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07.11.2025 12:31:35 |
Zentralheizung in Mehrfamilienhaus mit 12 Wohneinheiten. Zur Warmwassererzeugung ist ein Hygienespeicher mit Edelstahlwellrohr installiert. Kann hier ein Wärmemengenzähler installiert werden? Es geht dabei um die Korrekte Trennung der Warmwasserkosten nach der Heizkostenverordnung. Ist das technisch möglich?
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07.11.2025 12:59:40 |
Ist der Speicher nur für Warmwasser, oder geht auch der Heizkreis da durch?
Wenn nur für WW, den Wärmezähler einfach in die Leitung die das Heizwasser in diesem Speicher aufwärmt.
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07.11.2025 13:26:48 |
Hallo, MFH mit 12 WE. Wahrscheinlich gibt es da einen zentralen Hygienespeicher HS (sonst wären es 12 HS, in jeder Wohnung einer - unwahrscheinlich). Egal wie. In / zu jeder einzelnen WE braucht es da einen zugehörigen WMZ - also 12 Stück. Sonst kann man das ja nicht pro WE "aufdrösseln". Natürlich kann man da auch einen WMZ fürs gesamte WW installieren - da bekommt man dann "nur" die Summe der Wärme für alle 12 WE. Kommt da dann drauf an, wie das umgelegt und berechnet wird für die Bedriebskostenabrechnung. Einen WMZ kann man in jedes Rohr prinzipiel einbauen (Platz).... Nur man sollte dann auch wissen, was man da genau messen möchte und wo dafür die Temperaturfühler plaziert werden müssen. Anfrage an Sender Jerevan: "Kann hier ein Wärmemengenzähler installiert werden?....Ist das technisch möglich?"
Antwort: Ja, natürlich, aber... Gruß Musil
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07.11.2025 13:32:11 |
Zitat: Egal wie. In / zu jeder einzelnen WE braucht es da einen zugehörigen WMZ - also 12 Stück. Sonst kann man das ja nicht pro WE "aufdrösseln". Nein. Ins Trinkwasser kommt immer nur ein Wasserzähler, kein Wärmezähler. Anhand der Wasserzähler wird die fürs WW aufgewendete Wärmeenergie auf die Nutzer aufgeteilt. Der Wärmezähler in der Zuleitung zum WW Speicher dient einen Schritt vorher zur auftrennung der Kosten Heizung / Warmwasser.
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07.11.2025 16:06:30 |
Es gibt in den Wohnungen auch einzelne Warmwasser Zähler. Die Frage ist, ob eine Erfassung der Wärmemenge des Warmwassers gesamt möglich ist.
Dies ist für die Abrechnung nach der Heizkostenverordnung nötig. Sollte eine technische Erfassung dieses Wärmemenge für das gesamte Warmwasser nicht möglich sein, dann wäre eine Abrechnung mit der Formel aus Paragraf 9 Abs.2 möglich. Aber eben nur in diesem Ausnahmefall.
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07.11.2025 16:08:49 |
Zitat von Didi-MCR52  Ist der Speicher nur für Warmwasser, oder geht auch der Heizkreis da durch?
Wenn nur für WW, den Wärmezähler einfach in die Leitung die das Heizwasser in diesem Speicher aufwärmt. Das Warmwasser wird in dem Hygienespeicher quasi wie in einem Durchlauferhitzer erwärmt. Der Speicher selbst ist auch Bestandteil des Heizkreislaufs.
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07.11.2025 16:15:06 |
und warum sollte es nicht möglich sein zu erfassen, welche Energie in das Fass geleitet wurde? Das wäre maximal bei einem Kombipuffer nicht möglich... eigentlich aber auch nur ungenau, denn auch dort nutzt man ja unterschiedliche Ebenen für Warmwasser und Heizkreislauf. Da du das aber bei dem Wissensstand eh nicht selbst machen kannst: einfach einen Meßdienstleister deiner Wahl beauftragen, die sollten sich darum kümmern. Und den werdet ihr für eine ordnungsgemäße Abrechnung eh brauchen.
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07.11.2025 16:42:16 |
Zitat von Gnampf  und warum sollte es nicht möglich sein zu erfassen, welche Energie in das Fass geleitet wurde? Das wäre maximal bei einem Kombipuffer nicht möglich... eigentlich aber auch nur ungenau, denn auch dort nutzt man ja unterschiedliche Ebenen für Warmwasser und Heizkreislauf. Da du das aber bei dem[...] Der Messdienstleister misst das was da ist, wenn kein WMZ für Warmwasser da ist, misst er hält nix. Dann erfolgt die Abrechnung mit besagter, seit 2014 nicht mehr zulässigen Formel. Mir geht es nur um eine technische Einschätzung. WMZ für WW gesamt geht oder geht gar nicht, weil....
