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Datenschutzhinweise

Lambda-WP statt Gasheizung - Dimensionierung, technische Umsetzung
Verfasser:
OrangesHaus
Zeit: 09.11.2025 16:28:13
0
3895313
Moin ihr lieben Wärmepumper,

Bei uns steht der Wechsel von Gas zu WP an. Hier wäre eine Einschätzung zu Sinn/Unsinn der einzelnen Maßnahmen von euch super nett.

Bestand: Altbau (80m2, Heizkörper, 10cm WDVS, 2-fach verglast) und Neubau (120m2, 10cm WDVS, 2-fach verglast, 2 Heizkreise EG + OG).
Die beiden HK der FBH verfügen über je eine eigene Beimischschaltung, deren VL-Temperatur ich händisch (!) am Verteiler einstellen muss. Zudem Einzelraumregler in jedem Raum, die die thermoelektrischen Ventile am HK öffnen oder schließen. Hier kommuniziert auch nichts mit niemandem, sodass die Pumpen z.B. nicht mitbekommen, wenn alle Ventile zu sind und dann permanent gegen geschlossene Ventile läuft.
Heizlast nach DIN 9,2kW bei -9 °C NAT. Gemessen habe ich bei -15°C rund 10 kW.
Gasverbrauch 10.000 kWh (Heizung) + 1.000 kWh (WW).

HB schlägt vor:
Lambda EU10L (Bivalenztemperatur -11°C), eine zentrale Beimischung für beide FBH-Verteiler, die VL-Temperatur dann Außentemperaturgeführt. Ein Pufferspeicher Heizung (500 l) und einer WW. Letzterer soll noch einen Heizstab erhalten, welcher die überschüssige PV-Leistung (13,4 kWp/10kWh) aufnimmt.

Meine Fragen nun:
- Dimensionierung der WP so ok?
- Ist der Heizstab für Überschuss so richtig? HB sagte, wenn die WP den überschüssigen Strom verwendet, kann das zu häufigerem Takten führen --> Verschleiß
- Die Pumpe der neuen Beimischschaltung muss ja irgendwie wissen, ob alle HK zu sind und dann abschalten. Wie kann so was funktionieren?
- Allgemeine Gedanken zum Konzept - Hinweise, Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge...

Danke euch!

Verfasser:
Paulie
Zeit: 11.11.2025 12:24:17
0
3895956
Hallo OrangesHaus,

komisch, dass sich hier noch keiner gemeldet hat. Ich pusch das hiermit noch mal nach oben und gebe schon mal meine 2ct dazu.

Bei einem Wärmebedarf von 11.000 kWh im Jahr scheint mir die Heizlast von 9 kW etwas hoch gegriffen (oder umgekehrt der Verbrauch etwas niedrig). Gibt es vielleicht noch andere Wärmeerzeuger bei Dir (Ofen, Kamin, Photothermie) oder wird das Haus nicht komplett beheizt?
Wie hast Du die 10kW bei -15°C bestimmt? War das ein Tagesschnitt oder eine Momentaufnahme? War dabei das ganze Haus ohne Fremdwärme (s.o.) beheizt?
Wenn Du aber auf jeden Fall eine Lamda willst, ist die 10er zur Zeit sowieso das kleinste Modell (Thema "Sizing").

Den Heizstab kannst Du weglassen. Hatte ich erst auch überlegt, habe ich dann aber (auf Empfehlung) verworfen. Die Wärmepumpe macht im Sommer einmal am Tag regulär mit PV-Strom Warmwasser (wenn sie richtig eingestellt ist), das kostet Dich bei den hohen COP-Werten rund 1 kWh Strom. Die 500W, die sie dabei zieht, liegt immer an. Mehr Warmwasser brauchst Du im Sommer nicht - wozu den Boiler unnötig hoch heizen?
Ist auch nicht doof, wenn die WP einmal am Tag läuft, den Verdampfer von Pollen frei pustet und ggf. etwas Krabbelzeug vertreibt.
Und im Winter ist kein Überschuss da wenn Du mit Wärmepumpe heizt. Bei 1000 kWh Warmwasser pro Jahr sieht das auch nicht danach aus, als ob mehrfach am Tag nachgeladen werden müsste (Stichwort "häufiges Takten" im Sommer). Ich komme mit 2800 kWh Warmwasserbedarf im Jahr auf jeden Fall mit 1-2 Ladungen (500l mit FriWa) am Tag aus - im 5 Personen Haushalt.

