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01.12.2025 00:00:00 |
Das Gebäudeenergiegesetz steht erneut in der Kritik: Überladen, widersprüchlich und längst von der Realität überholt. Während die Politik nach Lösungen sucht, handeln Eigentümer längst pragmatisch – sie modernisieren dort, wo es sinnvoll ist, und ignorieren Vorgaben, die nicht mehr zur Praxis passen. Warum das GEG an seine Grenzen stößt und ein kompletter Neustart unausweichlich wird. |
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01.12.2025 07:57:28 |
Quatsch. Die CDU unter Reiche sabotiert die Wärmewende wo es geht. Gasumlage aus den Schulden bezahlen senkt den Gaspreis. Stromsteuer Senkung für die Bürger wurde gestrichen. Das ist Technologieoffenheit der CDU Industrie Lobbyisten. Schön dafür sorgen das die Wärmepumpe nicht attraktiver wird. Die Förderung für WP will sie auch abschaffen. Alles für ihre Buddys aus der Energiewirtschaft.
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01.12.2025 08:26:36 |
Ja, stimmt, die Gaslobby wird fleißig bevorteilt. Was man am GEG aber ändern sollte, ist die Art der Auszahlung. Meiner Meinung nach sollte es möglich sein, dass der Nutzer mit die Summe nach Förderung an den Handwerker zahlt und die Förderung direkt an den Handwerker überweisen wird. Sonst steht jemand Chor dem optionalen, dass er vllt. die 30.000€ vor Förderung nicht hat, aber den Preis nach Förderung schon. Bisher müsste man dafür einen Kredit für weniger Wochen aufnehmen. Den bekommt nicht jeder, oder man will keinen Kredit. Das sollte man dringend ändern, damit nicht doch wieder die Gasheizung im Keller landet wegen geringerem Invest.
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01.12.2025 09:04:02 |
Klar, und der Handwerker wartet dann auf das Geld der Förderung - etliche 1000€. Die Auszahlung wird dann noch wg. Rückfragen verzögert und er muß weiter warten. Das macht der HW ein paar mal, dann ist er deswegen pleite.
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01.12.2025 11:07:43 |
Was dem Gesetz und den bürokratischen Monstern bei VNB fehlt ist eine Art de Minimis Regelung für Wohngebäude. Getreu dem Motto - Bis 3,6kW elektrischem Anschlusswert im Haushalt kannst Du machen was du willst. Liberalität auch im technischen Bereich - das wäre einmal was. Stell Dir vor (Fall A) du möchtest eine 5kW WP, die einen einphasigen 16A Netzanschluss aufweist bei Dir zu Hause installieren, weil das Teil entweder zusätzlich zum Bestandskessel werkelt und dann vllt 65% EE schafft oder sogar als alleinige Heizung ausreichend ist.´ Heute müsstest du das Teil beim VNB anmelden und wenn das Teil noch einen Heizstab hat, dann musst du deine E-Verteilung modernisieren und einen Platz für eine Steuereinrichtung vorsehen, der bei 99% der Installationen nie belegt werden wird. Und du benötigst einen separaten FI und Überspannungsschutz und ggf. braucht du noch einen Bauantrag, um das Außenteil im Garten aufstellen zu lassen. Und wenn Du dir als Ergänzung ein BKW+ mit 2-4 kWp (5-10 Panel) und 4-5 kWH Speicher installierem (lassen) möchtest. dann geht der Bürokratiewahn weiter. 3 2kW Heizlüfter kaufst Du ohne Bürokratie im Baumarkt und schließt die zu Hause an. Gut das ist teuer im Verbrauch - aber möglich. Und nun vergleiche das bürokratische Monster bei A und den Pragmatismus bei B, Technologieoffenheit? Warum ist die Schwelle für WP und BKW so hoch? Der Staat ist überfordert, Guerilla im DIY Bereich einzudämmen. Für die, die es selbst machen können ist es von Vorteil, dass der Staat teilweise disfunktional ist. Wenn man böse ist könnte man behaupten das GEG und TAB von VNB seien dazu da, das Handwerk zum Erfüllungsgehilfen von Lobbygruppen zu machen. Das treibt die Kosten und verhindert Veränderung. Und mit der Förderung klebt der Staat ein Pflaster damit man die schwelende Wunde nicht sieht Für das GEG und Co war sicher die Politik verantwortlich (accountable) aber den Inhalt verantworten (responsible) Ministerialbürokratie und Lobbyvertreter in Normenausschüssen. Es ist üblich, dass Unternehmen versuchen ihre Hausstandards in Normen hineinschreiben zu lassen um den Markt zu Ihren Gunsten zu beeinflussen. Die Blitzschutzhersteller haben wahrlich ganze Arbeit geleistet! Und mit den Berufgsgenossenschaften haben Sie eine weitere Bürokratieindstrie auf Ihrer Seite. Und die Bürger? Die haben selbst schuld, weil sie BILD lesen und glauben und ihren Zorn ausschließlich auf Politiker richten - was ja sehr einfach ist und rein gar nichts ändert, denn die Poitiker kommen und gehen, die Lobbyisten und die Bürokraten bleiben.. Ich bin mal gespannt, wie "das Heizungsgesetz muss weg" aussehen wird. Beste Grüße MIKA
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02.12.2025 13:46:51 |
Ab dem Alter von 74 Jahren gibt es keine Kredite mehr von der Bank. bei einem Invest von ( Wärmepumpe und Photovoltaik mit Speicher) ca. 80.000 € in meinem Fall, reicht wohl auch keine Förderung. Wenn denn auch noch die Erben fehlen, ist die Motivation gegen Null. Laßt doch die Technologieoffenheit und die Zeit wird den Zukunftstechnologien das Tor öffnen. Alles andere ist grüner Ideologischer Schwachsinn. Deutschland hat 0,24 % der Landfläche vom Globus, aber wir retten die Welt !!!
