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01.12.2025 12:53:01 |
Hallo liebes Forum, wir ersetzen gerade unsere Gas-Heizung durch Klimageräte. Für das Brauchwarmwasser haben bis bisher noch keine Lösung. Ich habe zwar zwei Angebote für Brauchwasserwärmepumpen (Buderus sowie Dimplex) aber wirklich attraktiv finde ich das preislich nicht. Die Angebote liegen bei 7.000€ bzw. 8.000€ Noch dazu kommt, dass wir uns generell nur mit kaltem Wasser die Hände waschen weil es dauert genau 3Liter bis das Wasser ca. 35Grad hat. Da wir durch die Investition auch Vorteile haben möchten liebäugeln wir gerade sehr stark mit einem DLE im Duschbad. Die Vorteile sind: ++ Sofort warmes Wasser und kein Warten mehr ++ Mehr Platz im Keller für Zeugs wenn wir dort keinen riesen 230L Speicher haben ++ Unbegrenzt warmes Wasser ++ Weniger Wartungsanfällige Teile So jetzt zu meinen eigentlichen Fragen: Meine bisherige Idee wäre einfach eine Kaltwasserleitung ( Panzerschlauch) vom heutigen Kaltwasseranschluss an dem heute die Mischarmatur hängt zum DLE zu ziehen. Und dann vom DLE quasi "direkt" zur Duscharmatur. Am Durchlauferhitzer kann man dann direkt 38 °C einstellen und an der Duscharmatur würde man nur noch den Druck regeln. 1. Kann man das so machen? 2. Was für eine Duscharmatur brauche ich dafür? Nach welchem Schlagwort muss ich da suchen? Ich habe bisher quasi nur die gleichen gefunden die wir heute auch haben. Also eben ohne Ventil zum Betrieb hinter einer Mischarmatur. 3. Wie würde man das "richtig" machen was gibt es für andere Alternativen im Duschbad? PS: Einen Elektriker habe ich der mir den DLE anschließt. Der macht sowie eine neue Unterverteilung wegen der Klimageräte... Aber den Rest wollte ich halt selber machen. https://imgur.com/a/0QcjXDH
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01.12.2025 13:04:03 |
Moin! Du willst damit duschen und baden? Dann mal die erste Frage: Liegt da irgendwo ausreichend Strom? NYM 3x1,5 reicht da nicht... ;-) Du bist da in Größenordnungen von 18kW oder so ähnlich. Thema BWWP: Du scheinst ja Werkzeug festhalten zu können, das würdest du also ggf. selbst hinbekommen, kostet dann einen Bruchteil der Angebotspreise.
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01.12.2025 13:09:43 |
Kann ich mir so vorstellen.
Aber warum der Verzicht auf die Möglichkeit WW in Küche und Waschbecken? Was ist hinter der Wand?
MfG uwe
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01.12.2025 13:12:49 |
Moin t_aus_h, links neben dem DLE siehst du einen Versorgungsschacht dadurch muss ich für den Elektriker als Vorarbeit eine 5 adrige 10mm2 Leitung ziehen... Ja das mit der BWWP ist noch nicht ganz vom Tisch. Die Eigenmontage hatte ich mir auch schon überlegt aber wenn mal doch was ist, ist es nicht ganz unpraktisch einen Sanitärbetrieb zu haben der dann auch kommt wenn das Warmwasser nicht mehr geht. Bei dem DLE erhoffe ich mir einfach viel weniger Wartungsanfällige teile... Da brauche ich den Santitärbetrieb dann wirklich nicht mehr. Und wie gesagt eben auch der Vorteil im Komfort des DLE...
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01.12.2025 13:14:13 |
Ich würd' mir das Bad nicht durch einen DLE an der von Dir skizzierten Stelle "verschandeln". Ich würde zudem BWWP bevorzugen, wenn der Installationsort als Wärmequelle passt. Vielleicht kann es ja auch eine Speichergröße kleiner sein. Oder: ein zentraler DLE möglichst dicht am "Steigrohr" für das WW. Dann musst Du die Fliesen nicht wegreißen und neu machen, das Bad bleibt DLE-Kiste-frei und alle anderen Zapfstellen sind auch versorgt. Händewaschen mit kaltem Wasser liegt voll im Trend! ;-)
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01.12.2025 14:20:47 |
Zitat von DMS20  Ich würd' mir das Bad nicht durch einen DLE an der von Dir skizzierten Stelle "verschandeln".