Welches Lambda-Hydraulikschema planst Du umzusetzen?
Planst Du beim Warmwasser mit Frischwasserstation, Hygienespeicher oder einfachem Boiler?
Warum hast Du für jeden Heizkreis der FBH einen eigenen Mischer? Sind die so unterschiedlich ausgelegt?

Wärmepumpen laufen am besten, wenn es ständig ein konstant hoher Volumenstrom mit möglichst niedriger Vorlauftemperatur durch die Leitungen geht. Die Einzelraumregelungen sind dann eher kontraproduktiv. Zumal es durch die niedrigen VL-Temperaturen und das möglichst passgenaue Auslegen in der Leistung nicht möglich ist einen Raum "mal eben" hochzuheizen. Daher sollten alle Räume ständig mitgeheizt werden und der Durchfluss nicht von Einzelraumreglern abgewürgt werden (Stichwort thermischer Abgleich) - von einzelnen Räumen vielleicht abgesehen (Schlafzimmer).
Wenn man Thermostaten doch nutzen möchte, ist ein Hydraulikschema mit Puffer im Stich - wie von Lambda fast immer vorgesehen - der Direktanbindung (die bei Fußbodenheizung durchaus möglich ist) vorzuziehen. Über den Puffer läuft dann der zu viel anliegende Volumenstrom bei geschlossenen Thermostaten. "Alle Heizkörper geschlossen" sollte dann aber trotzdem nicht vorkommen.

Grüße
Paulie

Verfasser:
SebDob
Zeit: 11.11.2025 13:34:04
0
3895975
Wenn in Zukunft die Einspeisung bei 60% abgeregelt werden muss ist ein 2kw heizstab wieder sinnvoll.

Hat jemand die raumweise heizlast ermittelt? Der HB mit dem wackeldaumen sicher nicht…

Mach eine Berechnung welche Heizkörper du brauchst für die gleiche vlt wie die fbh. Dann kann Mischer und Pufferspeicher komplett weg. Ein Puffer für WW reicht dann.

Oder gleich den Altbau mit fbh oder wandheizung ausstatten.

Verfasser:
OrangesHaus
Zeit: 14.11.2025 19:19:04
0
3897210
Hallo zusammen,

Um mal ein paar Antworten zu geben:

- Es gibt keinen 2. Erzeuger, nur der Gaskessel
- Die Heizlast von knapp 9,2 kW habe ich selbst mit Linear berechnet. Ist also nach DIN und Raumweise.
- Den tatsächlichen Bedarf habe ich über stündliche Ablesung des Gaszählers bei -15°C AT ermittelt. Waren immer 10 kWh / h.
- Zum Heizbedarf selbst: Wir heizen relativ wenig, nur WoZi und KiZi auf 20°C, der Rest 18°C. Das erklärt aus meiner Sicht den relativ niedrigen Verbrauch. Ich möchte aber sicherstellen, dass wir das in Zukunft auch noch mal ändern können und dafür dann die Reserven haben. Zudem haben wir nach Süden große Fensterflächen, dieauch im Winter gut 2/3 des Gebäudes wärmen können.

Den Gedanken mit dem Heizstab bzw. das Weglassen dessen finde ich gar nicht so verkehrt. Da werde ich mal drüber nachdenken.

Geplant sind derzeit 2 getrennte Speicher (einer Heizung, damit ich im Sommer auch etwas kühlen kann - keine aktive Kühlung, aber die Raumtemperatur mal so 1-2° senken reicht schon) und einen Trinkwasserspeicher. FriWa hat uns der HB aufgrund der hohen Wasserhärte abgeraten.

Hinsichtlich der Heizkreise habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Wir haben zwei Verteiler (EG + OG) mit jeweils drei Heizkreisen. Jeder Verteiler, nicht jeder Heizkreis hat einen eigenen Mischer.
Eine zentrale Mischung statt zwei erscheint mir sinnvoller, zumal die beiden Pumpen echt alt sind und im Betrieb 60W ziehen - muss ja nicht sein.

Ja, die Thermostate sollen bleiben. Dafür dann auch eben der Pufferspeicher. Aber ja, VL dann so niedrig wie möglich. Der HB meinte, das Ventil der Beimischschaltung kann dann nach Außentemperatur gefahren werden, quasi mit eigener Heizkurve.

Ein Austausch der HK möchte ich eher nicht. Die, die wir haben, sind schon 22er und so hoch und breit wie es geht. Wenn die größer werden, siehts halt echt nicht aus. FBH im Altbau geht nicht, weil kein (und damit meine ich wirklich absolut gar kein) Fußbodenaufbau vorhanden ist.
Alles andere wie Wandheizung stellt einen Eingriff dar, den ich nicht bringen möchte.

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