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Datenschutzhinweise

Einstellung Umwälzpumpe nach hydraulischem Abgleich
Verfasser:
inok16
Zeit: 03.12.2025 09:35:05
0
3905078
Hallo,

ich wohne in einem Altbau, Baujahr 1956. Dieser wurde in 2018 saniert: Die Fenster wurden erneuert, die oberste Geschossdecke und die Kellerdecke gedämmt.
In 2022 habe ich eine raumweise Heizlastberechnung erstellen lassen.
Vor geraumer Zeit habe ich Kontakt mit meinem Heizungsbauer aufgenommen, um herauszufinden, wie die Systemtemperatur auf 50/40/20 reduziert werden kann. Mit Weitblick, so dass irgendwann eine Wärmepumpe als Energieerzeuger verwendet werden kann. Aktuell ist eine Vitodens 200-W B2HA 19 kW verbaut.

Vor etwa 3 Wochen wurden 4 von 11 Heizkörpern getauscht und ein hydraulischer Abgleich durchgeführt. In dem Zug wurden alle Hahnblöcke durch HEIMEIER Ventil Multilux Eclipse ersetzt. Die Räume werden alle warm.

Die Normheizlast beträgt rund 11 kW. Der berechnete Volumenstrom liegt bei 1050 l/h und die berechnete Förderhöhe ist 2,4 mWs.
Die Leistung der Therme wurde auf 65% (entspricht 12,35 kW) begrenzt.

Meine Frage bezieht sich auf die Umwälzpumpe: Verbaut ist eine VIUPM2 RLE-50 KM. Da wir in einem Raum ein relativ lautes Strömungsgeräusch an einem Heizkörper wahrnehmen, stellt sich mir die Frage, ob wir dem "Problem" entgegnen können, in dem wir die min. und max. Pumpendrehzahl ändern (Register E6/E7, Heizkreis 1).
Aktuell ist die min. und max. Pumpendrehzahl auf 40%/50% eingestellt.
Die Kennlinie dieser Pumpe ist im Bereich 0 ... 1000 l/h relativ konstant (ich hätte gerne das Diagramm angehängt?!). Daher der enge Bereich von gerade mal 10%-Punkte.

Der eingebaute Wärmemengenzähler verrät mir, dass bisher nie mehr als rund 440 l/h gefördert wurden (max -8 °C Außentemperatur). Wenn die Therme moduliert (ab circa 4 kW Heizlast) ist die Spreizung ziemlich genau 10 K.

Was meint ihr? Sind die Werte der Umwälzpumpe korrekt gewählt? Wie lässt sich dem Problem entgegnen?

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Viele Grüße

inok

Verfasser:
Anton35
Zeit: 03.12.2025 11:06:20
0
3905131
Der laute Heizkörper ist wahrscheinlich der Heizkörper, dessen Wärmeleistung im Verhältnis der benötigten Wärmeleistung des Raumes am kleinsten ist.
Um die benötigte Wärme bereit zu stellen, wird er am stärksten durchströmt.

Eine schnelle Lösung beim Heizen mit der Gasheizung wäre: Die Pumpenleistung soweit absenken, bis die Geräusche erträglich sind, danach die Heizungskennlinie soweit anheben, bis die Räume ausreichend warm werden.

Beim zukünftigen Einsatz einer Wärmepumpe sollte die Vorlauftemperatur allerdings so gering wie möglich sein. Dabei sollte auch der Volumenstrom möglichst hoch sein.

Ein hoher Volumenstrom verringert die Spreizung an den Heizkörpern und senkt dadurch auch die notwendige Vorlauftemperatur.

Um das alles zu erreichen, muss man den lauten Heizkörper auch wohl durch einen größeren Heizkörper ersetzen.

Dieses gilt unter der Voraussetzung, dass die Geräusche wirklich auf einen sehr großen Massestrom zurückzuführen sind (je weiter das Thermostatventil geöffnet wird, desto lauter wird es).

Verfasser:
muscheid
Zeit: 03.12.2025 11:55:29
0
3905155
Man kann die Mindestdrehzahl der Pumpe reduzieren, denn in teillast braucht man keine 1000 l/h. Da kann man mal mit 20% probieren.

