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20.12.2025 15:59:49 |
Gleich das hier auf Seite 2.
https://www.vaillant.ch/downloads/wpsm/wpsm-ausfuehrungsunterlagen-arotherm-plus-2408087.pdf
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22.12.2025 11:47:36 |
Zitat von ajokr  Zitat von Carlos41  [...] Die Hydraulikschemen von Vaillant sind nur für Fachhandwerker zugänglich. Hallo zusammen, nach einem kürzlichen Gespräch mit der Heizungsfirma zum aktualisierten Angebot (bereits hier eingestellt) blieben mir im Nachhinein technische Fragen zur Hydraulik offen, die ich an die Firma gestellt und prompt eine Rückmeldung erhalten habe. (siehe unten Link , Fragen/Antworten + neues Schema). Zur Erinnerung: • Einfamilienhaus Bj. 1997, 220 m² • Reine Fußbodenheizung (3 Verteiler: EG/OG/DG) • Normheizlast: ca. 7 kW, NAT -9,3 oC • Gasverbrauch bisher: 16.500 kWh/a (inkl. WW + Kochen, Brennwert Bj. 1997) Angebot 2024 → 2025:2024: VWL 55/6 A + 45 l VP RW 45/2 B als Reihenpuffer Rücklauf 2025: VWL 55/8.1 A + gleicher 45 l Puffer als Trennpuffer + Sekundärpumpe Wilo Yonos PICO plus 25/1-6 Meine Fragen an die Firma: 1. Warum Wechsel Reihenpuffer → Trennpuffer + Sekundärpumpe? 2. Reicht interne WP- Pumpe nicht für FBH? 3. Hydraulischer Abgleich Primär/Sekundär? Eure Einschätzung bitte zu:• Trennpuffer 45 l + Sekundärpumpe bei reiner FBH: sinnvoll/effizient? • VWL 55/8.1 bei 7 kW Heizlast (A-7/W35)? • Volumenstrom-Anforderungen? • Kommentare zu Firmenantworten (PDF)? Fragen/Antworten + neues SchemaDanke für eure Erfahrungen! Liebe Grüße
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22.12.2025 16:32:40 |
Zitat von Carlos41  • Trennpuffer 45 l + Sekundärpumpe bei reiner FBH: sinnvoll/effizient? • VWL 55/8.1 bei 7 kW Heizlast (A-7/W35)? • Volumenstrom-Anforderungen? • Kommentare zu Firmenantworten (PDF)?
Der Trennpuffer ist eine Krücke, wenn man den möglichen Volumenstrom im Heizkreis nicht rechnen oder messen will. Du heizt derzeit mit Gas. Kann die Therme den Durchfluß anzeigen? Falls nicht, kannst du VLT und RLT mit Anlege- oder IR-Thermometer messen, und aus dem täglichen Gasverbrauch durch 24h geteilt die aktuelle Heizlast ermitteln, daraus dann den aktuellen Volumenstrom. Mehr muß die WP nicht leisten. Die 55/8.1 hätte gerne 860 l/h, das dürfte der Heizkreis auch können. Die Firma will nicht zugeben, dass eine Diskrepanz zwischen beiden Volumenströmen immer durch den Puffer statt durch den Heizkreis geht. Wenn die WP dann taktet, kostet das bei jedem Kompressorstart mehr Strom, aber den zahlst ja du und nicht die Firma. Bei 7kW Heizlast wäre auch die 75/8.1 möglich mit 1200 l/h Nennvolumenstrom. Die würde entspannter auf Abtauwetter reagieren. Mit der /8.1 hat man jetzt den Vorteil, dass ohne Mischer kein VR71 mehr notwendig ist, weil der Pumpenanschluß direkt an der Hydraulikstation möglich ist. Aber ansonsten wäre der Reihenpuffer immer noch die bessere Wahl bei FBH. Zumal dann die zweite Pumpe unnötig ist. Den Vorteil einer Stichanbindung hat der HB schlicht nicht verstanden. Der ist hier erklärt. Wenn er den nicht will, würde ich auf Reihenpuffer bestehen. Die Entkoppelung der Volumenströme ist kein Vorteil, sondern Nachteil des Trennpuffers. Aber Effizienz ist nicht Sache des Heizis, den Strom zahlt ja der Kunde. Und den WMZ will man dir ausreden, weil du dann sehen tätest, wie schlecht die Trennpufferlösung funktioniert. Erst recht, wenn der JETZT SCHON eingebaut wird, und den tatsächlichen Volumenstrom des Heizkreises zeigt. Und im jetzigen Zustand funktioniert die FBH ja auch ohne Puffer und Heizkreispumpe, oder nicht? Die Restförderhöhe kann in der Fachhandwerkerebene von 200mbar bis 900 mbar in 10 mbar-Schritten eingestellt werden. Insofern ist der Satz " Diese Restförderhöhe ist aber nicht so fein und flexibel einstellbar wie bei einer guten externen Heizkreispumpe." Humbug. Die können auch nicht besser eingestellt werden. Es gibt an der externen Pumpe noch die Optionen Proportionaldruck und Auto-Adapt, aber die bringen bei FBH keine Vorteile. Das mit dem PV-Überschuss kann man sich auch sparen. Jeder Batteriespeicher kann den überzähligen Strom besser zwischenlagern als ein 45-Liter-Minipuffer.