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02.12.2025 14:35:03 |
Zitat von dege  Ab dem Alter von 74 Jahren gibt es keine Kredite mehr von der Bank. bei einem Invest von ( Wärmepumpe und Photovoltaik mit Speicher) ca. 80.000 € in meinem Fall, reicht wohl auch keine Förderung. Wenn denn auch noch die Erben fehlen, ist die Motivation gegen Null. Laßt doch die Technologieoffenheit[...] Du musst ja nicht gleich 50kwp aufs Dach packen oder wie soll dieser Betrag zustande kommen? Der Rest deines Beitrags ist ebenso billige Polemik.
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02.12.2025 16:07:24 |
Zitat von dege  Laßt doch die Technologieoffenheit und die Zeit wird den Zukunftstechnologien das Tor öffnen. Moin dege, grundsätzlich klingt das erstmal sinnvoll, allerdings bedenkst Du dabei drei Punkte nicht: 1. Neben Technologieoffenheit ist dann auch noch Technologiegerechtigkeit erforderlich, also beispielsweise vergleichbare angemessene CO2-Abgaben, Konzessionsabgaben oder Energiesteuern für unterschiedliche Energieträger. 2. Der Begriff "Zukunftstechnologien" suggeriert, dass diese Technologien erst etwas für die Zukunft sind. Lass Dir gesagt sein: Die funktionieren bereits im hier und jetzt seit Jahren zuverlässig und bezahlbar. 3. Bzgl. langfristiger Investitionen (aktuell eingebaute Heizungen halten wahrscheinlich 15 bis 25 Jahre) reicht die Zeit nicht, darauf zu warten, dass die Nutzer von selbst und entgegen der Agitation der Bildzeitung merken, dass ein Technologiewechsel sinnvoll wäre. Der massive und viel zu schnell verlaufende Klimawandel, an den sich Mensch und Natur nur schlecht anpassen können, ist bereits voll im Gange. Jeder, der einen sinnvollen Beitrag leisten kann, sollte anhand entsprechender Leitplanken in diese Richtung gewiesen werden. Die seit Ende 2021 bekannte 65%-EE-Vorgabe des aktuellen GEG ist genau eine solche Leitplanke. Viele Grüße crink
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02.12.2025 16:23:13 |
Erst wurde von Technologieoffenheit gesprochen, dann hieß es Strom ist CO2 Neutral, jetzt fangen die in Hamburg an, Stromheizungen zu verbieten. Die springen doch schneller von Höcksken auf Stöcksken als man die Gesetze nachlesen kann...
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02.12.2025 16:54:15 |
Zitat von dege  Wenn denn auch noch die Erben fehlen, ist die Motivation gegen Null. Laßt doch die Technologieoffenheit[...] Wenn man Kinder hat wie ich UND Vernunft im Kopf, dann ist natürlich eine Motivation vorhanden seinen Kindern und Enkelkindern eine möglichst gut funktionierende Welt und einen vernünftigen Besitz zu erhalten und nicht nur abgewirtschafteten Müll und eine kaputte Umwelt. Ich kann aber verstehen, daß einem vielleicht alles egal ist wenn man alt und man sich nur noch selber optimiert - aber ich finde es schade. Ich habe eine sehr konservative deutsche Erziehung erhalten. Auf einem Haus in meiner Nähe steht seit 400 Jahren: "Wenn en jeder vor siner Doer feget werd de ganze Strate reine" Goethe hat das auch genau so zitiert "Ein jeder kehre vor seiner Tür und das Stadtviertel ist rein". So bin ich erzogen worden. Aber vielleicht ist das nur altmodisch deutsch und aus der Zeit gefallen?
