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10.12.2025 08:56:06 |
Zitat von A Min  Und was hatte die HLB ergeben im Vergleich zur tatsächlichen Heizlast? Die U-Werte für die Dachschrägen waren mit UBAKUS kein Problem. Eher zu niedrig weil alte flockige, teils unsauber verbaute, Steinwolle auf Alukaschiertem Papier. Und ein Marder hat mal Tunnel gegraben, in einigen Bahnen .. Das schwierige war für mich, an korrekte U-Werte für die Aussenmauern zu kommen. Bj 1995. Wir haben das Haus gebraucht gekauft und der Hersteller der 36,5er Bimsstein Blöcke war nicht mehr zu ermitteln. Da war UBAKUS keine große Hilfe. Die Werte in der Literatur waren zwischen konservativ bis übervorsichtig. Die unkorrigierte erste Heizlastberechnung nach diesen U-Werten war (etwas) zu hoch. Mit dem Standard-Wert von zunächst 0,5/h für Luftwechsel natürlich noch höher.
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10.12.2025 11:00:54 |
Ich habe eine Bosch 6800i AW 12 kW mit Fußbodenheizung auf 235 m² (Haus Bj. 1995, Raumsoll 23 °C). Die Heizlast wurde damals pragmatisch über den Gasverbrauch (~26.000 kWh/Jahr nur Heizung) ermittelt. Ziel war eine monovalente Anlage ohne Heizstab, deshalb lieber etwas Reserve.
Warmwasser mache ich nicht über die WP, sondern separat über eine BWWP – für mich der größte Effizienzvorteil.
Wichtig: Trotz 12-kW-Gerät taktet die Anlage nicht. Ich habe über 2.000 Betriebsstunden und nur 61 Starts – die WP moduliert sauber runter, läuft ruhig und konstant.
Meine Novemberwerte: • Verbrauch WP: 890,8 kWh • Erzeugte Wärme: 3.724 kWh • MAZ ~4,2 • Ø AT November ~4,3 °C, Ø VL ~33–34 °C
Für mich zeigt das: Man muss aus der Auslegung keine Wissenschaft machen – wichtig sind Hydraulik, Volumenstrom und keine WW-Bereitung über die Heiz-WP. Der Rest läuft.
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10.12.2025 11:26:39 |
Zitat von Norbert_V  Hallo zusammen, ich hatte mir drei Angebote über die Montage einer Wärmepumpe reingeholt. Alle HB haben sich die Heizkörper angeschaut, nach Dämmmassnahmen und den Gasverbrauches der letzten drei Jahre gefragt. Danach bekam ich dann eine WP angeboten. Seit Mitte Oktober werkelt eine der[...] Der TE scheint ja "verloren gegangen" zu sein. Allerdings ist die Diskussion auch 'mal wieder an seinem Anliegen vorbei gegangen und in allgemeines "WP-Gezänk" abgeglitten. Schade. Wenn es auch bei NAT warm genug wird, hat der HB m.E. das Richtige eingebaut: Kleiner geht ja kaum. Jetzt noch ein guter thermischer Abgleich und einem effizienten und schonenden Dauerbetrieb der WP steht nichts mehr im Wege.
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10.12.2025 11:39:50 |
Zitat von Denaman  Ich habe eine Bosch 6800i AW 12 kW mit Fußbodenheizung auf 235 m² (Haus Bj. 1995, Raumsoll 23 °C). Die Heizlast wurde damals pragmatisch über den Gasverbrauch (~26.000 kWh/Jahr nur Heizung) ermittelt. Ziel war eine monovalente Anlage ohne Heizstab, deshalb lieber etwas[...] Wenn man eindeutig bei der großen liegt und auch noch viel FBH hat, ist die Auswahl einfach. Wenn man dazwischen liegt und mehr oder nur Heizkörper hat, meiner Meinung nach eben nicht.