Ich würde zudem BWWP bevorzugen, wenn der Installationsort als Wärmequelle passt. Vielleicht kann es ja auch eine Speichergröße kleiner sein.
Oder: ein zentraler DLE[...] Naja so hässlich finde ich die Dinger eigentlich nicht. Ja einfach an einen zentralen DLE hatte ich auch gedacht aber dann hab ich halt immer noch das Problem dass es relativ lange dauert bis warmes Wasser kommt und dadurch halt auch höhere laufende Kosten... Zitat von kreitmayr  Kann ich mir so vorstellen.
Aber warum der Verzicht auf die Möglichkeit WW in Küche und Waschbecken? Was ist hinter der Wand?
MfG uwe Hinter der Wand kommt die Hauswand... Also ich weiß nicht sicher was da ist. Ich denke nichts besonderes... Bzgl. Küche und Waschbecken: Ja da dachte ich an "Mini-Durchlauferhitzer" mit 230V. Gästewachbecken bleibt kalt. Da ist keine Steckdose in der Nähe...
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01.12.2025 14:35:31 |
Zitat von FamilieE  Naja so hässlich finde ich die Dinger eigentlich nicht. Ja einfach an einen zentralen DLE hatte ich auch gedacht aber dann hab ich halt immer noch das Problem dass es relativ lange dauert bis warmes Wasser kommt und dadurch halt auch höhere laufende Kosten... Das Gerät bekäme von mir die Note drei-minus. Die Panzerschlauch&Co-Konstruktion "quer durch's Bad" allerdings eine fünf-minus. ;-) So wie Du es eingezeichnet hast, würde dann die Duschtemperatur nur noch am DLE eingestellt werden? Kaltwasser könnte gar nicht mehr zugemischt werden? Kostenüberschlag: seien es 4*3l=12l pro Tag, die vergeblich erwärmt würden um 35 Kelvin (10 auf 45°C). Das sind 177kWh / ca. 53€ pro Jahr. Dafür - bleibt das Bad optisch unbeeinträchtigt - die Mischarmaturen bleiben funktionsfähig - alle anderen Zapfstellen sind weiterhin ebenfalls mit Warmwasser versorgt - es müssen keine weiteren DLE mit weiteren Stillstandsverlusten angeschafft werden
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01.12.2025 14:54:09 |
Zitat von DMS20  Zitat von FamilieE  [...] Das Gerät bekäme von mir die Note drei-minus. Die Panzerschlauch&Co-Konstruktion "quer durch's Bad" allerdings eine fünf-minus. ;-) So wie Du es eingezeichnet hast, würde dann die Duschtemperatur nur noch am DLE eingestellt werden? Kaltwasser könnte gar nicht mehr[...] Ok die Überschlagsrechnung ist wirklich sehr gering... Ich hatte diese Möglichkeit aus Effizienzgründen eigentlich verworfen. Aber so super Ineffizient ist das dann gar nicht. Muss ich halt nur weiterhin bissl warten bis warmes Wasser kommt... Und die hässlichen Panzerschläuche hätte ich dann nur im Keller...
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01.12.2025 15:08:04 |
... wir haben uns Strategien angewöhnt, zumindest das Wasser nicht zu vergeuden, in dem wir das "auflaufende WW" sinnvoll nutzen zum schnellen Überputzen verzahnpasteter Waschbecken, Vorspülen groben Schmutzes beim Geschirr usw.
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02.12.2025 08:04:29 |
Danke schon mal für die Antworten und Anregungen. Aber eine Frage blieb bisher unbeantwortet, vielleicht gibt es dieses Produkt ja auch gar nicht: Welche Duscharmatur hat nur einen Wassereingang und gleichzeitig ein Ventil? Ich plane ja (bisher zumindest) direkt vom DLE mit 38°C die Duscharmatur anzufahren. Aber bisher habe ich noch keine Duscharmatur gefunden die diese Anforderungen erfüllt. Kennt ihr zufällig eine?
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02.12.2025 08:37:36 |
Hallo Familie, Wechselduschen ist gesund und mal kalt abduschen im Sommer auch nicht schlecht. Eine Duscharmatur nur mit einem Anschluss kenne ich nicht, aber du willst es ja günstig lösen, dann bleib beim Standard. Notfalls Kaltwasser blindsetzen.
