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14.12.2025 12:59:30 |
1cm schafft auch jeder Saug/Wischroboter... Ich bespreche das mal, was am günstigsten wäre: Mit Dämmplatte ausgleichen (falls überhaupt wegen Verrohrung benötigt) oder mit anderem Material den estrich in der Höhe noch ausgleichen. Der andere Boden in der Wohnung (Vinyl) hat auch unterhalb der Platten keine zusätzliche Dämmung oder Tritt/ Schallschutz, da darunter sowieso Keller, welcher ggf. in Zukunft mithilfe von Kellerdeckendämmungen gedämmt wird (min 12cm).
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14.12.2025 14:19:51 |
Ich persönlich finds auch nicht schlecht, wenn das Bad 0,5-1cm tiefer ist als der Flur. Wenn mal Wasser ausgeschüttet wird oder man versehentlich die Duschtüre nicht ganz zu hat, bleibts an der Türe stehen. Bin für die Ansicht hier aber auch schonmal angegangen worden, dass wenn dann ja was mit der Türe nicht in Ordnung wäre (aber das kann ja mal passieren), und 1cm eh nix bringt (doch - auf 2qm sind 1cm Höhe immerhin schon 20 Liter. Wenn da 5l aus der Dusche rauslaufen schwappt das noch nicht über.) Und ich gehör auch zu der Fraktion, die 1cm nicht merken.
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14.12.2025 17:18:55 |
Danke. Was sagt ihr zum Thema Zirkulationsleitung? Aktuell gab es nur eine bis zur Badewanne/Dusche. Ich würde ggf. eine zum Doppelwaschtisch / Dusche setzen lassen. Die Badewanne kommt an die gegenüberliegende Seite, dort könnte ich, da nahe des Hauptstrangs, auch „einfach“ eine setzen.
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14.12.2025 21:47:51 |
Beim Einbau von Zählern (bzw. Vorbereitung dafür) geht Zirkulation eh nur bis vor den Warmwasserzähler. D.h. von Stockwerkszähler zu Entnahmestellen ohne.
Selbst mit find ich den Istzustand schräg. An die Dusche die man 1x täglich nutzt ne Zirkulation, ans Waschbecken das man x-mal täglich nutzt keine? Andersherum wäre von gesamter Wartezeit her sinnvoller. Wenn ichs mir baulich aussuchen könnte, würde ich daher die Steigleitung auch eher nahe Waschbecken machen, dann ist die Strecke ohne Zirkulation kürzer. Aber im Altbau bist du da natürlich gebunden, speziell wenns zum Stock darüber nicht geändert wird.
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15.12.2025 07:55:16 |
Der alte IST-Zustand war: - Es gab neben dem Bidet die Badewanne, dann die Duschkabine. - An der Wand hing noch ein sehr alter "mischer" (Unterputzarmatur) mit Temperaturen draufgedruckt. Davor gab es einen "Hahn" zum abstellen des Warm / Kaltwassers für diese "gemischte Leitung". Diese gemischte Warmwasserleitung lief zum Warmwasseranschluss am Bidet sowie an der Dusche. An die Badewanne lief diese "vorgemischte" Leitung nicht. Komischerweise gab es an der Dusche aber auch einen Einhebel-unterputz-mischer.. Da die Badewanne nun an die gegenüberliegende Seite kommt, ergäbe sich hier eine Zirkuleitung. Da die alte Zirkuleitung, die noch zum Bidet/Dusche führte vermutlich nicht im Estrich sondern im Betonboden verlegt wurde, würde ich diese lassen und im Keller Blind legen. Eine neue kann dann in der großen Heizkörpernische unter dem Fenster, zusammen mit dem großen Abwasserrohr für das neue WC verlegt werden. Zähler haben wir uns beraten, darauf müssen wir leider verzichten, da sonst auch -rein aus Abrechnungsgründen- seitens Abrechnungsdienstleister auch Zähler für unsere Wohnung notwenig sind. Sprich noch mehr Mietkosten für die Zähler und Montagekosten. Ich bin dennoch zumindest von der Möglichkeit der Vorbereitung angetan, damit man auch später zumindest ggf. Werte ablesen kann. Lange Rede kurzer Sinn: Der alte IST-Zustand war: Eine Zirkulationsleitung vom Keller hoch in den Betonboden, dort bis zur Ecke wo das Bidet stand. Ende der Zirkuleitung, weiter ging es mit einer Warmwasserleitung in den Unterputzmischer (Für Bidet und Dusche) und zur Badewanne. Soll zustand (meiner Meinung nach):- Zirkuleitung im "Schacht" mit dem Hauptabwasserrohr (Steigleitungen auch für unsere Wohnung) bis zur Ecke der Badewanne. - Zirkuleitung auch im Schacht, allerdings wieder bis zur Ecke wo statt Bidet dann ein WC stehen wird. Anschluss hier dann für Waschtisch / Dusche.