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10.12.2025 11:43:03 |
Hallo DMS20, nein, bin nicht verloren gegangen. Wie es bei der Auslegungstemperatur (-10) aussieht, weiss ich noch nicht, aber wir waren für eine Nacht schon mal bei -5 °C. Da hat es noch keine Probleme gegeben. Die WP lief komplett durch (unterbrochen durch einige Abtauphasen). Ich weiß nicht mehr genau, wo da die mittlere Heizleistung lag, aber die war noch weit von 5 kW entfernt. Da sollte es wohl kein Probleme geben. Aber das ist ja auch ein Indiz dafür, dass die WP u.U. tendenziell zu groß ist. Allerdings habe ich bei meinen Recherchen festgestellt, dass eine Taktrate von 10-12 Abschaltungen in 24h bei AT um die 5-7°C wohl noch im Normbereich liegt. Da liege ich nicht drüber. Ich bin jetzt noch beim thermischen Abgleich. Da das Arbeitszimmer nicht auf die gewünschte Temperatur kommt, sollte der Heizkörper gegen einen 33er ausgetauscht werden. Leider ist heute der zweite Heizkörper beschädigt geliefert worden, so dass es noch ein wenig dauern wird, bis zum Austausch und der weiteren Optimierung.
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10.12.2025 11:50:00 |
Zitat von Denaman  ... Warmwasser mache ich nicht über die WP, sondern separat über eine BWWP – für mich der größte Effizienzvorteil ... Eine Extrainvestition in eine zweite WP mit entsprechendem Platzbedarf. Nur um die (J)AZ der Heizungs-WP aufzuhübschen, weil die relativ schlechteren WW-AZ dort nicht mehr eingehen? Naja ... So lange in einer konkreten Einbausituation die Heizpausen der WP während der WW-Bereitung nicht stören, sollte man sich diese Doppelvorhaltung m.E. sparen.
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10.12.2025 11:50:02 |
Takten und Abschalten bei 5-7°C AT? Das hört sich aber seltsam an, da ich sollte die WP schon durchlaufen können.
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10.12.2025 12:08:45 |
Zitat von Norbert_V  ... Hallo DMS20, nein, bin nicht verloren gegangen. Das ist schön. Da hatte ich wohl zu sehr und zu schnell diagonal gelesen. Pardon. Zitat von Norbert_V  Wie es bei der Auslegungstemperatur (-10) aussieht, weiss ich noch nicht, aber wir waren für eine Nacht schon mal bei -5 °C. Da hat es noch keine Probleme gegeben. Die WP lief komplett durch (unterbrochen durch einige Abtauphasen). Ich weiß nicht mehr genau, wo da die mittlere Heizleistung lag, aber die war noch weit von 5 kW entfernt. Da sollte es wohl keine Probleme geben. Aber das ist ja auch ein Indiz dafür, dass die WP u.U. tendenziell zu groß ist. Es geht halt nicht viel kleiner. Da kann der HB ja auch nichts dafür. Es hat hier im Forum schon ganz andere Überdimensionierungen gegeben - und das bei vorhandenen Alternativen. @EddiLang hat vor Monaten (und mehrfach) eine der nur selten von den Herstellern zur Verfügung gestellten Grafiken eingestellt, die den interessanten Verlauf von COP und Modulationsgrad darstellte. Im unteren Modulationsbereich ist der Wirkungsgrad nennenswert geringer. Auch die Schmierqualität soll nachlassen im niedrigen Drehzahlbereich des Kompressors (Haltbarkeit). Man könnte daher auch von einem vielleicht gar nicht so sinnvollen "Rennen um die niedrigste Modulationsgrenze" sprechen. Bei -5°C AT bist Du ungefähr auf 5/6 des Weges zur NAT. Wenn Du also noch weit von den 5kW Maximalleistung bei NAT (5,41kW bei A-7/W35) entfernt warst, wird es sicher reichen. Zitat von Norbert_V  Allerdings habe ich bei meinen Recherchen festgestellt, dass eine Taktrate von 10-12 Abschaltungen in 24h bei AT um die 5-7°C wohl noch im Normbereich liegt. Da liege ich nicht drüber. Ich nehme an, dass sich diese Taktrate durch Optimierung von Volumenstrom, Spreizung, Schaltsperren, Hysterese u.ä. noch verringern lässt. Mach' Dir da (noch) keine Sorgen. Du bist ja noch mitten in der Optimierungsphase. Wie lang sind denn die Einzeltakte und die Pausen dazwischen? Zitat von Norbert_V  Ich bin jetzt noch beim thermischen Abgleich. Da das Arbeitszimmer nicht auf die gewünschte Temperatur kommt, sollte der Heizkörper gegen einen 33er ausgetauscht werden. Leider ist heute der zweite Heizkörper beschädigt geliefert worden, so dass es noch ein wenig dauern wird, bis zum Austausch und der weiteren Optimierung. Wie gesagt: Du bist auf einem guten Weg und hast m.E. ganz sicher kein ungeeignetes Gerät im Haus. Ob es mit einem anderen Gerät vielleicht noch etwas besser gegangen wäre - wer weiß das schon. Außerdem ist es müßig, da es zu wirtschaftlich sinnvollen Bedingungen kein Zurück gibt. Wenn Du eine gute JAZ erreichen wirst -und das wirst Du ziemlich sicher- ist dieser initiale Ärger auch bald vergessen.