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02.12.2025 17:07:40 |
Statt sich mit 75 Plus ne Wärmepumpe in nen Altbau zu stricken, halte ich es für besser das Geld den Kindern zu vererben und dann können die damit einmal richtig sanieren und müssen nicht um die halbalte Wärmepumpe drumherum basteln...
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02.12.2025 17:25:21 |
es wäre viel einfacher die meisten Abgaben auf Wärmestrom abzuschaffen, als die GEG-Bürokratie wieder mal zu ändern. Dann würden viele Beamtenstellen in BaFa, Netzagentur, " Energieagenturen",... und viele private Pseudostellen für Flatterstrom ("erneuerbare") wegfallen. Beispiel K. Reiche: Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal, Pseudostellen in "erneuerbaren" Firmen. Eine Fröschin wird doch niemals den Sumpf trocken legen. |
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02.12.2025 18:12:41 |
100% Zustimmung zum wpibex Vorschlag
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02.12.2025 19:30:59 |
Zitat von Mark1234  Erst wurde von Technologieoffenheit gesprochen, dann hieß es Strom ist CO2 Neutral, jetzt fangen die in Hamburg an, Stromheizungen zu verbieten. Die springen doch schneller von Höcksken auf Stöcksken als man die Gesetze nachlesen kann... "Technologieoffenheit": FDP, CSU u.a. als Verquasung des Ansinnens, nichts langfristiges auf den Weg zu bringen und weiter alles zu verbrennen, was aus dem Boden zu holen ist "Strom CO2-neutral": das hat so niemand behauptet. Schon gar nicht für den aktuellen Strommix. Wenn überhaupt, dann für EE-Strom. Ja - genau: Strom direktheizungen als verbreitete Standardlösung in schlecht gedämmten Gebäuden muss untersagt werden. Die Mengen an CO2-armem Strom in der Heizsaison sind schlicht in den nächsten >20 Jahren aus jetziger Sicht nicht darstellbar. Man kann Argumente unterschiedlicher Provenienz und Substanz immer so lange verrühren, bis ein Strohmann richtig dumm aussieht.
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02.12.2025 19:56:27 |
Technologieoffenheit ist das neue Wort für: Ich habe keinerlei Kompetenz im Bereich Innovation und ich habe keine Strategie.
Die denken wohl - wer nichts entscheidet der macht nichts falsch - lol. Imho sind das Nichtentscheider - wofür werden die eigentlich bezahlt außer fürs Nichtstun?
Welche Länder und Firmen fallen mir jetzt gerade ein die in den letzten 20 Jahren NICHT technologieoffen waren und einige unserer ehemaligen deutschen Weltmarktführer plattmachen auf dem Weltmarkt weil sie die bessere Strategie haben?
Naja zum Glück gibt es ja auch kompetente deutsche Firmen die eine Technologiestrategie besitzen die funct, die auch 2025 kräftig wachsen und nicht schrumpfen - z.B. die Firma in der ich arbeite.
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02.12.2025 20:13:34 |
Zitat von DMS20  Man kann Argumente unterschiedlicher Provenienz und Substanz immer so lange verrühren, bis ein Strohmann richtig dumm aussieht. Wenn du damit auf mein vorangegangenes politisches Engagement abzielst, Politik habe ich mir schon angeschaut, war da, bin gegangen und komme sicherlich nicht dahin zurück,,,
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05.12.2025 09:36:02 |
Was gar nicht thematisiert wurde: das GEG scheitert absehbar vor allem an den Forderungen nach Beimischung regenerativer, chemischer Energieträger zu den fossilen. Diese Beimischungen wird es in der erforderlichen Größenordnung nicht geben. Es scheitert auch daran, den Strom für immer mehr Wärmepumpen zur Verfügung zu stellen, und zwar auch rein fossil erzeugten, von "regenerativem Strom" ganz zu schweigen. Denn die Gaskraftwerke, von denen wir seit 15 Jahren wissen, dass wir sie bräuchten, sind nicht einmal in konkreter Planung. Von einem Wiedereinstieg in die Kernenergie ebenfalls ganz zu schweigen. Denn die Kernenergie ist der Buddy der Wärmepumpe, nicht die Illusion, der winterliche Strommix von 500 g/kWh wäre CO2-frei. Eine libertäre Forderung ("Kettensäge") würde schlicht lauten, das Gesetz und auch sämtliche Förderungen (Heihungstausch) und alle Belastungen (CO2-Steuer) komplett zu streichen und auch alle "übergeordneten Planungen" einzustellen. Es gilt einzig der im Artikel genannte Dreisatz aus individueller Auswahl von Wärmepumpe oder Gasheizung und Maßnahmen zur Reduzierung der Heizlast – immer bezogen auf ein einzelnes Gebäude. GEB, Dämmer, Fensterbauer und Heizungsbauer können das im Team zielorientiert realisieren und brauchen dafür keine hunderte Paragraphen.
