Hallo zusammen,
ich wollte mal mein umgesetztes Projekt vorstellen. Dank eurer Hilfe im Forum und im
Energiesparhaus konnte ich sehr viel Einfluss auf den Heizungsinstallateur nehmen. Am Ende habe ich sogar fast alle Leitungen selber verlege und die Geräte montiert. Am Ende dann durch den Heizungsinstallateur und Bosch abnehmen lassen.
Was haben ich gemacht:
Ein 2-Familienhaus von Baujahr 1960 zu einem KfW 40 bzw. 55 saniert. Primärenergiebedarf nun laut
Energieberater = 15 kWh/m²a. Aus ca. 160m² sind ca. 330m² geworden und 3 (4) Wohnungen entstanden. Ich wohne im UG/EG. OG und DG sind vermietet.
Vorlauftemperatur real laut Bosch HomeCom im Durchschnitt bei 27,9° inkl. Warmwasseraufbereitung.
Anbei meine Skizze wie die Hydraulik aufgebaut ist:
Ich habe alles nach
Flow30 umgesetzt. Ich habe nehmen dem Treppenhaus auch ein paar Wände mit Heizungsrohren verlegt. Nach einem Jahr ohne ERR muss ich sagen, dass wir überall sehr angenehme
Temperaturen haben.
COP im Oktober und November ca. 5,4. Mit dem Warmwasser hatten wir bei 3 Wohnungen auch keine Probleme, auch wenn hier der COP mit ca. 3 (Oktober + November) nicht ganz so gut ist. (
Pufferspeicher wird auf 52° geladen).
Meine Todo's noch:
1. KWL (Wohnungszentral) noch nicht in Betrieb
2. Wärmemengenzähler im Technikraum nicht ideal. Da bisher ausschließlich an Familienmitglieder vermietet, vorerst nicht kritisch.
3.
Duschrohr mit WRG noch nicht in Betrieb.
4. Die
Pumpengruppe wird nicht benötigt. Aufgrund der Gewährleistung hatte ich mich ursprünglich an das Hydraulikschema von Bosch gehalten. Nach Rücksprache, können wir das aber nun ausbauen.
5. PV-Anlage ist ebenso noch nicht in Betrieb. Die ersten Module (13kWp) und der Heizstab sind gesetzt. Der
Wechselrichter fehlt noch
6. Zirkulation wurde nie genutzt. Wir haben in den Duschen von Hansgrohe wassersparende Badzubehör (EcoSmart+). Bis das warme
Wasser kommt, dauert manchmal etwas länger. Wird aber von den Mietern aktuell akzeptiert. Ich sollte aber sicherlich die Zirkulationsleitung bei Gelegenheit komplett leeren, damit hier kein Wasser steht.
7. Technikraum ist noch komplett ungedämmt. Auch die Verbindung zwischen Puffer und FriWa.
8. Vor der Sanierung hatte das Haus noch Kachelöfen, die wir entsorgt haben. Meine Frau will unbedingt einen Kamineinsatz. Delta zwischen Kamineinsatz mit und ohne Wassertasche wäre sehr gering. Hier im Forum habt mir auch oft vom Kamin mit Wassertasche abgeraten. Seht ihr das nach wie vor so, wenn die Installation vorbereitet ist und meine Frau an dem Hobby festhält? (10kW, davon 7kW wasserseitig). Man könnt zumindest diesen Hobbyeinsatz:
8.1 In den Puffer speichern. (Bsp. bis 70° oder mehr) oder
8.2 Ggf. ein Delta von 5K auf die FBH aufschlagen, um die Wärme im
Estrich zu speichern.
8.2 Wird aber komplizierter, da die FBH nicht am Puffer hängt. Ein hin- und her schalten der FBH in den Puffer, wenn Kamin aktiv, sollte vmtl. viel zu kompliziert werden.
Habt ihr zu den einen oder anderen Punkten irgendwelche Anmerkungen,
Verbesserungen oder ähnliches?