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08.11.2025 06:51:34 |
Geht schon: Wärmemengenzähler in die Ladeleitung zum Puffer -> Misst die gesamte EnergieWärmemengenzähler in den Heizkreis -> Misst die Heizenergie Wasserzähler in die kalte Zuleitung vom Warmwasser -> Misst die Warmwassermenge Ziehst du nun die Energiemengen von Ladung und Heizkreis voneinander ab bleibt die Warmwasserenergiemenge übrig inklusive der Pufferverluste, was bei normalen Warmwasserspeichern ja auch mitgemessen wird. Ist zwar abrechnungsrechtlich Grauzone aber definitiv besser als die Formel mit fester Warmwassertemperatur. Mit dem Warmwasserzähler kannst du die aufgewendete Energiemenge pro m3 errechnen, diese sollte ja eigentlich auch einigermaßen Konstant sein und zum Plausibilitätscheck herhalten. Wenn Warmwasserzähler in den Wohnungen vorhanden sind kannst du die Gesamtmenge summieren und diese muss in einem bestimmten Bereich mit dem Hauptzähler übereinstimmen, bzw. die Differenz sollte jedes Jahr prozentual ähnlich sein soweit keine ungezählten Zapfstellen vorhanden sind. Das gleiche gilt für Kaltwasser und in Summe dann mit dem Hauptzähler der Stadtwerke. Falls da größere Differenzen als 10-20% enstehen sind irgendwo Zähler die grobe Messfehler haben. Bei mehr als 20% darfst du als Vermieter die Differenzmenge bezahlen.. Siehe auch https://www.as-gmbh.de/wissenswertes/fragen-zur-abrechnung/messdifferenzen |
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12.03.2026 09:53:03 |
Zitat von Gnampf  und warum sollte es nicht möglich sein zu erfassen, welche Energie in das Fass geleitet wurde? Das wäre maximal bei einem Kombipuffer nicht möglich... eigentlich aber auch nur ungenau, denn auch dort nutzt man ja unterschiedliche Ebenen für Warmwasser und Heizkreislauf. Da du das aber bei dem[...] Bei unserem Hygiene - bzw. Kombispeicher Link3 Base wurde das so gelöst. Die Wärmepumpe heizt in unterer Schicht des Speichers den Heizkreis und in oberer Schicht die Spirale für das Brauchwasser. Je nachdem welche Anforderung besteht, wird ein Kugelhahn von der Wärmepumpensteuerung für den Rücklauf der zwei Schichten umgeschaltet. So entsteht ein Kreislauf fürs Heizungswasser und einer für das beheizen des Brauchwassers. Der Wärmemengenzähler fürs Brauchwasser ist zwischen dem Kreislauf für das heizen des Brauchwassers geschaltet. Da in dem Puffer die Wasserschichten verbunden sind, glaub ich allererdings auch nicht, dass es sehr genau gemessen wird, da nützt auch eine verbindliche Eichung des Wärmemengenzählers nicht.
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12.03.2026 11:14:19 |
Die HKVo ist was typisch deutsches. Man soll genau messen und abrechnen - egal ob technisch möglich / sinnvoll oder nicht. Vor allem kostet dieser Messwahnsinn auch einiges an Geld (Einbau und regelm. Gerätetausch). Dabei geht es nur darum, feststehende Kosten ( Wasser und Energie) gerecht auf die Bewohner umzulegen. Was es kostet, 1000 l WW zu erzeugen, könnte man rel. genau ausrechnen -und damit die WW Kosten der Bewohner. ob man damit mal 20 € daneben liegt spielt letzlich keine Rolle, insgesamt bleibt der Betrag gleich. Wahrscheinlich ist es sogar preiswerter als wenn man da nach Vorschrift x Wärmezähler hätte, denn auch die kosten. die Vorschrift ist ein gutes Beispiel für Lobbyarbeit.
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12.03.2026 11:58:33 |
Zitat von Olibaer  [Da in dem Puffer die Wasserschichten verbunden sind, glaub ich allererdings auch nicht, dass es sehr genau gemessen wird, da nützt auch eine verbindliche Eichung des Wärmemengenzählers nicht. Spielt da auch keine Rolle, da man so ein Energievernichtungsteil eh sofort aus dem Heizkreis raushauen sollte. Kombipuffer sind der beste Weg um teuer zu heizen.
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12.03.2026 12:02:51 |
gut, demnach können wir alle Zähler abschaffen. Dann wird einfach angenommen das jeder Bewohner x Liter Wasser braucht. Und die Heizung y kWh Strom, jeder Haushalt je Person z kWh Strom, jedes Auto a Liter Sprit je kW Leistung, etc. Weg mit den ganzen Zähler und Eichgesetzen, es wird einfach alles nur noch geschätzt. Im Supermarkt gibts dann 10 Kartoffeln, wenn du 1kg kaufst, gerechtnet mit dem Durchschnittsgewicht das Kartoffeln halt so haben. Haste mal nur Kleine dabei? Haste halt Pech gehabt. Kann man so machen, ist dann halt... kacke. Profitieren die Lieferanten von, profitiert definitiv weder der Verbraucher noch die Umwelt von, denn auch Sparanreize fallen dann weg.
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12.03.2026 13:37:00 |
Das ist Quatsch. Man muß den Verbrauch schon erfassen. Nur ob das, was nach HKVo gemacht werden soll, der einzig wahre Weg ist und ob man diese Genauigkeit braucht, das kann man sehr wohl bezweifeln. Vor allem, weil div. Anlagenbauarten eine solche Erfassung nicht ermöglichen.
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12.03.2026 13:39:53 |
Musst dich schon entscheiden, denn dein Argument kann man dann bei jedem Zähler anbringen. Entweder macht man es richtig, oder man lässt es ganz. Halb schwanger gibts nicht. Und die "Genauigkeit" ist vor allem deshalb nicht gegeben weil du alten Bestand hast, oder beim Neubau eben geschlampt wurde und man sich was sparen wollte, nicht weil es technisch nicht möglich wäre. Technisch nicht möglich ist es wohl nur bei Anlagen a la Direktkondensator.
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