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02.12.2025 08:53:25 |
Zitat von Georg M  Hallo Familie, Wechselduschen ist gesund und mal kalt abduschen im Sommer auch nicht schlecht. Eine Duscharmatur nur mit einem Anschluss kenne ich nicht, aber du willst es ja günstig lösen, dann bleib beim Standard. Notfalls Kaltwasser blindsetzen. Ich bin mittlerweile einen Schritt weiter. Man kann natürlich einfach auf den 1.5Zoll einen Wasserhahn setzen und dann vom Wasserhahn zum DLE... Oder ja die Lösung von dir würde auch gehen. Dann kann ich die Armatur einfach erstmal behalten...
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02.12.2025 09:16:53 |
Denk dran das eine ordentliche Dusche mittels Durchlauferhitzer Strom in Höhe von 1€ / Duschvorgang kostet. Eine BWWP ist da im Betrieb erheblich günstiger... Wie und wo bekommt denn der Rest der Warmwasserzapfstellen im Hause warmes Wasser?
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02.12.2025 09:28:19 |
Zitat von FamilieE  Welche Duscharmatur hat nur einen Wassereingang und gleichzeitig ein Ventil? Ich plane ja (bisher zumindest) direkt vom DLE mit 38°C die[...] Ihr duscht wirklich alle das ganze Jahr mit der gleichen Temperatur? Das wäre hier völlig undenkbar. Ich würde mit 38 °C ausziehen, weil viel zu kalt, während mein kleinster vermutlich immer schreien würde, es ist zu warm. Bei uns in der Familie schwankt die Duschtemperatur locker um mind. 5 Grad zwischen den Personen. Ich würde mir das auch auf keinen Fall nehmen lassen, die Temperatur an der Dusche regeln zu können. Für mich ist das keine praktikable Lösung. Entweder BWWP oder den DLE zentral, selbst wenn 100 € im Jahr mehr kosten sollte. Alles andere ist doch kein Standard von heute mehr, abgesehen davon, dass es im Bad auch sehr unschön aussieht. Anscheinend hättest du dann ja auch in der Küche kein Warmwasser mehr (außer, du machst noch einen DLE hin). Für mich klingt das nach viel zu viel "Kompromiss", wegen "3,50€".
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02.12.2025 09:42:48 |
Bei 2€ Stromkosten am Tag für 2x Duschen und bisschen Küchenwasser bei nem Durchlauferhitzer sind das auf 300 Tage = 600€... Unsere BWWP nuckelt sich für 2 Haushalte mit 4 Personen (ok, Sparsamer Wasserverbrauch) 40KWH im Monat weg. Das sind etwas über 10€ * 11 Monate = 440KWH zu 130€... Der DLE mit Kabel, Sicherungen, Anschlussmaterial kostet auch 500-600€... Und ne halbwegs gescheite Wassergeführte Heizung würde ich nicht gegen ne Klimaanlagenheizung ersetzen...
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02.12.2025 09:57:42 |
Zitat von Hundefan88  Ihr duscht wirklich alle das ganze Jahr mit der gleichen Temperatur? Das wäre hier völlig undenkbar. Ich würde mit 38 °C ausziehen, weil viel zu kalt, während mein kleinster vermutlich immer schreien würde, es ist zu warm. Bei uns in der Familie schwankt die Duschtemperatur locker um mind. 5 Grad zwischen den Personen.[...] Eigentlich finde ich für den Teil aber gerade den Durchlauferhitzer besser. Bei unserem Vaillant-DLE gibt es 4 gespeicherte Temperaturen und sonst in 0,5-Grad-Schritten wählbar. Der Nutzer wählt seine Wunschtemperatur aus , Wasser auf "voll warm" und fertig. Bei einem Speicher müsste ich deutich höher für alle gehen, damit für den "heißesten" Nutzer immer die passende Temperatur zur Verfügung steht. Unser Duschvorgang scheint übrigens eher so 1,3 kWh zu verbrauchen, also wohl eher bei 40 cent statt einem Euro pro Person.
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02.12.2025 10:02:09 |
Mein Kumpel hats 30 Tage getrackt, er braucht 80 Cent, seine Frau 1,20€...
Die BWWP lässt sich auch Ideal mit einer PV Anlage kombinieren, der DLE nicht...