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05.12.2025 10:00:03 |
Gestern in Panorama, ARD wurden auch noch mal so ein paar Politiker Statements gezeigt. Man kann sich nur an den Kopf fassen und fragen: sind die so uninformiert oder einfach nur unverschämt.
Da wird in Bezug auf die Wärmepumpe von "Ideologie" geredet. Es gibt keine andere Technologie, die aus einer eingespeisten kWh die vierfache Menge an Wärmeenergie macht. Bei jeder anderen Technologie hat man Verluste. Das ist schon aus rein technischer Sicht so genial - da braucht es keinerlei Ideologie - nur Offenheit für Technik.
Und es wurde auch ganz klar aufgezeigt, das die hohen Kosten derzeit eine Ursache in den geringen Stückzahlen haben. Wenn die Industrie in größeren Mengen mit sicheren Absatzzahlen produzieren kann und die Handwerker soviel Erfahrung haben das sie eine WP im Schlaf installieren, dann werden die Kosten auch drastisch sinken.
Und der andere Punkt ist, das wir uns mit Gas und Öl immer auch problematische Geschäftspartner ins Land holen. Und damit meine ich nicht den Heizöllieferanten um die Ecke. Strom dagegen können wir selber produzieren, sogar jeder persönlich. Und bei Freunden einkaufen.
Wer unter diesen Gesichtspunkten dann echte Technologieoffenheit praktiziert, kommt an einer Wärmepumpe doch kaum vorbei.
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05.12.2025 10:06:16 |
Wenn der Esel das Ziel nicht erreicht, hängt man halt die Karotte tiefer oder verschiebt das Ziel... Das GEG in der jetzigen Form wird aus den von dir genannten Gründen scheitern und das sitzt sich aus. Wie will der Staat denn nachhalten das wir grünes Gas verheizen oder Bioheizöl im Tank haben? Das GEG hat so viele Ausnahmen wie z.B. "gilt nicht für Gebäude die weniger als 25% ihres Regelbedarfes verheizen". Wenn ich jede Zweite Heizölrechnung wegwerfe und sage "ich bin im Winter immer in Spanien" dann wäre ich aus dem GEG raus... Wer soll das denn nachhalten und bearbeiten? Wer will denn nachhalten wie viel ich mit nem Heizlüfter und wie viel ich mit ner Ölheizung geheizt habe? Der Heizlüfter ist CO2 neutral... Wer will denn ankommen und auseinanderdröseln wie viel Gas ich verheizt habe und wie viel ich verkocht habe? Wenn ich ne neue Heizung einbaue, dann schreibt der Heizungsbauer die halt als Vorführgerät aus und dann ist die gar nicht neu sondern gebraucht. Was soll denn dann passieren? Dann stellt der Schornsteinfeger fest dass das vielleicht nicht richtig ist, macht der die Welle hat er Arbeit die er nicht bezahlt bekommt und das ganze landet beim Zuständigen Sachbearbeiter des Landratsamtes, und dann? Machen die dann einer Familie mit 5 Kindern die Heizung aus? Bringt der Sozialdienst die dann in "warm" unter? Gibts ne Strafe die eh keiner bezahlen kann? Dann können sie aber viele neue Sachbearbeiter einstellen die sich mit dem Volk Briefchen schreiben... Die haben vor Jahren bei uns versucht, Abwasserkanalprüfungen durch zu ziehen. Nur kein Bürger hats gemacht. Ergebnis war, man hat nach Fristende festgestellt, dass kein Bürger es gemacht hat und das Gesetz halt wieder geändert... Das ist wie die ganze DSGVO. Das Belastet Industrie und Großbetriebe die das ganze halt umsetzen müssen, dafür entsprechende Abteilungen einrichten müssen und Geld ohne Ende ausgeben müssen, damit wir Bürger Papier ohne Ende bekommen welches eh keiner lesen kann, im weiten Feld hat sich das aber totgelaufen. Im normalen Alltag im weiten Feld interessiert das keine Sau mehr. 'Da läuft alles an der DSGVO vorbei über Telefon und Whatsapp...
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