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Datenschutzhinweise

Projektvorstellung FBH und Warmwasseraufbereitung
Verfasser:
pamuk
Zeit: 09.11.2025 15:35:50
0
3895295
Hallo zusammen,

ich wollte mal mein umgesetztes Projekt vorstellen. Dank eurer Hilfe im Forum und im Energiesparhaus konnte ich sehr viel Einfluss auf den Heizungsinstallateur nehmen. Am Ende habe ich sogar fast alle Leitungen selber verlege und die Geräte montiert. Am Ende dann durch den Heizungsinstallateur und Bosch abnehmen lassen.

Was haben ich gemacht:
Ein 2-Familienhaus von Baujahr 1960 zu einem KfW 40 bzw. 55 saniert. Primärenergiebedarf nun laut Energieberater = 15 kWh/m²a. Aus ca. 160m² sind ca. 330m² geworden und 3 (4) Wohnungen entstanden. Ich wohne im UG/EG. OG und DG sind vermietet. Vorlauftemperatur real laut Bosch HomeCom im Durchschnitt bei 27,9° inkl. Warmwasseraufbereitung.


Anbei meine Skizze wie die Hydraulik aufgebaut ist:



Ich habe alles nach Flow30 umgesetzt. Ich habe nehmen dem Treppenhaus auch ein paar Wände mit Heizungsrohren verlegt. Nach einem Jahr ohne ERR muss ich sagen, dass wir überall sehr angenehme Temperaturen haben. COP im Oktober und November ca. 5,4. Mit dem Warmwasser hatten wir bei 3 Wohnungen auch keine Probleme, auch wenn hier der COP mit ca. 3 (Oktober + November) nicht ganz so gut ist. (Pufferspeicher wird auf 52° geladen).


Meine Todo's noch:

1. KWL (Wohnungszentral) noch nicht in Betrieb

2. Wärmemengenzähler im Technikraum nicht ideal. Da bisher ausschließlich an Familienmitglieder vermietet, vorerst nicht kritisch.

3. Duschrohr mit WRG noch nicht in Betrieb.

4. Die Pumpengruppe wird nicht benötigt. Aufgrund der Gewährleistung hatte ich mich ursprünglich an das Hydraulikschema von Bosch gehalten. Nach Rücksprache, können wir das aber nun ausbauen.

5. PV-Anlage ist ebenso noch nicht in Betrieb. Die ersten Module (13kWp) und der Heizstab sind gesetzt. Der Wechselrichter fehlt noch

6. Zirkulation wurde nie genutzt. Wir haben in den Duschen von Hansgrohe wassersparende Badzubehör (EcoSmart+). Bis das warme Wasser kommt, dauert manchmal etwas länger. Wird aber von den Mietern aktuell akzeptiert. Ich sollte aber sicherlich die Zirkulationsleitung bei Gelegenheit komplett leeren, damit hier kein Wasser steht.

7. Technikraum ist noch komplett ungedämmt. Auch die Verbindung zwischen Puffer und FriWa.

8. Vor der Sanierung hatte das Haus noch Kachelöfen, die wir entsorgt haben. Meine Frau will unbedingt einen Kamineinsatz. Delta zwischen Kamineinsatz mit und ohne Wassertasche wäre sehr gering. Hier im Forum habt mir auch oft vom Kamin mit Wassertasche abgeraten. Seht ihr das nach wie vor so, wenn die Installation vorbereitet ist und meine Frau an dem Hobby festhält? (10kW, davon 7kW wasserseitig). Man könnt zumindest diesen Hobbyeinsatz:

8.1 In den Puffer speichern. (Bsp. bis 70° oder mehr) oder
8.2 Ggf. ein Delta von 5K auf die FBH aufschlagen, um die Wärme im Estrich zu speichern.


8.2 Wird aber komplizierter, da die FBH nicht am Puffer hängt. Ein hin- und her schalten der FBH in den Puffer, wenn Kamin aktiv, sollte vmtl. viel zu kompliziert werden.


Habt ihr zu den einen oder anderen Punkten irgendwelche Anmerkungen, Verbesserungen oder ähnliches?

Verfasser:
pamuk
Zeit: 12.11.2025 08:51:33
0
3896254
Niemand Tipps oder Anmerkungen?

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 12.11.2025 09:12:38
1
3896259
Soweit so gut.
Bitte erkläre Mal den Sinn des Solar-Schichtenspeichers für die WW-Bereitung??
Kamin muss man wollen und dann auch die Möglichkeit haben ein Zusammenspiel mit dem Rest der Heizung zu regeln. Bekommst du deine Frau nicht einfacher auf Temperatur?
Der COP wird sich bei sinkenden Temperaturen noch ändern, sieht vorerst aber gut aus.