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02.12.2025 10:12:16 |
Zitat von Mark1234  Und ne halbwegs gescheite Wassergeführte Heizung würde ich nicht gegen ne Klimaanlagenheizung ersetzen... Das tut hier nichts zur Frage, aber ich versteh das schon. Wir haben das auch überlegt. Es ist ja nicht direkt ein Ersetzen, sondern man hat dann schlicht zwei Heizungssysteme. Der Ersatz der Zentralheizung sind damit also Zusatzkosten in 5-stelliger Höhe, die man sonst einfach nicht hätte, bis auf die Kosten für den Ersatz des Warmwassers.
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02.12.2025 10:25:24 |
Also ich bin heilfroh über meine Klimaanlage... Die heißen Sommertage ist das sehr angenehm, auch wenn die bei uns in diesem Jahr selten waren. Ein paar feuchte Tage mit Kopfschmerzwetter hat die auch schon sehr erfolgreich "eliminiert". Auch um mal in der Übergangszeit schnell und sehr gut regelnd heizen zu können, dafür ist das ne super Sache. Bei uns läuft die mehr als Heizung als zum kühlen. Ein paar Übergangstage mal Abends angemacht oder im Frühjahr / Herbst, wenn man so Wetterwechsel hat wo man Wochen hat, wo draußen 20°C sind und dann n paar Tage wieder nur 12°C, da funktioniert das super. Ich hab sie aber auch mal 2 Wochen bei Temperaturen um 0°C laufen lassen und unter 5°C Außentemperatur ist das ehrlich gesagt nicht mehr der Hit. Bei Tagsüber +3°C und Nachts -3°C, bzw. halt generell unter 5°C Außentemperatur steigt bei uns der Heizbedarf deutlich. Da kommen die Klimageräte dann nicht mehr auf erster Lüfterstufe nach, sondern regeln etwas höher. Dann hört man schon Zugluft und Geräusche... Dazu kommt dann der Umstand, dass Nebenräume in denen keine Klimaanlage eingebaut ist, halt auch nicht geheizt sind. Grade im Badezimmer ist das schlecht. Wir haben da zwar ne Infrarotheizung, die auch ihre Berechtigung hat, aber dann möchtest den Stromverbrauch nicht mehr sehen, wenn die 2x am Tag für ne Stunde das Badezimmer nach dem Duschen trocknet und dazwischen bleibt es trotzdem kalt im Bad. Dazu geht die Klimaanlage 2x die Stunde auf Abtaufunktion. Das heißt, damit sie nicht vereist kehrt sie die Drehrichtung um und heizt sich außen auf. Das braucht nicht nur viel Strom, sondern führt auch dazu dass es Innen kalt wird. Das ganze passiert dann zumindest in der Außeneinheit auf Volllast. Dann hört man das Außengerät durchaus drinnen leicht brummen, dazu bläst das Innengerät auf Stufe 2 von 4, da knacken Ventile drinnen, also mich hats da schon am Einschlafen gehindert. Ob man sich daran gewöhnt, habe ich dann nicht mehr ausprobiert. Nach Blick auf die Stromzähler war dann die Ersparnis zur normalen Ölzentralheizung zwar erkennbar, aber nicht so hoch dass wir auf unsere Warmwasserfußbodenheizung verzichten würden. Selbst wenn das Gerät dann noch ne Arbeitszahl von 3 schafft, ist der Unterschied zu Gas auch nicht mehr so hoch... Ist natürlich auch alles ne Frage des vorhandenen Heizkomforts, aber als Alleinheizung / Zentralheizungsersatz würde ich mir das nicht andrehen lassen.
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02.12.2025 10:28:52 |
Zitat von Mark1234  Bei 2€ Stromkosten am Tag für 2x Duschen und bisschen Küchenwasser bei nem Durchlauferhitzer sind das auf 300 Tage = 600€... Unsere BWWP nuckelt sich für 2 Haushalte mit 4 Personen (ok, Sparsamer Wasserverbrauch) 40KWH im Monat weg. Das sind etwas über 10€ * 11 Monate = 440KWH zu[...] Bei einem Jahresverbrauch von 440KWH (Strom) und eine Arbeitszahl von 3 bedeutet das ca. 1320kwh Wärmeenergie. Die muss ich dann mit Strom erzeugen. Entweder also 440kwh x 40 Cent = 156€ oder eben 528€ / Jahr. ABER: Die BWWP hat ganz sicher keine Arbeitszahl von 3. Das sind nur Laborwerte. Die BWWP strahl kontinuierlichen Wärme ab, Legionellenprogramm, Verlust durch lange Leitungswege. Ich gehe eher von 2.0 aus. + die höheren Investitionskosten. Die anderen dezentralen Zapfstellen (Küche, Handwaschbecken) würde ich mit 230V 99€ Stiebel Elektron DLE machen. In der Küche und auch im Bad ist es ohnehin so, dass wir selten Warmwasser entnehmen weil das ewig dauert bis es warm kommt... Bzgl. Heizungstausch durch Klima: Wir haben eine 1A Gasheizung mit niedrigem Verbrauch weil Reihenmittelhaus aber es ist im Sommer unerträglich heiß und wir wollten ohne hin das Schlafzimmer und die Arbeitszimmer unterm Dach klimatisieren. Also haben wir "Nägel mit Köpfen" gemacht und beschlossen das gesamte Haus zu klimatisieren und die 50% Förderung der BAFA mitzunehmen. Aber das ist ein anderes Thema... Sobald die Anlage eingebaut ist (Januar 26) kann ich gerne von den ersten Erfahrungen im Winter berichten.