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10.12.2025 12:13:40 |
Habe ich selbst gemacht. Ich habe schon seit 12 Jahren einen großen Luftkollektor am Haus. Der wird von einer "Technische Alternative" Steuerung überwacht und geregelt. Ich habe das WP Projekt 3 Jahre vorbereitet. Die vorhandene Vaillant 25/13 kW Gaseizung haben ich im Vorlauf systematisch runtergestellt. In alle Leitungen habe ich Wärmemengenzähler eingebaut und alle Daten mit der UVR16 geloggt und ausgewertet. Die Berechcnung habe ich dann mit dem Heizreport gemacht. Meinen teilsanierten Altbau mit Heizkörpern habe ich mit dem Ubakus Rechner eingegeben. Wenn ich die Materialien nicht genau kannte, habe ich immer das Material mit den schlechteren Dämmeigenschaften gewählt. Als Ergebnis habe ich dann 2 Heizkörper gegen 33er ausgetauscht, eine Daikin Altherma 3 10 R MT mit 500 Liter Daikin Frischwasserspeicher einbauen lassen. Das ganze läuft jetzt seit August mit sehr angenemen Verbrauchsdaten. Parallel dazu habe ich in meine Firma (ca 140 qm) eine Panasonic VZ9 einbauen lassen. Die Verbauchsdaten dieser LLWP sind sensationell. Daß ich den ganzen Raum so einfach und so günstig beheizen kann, hätte ich mir nie vorstellen können. rudi
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10.12.2025 12:21:53 |
Zitat von luftrudi  ...Habe ich selbst gemacht. Ich habe schon seit 12 Jahren einen großen Luftkollektor am Haus. Der wird von einer "Technische Alternative" Steuerung überwacht und geregelt. Was hast Du selbst gemacht? Und was hat dieser Beitrag in diesem Thread zu suchen? Was ist ein Luftkollektor? Sammelst Du Luft für schlechte Zeiten? Welches Volumen unter welchem Überdruck? Wie lange wird das reichen für wie viele Personen? ;-) ... Zitat von luftrudi  Parallel dazu habe ich in meine Firma (ca 140 qm) eine Panasonic VZ9 einbauen lassen. Die Verbauchsdaten dieser LLWP sind sensationell. Daß ich den ganzen Raum so einfach und so günstig beheizen kann, hätte ich mir nie vorstellen können.
Das ist schön. Geht es auch konkreter: Wie viel elektr. Energie benötigst Du für welche RT bei welcher AT und für welches Raumvolumen und für welche Heizzeiten? Wieviel Heizenergie hast Du vorher gebraucht mit welchem Energieträger/Heizsystem?
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10.12.2025 12:35:56 |
Nun ja, die Fragestellung war:
Wie hat euer HB die Wärmepumpe für euren Altbau ausgelegt?
So hab ich das jedenfalls verstanden. Die Frage habe ich mit meinem Beitrag beantwortet. Damit wollte ich lediglich erläutern, daß die Auslegung bei ausreichender Datenlage und mit dem Verständnis der Zusmmenhänge, auch selbst gemacht werden kann. rudi
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10.12.2025 12:53:21 |
Zitat von luftrudi  Nun ja, die Fragestellung war:
Wie hat euer HB die Wärmepumpe für euren Altbau ausgelegt?
So hab ich das jedenfalls verstanden. Die Frage habe ich mit meinem Beitrag beantwortet. Damit wollte ich lediglich erläutern, daß die Auslegung bei ausreichender Datenlage und mit[...] Alles klar. Auch wenn die Frage desTE eben nach dem "HB" war, der die WP auslegt, und nicht allgemein die Frage nach der Auslegungsart. Deine Art der Auslegung ist m.E. schon als optimal zu bezeichnen. Das kann ein HB aber gar nicht leisten. Es sei denn, dass er angemessen dafür bezahlt wird. Im Rahmen eines kostenlosen Standardangebots ist das nicht darstellbar. "Sehr angenehme Verbrauchsdaten" heißt konkreter was (z.B. Monatsarbeitszahlen für Oktober und November)? " Luftkollektor" heißt bei Dir dann das Außengerät der Wärmepumpe? Aber warum ist der dann schon 12 Jahre dort, die WP aber -nach drei Jahren Planungszeit- erst seit diesem Jahr?
