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31.12.2025 10:35:42 |
Hallo @Kathrin, hier müssten alle Werte ersichtlich sein: Falls es untergegangen ist: Jemand Erfahrungen mit diesem Tropfgeräusch? Vielen Dank für jede Hilfe und allen ein schönes Silvester und einen guten Jahreswechsel. Kommt gesund und wohlbehalten ins neue Jahr. VG
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31.12.2025 11:03:34 |
@danielito
Danke. Es fehlen die wichtigen Angaben zur Soll- und Ist-VL aus der Diagnose-Abfrage. Bitte mache zum gleichen Zeitpunkt einen Scrennshot aus HA, damit wir vielleicht langsam herausfinden, welche Werte sich entsprechen.
Der Brenner taktet aktuell im Heizbetrieb nicht, sondern läuft durch, richtig?
Guten Rutsch + Gruss
Kathrin
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31.12.2025 11:16:08 |
Oh sorry, ich dachte es wären alle Werte drauf zu sehen. Also nochmal: VG
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31.12.2025 12:21:23 |
@danielito Danke. Wie vermutet: Die Ist-VL ist unter der Soll-VL, d.h. die Heizverteilung (FBH) bekommt weniger als die Temperatur, die gemäss Heizkurve und Aussentemperatur eigentlich geliefert werden sollte. Grund ist der Temperaturverlust wegen der hydr. Weiche (Durchmischung von Kesseltemperatur und RL aus der FBH). Die in HA angezeigte " Vorlauftemperatur" dürfte somit dem an der Vitotronic angezeigten Wert der Ist-VL entsprechen (Anzeige an der Vitotronic ist nach Viessmann-Art gerundet). Die Soll-VL wird ziemlich sicher nur an der Vitotronic angezeigt. Empfehlung: Zum Ausgleich des Temperaturverlusts über die Weiche 9F höher stellen (das erhöht die Soll-Kesseltemperatur, nicht aber die Soll-VL; Ziel ist Ist-VL = Soll-VL). Bei den aktuellen Aussentemperaturen dürfte 9F:2 ausreichen; wenn die AT weiter sinkt, ist vermutlich 9F:3 nötig - einfach ab und zu die Soll- und Ist-VL an der Vitotronic auslesen. Der Mischer wird deswegen nicht oder schlimmstenfalls nur ganz leicht zufahren - er regelt nur zu, wenn die Ist-VL über der Soll-VL ist (resp. der Mischer versucht so zu regeln, dass Ist-VL = Soll-VL). Differenztemperatur 9F:2 oder 9F:3 müsste ausreichen, solange der Brenner im Heizbetrieb durchläuft. Im Taktbetrieb (bei höheren Aussentemperaturen) kommt dann wieder die Brennerhysterese zum Tragen, dann siehts anders aus, schauen wir später an. Als Nebeneffekt dürfte die höhere Differenztemperatur auch die Brennerpause nach der Speicheraufheizung verkürzen, bitte beobachten. Falls bei dir in den nächsten Tagen eine Kältewelle angesagt ist (?), beobachte die Raumtemperatur. Bei tiefen Aussentemperaturen geht es darum herauszufinden, ob die Heizkurve passt. Deshalb 9F möglichst bald auf 9F:2 oder 9F:3 stellen, sonst stimmt deine Heizkurve "sowieso" nicht (weil eben weniger als die berechnete Soll-VL geliefert wird). Beobachten heisst, aufschreiben, welche AT im Tagesverlauf herrschte, und welche Raumtemperaturen erreicht wurden. Messungen mit nennenswerter Fremdwärme (viele Gäste, Sonneneinstrahlung usw.) ignorieren, zählen nicht. Bei Abweichungen nicht gleich irgendwas anders einstellen, sondern weiter beobachten - bei einer FBH rechnet man mit mind. 1 Tag Beobachtungszeit. Eingreifen nur, wenn die Raumtemperatur längerfristig z.B. immer zu hoch oder zu niedrig ist - dann melde dich hier wieder. Der aktuelle Volumenstrom ist übrigens hoch - wie sind die beiden Pumpen aktuell eingestellt? (dient nur der "Dokumentation" des Ist-Zustands; bitte vorerst an den Pumpen nichts ändern). Schönen Tag + Gruss Kathrin