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22.12.2025 18:39:43 |
Und noch mal, die 75/8.1 ist hier die richtige. Die 55 ist etwas zu klein. Dann hat sich das auch mit dem Volumenstrom und Trennpuffer erledigt.
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22.12.2025 19:53:36 |
Zitat von ajokr  Zitat von Carlos41  [...] Der Trennpuffer ist eine Krücke, wenn man den möglichen Volumenstrom im Heizkreis nicht rechnen oder messen will. Du heizt derzeit mit Gas. Kann die Therme den Durchfluß anzeigen? Falls nicht, kannst du VLT und RLT mit Anlege- oder IR-Thermometer messen, und aus dem täglichen[...] vielen Dank für deine ausführliche Erläuterung zu der Antwort der Heizungsfirma, hat mir echt geholfen, das Ganze besser zu verstehen! Die Gastherme zeigt leider keinen Durchfluss an. Ich notiere aber nahezu täglich die Betriebsdaten, z.B. am 22.11.2025: Außentemp: −4 °C Gasverbrauch: 8,5 m³ / 24 h VL: 33 °C / RL: 28 °C (ΔT = 5 K) η = 95% (28 Jahre alte Brennwert) WW-Anteil: 18% Berechnung Volumenstrom: Gasenergie: 85,0 kWh Nutzbar: 80,8 kWh Nur Heizung: 66,2 kWh Heizleistung: 66,2/ 24 h = 2,76 kW Volumenstrom: Q=(2,76×1000) / (1,1617×5) = 475 l/hDie Berechnung des Volumenstroms bezieht sich auf etwa 75 % der beheizten Fläche im Gebäude. Die verbleibenden 25 % werden derzeit nicht beheizt. Bei einer vollständigen Beheizung aller Flächen würde sich ein Volumenstrom von ca. 635 l/h ergeben, Verstehe ich das richtig, dass 635 l/h perfekt in den Bereich der VWL 55/8.1 (400–860 l/h) passt und somit kein Trennpuffer nötig ist? Könnte ich die Firma damit konfrontieren und höchstens einen Reihenpuffer im Rücklauf akzeptieren? Danke nochmal für deine Zeit!
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22.12.2025 20:11:26 |
Zitat: Berechnung Volumenstrom: Gasenergie: 85,0 kWh Nutzbar: 80,8 kWh Nur Heizung: 66,2 kWh Heizleistung: 66,2/ 24 h = 2,76 kW Volumenstrom: Q=(2,76×1000) / (1,1617×5) = 475 l/h Die Berechnung des Volumenstroms bezieht sich auf etwa 75 % der beheizten Fläche im Gebäude. Die verbleibenden 25 % werden derzeit nicht beheizt. Bei einer vollständigen Beheizung aller Flächen würde sich ein Volumenstrom von ca. 635 l/h ergeben, Verstehe ich das richtig, dass 635 l/h perfekt in den Bereich der VWL 55/8.1 (400–860 l/h) passt und somit kein Trennpuffer nötig ist? Könnte ich die Firma damit konfrontieren und höchstens einen Reihenpuffer im Rücklauf akzeptieren? Bei einer notwendigen VLT von 33°C wird die arotherm 55/8.1 eine Spreizung von 3K anstreben, um ihren Nennvolumenstrom von 860 l/h einhalten zu können. Nun bist du ja aktuell noch weit von der NAT entfernt. Bei NAT kann sie dann die 5K ausreizen. Ja, ich würde auf dem Reihenpufferschema bestehen. Und wenn sie sich querstellen, eben den WMZ vorab einbauen lassen.
