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Datenschutzhinweise

Einbau einer Wärmepumpe sinnvoll?
Verfasser:
Wadscheina
Zeit: 10.12.2025 14:41:23
0
3907604
Hallo zusammen,

Nachdem die letzten zwei Jahre der hydraulische und thermische Abgleich im Altbau durchgeführt wurden steht nun das Thema Wärmepumpe im Raum.

Hier ein paar Daten zu der aktuellen Situation.

Es handelt sich um zwei Häuser die zusammen gebaut sind.
Der Jahresverbraucht liegt bei ca. 34.000 kWh inkl. WW + 3 Ster Holz.

PV Anlage mit 10 kWp Süd und 20 kWh Batteriespeicher auf Garage bereits vorhanden.
Ost und West sollen nächste Jahr mit jeweils 5 kWp auf dem Anbau ergänzt werden.
Stromverbrauch ca. 6500 kWh mit 75% Eigenverbrauch.

Altbau:
- Baujahr 1900
- 170m2 Heizkörper Typ 22/33
- Ca. 8kW Heizleistung bei NAT -12 (gemessen)
- Heizkurve Steigung 0,7 Fußpunkt 27 Grad (50 Grad bei NAT)
- Gasheizung ZWR-24 2ADE-31

Anbau:
- Baujahr 2005 KfW 50
- 200m2 mit Fußbodenheizung
- Heizkurve Steigung 0,3 Fußpunkt 26 Grad (36 Grad bei NAT)
- Heizlast wahrscheinlich 5-6 kW
- Gasheizung Vitodens 300 Baujahr 2005

In ca. 10 Jahren soll der Altbau durch einen Neubau ersetzt werden. Genauere Planungen dazu gibt es noch nicht.

Größere Modernisierungen am Altbau wollen wir nicht mehr durchführen, weil sie sich nicht mehr Amortisieren.
Die Überlegung wär jetzt schon eine Hybrid Wärmepumpe zu installieren und später die Gasheizung mit dem Neubau abzuschaffen.
Dadurch könnten wir noch von der Förderung profitieren und obendrein Heizkosten sparen.

Durch den Tausch von ein paar Heizkörpern könnte ich auf eine VL von 45 Grad und RL von 35 Grad im Altbau kommen.

Wie könnten man das Projekt realisieren?

1. FBH über Mischer?
- Wär halt eine schlechtere Effizienz wegen dem hohen VL.

2. Überhaupt eine Hybrid Wärmepumpe?
- Dann wär die Leistung aber mit dem Neubau überdimensioniert.

3. Bis zum Neubau warten und dann erst eine Wärmepumpe?

Gruß Wadscheina

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 10.12.2025 15:10:23
1
3907616
Wenn der Umbau erst in ca. 10 Jahren erfolgen soll, kannst du mit der WP bei richtiger Konfiguration sicher schon einiges an Gas sparen, allerdings hast du die Installationskosten. Z.Z. gibt es noch Fördermittel, was in 10 Jahren ist weiß niemand.
Ihr solltet euch auf jeden Fall entscheiden, ob ihr weiterhin mit Holz heizen wollt, dann fangen die Probleme nämlich an. Einen Hoch und einen Niedertemperatur Wärmeerzeuger zu verheiraten führt oft zu Problemen. Eine WP läuft am effizientesten mit niedrigen VLT und möglichst einem Heizkreis. In deiner Planung wird zwingend ein Puffer installiert werden müssen um die unterschiedlichen VLT zu händeln, was zusätzlich Effizienz kostet.
Meine Empfehlung daher, den Neubau zeitnah mit einer WP zu beheizen, beim Altbau die Investitionskosten berücksichtigen und die Glaskugel befragen, was eine WP in 10 Jahren ohne Fördermittel kosten wird. 50° bei NAT schafft jede moderne WP, die Frage ist nur zu welchem Preis.
Hybrid-WP halte ich für Notlösungen

Verfasser:
ajokr
Zeit: 10.12.2025 16:37:53
0
3907638
Wie alt ist denn die Gastherme im Altbau?
Die 20 Jahre alte Therme im Anbau würde ich jetzt nicht ohne wirtschaftliche Not auf den Schrott geben.

