Ich weiß, Thema wurde schon öfter hier diskutiert. Da es aber immer dann doch spezifische Randbedingungen sind, passen die Antworten nicht notwendigerweise.
Frage ist:
Was ist eher vorteilhaft unter den gegebenen Bedingungen: Wärmepumpe mit Kombi-Innengerät oder Innengerät nur für Heizung und getrennt davon eine Brauchwasserwärmepumpe?Folgende Ausgangssituation (ich versuche es knapp zu halten):
- Installation im Technikraum innerhalb der Gebäudehülle, ca. 8 qm (20 cbm),
- vorhandene Wärmepumpe mit KWL (THZ 303) wird ersetzt (vermutlich Panasonic 5kW Mono),
- WW Bedarf ist gering, 120 l Speicher könnte reichen,
- WW
Temperatur bisher auf 43°C, höher wird eigentlich nur zum Spülen gewünscht,
- bedarfsgesteuerte Zirkulation über Hausflurlicht-Timer ist vorhanden.
Die Investition für Kombispeicher oder Innengerät plus BWWP ist etwa gleich. Installationsaufwand wird auch ähnlich sein. Ebenso der Platzbedarf. Irgendwo muss ich auch noch die KWL unterbringen (und nur wenige Hersteller bieten die Möglichkeit, das Kombi-Innengerät mit einer passenden KWL zu ergänzen. Panasonic meines Wissens nicht).
Bedarf für zusätzliche
Lufttrocknung durch die BWWP habe ich eigentlich nicht. Mir ist nicht klar, in wie weit eine kleine BWWP mit den 20 cbm zurechtkommt und wie weit sie die Luft abkühlen wird. Und ich kann nicht immer davon ausgehen, dass wir gleichzeitig Waschmaschine und/oder Trockner einschalten, die auch im Raum stehen. Was mir an der BWWP-Idee gefällt ist die vollkommene Trennung von Heizung und
Trinkwasser. Eine kleine BWWP kommt sogar mit 230 V zurecht.