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22.12.2025 20:12:21 |
Zitat von Heizungshelfer  Und noch mal, die 75/8.1 ist hier die richtige. Die 55 ist etwas zu klein. Dann hat sich das auch mit dem Volumenstrom und Trennpuffer erledigt. danke für den Tipp zur 75/8.1! Interessanter Punkt, die höhere Leistung könnte bei Kälte entspannter laufen, höchstwahrscheinlich sogar monovalent. Werde das der Firma vorschlagen. Vielleicht ist die 75er dann mit Reihenpuffer im Rücklauf (statt Trennpuffer) machbar, oder sogar ganz ohne. Danke!
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22.12.2025 20:16:42 |
Werde das der Firma vorschlagen. Vielleicht ist die 75er dann mit Reihenpuffer im Rücklauf (statt Trennpuffer) machbar, oder sogar ganz ohne.
Fürs Abtauen werden bei der 75/8.1 30 Liter Mindestvolumen empfohlen, für die 55/8.1 20 Liter. Da solltest du den Weg des geringsten Widerstand wählen und den Reihenpuffer akzeptieren. Oder kennst du das Volumen deiner FBH- Rohre? Mit dem Puffer kommt die FBH schneller aus der Abtauung zurück auf die Soll-VLT. Da hilft die Menge an Wasser.
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22.12.2025 21:15:59 |
Zitat von ajokr  Werde das der Firma vorschlagen. Vielleicht ist die 75er dann mit Reihenpuffer im Rücklauf (statt Trennpuffer) machbar, oder sogar ganz ohne.
Fürs Abtauen werden bei der 75/8.1 30 Liter Mindestvolumen empfohlen, für die 55/8.1 20 Liter. Da solltest du den Weg des[...] gutes Argument zum Abtauvolumen! Ich habe damals die Heizkreisrohre selbst verlegt: 220 m² FBH, 17/2 mm Kunststoffrohre, 15 cm Abstand (10 cm Bäder) Zuleitungen 22/28 mm Kupfer→ Berechnet ~230 Liter Systemvolumen 55/8.1 braucht nur 20 l, habe 11-fache Reserve und bei 75/8.1 30 l, 7,5-fache Reserve!
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22.12.2025 22:45:23 |
Zitat von Carlos41  Zitat von ajokr  [...] gutes Argument zum Abtauvolumen! Ich habe damals die Heizkreisrohre selbst verlegt: 220 m² FBH, 17/2 mm Kunststoffrohre, 15 cm Abstand (10 cm Bäder) Zuleitungen 22/28 mm Kupfer→ Berechnet ~230 Liter Systemvolumen [...] Der Reihenspeicher wird zur Sicherheit eingebaut für den Fall das viele Heizkreise abgedreht werden und nicht mehr genug Volumen zum Abtauen zur Verfügung steht. Das System muss ja auch bei einem Laien funktionieren der die ERR benutzt. Effizienzmindernd ist ein kleiner Rücklaufreihenspeicher jedenfalls nicht.