Lösungsvorschlag:
- Neue WP im Anbau installieren, die im Endzustand Anbau und Neubau beheizen kann
- Altbau Gastherme stillegen, Leitungen umklemmen auf WP.
- in 10 Jahren Altbau abreißen, Neubau erstellen und neueren Gastherme stillegen.

Verfasser:
Wadscheina
Zeit: 12.12.2025 10:01:12
0
3908104
Zitat von ajokr Beitrag anzeigen
Wie alt ist denn die Gastherme im Altbau?
Die 20 Jahre alte Therme im Anbau würde ich jetzt nicht ohne wirtschaftliche Not auf den Schrott geben.

Lösungsvorschlag:
- Neue WP im Anbau installieren, die im Endzustand Anbau und Neubau beheizen kann
- Altbau Gastherme[...]


Die Heizung dürfte bald ihren 35 Geburtstag feiern!

So hätte ich es mir vorgestellt.
Von der Leistung entweder 10 oder 13 kW. Kommt auf die tatsächlich benötige Heizlast des Anbau an.

Angeschaut hab ich mir schon mal die Viessmann Vitocal 250-A Modular. Die Hybrid hat ja keinen Heizstab so wie ich das verstanden hab.

Verfasser:
ajokr
Zeit: 12.12.2025 10:21:31
0
3908112
Zitat von Wadscheina Beitrag anzeigen


So hätte ich es mir vorgestellt.
Von der Leistung entweder 10 oder 13 kW. Kommt auf die tatsächlich benötige Heizlast des Anbau an.


Wenn die WP erst im Endzustand alles heizen soll, wären 13kW etwas viel. Der Neubau wird erheblich besser wärmegedämmt sein müssen als der Altbau.

Verfasser:
KaiPie
Zeit: 12.12.2025 10:47:44
2
3908120
Bei einer 20 Jahre alten Gasheizung besteht in den nächsten zehn Jahren schon das Risiko eines größeren Defekts oder Totalausfalls.
Ich würde in so einem Fall gleich ganz auf Wärmepumpe setzen. Die ist dann zwar für den Neubau möglicherweise überdimensioniert (außer der wird wesentlich größer, als der Altbau). Aber das könntest du mit einer Fussbodenheizung im Neubau ganz gut in den Griff bekommen.

Den Holzofen würde ich wenn möglich Standalone betreiben und nicht in die Anlage integrieren.

Verfasser:
Wadscheina
Zeit: 12.12.2025 10:53:40
0
3908125
Zitat von ajokr Beitrag anzeigen
Zitat von Wadscheina Beitrag anzeigen
[...]


Wenn die WP erst im Endzustand alles heizen soll, wären 13kW etwas viel. Der Neubau wird erheblich besser wärmegedämmt sein müssen als der Altbau.


Wenn ich die Vitocal 250 A10 und A13 vergleiche haben beide eine ungefähr gleiche mindest Modulation bei A2/W35.
Einmal 2,2 kW und 2,6 kW.
Maximal Leistung bei A-7/W35 9,6 kW und 11,2 kW.
Bei 370m2 Wohnfläche dürfte das doch auch mit Neubau noch passen oder?

Aber ja, die maximal Leistung der A13 wäre dann mit Neubau ca. 3-4 kW drüber.

Verfasser:
Wadscheina
Zeit: 12.12.2025 11:03:44
0
3908129
Zitat von KaiPie Beitrag anzeigen
Bei einer 20 Jahre alten Gasheizung besteht in den nächsten zehn Jahren schon das Risiko eines größeren Defekts oder Totalausfalls.
Ich würde in so einem Fall gleich ganz auf Wärmepumpe setzen. Die ist dann zwar für den Neubau möglicherweise überdimensioniert (außer der wird wesentlich[...]