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31.12.2025 12:53:13 |
Die Pumpeneinstellung wurde eine Seite zuvor gemeinsam in Absprache mit ajokr so eingestellt. Vermutlich da wir hier zumindest von nahezu identischen Werten (gem. seinem Diagramm) ausgehen nehme ich an. Ich kann 9F auf 2 stellen, jedoch ist es aktuell niemandem zu kalt im Haus. Vermutlich muss danach also wieder die Heizkurve runter, oder macht es ggf. Sinn dies zuerst zu tun? Ich stelle 9F nun vorbehaltlich eine etwaigen Rückmeldung jedenfalls auf 2 ein.VG
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31.12.2025 13:28:39 |
WW-Pause betrug nur 8 Minuten. Brenner läuft wieder. Wilo steht auf 2 und die interne Pumpe auf 31:67.Sobald die WW-Bereitung läuft fällt die oberhalb der Wilo gemessene VLT rapide ab. Ist das normal? eigentlich sollte ja weiter das warme Wasser zirkulieren? Jetzt ist es egal, da nur 8min Pause, aber bei 4-5h und 22° VLT sieht es dann doch anders aus :D VG
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31.12.2025 13:56:20 |
@danielito Zitat von danielito  Sobald die WW-Bereitung läuft fällt die oberhalb der Wilo gemessene VLT rapide ab. Ist das normal? Ja, ist normal: Während der Speicheraufheizung schaltet das Umschaltventil vom Heizbetrieb auf WW-Bereitung, somit pumpt die interne Pumpe das Kesselwasser in den Speichervorlauf und nicht in die Heizverteilung resp. bei dir in die hydr. Weiche. Die hydr. Weiche bekommt also nur noch den RL aus der FBH und keine "neue" Kesselwärme mehr, somit sinkt die Ist-VL nach der Weiche. Die Speicheraufheizung ist übrigens erst beendet, wenn das Umschaltventil wieder auf Heizbetrieb umschaltet (also nicht schon beim Brenner-Aus, sondern erst nach Ablauf der Pumpennachlaufzeit). Eine Brennerpause von wenigen Minuten im Heizbetrieb (bei aktueller AT um die Null Grad) ist für deine FBH völlig problemlos. Die 4-5 h schauen wir an, wenn sie wieder auftreten. Erst mal den aktuellen Zustand bei niedriger AT und im Heizbetrieb durchlaufendem Brenner geniessen und für die Beobachtung der Heizkurve resp. Raumtemperaturen nutzen. Schönen Tag + Gruss Kathrin
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31.12.2025 15:34:34 |
Zitat von danielito  WW-Pause betrug nur 8 Minuten. Brenner läuft wieder. Wilo steht auf 2 und die interne Pumpe auf 31:67.Sobald die WW-Bereitung läuft fällt die oberhalb der Wilo gemessene VLT rapide ab. Ist das normal? eigentlich sollte ja weiter das warme Wasser zirkulieren? Im Heizbetrieb hast du 4K Spreizung. Wenn der Aufheizer wegen der WW-Bereitung wegfällt, geht der Umlauf jedes mal mit VL=RL in die nächste Runde, und kommt dann wieder mit 4K weniger an der Weiche an. Und bei einem Umsatz von 1200 l/h geht das halt ziemlich fix. Würde man die Wilo anhalten, wäre der Temperaturverlust im Rohr geringer, aber dann gibt es überhaupt keinen Wärmetransport mehr zur FBH.
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01.01.2026 07:33:51 |
Guten Morgen und ein frohes neues Jahr in die Runde. Ich hoffe ihr alle seid gut rüber gekommen. Bei voll geöffneter ERR wird es nun etwas zu warm für mein Gefühl. Der Brenner läuft seit der letzten WW-Pause durch. 9F:02 31:67 Hier die aktuellen Werte: Bzgl. der Pumpen. Angenommen ich würde alle HKV so weit es geht zudrehen. Würde dann die Pumpe immer noch ~1200l/h anzeigen? Eigentlich könnte dieser Wert dann doch nicht stimmen? Oder würden sich dann einfach "noch mehr" VL und RL mischen? VG und allen einen gesunden Start in 2026!
