, kommen wir mit diesen aktuellen Zahlen eher weiter.
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09.12.2025 15:26:56 |
Ist der Mischer nur für die FBH im Saunazimmer oder mischt der auch die Temperatur im Heizkörperkreis runter? Nachdem du den Ölkessel bald austauschen willst, kannst du beide Heizkurven mal auf 0,8 stellen. Problematisch wäre das nur wenn du ihn noch länger benutzen willst und sich durch die Absenkung Kondensat im Kessel bildet. Jetzt gab es ja schon ein paar Tage nach 0°AT, wie hoch war da die Heizlast? Hast du die Vorjahresverbräuche noch? Wieviel Bäder hat das Haus und wieviele Leute wohnen darin? Wenn du noch die PLZ eingibst könntest du hier zur Plausibilisierung eine Heizlastberechnung nach Vorjahresverbrauch machen. https://www.waermepumpe.de/werkzeuge/heizlastrechner/
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09.12.2025 15:56:09 |
Zitat von markusxaver  Ein Heizungsabgleich wurde noch nicht gemacht. Meine Heizkurve Kesselkreis steht derzeit bei 1,5 und meine Heizkurve Mischerkreis steht bei 1,0. Soll ich den Mischerkreis annähern an den Kesselkreis oder genau gleich? Danke. Was hängt denn am Mischerkreis? Für ne FBH kommt mir 1,0 sehr viel vor. Da sollte schon ne Null vor dem Komma stehen. Ich habe meine Heizkörper am Brenner zuletzt mit einer Steigung von 1,0 und Parallelverschiebung von 9K bedient. Das hängt aber natürlich auch davon ab, wieviel Wärme durch die Wände entschwindet. Mit der Wärmepumpe ist es bei der 1,0 geblieben. Liegt trotzdem etwas niedriger als zuvor.
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09.12.2025 16:29:34 |
Das hört sich alles sehr unstrukturiert und wild an. Einzig, dass mindestens 1.300l/h durchgehen kann man gesichert ansehen. Ob das zu Geräuschen führt oder nicht ist unklar. Sommer bis Ende Oktober 2100kWh läuft wohl auf irgendwas zwischen 10000 und 20000 kWh im Jahr raus. Wäre ne Heizlast von 4-9kW. Tagesmitteltemperatur war am 30.10. irgendwo zwischen 5-10°C, je nach Lage. (zugspitze etc. kälter) Also irgendwas zwischen 30 und 45% der Heizlast bei NAT. Mit Fremdwärme eher 20-40%. Also 0.8-3.6kW Heizlast. Da würde es helfen die Beobachtungen auch komplett zu beschreiben. Vorlauf/Rücklauf/Leistung haben keinen Wert, wenn die Außentemperatur und Raumtemperatur nicht dabei stehen. Aktuell und im Tagesmittel. Aber wenn die Heizung nur 2x2 Stunden am Tag läuft kann man eh kaum was sagen. Wie kommst du auf so nen Unfug? Oder ist da kein Puffer verbaut? Dann wärs nachvollziehbar, weil die Heizung die Mindestleistung nicht ansatzweise wegbekommt. Wenns nicht durchlaufen kann, dann den Stand am WMZ jetzt und nach 48 Stunden notieren. Dazu die Tagesmitteltemperatur erfassen (plus sonstiges wie nass, windig, sonstiges). Hilfsweise auch alle 6 Stunden die Außentemperatur. Und dabei die Raumtemperatur konstant halten. 8kW für 4 Stunden wären im Schnitt 1.3kW über den Tag und damit im Range. Vorlauftemperatur ist mit 45°C bei deutlichen Plusgraden viel zu hoch für ne WP. Wenn die Heizung durchläuft hätten vielleicht 31°C gereicht und damit wärs grob ok für ne WP Aber vielleicht stellst mal beide Kennlinien um Faktor 2 runter. Komisch sind auch deine 45°C VL bei am 31.10. eigentlich deutlichen Plusgraden. Oder waren die 45°C am Kessel und der Mischerkreis dann niedriger? Was geht in die Heizkörper? Kesselkreis (ggf. teilweise) oder alles gemischt?
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09.12.2025 22:25:45 |
Vielen Dank an alle Experten und für die schnelle Hilfe. Ich habe das zweisstündige Heizen nach meinem ersten Beitrag am 30.10. beendet und bin auf ganztägiges Heizen gewechselt, also ohne Nachtabsenkung auf die Tagesraumtemperatur siehe Foto meiner Automatik. Ich habe nur eine Fußbodenheizung im Keller, welcher derzeit jedoch nicht eingeschaltet ist. Ich habe 3 Bäder in dem Haus. Ich habe meine Heizkurve erstmals am 30.11.2025 angepaßt auf 1,0 am Mischer und 1,5 am Kesselkreislauf. Sie war von meinem Heizungsbetrieb auf 1,7 am Mischer und 1,5 am Kesselkreislauf eingestellt. Meine Wärmemengenzählerdaten sind in dem Link detaillierter einsehbar. Mein Brenner ist ein Weisshaupt WL 10-A von 1993. Er hat einen Leistungsbereich von 1,4 bis 3,2 kg/h, bei der Messung vom Schorsteinfeger war er bei 3,2 kg/h. Ich freue mich sehr über weitere Rückmeldungen. Fotos der Wärmemengenzählerdaten und der Heizungsautomatik |
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10.12.2025 07:47:09 |
Verstehe ich das soweit richtig: 22 Heizkörper an Kesselkreis 1 FBH am Mischerkreis? Oder hängen die Heizkörper auch hinter dem Mischer? Dann würden FBH und Heizkörper die gleiche Vorlauftemperatur bekommen.
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10.12.2025 18:54:44 |
Die Heizkörper und die Fußbodenheizung hängen hinter dem Mischer.
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10.12.2025 19:12:19 |
Zitat von markusxaver  Die Heizkörper und die Fußbodenheizung hängen hinter dem Mischer. Dann wird die FBH aber mit Heizkurve 1,0 oder mehr ziemlich heiß. Normalerweise wird die FBH separat runtergemischt, mit einer Heizkurve deutlich unter 1,0.
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11.12.2025 21:13:25 |
Ich habe jetzt beide Kreisläufe auf 0,8 gestellt.
Geräusche habe ich keine. Und die Heizkörper sind an den Mischerkreislauf angeschlossen.
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11.12.2025 22:01:53 |
Wenn wirklich sowohl HKs als auch die FBH hinter dem Mischer hängen, kannst du die Heizkurve für den Kessel auch auf 1,5 lassen, damit es da keine Kondensatprobleme gibt und nur die Heizkurve vom Mischerkreis auf 0,8 drehen. Wenn das von den Zimmertemperaturen noch passt, gehst du einfach noch weiter runter, bis es gerade noch so passt. Es ist immer wieder erstaunlich wie weit man die VLT absenken kann, wenn man die Heizung ohne Absenkung durchlaufen lässt und alle Thermostate an den HKs offen sind.
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