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02.12.2025 10:38:53 |
Denke darüber nach: Zitat von BoomChocoPopp  Es wird doch darauf hinaus laufen, dass die Strompreise dynamisch werden. Auch Netzentgelte werden höchstwahrscheinlich dynamisch. Daraufhin werden eventuell Anschlussgebühren irgendwann nach Leistung neu gestaffelt, wie in Frankreich. Finde auch gut so, jeder DLE Duscher treibt die Strompreise enorm in die Höhe.
In Zukunft wird DLE definitiv viel teurer und heute auf DLE zu setzen wäre unsozial. Eigener Warmwasservorrat, welches tagsüber eventuell sogar kostenlos bereitet werden kann ist in jeder Sicht bessere Alternative. |
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02.12.2025 10:39:55 |
Also meine Wolf FHS 280 mit Außenluftanbindung hat nen angegebenen COP von 3,5 und erreicht im Jahresmittel reale 3,3. Der Temperaturverlust in 24h liegt bei 7°C. Bei uns läd die einmal am Tag von 11 Uhr in der Regel 3-4h mit 330 Watt nach. Das reicht problemlos für 2 x 2 Personen Haushalt, wobei ich die Zieltemperatur der BWWP auch nicht ganz so knapp sparsam eingestellt habe. Die "langen Leitungswege" haben wir auch... In den Sommermonaten ist das die Zeit, wo wir eh keinen Strom brauchen, sprich, die sich am überschüssigen PV Strom bedient. Dafür reicht schon n etwas größeres Balkonkraftwerk aus... Die Klimaanlage möchte ich dir nicht ausreden, fürn Sommer würde ich da auf keinen Fall drauf verzichten wollen, aber dafür die Heizung raus zu werfen, das würde ich mir noch 2x überlegen... Ne moderne Gasbrennwertheizung mit Speicher macht das Warmwasser auch zentral sehr effizient warm...
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02.12.2025 10:46:01 |
Wenn man den DLE nicht anmeldet (Bei uns sind die genehmigungspflichtig) kriegt den doch keiner mit. Das bei uns in absehbarer Zeit in weitem Feld die Stromtarife dynamisch werden, das sehe ich noch nicht.
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02.12.2025 10:52:53 |
Zitat von Mark1234  Bei 2€ Stromkosten am Tag für 2x Duschen und bisschen Küchenwasser bei nem Durchlauferhitzer sind das auf 300 Tage = 600€... Unsere BWWP nuckelt sich für 2 Haushalte mit 4 Personen (ok, Sparsamer Wasserverbrauch) 40KWH im Monat weg. Das sind etwas über 10€ * 11 Monate = 440KWH zu 130€... Bei optimistisch angesetzter JAZ von 3 der BWWP und Vernachlässigung aller Speicherverluste der BWWP kann das Verhältnis der Kosten für das WW aus DLE und BWWP schlüssigerweise nur bei 3:1 liegen. Mit Deinen Zahlen gerechnet also entweider 600€ : 200€ oder 390€ : 130€ Es sei denn, dass Du schon PV-Erträge eingerechnet hast, dann wird die Rechung komplizierter.
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02.12.2025 11:02:57 |
Falls du das auf DLE umbaust ist wichtig, dass da auch keine Zirkulationsleitung verbaut ist, die dann nach Stilllegung des Auslass von WW im Bad trotzdem noch da ist. In anderen Anschlussstellen kann dann ja das abgestandene Wasser aus der Zirkulation trotzdem austreten.
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