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22.12.2025 23:43:57 |
Zitat von Carlos41  Zitat von ajokr  [...] Hallo zusammen, nach einem kürzlichen Gespräch mit der Heizungsfirma zum aktualisierten Angebot (bereits hier eingestellt) blieben mir im Nachhinein technische Fragen zur Hydraulik offen, die ich an die Firma gestellt und prompt eine Rückmeldung erhalten habe. (siehe[...] Obwohl von Vaillant nicht empfohlen, habe ich einen Pufferspeicher im Rücklauf und sogar mit Heizkörpern keine Probleme. Voraussetzung ist der Verzicht auf ERR und Vaillant Werkseinstellungen. Bis auf die Baugröße (7 kW bei 4,3 kW Heizlast) wurde alles entsprechend meinen Wünschen realisiert. Meinen gesammelten Unterlagen habe ich einen Videoschnipsel eines Nutzers und die von Templari vorgeschlagenen Schemata mit Kommentierungen beigefügt. Vaillant |
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23.12.2025 06:15:16 |
Wir haben zur Bestimmung der Heizlast im Februar einen WMZ einbauen lassen. Damit konnte ein Volumenstrom von 1200 Liter / h für unseren Heizkreis mit Heizkörpern gemessen werden. Dies war schon ohne WMZ anhand der Umwälzpumpe und der Kennlinie grob ersichtlich. Zuvor habe ich die Ventile der Heizkörper durch einstellbare Ventile getauscht und den thermischen Abgleich durchgeführt. Entsprechend der Werte ließ sich mein Heizungsbauer nach Rücksprache mit Vaillant auf einen Reihenpuffer ein. Betrieb hier ohne ERR (bis auf die Schlafräume; selbst dann geht der Volumenstrom nicht unter 1000 Liter/h).
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23.12.2025 07:25:33 |
Zitat von WG_Jena  Zitat von Carlos41  [...] Obwohl von Vaillant nicht empfohlen, habe ich einen Pufferspeicher im Rücklauf und sogar mit Heizkörpern keine Probleme. Voraussetzung ist der Verzicht auf ERR und Vaillant Werkseinstellungen. Bis auf die Baugröße (7 kW bei 4,3 kW Heizlast) wurde alles entsprechend meinen[...] Warum nicht empfohlen? Es gibt genauso von Vaillant Schemen mit Reihenrücklaufspeicher bei einem Heizkreis.
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23.12.2025 12:54:33 |
Zitat von Heizungshelfer  Zitat von WG_Jena  [...] Warum nicht empfohlen? Es gibt genauso von Vaillant Schemen mit Reihenrücklaufspeicher bei einem Heizkreis. In diesem Schema ist eine FBH mit Temperaturbegrenzer eingebaut. Wenn der Heizkreis mindestens 1000 l/h schafft und etwas Sachverstand beim Heizungsbauer und Kunden vorhanden ist, sind Probleme ausgeschlossen. Die Pumpen-Prosa in der ausführlichen Begründung für die Schaltungsänderung soll wohl Satire sein? Vaillant regelt mit Energieintegral. Durch Modulation des Kompressors versucht die Regelung den Kompressorsollwert einzuhalten. Bei EI = 0 °min geht der Kompressor aus und für dieses Prinzip ist es egal, ob 800 oder 1200 l/h durch den Heizkreis fließen. Dass Vaillant es standardmäßig nicht schafft, die Wärme von 600 W Kompressorleistung auf maximal 6 Takte am Tag zu verteilen, ist ein anderes Thema.
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23.12.2025 15:48:01 |
Zitat von WG_Jena  Dass Vaillant es standardmäßig nicht schafft, die Wärme von 600 W Kompressorleistung auf maximal 6 Takte am Tag zu verteilen, ist ein anderes Thema.
Das lässt sich doch nicht so einfach verallgemeinern. Ich komme hier auf 0 bis 9 Takte, das hängt aber auch von der jeweiligen AT und dem Wärmebedarf des Hauses ab. Bei einstelligen AT bin ich durchweg bei weniger als 5 Takten, und unterhalb von 4°C läuft sie durch. Dafür geht dann das Abtuen los, wenn die Luftfeuchte kritisch wird.
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23.12.2025 16:10:19 |
Zitat von Kristine  Gleich das hier auf Seite 2.
https://www.vaillant.ch/downloads/wpsm/wpsm-ausfuehrungsunterlagen-arotherm-plus-2408087.pdf Danke Dir!