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01.01.2026 07:46:55 |
Zitat: Bei voll geöffneter ERR wird es nun etwas zu warm für mein Gefühl. Der Brenner läuft seit der letzten WW-Pause durch. Dann könnte die Heizkurve ein wenig runter. Zitat: Bzgl. der Pumpen. Angenommen ich würde alle HKV so weit es geht zudrehen. Würde dann die Pumpe immer noch ~1200l/h anzeigen? Eigentlich könnte dieser Wert dann doch nicht stimmen? Oder würden sich dann einfach "noch mehr" VL und RL mischen? Selbst wenn du alle HKV zudrehst, macht die interne Pumpe immer noch ihre 1200 l/h, oder etwas mehr oder weniger. Dann geht aber alles durch die Weiche. Wird die Wilo eigentlich während der WW-Bereitung abgeschaltet?
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01.01.2026 07:51:15 |
Zitat von ajokr Wird die Wilo eigentlich während der WW-Bereitung abgeschaltet? Muss ich nachher noch mal schauen. Wenn dann nur so lange die WW-Aufbereitung aktiv ist. Danach läuft sie - so glaube ich - wieder. Ich versuche es heute Mittag herauszufinden sofern wir zu Hause sind. Ansonsten mache ich es morgen. Ich bin mir aber recht sicher, dass wir bereits herausgefunden haben, dass sie während einer längeren WW-Brennerpause lief.
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03.01.2026 05:06:34 |
Hallo zusammen, leider bin ich in den letzten Tagen nicht zu Hause gewesen wenn die WW-Aufbereitung lief. Ich bin aber vermutlich heute daheim und kann schauen was die Pumpe macht. Das Geräusch treibt uns jedoch aktuell in den Wahnsinn. Ich liege seit 3 Uhr wach und komme deswegen nicht mehr in den Schlaf. Früher hat man es in der unteren Etage gehört und nun hört man es deutlich lauter im OG. Dieses Geräusch existiert definitiv nur, wenn die Heizung läuft. Im Sommer ist es nicht da. Es variiert in der Schnelligkeit. In den letzten Nächten gab es sogar Abschnitte, in denen das Geräusch wirklich im Sekundentakt auftrat. Kann dies mit den Pumpeneinstellungen zusammenhängen? Bzgl. der Sache mit 9F:2. Ist dies nicht das gleiche, als wenn ich einfach das Niveau der HK um 2 erhöht hätte? Oder "verschiebe" ich hiermit auch die Hysterese? Ansonsten würde ich ja lediglich den Unterschied zwischen Soll-VL und Ist-VL korrigieren, sodass die Anzeige wieder passt. VG
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03.01.2026 07:09:03 |
Zitat von danielito  Bzgl. der Sache mit 9F:2. Ist dies nicht das gleiche, als wenn ich einfach das Niveau der HK um 2 erhöht hätte? Oder "verschiebe" ich hiermit auch die Hysterese? Ansonsten würde ich ja lediglich den Unterschied zwischen Soll-VL und Ist-VL korrigieren, sodass die Anzeige wieder passt. 9F sagt dem Mischer, was er tun soll. Hier also um 2K unter der Soll-VLT der Therme bkeiben. Bei 9F:0 steht er auf Durchzug, wenn die hydraulische Weiche davor nicht dazwischenfunkt. Die Verschiebung der Heizkurve (also Soll-VT der Therme) ist unabhängig davon einstellbar.