Verfasser:
pamuk
Zeit: 12.11.2025 10:52:57
0
3896294
Zitat von cmuesei Beitrag anzeigen
Soweit so gut.
Bitte erkläre Mal den Sinn des Solar-Schichtenspeichers für die WW-Bereitung??

Ich bin da leider Laie. Kenne mich da nicht so aus und habe dank euch versucht auf das ganze Einfluss zu nehmen. Bosch wollte die FBH anfangs über den Puffer laufen lassen. (Musste da als Laie ewig diskutieren. Habe dann argumentiert, dass wir keine ERR haben und genügend Wasserinhalt in den FBH-Rohren vorhanden ist. Deshalb auch die Rechnung unten rechts in der Grafik.

Was für ein Speicher hätte es sonst sein sollen? Normaler Pufferspeicher ohne Schichten, weil die FBH nicht über den Puffer läuft??


Zitat von cmuesei Beitrag anzeigen

Kamin muss man wollen und dann auch die Möglichkeit haben ein Zusammenspiel mit dem Rest der Heizung zu regeln.[...]


Wenn ich das verstehe, hätte man technisch nur die Möglichkeit, die Warmwasseraufbereitung mit dem Kamin zu unterstützen. FBH und speichern der Wärme in den Estrich + Wände wäre vmtl. zu kompliziert, da das "Umschalten" der FBH zwischen "mit Puffer" und "ohne Puffer" nicht möglich ist. Annahme richtig?

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 12.11.2025 12:59:52
0
3896339
Das du die Anlage ohne Puffer gebaut hast ist auch i.O.
Wenn der Speicher aus deiner Zeichnung tatsächlich verbaut wurde ( Schichtspeicher mit zusätzlichem WT für andere Wärmequellen), ist das in deinem Fall unnötig und die Schichtung könnte den WW- Betrieb stören, wenn die Friwa so wie auf dem Bild angeschlossen ist.
Der Speicher war vermutlich schon da, bevor du die Diskussion über den Pufferbetrieb geführt hast!?
Den Kamin solltest du deiner Frau möglichst ausreden, der regeltechnischen Aufwand ist nicht gerechtfertigt. ( m.M.)

Verfasser:
pamuk
Zeit: 12.11.2025 16:57:12
0
3896419
Zitat von cmuesei Beitrag anzeigen
Wenn der Speicher aus deiner Zeichnung tatsächlich verbaut wurde ( Schichtspeicher mit zusätzlichem WT für andere Wärmequellen), ist das in deinem Fall unnötig und die Schichtung könnte den WW- Betrieb stören, wenn die Friwa so wie auf dem Bild angeschlossen ist.[...]



Das ist genau so verbaut wie auf der Zeichnung. Bisher gab es keine Probleme. Das würde ich eigentlich auch gerne verstehen, warum der Schichtenspeicher in meinem Fall problematischer ist als ein "normaler" Pufferspeicher bzw. was der normale Pufferspeicher gegenüber dem Speicher den ich habe, Vorteile bringen würde.

Das mit dem Kamin muss ich mir durch den Kopf gehen lassen.
Alle anderen Punkte aus meinem ersten Posting sind eigentlich nur reine Todo's, außer folgende Punkte:

3. Beim Duschrohre konnte ich kein Ventil finden. Wäre es kritisch das Wasser "immer" durch das Duschrohr laufen zu lassen? Ich habe den "Showersave QB1-12". Laut Beschreibung sind Max. Durchfluss Trinkwasser: 14 l/min erlaubt. Wäre vmtl. kritisch, wenn parallel geduscht oder parallel unterschiedliche Zapfstellen genutzt werden. Wäre einfach der Druck dann zu wenig? (ggf. kritisch bei Waschmaschine, Spülmaschinen...) oder wäre es auch dann kritisch für das Duschrohr?