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23.12.2025 23:20:07 |
Zitat von ajokr  Zitat von WG_Jena  [...] Das lässt sich doch nicht so einfach verallgemeinern. Ich komme hier auf 0 bis 9 Takte, das hängt aber auch von der jeweiligen AT und dem Wärmebedarf des Hauses ab. Bei einstelligen AT bin ich durchweg bei weniger als 5 Takten, und unterhalb von 4°C läuft sie durch. Dafür geht dann das[...] M A X I M A L 6 Takte !! Wenn die Wärmepumpe mindestens 3 kW Wärme bei 0,5 kW Wärmebedarf erzeugt, sollte 6 die höchste Zahl der Takte sein. Da braucht es keine 12 Zeitfenster. Angesichts der Wetterprognose werde ich wohl Fachhandwerker spielen müssen und demnächst die Leistungsreduzierung verringern. Gibt es eigentlich einen Bivalenzpunkt für Warmwasser, ab dem der Heizstab mithelfen kann?
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24.12.2025 07:48:28 |
Zitat von WG_Jena  M A X I M A L 6 Takte !! Wenn die Wärmepumpe mindestens 3 kW Wärme bei 0,5 kW Wärmebedarf erzeugt, sollte 6 die höchste Zahl der Takte sein. Da braucht es keine 12 Zeitfenster.
Wenn die Takterei überhand nimmt, schalte ich am SensoComfort den eco-Modus fürs Heizen ein. Dann ist die WP außerhalb des Zeitfensters AUS, ich kann ruhiger schlafen und die WP auch. Dann kann sie morgens die Differenz aufheizen, bevor das Takten startet. Zur Not kann ich noch das Zeitfenster auf den Vormittag eingrenzen, dann geht sie von der WW-Bereitung in die Nachtruhe. Meistens ist es dann draußen am Nachmittag eh so warm, dass kein Heizbedarf besteht bzw die Räume kaum auskühlen. Zitat: Angesichts der Wetterprognose werde ich wohl Fachhandwerker spielen müssen und demnächst die Leistungsreduzierung verringern. Gibt es eigentlich einen Bivalenzpunkt für Warmwasser, ab dem der Heizstab mithelfen kann? Ja, natürlich. Aber nicht an der WP bzw UniTower oder Hydraulikstation einzustellen, sondern am sensoComfort: MENÜ | EINSTELLUNGEN | Fachhandwerkerebene | Bivalenzpunkt Warmwasser: Alternativ noch den Alternativpunkt, wenn man unterhalb nur mit Heizstab sein Geld verbrennen möchte. Leistungsreduzierung ist bei Frosttemperaturen eh wenig sinnvoll. Dann hätte man auch gleich eine kleinere WP nehmen können.
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24.12.2025 08:16:21 |
Zitat von WG_Jena  Zitat von Carlos41  [...] Obwohl von Vaillant nicht empfohlen, habe ich einen Pufferspeicher im Rücklauf und sogar mit Heizkörpern keine Probleme. Voraussetzung ist der Verzicht auf ERR und Vaillant Werkseinstellungen. Bis auf die Baugröße (7 kW bei 4,3 kW Heizlast) wurde alles entsprechend meinen[...] Danke für die Infos zu deinem umgesetzten Projekt !
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24.12.2025 08:57:02 |
Zitat von WG_Jena  Zitat von Heizungshelfer  [...] In diesem Schema ist eine FBH mit Temperaturbegrenzer eingebaut. Wenn der Heizkreis mindestens 1000 l/h schafft und etwas Sachverstand beim Heizungsbauer und Kunden vorhanden ist, sind Probleme ausgeschlossen. Die Pumpen-Prosa in der ausführlichen Begründung für die[...] Ob da ne FBH oder Heizkörper dran hängen ist egal. Schema ist halt nur mit FBH gezeichnet. Meine Arotherm läuft ab 10 Grad ohne Takte durch auch bei kleiner Kompressorleistung. Ich hab Anlagen mit Heizkörpern und dem Rücklaufpuffer , die haben in 2 Jahren simple 800 Takte gehabt. Wenn ihr zu viel Takte habt, solktet ihr euch Gedanken um euer Heizverhalten oder Einstellung bzw Grösse der WP machen.