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10.12.2025 13:08:36 |
Zitat von DMS20  Ich nehme an, dass sich diese Taktrate durch Optimierung von Volumenstrom, Spreizung, Schaltsperren, Hysterese u.ä. noch verringern lässt. Mach' Dir da (noch) keine Sorgen. Du bist ja noch mitten in der Optimierungsphase. Wie lang sind denn die Einzeltakte und die Pausen? Ob es mit einem anderen Gerät vielleicht noch etwas besser gegangen wäre - wer weiß das schon. Außerdem ist es müßig, da es zu wirtschaftlich sinnvollen Bedingungen kein Zurück[...] Hier ein Screenshot der Heizleistungskurve von heute bei 12°C AT. LinkbezeichnungVor ein paar Wochen vor dem Start der Optimierung waren es noch dreimal so viele Takte. Es waren immer nur so Nadeln zwischen 0 und 5 kW zu sehen. Es gibt allerdings noch ein anderes Problem: Die Ausseneinheit ist (meiner Meinung nach) zu laut. Ich habe 55 dB(A) im 1 Meter Abstand gemessen. Das ist auf jeden Fall nicht mehr "Flüsterleise", wie in der Produktbeschreibung beworben. Aber da habe ich mich schon an den Hersteller gewendet und es kommt im Januar der Kundendienst raus. Ja, ein wirtschaftliches Zurück gibt es wohl nicht mehr. Ich würde jetzt zwar eher die Vaillant aroTherm plus nehmen, mit der zwei Arbeitskollegen sehr zufrieden sind, aber es ist sinnlos sich darüber Gedanken zu machen.
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10.12.2025 13:12:00 |
Luftkollektor = Warmluftkollektor. Habe ich vor 12 Jahren mal selbst gebaut. Habe ich in diesem Forum (Solar) schon mal gezeigt COP November 2025 Heizung 4,26, Warmwasser 3,31 rudi
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10.12.2025 13:36:36 |
Zitat von Norbert_V  Zitat von DMS20  [...] Hier ein Screenshot der Heizleistungskurve von heute bei 12°C AT. LinkbezeichnungVor ein paar Wochen vor dem Start der Optimierung waren es noch dreimal so viele Takte. Es waren immer nur so Nadeln zwischen 0 und 5 kW zu[...] Bei 12°C AT sollte man nicht auf die Taktung schauen. Das ist so dicht an der Heizgrenze - wo soll jeder Wärmeerzeuger da mit seiner Mindestleistung hin? Du hast maximal ungefähr 170W Heizleistung pro Kelvin AT-Differenz. Bei 12°C AT sind das dann maximal 1360 Watt, die Hälfte der unteren Modulationsgrenze. Obendrein läuft die WP immer zuerst mit maximaler Leistung los und moduliert erst dann herunter - das sieht man auch gut an dem von Dir verlinkten Bild. Sogar das Taktverhältnis von ca. 1:1 ist völlig plausibel, wenn man von den genannten 1360 Watt durchschnittlicher Heizleistung ausgeht. Das wird mit sinkender AT immer besser. Wenn Du dann durch Hysteresespielereien, Volumenstrommaximierungen oder Schaltsperren (ich weiß nicht, was Deine WP-Steuerung da so anbietet) das Taktverhältnis noch optimierst, kannst Du entspannt in den Rest der Heizsaison und in Deine WP-Zukunft gehen. Ziel sollte dabei sein, den initialen 5kW-Peak noch länger auszunutzen, also die WP dazu zu bringen, nach dem Peak noch länger auf z.B. 2,2kW zu laufen. Damit dann mehr Wärmeenergie im Heizkreislauf und ein wenig auch in den Räumen einzuspeichern, damit die Taktpause dann auch länger werden kann. Fußbodenheizer haben es da einfacher, HK-Heizer müssen sich diesbezüglich besonders viel Mühe geben. Ist doch prima, dass Du das gleich in der ersten Heizsaison erledigst, bevor die WP gleich zu Beginn die ersten 3333 Takte anhäuft.