6. Die Zirkulation sollte sicherlich geleert werden ne, da sonst dort Wasser stagniert.

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 12.11.2025 19:03:13
1
3896481
Zu dem Duschrohr, fehlen mir die Erfahrungen, da kann ich leider nichts dazu sagen. Die Zirkuleitung muss dringend vom System getrennt werden und das möglichst nah am WW-Kreislauf.
Bei deinem Puffer solltest du Mal messen, welche Temperaturen der nach einem Ladevorgang tatsächlich oben und unten hat. Das Schichtblech ist ja nicht aus Spaß in einem Schichtspeicher verbaut. Eigentlich wäre bei dir ein "leeres Fass" als Puffer das richtige gewesen und du hättest mindestens die Hälfte des Preises gespart. Der schlechte WW-COP ist eigentlich ein Indiz, daß da was nicht stimmt. Bei den aktuellen AT sollte der etwas besser sein.
Beim Kamin solltest du gut überlegen, die Regelung muss dann die verschiedenen Zustände der Wärmeerzeugung mit den Temperaturen im Puffer und deine Raumtemperaturen die ja schon durch die FBH (hoffentlich ohne ERR) gegeben sind verarbeiten. Mehrere Wärmeerzeuger zu verheiraten führt oft zu Problemen.

Verfasser:
pamuk
Zeit: 13.11.2025 13:00:47
0
3896713
Zitat von cmuesei Beitrag anzeigen
Die Zirkuleitung muss dringend vom System getrennt werden und das möglichst nah am WW-Kreislauf.[...]


Die Zirkulationspumpe ist in der Friwa. Da müsste sicherlich eine Möglichkeit bestehen.


Zitat von cmuesei Beitrag anzeigen
Eigentlich wäre bei dir ein "leeres Fass" als Puffer das richtige gewesen und du hättest mindestens die Hälfte des Preises gespart. Der schlechte WW-COP ist eigentlich ein Indiz, daß da was nicht stimmt. Bei den aktuellen AT sollte der etwas besser sein.[...]


Von was für einem COP geht man bei WW grob aus? Was wäre hier üblich?

Als Laie denke ich mir: Wenn der Speicher aufgeladen ist, geht ja eine bestimmte Energie/Wärme rein. Wie das jetzt drinnen gespeichert wird, sollte ja keine Auswirkung auf den COP haben. Höchstens auf die Menge, die man evtl. aufgrund der Schichten evtl. weniger speichert.

Zitat von cmuesei Beitrag anzeigen
Beim Kamin solltest du gut überlegen, die Regelung muss dann die verschiedenen Zustände der Wärmeerzeugung mit den Temperaturen im Puffer und deine Raumtemperaturen die ja schon durch die FBH (hoffentlich ohne ERR) gegeben sind verarbeiten. Mehrere Wärmeerzeuger zu verheiraten führt oft zu Problemen.[...]


ERR ist nicht verbaut und bisher schön angenehme Temperaturen überall. Auch keine Temperaturschwankungen in bestimmten Bereichen. (ohne KWL)
Ich lass mir das mal durch den Kopf gehen.

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 14.11.2025 08:31:48
0
3896979
was für einem COP geht man bei WW grob aus? Was wäre hier üblich?

Als Laie denke ich mir: Wenn der Speicher aufgeladen ist, geht ja eine bestimmte Energie/Wärme rein. Wie das jetzt drinnen gespeichert wird, sollte ja keine Auswirkung auf den COP haben. Höchstens auf die Menge, die man evtl. aufgrund der Schichten evtl. weniger speichert.

Zum ersten muss du Unterscheiden zw. COP und AZ bzw. JAZ. Der COP ist ein reiner Laborwert, welcher in den technischen Daten der WP angegeben wird. AZ und JAZ sind die Daten welche du auslesen kannst, das sind Praxisdaten nach Tag bis zu Jahr. Eine pauschale Angabe, welche AZ die WW- Bereitung haben sollte gibt es nicht, da jede Anlage anders aufgebaut ist. Wir haben aktuell AT zw. 0 und +15°, daher läuft bei mir die WW- Bereitung gegen 14Uhr was zu einer AZ von 3,8 führt.
Die AZ ist abhängig von der Spreizung zw. Quelltemperatur und Zieltemperatur, dazu kommt noch wie oft und wann die WP Zu welcher Temperatur erzeugen muss. Je mehr Wasser du also zur WW- Bereitung aufheizen musst, so schlechter die Effizienz.
Vorausgesetzt der Speicher verliert möglichst wenig Wärme. Nur Mal als Beispiel von unserer Hütte Hygienespeicher 650L Wärmeverlust beim Einbau 10-12°/d, nach diversen Maßnahmen 3° unter gleichen Bedingungen. Die WP braucht also nur noch ca. 5K nachheizen was zu guten AZ führt. Und logischerweise, je mehr Heizwasser zur Verfügung steht, desto mehr WW kann entnommen werden.

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