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26.12.2025 11:52:23 |
Zitat von ajokr  Zitat von Carlos41  [...] Der Trennpuffer ist eine Krücke, wenn man den möglichen Volumenstrom im Heizkreis nicht rechnen oder messen will. Du heizt derzeit mit Gas. Kann die Therme den Durchfluß anzeigen? Falls nicht, kannst du VLT und RLT mit Anlege- oder IR-Thermometer messen, und aus dem täglichen[...] Holl zusammen, euch allen herzlichen Dank für die super ausführlichen Erläuterungen, Praxisfälle, Schemata und Tipps! Euer Wissen hat mir enorm geholfen, die richtige Entscheidung zu treffen. Update zu meinem Fall: Am 23.12.2025 habe ich den Auftrag für die Vaillant aroTHERM plus VWL 55/8.1 A mit 45-l-Reihenpuffer im Rücklauf (genau wie 2024 geplant) einer ortsansässigen Fachfirma erteilt. Die Firma bestand auf einer schriftlichen Erklärung, dass ich mich entgegen ihrer Empfehlung (Trennpuffer + 2. Umwälzpumpe) für die Reihenpufferlösung entschieden habe, was ich natürlich gemacht habe. 😊 Nochmal DANKE für eure Unterstützung. Frohe Weihnachten und guten Rutsch ins Neue Jahr!
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26.12.2025 15:09:30 |
Das ist gut so. Aber du wirst noch feststellen, dass die 75/8.1 wie empfohlen die bessere Wahl gewesen wäre. Bei denjetzigen Temperaturen läuft deine 55 dann Vollast und wohl mit Heizstab. Also dann nicht über den Stromverbrauch wundern.
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27.12.2025 13:15:19 |
Zitat von Heizungshelfer  Das ist gut so. Aber du wirst noch feststellen, dass die 75/8.1 wie empfohlen die bessere Wahl gewesen wäre. Bei denjetzigen Temperaturen läuft deine 55 dann Vollast und wohl mit Heizstab. Also dann nicht über den Stromverbrauch wundern. danke für den Hinweis! Die Installation ist erst Sommer 2026 geplant. In den nächsten 1–2 Monaten messe bzw. berechne ich meine Daten genauer (inkl. Volumenstrom). Falls ich zu dem Ergebnis komme, dass die 75/8.1 besser passt, wechsle ich um, Preisunterschied ~900 €. Durch Reihenpuffer statt Trennpuffer spare ich ~500 € (Material + Lohn 2. Pumpe), so dass ich zusätzlich 400 € für die 75/8.1 zahlen muss. Wird sich zeigen, gute Empfehlung trotzdem! Eine Frage noch: Betreibst du selbst eine 75/8.1? Wie hoch ist die Normheizlast deines Hauses und wo liegt der Bivalenzpunkt deiner Wärmepumpe?
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27.12.2025 13:52:31 |
Zitat von Heizungshelfer  Das ist gut so. Aber du wirst noch feststellen, dass die 75/8.1 wie empfohlen die bessere Wahl gewesen wäre. Bei denjetzigen Temperaturen läuft deine 55 dann Vollast und wohl mit Heizstab. Also dann nicht über den Stromverbrauch wundern. Hast du Heizköper oder FBH? Welche Normaußentemperatur hat deine Region?