Der Neubau wird dann auch wieder 170 m2 haben, eventuell ein bisschen mehr, wegen den 80cm dicken Wänden.

Es sind jeweils ein Kachelofen im Altbau und im Anbau ein einfacher Kamin.
Die sind beide ohne Wassertasche, also sollen die eh nicht miteingebunden werden.

Ganz wird es nicht klappen mit nur Wärmepumpe zu heizen. Wir erreichen für eine Woche jedes Jahr die NAT -12 und für ein bis zwei Tage auch mal -15.

Verfasser:
Gnampf
Zeit: 12.12.2025 15:06:39
0
3908178
bei "in ca. 10 Jahren" und "genauere Planungen gibt es noch nicht" würde ich das als nette Pläne, aber aktuell nicht relevant abtun. Wer weiss was in 10 Jahren alles passiert, und ob es dann überhaupt mal dazu kommt, die Pumpe dann noch läuft, ...
Also jetzt das System so auslegen, dass es bivalent mit WP + Heizstab funktioniert, ganz so als gäbe es keine Umbaupläne. Hybrid ist in meinen Augen Humbug, schlechter zu regeln, vereint das schlechte aus beiden Welten... und entweder nimmt mans dann als überteuertes System von einem Hersteller (und ist damit auch auf wenige Hersteller beschränkt) oder der Heizungsbauer muss das miteinander verheiraten... und das bei der Qualität vieler Heizungsbauer?

Und aus VL45/RL35 machst du dann noch VL42,5/RL37,5, sofern das System das ohne Geräusche hergibt, schon gefällts der Wärmepumpe noch besser, bei gleicher Heizleistung.

Verfasser:
Wadscheina
Zeit: 14.12.2025 08:31:29
0
3908592
Zitat von Gnampf Beitrag anzeigen
Und aus VL45/RL35 machst du dann noch VL42,5/RL37,5, sofern das System das ohne Geräusche hergibt, schon gefällts der Wärmepumpe noch besser, bei gleicher Heizleistung.


Die 45/35 Grad hab ich von den Wärmepumpen HK übernommen, weil es dort angegeben war…sind nur leider überteuert…die 5K bzw. 7K wären schon stimmiger

Aktuell läuft eine Evosta 2 40-70/130 in der Therme und die ist auf höchster Stufe bei Proportionalem Differenzdruck eingestellt.
In zwei HK hört man leichte fließ Geräusche, einer ist aber stark eingedrosselt und der andere unterdimensioniert für den Raum.
Hab leider keine Messgeräte um den Volumenstrom zu messen…
Wenn die Therme mit 11,2 kW läuft hab ich nach ca. 1 Minute eine VL die 5K höher ist als der RL.
(11,2 kW * 0,85) / (1,163 * 5) = 1.637 l/h

Heizungsrohre haben alle 22mm Durchmesser.
Länge von Kreis 1 EG sind 53m und Kreis 2 OG 60m.

Verfasser:
Wadscheina
Zeit: 15.12.2025 10:16:23
0
3908889
Danke schon mal für die vielen Anregungen.

Vom Hybridsystem würden jetzt die meisten abraten, wegen höherer Investionskosten und Effizenzverluste durch Pufferspeicher und Mischer.

Gäbe es keine alternative, dies ohne Puffer zu realisieren?

Vielleicht indem man die Gastherme ab einer bestimmte AT auf den Altbau schaltet und den Mischer für den Anbau überbrückt in der Zeit?

Dafür müsste die WP zwei einstellbare Heizkurven haben und einen Kontakt bzw. Schnittstelle zum umstellen.
Dann würde z.B. alles über -5 Grad mit WP, Heizkurve Altbau und Mischer Anbau laufen.
Alles darunter die Gastherme auf Altbau und WP mit zweiter Heizkurve auf den Anbau ohne Mischer.

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