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03.01.2026 12:46:13 |
Zitat von ajokr  9F sagt dem Mischer, was er tun soll. Hier also um 2K unter der Soll-VLT der Therme bkeiben. Das stimmt nicht. Richtig ist: 9F:2 erhöht die Soll-Kesseltemperatur um 2 K über die Soll-VL des Mischerkreises. Zum Nachlesen nochmals https://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/2780511, neuer Link zu Grafik hier auf Seite 57 (Kurve B existiert in unserem Fall nicht, da nur der Mischerkreis vorhanden ist). Der Mischer regelt nur (etwas) zu, wenn nötig; also wenn Ist-VL grösser wird als Soll-VL, dann regelt er so, dass Ist-VL = Soll-VL. Dies ist völlig unabhängig von der Ursache der zu hohen Temperatur (also z.B. zu hohes 9F, oder Ist-Kesseltemperatur wegen Taktens höher als Soll-Kesseltemperatur), der Mischer tut einfach seinen Job: Ist-VL soll möglichst gleich Soll-VL sein. Der Mischer kann aber nur runtermischen, nicht höher. Falls die vom Kessel (resp. hier am Ausgang der hydr. Weiche) ankommende Temperatur zu niedrig ist, um die Soll-VL zu liefern, dann ist der Mischer ganz offen und Ist-VL unterhalb Soll-VL, somit kann die gemäss Heizkurve und Aussentemperatur berechnete "richtige" Soll-VL nicht geliefert werden. Die Anhebung des Niveaus um 2 erhöht die Soll-VL, somit wird es bei allen Aussentemperaturen in den Räumen wärmer - sofern die berechnete Soll-VL geliefert werden kann. Die Brennerhysterese bezieht sich immer auf die Soll-Kesseltemperatur. Beispiel für 9F für den Fall hier (nur Mischerkreis, aber mit hydr. Weiche); Annahme Brenner kann Soll-Kesseltemperatur genau liefern, somit ist Ist-Kessel = Soll-Kessel; Ist-Kessel geht in die Weiche hinein, Ist-VL ist nach dem Mischer und der hydr. Weiche: Soll-VL__9F__Soll-Kessel_Ist-VL__Mischer__Bemerkung 29______0_____29______26_____offen____Soll-VL nicht erreicht 29______2_____31______28_____offen____Soll-VL knapp nicht erreicht 29______3_____32______29_____offen____Soll-VL erreicht 29______8_____37______29_____regelt____Mischer leicht zu damit Ist-VL = Soll-VL Mit Niveau um 2 höher gestellt: Soll-VL__9F__Soll-Kessel_Ist-VL__Mischer__Bemerkung 31______0_____31______28_____offen____Soll-VL nicht erreicht 31______2_____33______30_____offen____Soll-VL knapp nicht erreicht 31______3_____34______31_____offen____Soll-VL erreicht 31______8_____39______31_____regelt____Mischer leicht zu damit Ist-VL = Soll-VL Die Differenztemperatur von 9F:2 (bis ev. 9F:3) dient im Fall hier nur dazu, um den Temperaturverlust durch die hydr. Weiche auszugleichen, damit die berechnete Soll-VL tatsächlich geliefert werden kann, damit also Ist-VL = Soll-VL. Solange der Brenner die Soll-Kesseltemperatur genau liefern kann, spielt die Brennerhysterese bei laufenden Brenner keine Rolle, und bei Brennerstart nach WW-Bereitung ist die Pause offenbar unproblematisch. Deshalb diesen aktuell «einfacheren» Zustand (bei niedrigen Aussentemperaturen) dazu nutzen, um die Heizkurve zu testen und richtig einzustellen und auch (Stichwort hydr. Abgleich) zu beobachten, ob alle Räume wie gewünscht warm werden oder einzelne nicht. Schönen Tag + Gruss Kathrin
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05.01.2026 22:05:58 |
Guten Abend zusammen, vielen Dank für die gute Erklärung. Ich komme wegen der Arbeit erst Freitag vermutlich wieder dazu die Heizung während der Warmwasseraufbereitung zu beobachten. Wir haben aktuell jedoch ein sehr großes Problem mit den Tropfgeräuschen. Diese rauben uns den letzten Nerv. Ich habe gelesen, dass dies an Luft im System oder falschen Pumpeneinstellungen liegen kann. Beides halte ich tendenziell für nicht unwahrscheinlich. Unser Installateur hat einen Wasserschlauch mit einem Rohr der Heizungsanlage verbunden, sodass hier einfach Wasser nachgefüllt werden kann. Ich habe jedoch gelesen, dass Leitungswasser nicht genommen werden sollte. Stimmt das? Wenn ja, bin ich mir fast sicher, dass dies hier nicht beachtet wurde. Der Schlauch wäre dann ja unnötig. Es ist immer mal ein bis zwei Minuten Ruhe, so als bräuchte es wieder seine Zeit bis die Luft an der Stelle ankommt, wo sie die Geräusche verursacht und dann geht die Sequenz wieder los und das ist vor allem nachts deutlich zu hören (auch jetzt gerade). Gibt es eine gute Anleitung mit der ich das hinkriegen könnte? Vielen Dank und liebe Grüße 👋🏼