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10.12.2025 14:26:44 |
Zitat von DMS20  Bei 12°C AT sollte man nicht auf die Taktung schauen. Das ist so dicht an der Heizgrenze - wo soll jeder Wärmeerzeuger da mit seiner Mindestleistung hin? Du hast maximal ungefähr 170W Heizleistung pro Kelvin AT-Differenz. Bei 12°C AT sind das dann maximal 1360 Watt, die... Obendrein läuft die WP immer zuerst mit maximaler Leistung los und moduliert erst dann herunter - das sieht man auch gut an dem von Dir verlinkten Bild. Sogar das Taktverhältnis von ca. 1:1 ist völlig plausibel, wenn man von den genannten 1360 Watt durchschnittlicher Heizleistung ausgeht. Wenn Du dann durch Hysteresespielereien, Volumenstrommaximierungen oder Schaltsperren (ich weiß nicht, was Deine WP-Steuerung da so anbietet) das Taktverhältnis noch optimierst, kannst Du entspannt in den Rest der Heizsaison und in Deine WP-Zukunft gehen. Ich bin auch schon recht zufrieden mit dem Erreichten. Wegen dem Anlaufen mit max. Leistung will ich noch mal den Kundendienst fragen, ob man das begrenzen kann. Irgendwo hatte ich davon mal gelesen, dass man die WP in der Leistung begrenzen kann. Hysterese wurde schon von 2 auf 3,5°C geändert. Hat auf jeden Fall was für die Taktung gebracht, allerdings auch ein wenig den Komfort reduziert, da die Strahlungswärme zyklenweise fehlt. Mit Sperrzeiten will ich mich noch mal beschäftigen. Aber erst muss die Heizkurve gut eingestellt sein.
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10.12.2025 16:57:52 |
Zitat von Norbert_V  Zitat von DMS20  [...] Wegen dem Anlaufen mit max. Leistung will ich noch mal den Kundendienst fragen, ob man das begrenzen kann. Irgendwo hatte ich davon mal gelesen, dass man die WP in der Leistung begrenzen kann. [...] Ich habe richtig schnell Antwort erhalten: Man kann die max. Leistung der Hybrox 5 begrenzen. Aber, die Begrenzung greift erst nach dem Anlaufen. Bringt also nichts. Grund für die hohe Anlaufheizleistung ist die Vorgabe des Verdichterherstellers, der eine hohe Drehzahl über eine gewisse Zeit fordert.
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10.12.2025 17:27:51 |
Zitat von Norbert_V  ... der Hybrox 5 begrenzen. Aber, die Begrenzung greift erst nach dem Anlaufen. Bringt also nichts. Grund für die hohe Anlaufheizleistung ist die Vorgabe des Verdichterherstellers, der eine hohe Drehzahl über ... Das habe ich mir schon gedacht. Wenn die Hysterese auch schon bis zur Komfortgrenze ausgeschöpft ist, macht es eine mögliche Sperrzeit auch nicht mehr besser. Wenn Du also nicht irgendwo noch "ein paar Tonnen" Speichermasse analog einer FBH oder Betonkernaktivierung einbauen kannst oder willst, die eine zeitlang die WP-Leistung aufnehmen und hinterher allmählich wieder abgeben könnte, bist Du mutmaßlich schon ziemlich am Optimierungs-Ende angelangt. Ich finde es allerdings auch schon akzeptabel so.
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10.12.2025 17:37:07 |
Zitat von Norbert_V  Zitat von Norbert_V  [...] Grund für die hohe Anlaufheizleistung ist die Vorgabe des Verdichterherstellers, der eine hohe Drehzahl über eine gewisse Zeit fordert.[...] Das ist mal eine Aussage die mir so manches regelverhalten von WP verständlicher macht. Top !
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10.12.2025 18:11:49 |
Vielleicht erst mal in Ruhe hydraulisch optimal abgleichen, dabei beachten, dass der Volumenstrom permanent möglichst groß sein sollte. Möglichst also einige HK hydraulisch voll aufgedreht laufen lassen, den Rest passend drosseln. Und - wenn es geht - alle HK ohne thermische Regelung betreiben. Vorher prüfen, ob das Überströmventil nicht reingrätscht. Und dann mal sehen wie es läuft. --- Kannst Du mal bitte links zu allen Bedienungsanleitungen einstellen, also WP und Tower? Hat AIT eigentlich auch versteckte Ebenen von "Experten-Parametern"?