Verfasser:
inok16
Zeit: 07.12.2025 14:20:06
0
3906494
Hallo,

vielen Dank für eure Antworten.

Der besagte Heizkörper ist einer von insgesamt 3 Heizkörpern in einem "Gemeinschaftsraum" (Wohnen/Essen/Küche; 3x 15 qm). Alle 3 Heizkörper werden von einem zentralen Thermostat geregelt (Homematic-System).
Der Hahnblock des Heizkörpers, der laut ist, hat die Ventileinstellung 11. Die anderen beiden Heizkörper haben die Ventileinstellung 15.

Von meinem Heizungsbauer habe ich am Freitag erfahren, dass die Heizungssteuerung die bei mir eingebaute Umwälzpumpe auf minimal 55% ansteuert. Zwar kann man die min. Drehzahl in der Codierung auf bspw. 30% einstellen, einen Effekt hat das aber nicht.

Das wird vermutlich auch die Ursache des Problems sein. Der Effekt wird vermutlich auch noch verstärkt, wenn im Teillastbereich die ein oder andere Einzelraumregelung zu macht.

Viele Grüße

Verfasser:
ajokr
Zeit: 07.12.2025 15:57:22
0
3906535
Der berechnete Volumenstrom liegt bei 1050 l/h und die berechnete Förderhöhe ist 2,4 mWs.

Der eingebaute Wärmemengenzähler verrät mir, dass bisher nie mehr als rund 440 l/h gefördert wurden (max -8 °C Außentemperatur).


Das passt irgendwie nicht zusammen. Wenn 1050 l/h 240mbar Differenzdruck erzeigen, sind es bei 440 l/h nur 42 mbar (quadratischer Zusammenhang zwischen Fließgeschwindigkeit und Rohrreibung). Die Eclipse-Ventile brauchen aber 100mbar Mindestdifferenzdruck, um richtig zu funktionieren. Also bitte mal die Umwälzpumpe auf eine höhere Drehzahl einstellen und schauen, wie sich Durchfluß, Spreizung und die Wärmeverteilung entwickeln.

Die Therme soll verschiedene Außentemperaturen mit variaber Spreizung begegnen, der Volumenstrom bleibt dabei unverändert.

(ich hätte gerne das Diagramm angehängt?!)

Schau mal hier in die FAQ.

Verfasser:
toemu
Zeit: 08.12.2025 00:41:51
0
3906673
Der zusammenhang ist nur quadratisch, wenn die Rohrreibung massgebend ist. Die eclipse sind Druckreduzierventile und erzeugen einen konstanten Gegendruck. Die Rohrreibung ist normalerweise vernachlässigbar gegenüber dem Druckabfall am Ventil, darauf basisrt ja das Konzept.

Auch beim Minimum von 1mWS hört man die einfach. So vielleicht 20 dB, aber wenn man alleine in einem Raum ist hört man es einfach. Als Abhilfe eine KWL installieren, die ist in der Regel lauter.

Verfasser:
inok16
Zeit: 08.12.2025 07:34:09
0
3906689
Die Therme soll verschiedene Außentemperaturen mit variaber Spreizung begegnen, der Volumenstrom bleibt dabei unverändert.

Ist das denn wirklich so? Denn das habe ich bisher nicht beobachtet. Vorausgesetzt die Therme arbeitet im Modulationsbereich (>4 kW Heizlast, ab circa 2 °C AT und darunter), war die von mir beobachtete Spreizung am WMZ immer ziemlich exakt 10 K.
Also meine Beobachtung spiegelt folgendes wieder: Spreizung konstant, Volumenstrom auch mehr oder weniger. Warum ist die min. und max. Drehzahl in der Heizungssteuerung einstellbar, wenn immer der gleiche Volumenstrom gefördert werden soll? Klingt für mich als Laie unplausibel.

Das passt irgendwie nicht zusammen. Wenn 1050 l/h 240mbar Differenzdruck erzeigen, sind es bei 440 l/h nur 42 mbar (quadratischer Zusammenhang zwischen Fließgeschwindigkeit und Rohrreibung). Die Eclipse-Ventile brauchen aber 100mbar Mindestdifferenzdruck, um richtig zu funktionieren.

Die Räume werden ja i.d.R. warm, wie oben erläutert.