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| | Zeit:
06.01.2026 07:56:54 |
Zitat von danielito  Unser Installateur hat einen Wasserschlauch mit einem Rohr der Heizungsanlage verbunden, sodass hier einfach Wasser nachgefüllt werden kann. Ich habe jedoch gelesen, dass Leitungswasser nicht genommen werden sollte. Stimmt das? Wenn ja, bin ich mir fast sicher, dass dies hier nicht beachtet wurde. Der Schlauch wäre dann ja unnötig. Irgendeine Form der Nachbefüllung ist auf jeden Fall nötig, denn der Installateur bringt ja keinen eigenen Wassertank mit. Dann kann man durch einen Filter enthärtetes oder vollentsalztes Wasser nachfüllen, um der Korrosion im Rohr vorzubeugen. Allerdings sind die Meinungen dazu umstritten, denn das entsalzte Wasser ist erst recht gierig auf jedwede Art von lösbarem Altmetall. Tropfgeräusche hatte ich in meiner Küche auch mal, und einige Zeit später tropfte es im Keller aus der Decke, weil der DLE durchgerostet war. Im nicht unterkellertem Gebäudeteil wäre mir das nicht so schnell aufgefallen. Undichte Stellen im Heizkreis haben früher oder später einen Druckabfall am Manometer zur Folge, also dieses im Auge behalten.
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| | Zeit:
06.01.2026 08:59:55 |
Wir haben dieses Geräusch jedoch schon einige Jahre. Ich habe zu Beginn des Jahres einfach mal etwas Wasser über den Füllschlauch zugeführt, da der Druck etwas niedriger war als auf dem Manometer angegeben. Vermutlich habe ich hier die Ventile in der falschen Reihenfolge geöffnet und noch mehr Lust in den Kreislauf gebracht. So könnte ich es mir zumindest vorstellen, da das Geräusch nun deutlich öfter und auch in kürzeren Abständen auftritt. Vor allem wenn es kälter draußen ist umso schlimmer wird es. Wenn etwas wirklich undicht wäre, dann hätte man dies nach 8 Jahren doch sicherlich bemerkt? Ich kann bzw. will es mir zumindest nicht vorstellen. Wenn die Heizung im Sommer über aus ist, ist das Geräusch ja nicht zu hören. Auch wenn Wasser "steht" so würde an einer undichten Stelle doch ein Problem auftreten? Ich habe meinen HB soeben angerufen um mal wegen einer Entlüftung zu fragen. Oder meint ihr, dies sei nicht der notwendige Schritt? Wie würdet ihr eure Heizung entlüften bzw. befüllen? Mit Leitungswasser? Gefühlt gehen ja irgendwie bei jedem noch so kleinem Detail die Meinungen erheblich auseinander :) Falls es tatsächlich eine Undichtigkeit geben sollte, könnte dies ein HB kurzum feststellen? Und wenn diese dann im Rohrnetz innerhalb des Estrichs ist, wie würde man diese überhaupt lokalisieren und beheben können? Das will ich mir aber erstmal gar nicht ausmalen. VG
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| | Zeit:
06.01.2026 09:21:27 |
Im Handbuch habe ich folgendes gefunden: Demnach müsste unser Trinkwasser ja eigentlich - je nach Menge - tauglich sein? Wie auch immer ich diese jetzt ermitteln kann. Zu unserem Trinkwasser konnte ich folgendes zu den relevanten Werten ermitteln: Bei der Härte wäre ja fraglich in welchen Bereich ich falle. Nur bei der letzten Spalte würde ich ja das Wasser nicht verwenden können (> 50l/kW). Zum pH-Wert macht das Handbuch keine Vorgabe? Es scheint laut Handbuch S. 31 auch eine Entlüftungsfunktion zu geben. Das wäre ja wahrscheinlich zu einfach wenn es funktionieren würde?