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17.01.2026 19:15:55 |
Zitat von MD2000  Zitat von Carlos41  [...] Der Reihenspeicher wird zur Sicherheit eingebaut für den Fall das viele Heizkreise abgedreht werden und nicht mehr genug Volumen zum Abtauen zur Verfügung steht. Das System muss ja auch bei einem Laien funktionieren der die ERR benutzt. Effizienzmindernd ist ein kleiner[...] Hallo zusammen, ich möchte gerne eure fachliche Einschätzung und praktischen Erfahrungen zu meinem konkreten Fall einholen. Ziel ist es, zu prüfen, ob ich die hydraulischen und thermischen Zusammenhänge korrekt interpretiere oder ob ich an einer Stelle falsch liege. Ausgangssituation – Gebäude & Heizsystem• Einfamilienhaus mit ca. 220 m² reine Fußbodenheizung • 18 Heizkreise (5 im UG, 7 im EG und 6 im DG), im EG und DG jeweils ein Heizkreis mit Überlänge ca.150m. • Niedertemperaturbetrieb • Keine Einzelraumregler (ERR) vorhanden • Alle FBH-Ventile vollständig geöffnet Praxisnahe Ermittlung der GebäudeheizlastAm 11.01.2026 habe ich bewusst eine reale Verbrauchsmessung durchgeführt, um die Heizlast praxisnah zu ermitteln (statt rein rechnerisch). Randbedingungen: • Außentemperatur: stabil −6,5 °C • Messdauer: 4,5 Stunden • Wärmeerzeuger: Gas- Brennwertheizung, ca. 28 Jahre alt • Nutzungsgrad der Altanlage: ca. 90 % • Gasverbrauch im Messzeitraum: exakt 2,68 m³ Ergebnis: • Zugeführte Wärmeenergie: ca. 24 kWh • Daraus resultierende Heizleistung: ≈ 5,4–5,6 kW Das erscheint mir konsistent und realistisch für unsere Haus (Bj. 1997, Jahresheizwärmebedarf des Hauses liegt laut Wärmeschutznachweis ca. 25% unter den max. zul. Forderungen Jahresheizwärmebedarf nach der Wärmeschutzverordnung 1995). Während dieses Zeitraums stellten sich folgende Raumtemperaturen ein: • Untergeschoss: ca. 23,4 °C • Erdgeschoss: ca. 20,5 °C • Dachgeschoss: ca. 18,3 °C Das zeigt aus meiner Sicht, dass die Fußbodenheizung thermisch leistungsfähig ist. Es besteht aber keine hydraulische Balance zwischen den Ebenen und ein hydraulischer Abgleich zwingend erforderlich ist. Spreizung und abgeleiteter VolumenstromWährend der Messung lagen folgende Systemtemperaturen an: • Vorlauf: 32 °C • Rücklauf: 27 °C • Spreizung: ΔT = 5 K Daraus ergibt sich der erforderliche Volumenstrom: V= 860 x 5,6 kW / 5 K= 965 l/hGeplante WärmepumpeIch habe bereits die Vaillant aroTHERM plus VWL 55/8.1 (neue Serie) bestellt. Laut Datenblatt (Heizkreis): • Volumenstrom min.: 430 l/h • Volumenstrom max.: 860 l/h Zusätzlich ist bereits vorgesehen: • 45-Liter- Pufferspeicher im Rücklauf als Reihenpuffer Der Einbau der Wärmepumpe erfolgt voraussichtlich im Frühjahr, sodass Optimierungen oder Anpassungen an der Hydraulik noch möglich sind. Meine Interpretation / offene FragenNach meinem aktuellen Verständnis ergibt sich folgendes Bild: • Die Heizleistung der WP passt sehr gut zur realen Gebäudeheizlast • Das Temperaturniveau (32–35 °C) ist ideal für eine Wärmepumpe • Der real benötigte Volumenstrom (~965 l/h) liegt jedoch über dem im Datenblatt angegebenen Maximalwert von 860 l/h Daraus ergeben sich für mich folgende Fragen:1. Interpretiere ich es richtig, dass ein Direktbetrieb ohne (ausreichende) hydraulische Entkopplung problematisch werden kann, weil der vom Gebäude benötigte Volumenstrom oberhalb des WP-Datenblattbereichs liegt? 2. Ist der maximale Volumenstrom laut Datenblatt eurer Erfahrung nach eine harte konstruktive Grenze (Wärmetauscher / interne Hydraulik) oder eher ein empfohlener Betriebsbereich? 3. Seht ihr realistische Möglichkeiten, das System ohne zusätzliche Entkopplung stabil zu betreiben (z. B. höhere Spreizung, andere Pumpenstrategie), oder ist das eher kritisch? Mir geht es ausdrücklich nicht darum, die Wärmepumpe „passend zu rechnen“, sondern um Betriebssicherheit, Regelstabilität, gute Effizienz und lange Lebensdauer der WP. Ich möchte vermeiden, dass eine an sich gut passende Wärmepumpe hydraulisch dauerhaft am Rand oder außerhalb ihrer Auslegung betrieben wird. Ich freue mich sehr über eure fachliche Einschätzung, Erfahrungen mit ähnlichen Konstellationen und Hinweise, falls ich Zusammenhänge falsch interpretiere oder wichtige Punkte übersehe. Vielen lieben Dank
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