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Ist Einhanfen nur alte Schule? Eingehanfte Fittinge korrodieren schneller?
Verfasser:
alexff
Zeit: 12.11.2025 17:24:55
0
3896426
Hallo,
weiß jemand den Grund, warum die relativ neuen Gewindefittinge (ca. 1 Jahr alt), die mit Neofermit und Hanf abgedichtet wurden, verkalkt bzw. korrodiert sind, wohingegen die Fittings, die mit Loctite 55 Dichtungsfaden abgedichtet wurden, unverändert geblieben sind? Siehe Foto unten.

Hintergrundinfos:
Es handelt sich um die Fittinge, über die der Brauchwasserspeicher (emaillierter Stahl) angeschlossen ist. Die Fittinge sind teilweise aus Rotguss, teilweise aus Messing. Die Trink-/Warmwasserleitungen sind aus Edelstahl, der Heizkreis ist aus C-Stahl. Nur das Gewinde vom Speicher selbst wurde mit Loctite 55 abgedichtet; der Rest ist eingehanft.

Die alten Installateure, von denen ich gelernt habe, schwören alle auf Einhanfen, daher bin ich erstaunt, wie groß der Unterschied in der Korrosion ist. Die einzigen Gewinde, bei denen der Unterschied nicht so groß ist wie auf dem Foto, sind die der Kaltwasserzuleitung. Egal ob C-Stahl mit sauerstoffarmem Heizungswasser oder heißes Brauchwasser in den Edelstahlleitungen, überall ist es gleich: Die eingehanften Fittinge sind deutlich stärker korrodiert als die mit Loctite 55 (wahrscheinlich PTFE allgemein) abgedichteten.

Weiß jemand mehr zu dem Thema? Ist Einhanfen nur eine schlechte Angewohnheit bzw. eine Komfortentscheidung, weil man da noch einmal zurückdrehen kann bzw. es durch das Aufquellen des Hanfs mehr verzeiht? Oder liegt es bei uns an etwas anderem, z. B. Mischinstallation, zu wenig Hanf (leicht undicht)? Was wird heutzutage in den Berufsschulen beigebracht?



Verfasser:
joe115
Zeit: 12.11.2025 17:45:43
0
3896432
Ich nutze Hanf und Neofermit sind über 40Jahren und bereits mein Vater hat alle Gewinde eingehanft. Damals kamen die ersten Teflon Bänder auf, mal ausprobiert und dann wieder gelassen, aus den von dir genannten Gründen. Mit Fäden geht es besser, ja, trotzdem bleibe ich bei Hanf.

Die Korrosion wie auf deinen Bildern habe ich weder bei mir (Schwarzstahl, CU) noch in meinem Elternhaus (Siederohre, CU, Zink) je gesehen. Und bei letzterem gibt es gehanfte Gewinde, die auf die späten 50er datieren.

Vielleicht haben die Profis hier eine Erklärung.

PS: mein Hanf ist Ammonium-frei, wenn das was bedeutet

Verfasser:
Joerchi
Zeit: 12.11.2025 18:05:46
0
3896444
Ich glaube, sowas kann durch zu viel Hanf passieren.

Siehe die Schadensbilder hier

Verfasser:
Istdochwurscht
Zeit: 12.11.2025 18:10:50
1
3896448
Ich nutze seit 35 Jahren nur Hanf und Fermit. So "Ausfransungen" kenn ich nicht bei Hanf. Allerdings sehe ich immer wieder sowas bei diesen Dichtfäden.

Ich stell mir eh die Frage warum soll ich am Gewinde Kunststofffäden nutzen ? Erschließt sich mir nicht.

Verfasser:
WilliHH
Zeit: 12.11.2025 21:27:01
0
3896537
Das Arbeiten mit Faden ist deutlich schneller und komfortabler, mehr ist es nicht.
Auch eine Verbindung mit Dichtfaden kann gut aussehen. Die Drahtbürste macht es schon

Verfasser:
wegano
Zeit: 12.11.2025 21:56:25
0
3896548
wenn verschiedene Metalle aufeinander treffen korrodiert das niederwertigste. Chemie/Physik soweit ich das noch weiss. (Prinzip Opferanode) Nehme an du hast eventuell verschiedene Legierungen zusammengeschraubt. Da sollte man immer beim gleichen bleiben. oder erst niederwertig und dann höher.

Desweiteren könnte eine erhöhte Luftfeuchtigkeit zur Korrosion beitragen.

Vielleicht auch mal die Erdung (Potentialausgleich) der Leitungen kontrollieren - da hier eventuell die Rohre durch viel Hanf keinen metallischen Kontakt mehr haben und dadurch ein fehlerhaftes Potential entsteht.

Verfasser:
Rainer4x4
Zeit: 12.11.2025 22:27:15
1
3896557
Da ist einfach nur mistig gearbeitet worden:



Die Dinger sind undicht, und deswegen vergammelt.

Im gewerblichen Bereich wird überwiegend mit Hanf gearbeitet. Vor allem bei größeren Gewinden. Hanf hat den Vorteil das man ggf den Drehwinkel einer Verbindung nochmal ein paar Winkelgerade korrigieren kann, ohne das die Verbindung gleich undicht wird. Letzteres passiert bei den Kunststoffbändern üblicherweise.

Verfasser:
Heizungshelfer
Zeit: 13.11.2025 06:45:03
0
3896596
Richtig. Die Hanfeindichtungen sind nicht ganz dicht.

Verfasser:
joe115
Zeit: 13.11.2025 07:20:37
0
3896603
Zitat von Rainer4x4 Beitrag anzeigen
Da ist einfach nur mistig gearbeitet worden:
Die Dinger sind undicht, und deswegen vergammelt.


Zitat von Heizungshelfer Beitrag anzeigen
Richtig. Die Hanfeindichtungen sind nicht ganz dicht.


Ich habe mich nicht getraut, es zu schreiben. War jedoch direkt mein Verdacht. Danke, dass ihr es bestätigt.

Verfasser:
Schmitt
Zeit: 13.11.2025 08:38:50
4
3896623
Zitat von joe115 Beitrag anzeigen
Vielleicht haben die Profis hier eine Erklärung.
Das abdichten, das durch Hanf entsteht, kommt dadurch zustande indem der Hanf durch die Feuchtigkeit des Mediums, hier z. B. Heizungswasser, aufquillt.

Wenn nun der überstehende Hanf nicht entfernt wird zieht sich die Feuchtigkeit von innen nach außen und führft dort, z. B. bei Stahlrohr zur Rostbildung.

Bei den Abbildungen sind sicherlich noch andere Faktoren als Ursache zu betrachten.

So sollte, eine mit Hanf eingedichtete Gewindeverbindung aussehen.



Zitat von Heizungshelfer Beitrag anzeigen
Richtig. Die Hanfeindichtungen sind nicht ganz dicht.
Wenn eine Hanfverbindung fachgerecht ausgeführt wird ist sie immer dicht.


FG. Schmitt

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