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| | Zeit:
06.01.2026 22:03:25 |
@danielito Versuche erst mal abzuklären, ob das Geräusch wirklich einen Zusammenhang hat mit der Heizung. "Tropfen" sollte dein Heizgerät tatsächlich, nämlich beim Kondensieren. Dieses Tropfen tritt nur auf, solange der Brenner läuft und noch ein paar Minuten nachher. Die Menge ist unterschiedlich - je kleiner die Leistung, desto weniger Kondensat; je niedriger die Systemtemperatur (VL/RL), desto mehr Kondensat. Im Prinzip... Je nach Verhältnissen und Anlage wird aus dem Tropfen ein Rinnen. Zum Testen: Erst mal im Heizbetrieb zuhören, solange der Brenner läuft: Ist das Geräusch hörbar? Wenn ja, bei den momentan sehr niedrigen Aussentemperaturen Soll-Raumtemperatur ganz niedrig stellen. Das wird den Brenner abschalten, aber die Pumpen sollten wegen Frostschutz weiterlaufen. Zuhören: Ist das Geräusch weiter hörbar oder ist es sofort oder ev. nach ein paar Minuten weg? (falls ja, hat es irgend etwas mit dem laufenden Brenner zu tun, je nach Abschaltzeitpunkt ev. mit dem Gebläse). Wenn das Geräusch nach ca. 10 min unverändert weiter besteht, die Anlage ganz abschalten (Hauptschalter, nicht nur Abschaltbetrieb). Falls es an den Pumpen liegt, müsste das Geräusch sofort weg sein. Nachher das Gerät wieder in den Heiz- und WW-Betrieb nehmen und die Soll-Raumtemperatur wie vorher einstellen. (Falls der Brenner nach ein paar Minuten noch nicht läuft, Soll-Raumtemperatur erhöhen, bis der Brenner anspringt, dann Soll-Raumtemperatur wieder auf die eigentlich gewünschte Einstellung). Undichtigkeiten in der Heizungsanlage führen zu einem Druckabfall, nicht notwendigerweise zu nassen Stellen (bei undichtem Wärmetauscher bemerkt man NUR den Druckabfall). Es können aber auch Trinkwasserleitungen tropfen, oder das Tropfgeräusch ist eben keins, sondern etwas ganz anderes. Am besten eins nach dem anderen abklären, um die (vielen) Möglichkeiten mit der Zeit auf nur noch wenige Verdächtige eingrenzen zu können. Schönen Abend + Gruss Kathrin
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| | Zeit:
07.01.2026 07:39:03 |
Der Vollständigkeit halber: Tropfen kann es auch im Trinkwasserteil, wenn das Wasser in einem WW-Tank erwärmt wird, ohne dass eine Entnahme stattfindet. Entweder gibt es dort ein TW-Ausdehnungsgefäß, oder der Überdruck wird tropfenweise in einen Abfluß rausgedrückt.