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10.12.2025 22:17:18 |
Zitat von Norbert_V  Ich habe vor ca. 15 Jahren im Zuge der Sanierung alles Purmo Ventil Compact Heizkörper eingebaut. VLT ist im Moment 28 Grad bei einer Aussentemperatur von ca. 12 Grad.[...]
Hast Du einen Hydraulischen Abgleich schriftlich bekommen ? Hast Du eine Liste der Einstellungen für jeden Heizkörper ? Also die Einstell-Werte für die Ventil-Einsätze in den Heizkörpern ? Kannst Du im Bedienpanel den Wasserdurchsatz ablesen ? in L/min oder L/h ..
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11.12.2025 09:49:01 |
Zitat von DMS20  Zitat von Norbert_V  [...] Das habe ich mir schon gedacht. Wenn die Hysterese auch schon bis zur Komfortgrenze ausgeschöpft ist, macht es eine mögliche Sperrzeit auch nicht mehr besser. Wenn Du also nicht irgendwo noch "ein paar Tonnen" Speichermasse analog einer FBH oder Betonkernaktivierung[...] Die Hysterese ist wohl mit 3,5°C am oberen Ende. Es gibt jetzt schon Phasen, wo die Strahlungswärme im Raum fehlt. Mehr Speichermasse ist auch nicht vorgesehen. Aber ich glaube, ein bisschen Optimierungsmöglichkeiten gibt es schon noch.
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11.12.2025 09:50:31 |
Zitat von gutheiz  Zitat von Norbert_V  [...] Das ist mal eine Aussage die mir so manches regelverhalten von WP verständlicher macht. Top ! Ich hatte mich auch gewundert, so eine ehrliche Antwort zu bekommen. Frage mich natürlich, ob man da nicht den Verdichter optimieren kann.
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11.12.2025 10:17:11 |
Das liegt im Wesentlichen daran, daß im Kältemittel auch ein Schmiermittel ist. Das muß sich nach dem Start erstmal im Kompressor verteilen, damit es zu keinen Mangelschmierungen kommt und der Kompressor Schaden nimmt. Die Herausforderung haben im Prinzip alle Wärmepumpen. Manche Hersteller versprechen minimalste untere Modulationsgrenzen, die sie aber meistens nicht einhalten können, weil der Kompressor dann unter der spezifizierten Mindestdrehzahl läuft. Für dein System wäre es vermutlich besser gewesen einen größeren Reihenpuffer in den Rücklauf einzuschleifen, damit die Laufzeit und die Takte etwas länger werden. Manchmal kann es auch helfen die Heizkurve bei Außentemperaturen über 7° etwas nach oben zu verschieben. Geht zwar etwas auf die Effizienz. Unter dem Strich hält der Kompressor aber länger und der Zusatzstromverbrauch hält sich in Grenzen, weil die Anfangspeaks seltener auftreten.
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11.12.2025 10:18:54 |
Zitat von Bernd_K  Vielleicht erst mal in Ruhe hydraulisch optimal abgleichen, dabei beachten, dass der Volumenstrom permanent möglichst groß sein sollte. Möglichst also einige HK hydraulisch voll aufgedreht laufen lassen, den Rest passend drosseln. Und - wenn es geht - alle HK ohne thermische Regelung betreiben. Vorher prüfen, ob das Überströmventil nicht reingrätscht. Und dann mal sehen wie es läuft. --- Kannst Du mal bitte links zu allen Bedienungsanleitungen einstellen, also WP und Tower? Hat AIT eigentlich auch versteckte Ebenen von "Experten-Parametern"? Den thermischen Abgleich kann ich nach dem Heizkörperwechsel im Arbeitszimmer weiter machen. Leider ist der gestern das zweite Mal beschädigt geliefert worden. Dann kann ich in Küche und Wohnzimmer die Ventile ganz auf stellen. Thermostatköpfe sind schon alle ab. Das ÜV wurde letztens vom HB neu eingestellt. Wie könnte ich feststellen, ob das öffnet? AIT hat jede Menge Einstellmöglichkeiten Passwort geschützt. Auch so Sachen wie die Hystere. Hier mal die Links zum Rauskopieren: https://kundendienst.ait-group.net/alpha-innotec/d0234165-283c-ee11-bdf4-6045bd895368/83026200eDE_Hybrox_5_8.pdf https://kundendienst.ait-group.net/alpha-innotec/08ef9823-8324-ee11-9cbd-6045bd895368/83071300eDE_HSV4_HSV180_HSV280.pdf https://mw.ait-group.net/files/docs/DE/A0150/83055200.pdf
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