Aktuell, bei den milden Außentemperaturen von circa 5°C und darüber, taktet die Anlage und die Räume erreichen nicht ihre Solltemperatur (19 °C anstatt 20 °C im "Gemeinschaftsraum"), obwohl die Raum-Thermostate voll aufgedreht sind. Keine Nachtabsenkung.

Verfasser:
ajokr
Zeit: 08.12.2025 08:21:19
0
3906694
Zitat von inok16 Beitrag anzeigen

Also meine Beobachtung spiegelt folgendes wieder: Spreizung konstant, Volumenstrom auch mehr oder weniger.


Nach der Formel Q = 1,16 * Volumenstrom * Spreizung kommt bei einem Volumenstrom 40 440 l/h und einer Spreizung von 10K eine Wärmeleistung von etwa 5 kW heraus. Wenn das die Mindestleistung der Therme ist, wird sie dabei bleiben oder takten.

Möglicherweise ist es herstellerspezifisch, ob die Anlage bei höherem Wärmebedarf den Volumenstrom oder die Spreizung ändert. Wobei die Therm ja nur den Vorlauf ändern kann, die RLT ist ja die "Antwort" des Heizkreislaufs, je nach Wärmebedarf der Räume.

Obendrein kannst du die Pumpendrehzahl limitieren, weil höhere Drehzahlen durch höhere Reibung störende Geräusche an den Ventilen erzeugen können.

Verfasser:
inok16
Zeit: 08.12.2025 09:09:06
0
3906704
Die Vorlauftemperatur ist ja witterungsabhängig durch die Heizkurve definiert. Somit bleibt der Heizungssteuerung eigentlich nur der Volumenstrom als Regelungsgröße.

Die Mindestleistung der Therme liegt knapp unterhalb von 4 kW.

Wie bereits gesagt, ist die Aussage meines Heizungsbauer, dass die bei mir verbaute Hocheffizienz-Umwälzpumpe mit mindestens 55% oder höher angesteuert wird. Aktuell ist die min. und max. Pumpendrehzahl auf 40%/50% eingestellt (Register E6/E7). Diese Einstellungen sollten der Aussage nach dazu führen, dass die Umwälzpumpe immer mit 55% angesteuert wird.

Kennlinie Umwälzpumpe

Verfasser:
Anton35
Zeit: 08.12.2025 10:23:55
0
3906741
Der besagte Heizkörper ist einer von insgesamt 3 Heizkörpern in einem "Gemeinschaftsraum" (Wohnen/Essen/Küche; 3x 15 qm). Alle 3 Heizkörper werden von einem zentralen Thermostat geregelt (Homematic-System).
Der Hahnblock des Heizkörpers, der laut ist, hat die Ventileinstellung 11. Die anderen beiden Heizkörper haben die Ventileinstellung 15.


Vielleicht erhält man geringere Geräusche durch eine etwas andere Ventileinstellung der drei Heizkörper untereinander.
Ich würde zunächst die Einstellung "11" vergrößern und dann verkleinern und vom Ergebnis das weitere Vorgehen abhängig machen.

Verfasser:
ajokr
Zeit: 08.12.2025 10:47:43
0
3906757
Zitat von inok16 Beitrag anzeigen
Die Vorlauftemperatur ist ja witterungsabhängig durch die Heizkurve definiert. Somit bleibt der Heizungssteuerung eigentlich nur der Volumenstrom als Regelungsgröße.



Und dann baut dein Heizi dir Eclipse-Ventile in die Heizkörper, die druckunabhängig einen bestimmten Volumenstrom voreinstellen. Dann ist es kein Wunder, daß Wärmeerzeuger und Heizkörperventile gegeneinander arbeiten.

Verfasser:
inok16
Zeit: 08.12.2025 11:06:46
0
3906764
So verstehe ich die Funktionsweise. Ich hätte diesen Absatz als "meine These" kennzeichnen sollen. Vielleicht liege ich falsch.

Mein Verständnis:
Vorlauftemperatur wird durch die Heizkurve vorgegeben.
0% Kesselleistung entspricht der in E7 kodierten min. Drehzahl Umwälzpumpe.
100% Kesselleistung (entspricht 12,35 kW (19 kW Nennleistung, limitiert auf 65%)) entspricht der in E6 kodierten max. Drehzahl der Umwälzpumpe.

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