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| | Zeit:
07.01.2026 11:17:42 |
Hallo zusammen, also was ich in den letzten Jahren (auch ohne Solartherme) beobachten konnte war, dass dieses Geräusch nicht auftritt, wenn die Heizung abgeschaltet ist. Das Geräusch kommt auch nicht von der Heizung (Therme/Gerät) selbst, sondern ist "im Haus" vor allem im OG bei Stille/Nachts zu hören. Wenn ich versuche es zu lokalisieren, wird es lauter, je näher ich an den Abstellraum mit dem HKV herangehe. Hier liegt für mich die Geräuschquelle irgendwo in einer der Leitungen. Durch das Rohrnetz wird es dann im gesamten OG hörbar, so zumindest meine Vermutung. Warmwasser würde ich ausschließen, da wir auch in den Jahren ohne Solartherme auf dem Dach im Sommer die WW-Aufbereitung selbstverständlich aktiv hatten und hier das Geräusch nie hörbar war. Es tritt nur in der Heizperiode auf und wird lauter je kälter es wird. Einen Druckabfall gibt es immer wieder mal aber nur so "ein Strich" am Manometer. Ich weiß jetzt nicht genau wieviel dies entspricht, evtl. 0,1 bar? Andererseits weiß ich auch nicht wieviel "normal" ist. Es ist zumindest nicht so, dass ich jeden Winter viel Wasser nachfüllen muss. Für mich deutet halt das Indiz HKV auf die Heizung bzw. die Zirkulation des Heizwassers als Quelle hin. Denn wenn ich den Verteilerkasten öffne habe ich das Gefühl der Geräuschquelle näher gekommen zu sein. Ich werde die beschriebenen Tests aber gerne durchführen. Zum Thema 9F:2 nochmal: Aktuell habe ich immer so ca. eine Differenz zwischen Soll-VL und Ist (Messung Wilo) von 0,75 - 1,25 Grad. Ich könnte jetzt freilich auf 9F:3 stellen, um dann dieses letzte Grad noch zu "eliminieren". Laufe ich dann wieder Gefahr, dass der IST-VL über den SOLL-VL steigt und die Takterei los geht? Andernfalls könnte ich dies natürlich wieder probieren. Dann müsste ich wahrscheinlich wieder das Niveau um 1 reduzieren. VG und herzlichen Dank!
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| | Zeit:
07.01.2026 14:33:50 |
Ich habe vorhin mal mit unserem Hb telefoniert und er meinte, wir sollten es mal mit dem Entlüften probieren. Irgendwie sind alle Anleitungen hierzu jedoch darauf ausgelegt, dass die Befüllung auch über einen Wasserschlauch am KFE des HKV erfolgt. In unserem Fall erfolgt die Befüllung jedoch über die dafür vorgesehene Vorrichtung im Heizungsraum. (rote Pfeile im Bild): Ich vermute, dass das häufig beschriebene Vorgehen: 1. Kugelhähne schließen 2. Handräder bzw. Heizkreise schließen 3. Schläuche an KFE-Hähne anschließen 4. KFE-Hähne öffnen 5. Langsam einzelne Heizkreise isoliert spülen in meinem Falle dann abgewandelt werden muss? Wenn ich beide Kugelhähne schließe kommt das Wasser vermutlich in meinem Falle gar nicht am HKV an? Sind beide zu schließen? Nur einer? Oder gar keiner? Brauche ich überhaupt an beiden KFE-Hähnen einen Schlauch? Die Befüllung erfolgt ja an der Heizung selbst. Bliebe - wenn nein - nur die Frage, an welchem KFE-Hahn das Wasser bzw. die Luft herauskommt? Das Wasser läuft hier doch über den Schlauch in den Vorlauf, oder? Dann müsste der " Abluft-Schlauch" doch am HKV an den KFE vom Rücklauf und der KFE vom Vorlauf könnte einfach zu bleiben? Für eure Hilfe bin ich wie immer sehr dankbar. VG
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| | Zeit:
07.01.2026 15:33:38 |
Zitat von danielito  Ich habe vorhin mal mit unserem Hb telefoniert und er meinte, wir sollten es mal mit dem Entlüften probieren. Irgendwie sind alle Anleitungen hierzu jedoch darauf ausgelegt, dass die Befüllung auch über einen Wasserschlauch am KFE des HKV erfolgt. Dann schau mal in die Montage- und Betriebsanleitung der HKV. Da gibts ein Kapitel zum Entlüften und Spülen. Befüllen kannst du natürlich überall, aber Entlüften würde ich schon am HKV selber machen. Absperren musst du dann den Rücklauf von dem HKV zur Therme, sonst läuft das Wasser aus diesem Teil aus dem Hahn raus. Und Befüllen dann entsprechend den Vorlauf.
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| | Zeit:
08.01.2026 04:28:57 |
Okay also Kugelhahn Rücklauf sperren und Vorlauf offen lassen? Das Wasser kommt dann aber aus dem KFE vom Rücklauf (bei mir oben)? Heizung muss komplett abgeschaltet werden? VG
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08.01.2026 07:26:20 |
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