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15.12.2025 17:08:41 |
Zitat von Bernd122  Zähler haben wir uns beraten, darauf müssen wir leider verzichten, da sonst auch -rein aus Abrechnungsgründen- seitens Abrechnungsdienstleister auch Zähler für unsere Wohnung notwenig sind. Sprich noch mehr Mietkosten für die Zähler und Montagekosten. Ich bin dennoch zumindest von der Möglichkeit der Vorbereitung angetan, damit man auch später zumindest ggf. Werte ablesen kann. Sich das zu sparen ist legitim. Man muss aber keinen Dienstleister nehmen, man kann das auch selbst. Bei Vermietung würde ich es trotzdem baulich so vorbereiten, dass es später mal möglich ist. D.h.: - Kaltwasser möglichst so, dass es im Keller einen Zähler je Wohneinheit gibt - Warmwasser so, dass es maximal zwei WW-Zähler je Wohneinheit (Bad und Küche) gibt. Wenn Küche und Bad in der Nähe, prüfen ob auf einen reduzierbar. Heißt im Klartext, ne WW Steigleitung mit Zirkulation bis in dein Bad. Im EG von der WW-Leitung einen Abzweig, Absperrventil, Zählereinbauplatz, und von da ab mit möglichst kurzen Leitungen zu den WW-Zapfstellen. Innerhalb vom EG-Bad keine Zirkulation, nur für die Steigleitung. Wenn du jemals dein Bad nochmal sanierst, auch da einen Zähler fürs ganze Bad (plus evtl. Küche wenn daneben) und danach ohne Zirku. Du kannst ja wenns sich ausgeht die Steigleitung plus Zirkulation bis untern Waschtisch legen und da den Zähler hinsetzen, dann hast du bis zum Waschtisch Zirkulation. Apropos. Wie sind denn die Heizkörper verrohrt. Wenn da z.B. die beiden Wohnungen schon getrennt im Heizkeller ankommen, nur die Bädern nicht (in den 70ern hat man gerne getrennte Badheizkreise für "auch im Sommer" gemacht), würde ich den Badheizkreis jetzt auch auftrennen. Dann kann man irgendwann je Wohnung einen Wärmemengenzähler nachrüsten. Mit drei Wärmemengenzählern (einen je Wohnung plus einen für WW-Speicher) und entsprechenden Wasserzählern ist ne Abrechnung einfach selbst zu machen ohne teuren Dienstleister. (Wenn die Wohnungen nicht getrennt verrohrt sind, könnte man evtl. die bestehende Verrohrung nur fürs OG nutzen und das EG neu mit Leitungen im Keller unter der Decke anfahren, auch so kann man im Zweifamilienhaus zwei getrennte Heizkreise erreichen. Auch dafür würd ich wenn möglich die neuen Badheizkörper jetzt separat in Keller fahren um eine spätere Trennung zu vereinfachen.)
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16.12.2025 13:57:58 |
Sich das zu sparen ist legitim. Man muss aber keinen Dienstleister nehmen, man kann das auch selbst. Bei Vermietung würde ich es trotzdem baulich so vorbereiten, dass es später mal möglich ist. D.h.:
- Kaltwasser möglichst so, dass es im Keller einen Zähler je Wohneinheit gibt--> Machbar für die Bäder. Die OG Steigleitung (Warm/Zirku/Kalt) geht separat nach unten. Für die Küchen leider nicht, da gibts es nur eine Steigleitung + eine Zirkuleitung. Die Küchen sind baulich an einer anderen Stelle übereinander. - Warmwasser so, dass es maximal zwei WW-Zähler je Wohneinheit (Bad und Küche) gibt. Wenn Küche und Bad in der Nähe, prüfen ob auf einen reduzierbar.--> Bäder: Machbar, sogar im Keller, da liegen die Rohre nur gedämmt "offen zugänglich". --> Küchen: Nicht machbar, nur mit Aufputzzähler oder bei Sanierungen der Küche, oder für beide Küchen zusammen im Keller.Heißt im Klartext, ne WW Steigleitung mit Zirkulation bis in dein Bad. --> Check, gibt es. Die Steigleitungen weiter bis hoch auf den Dachboden (dort kommt Warm/Kalt unseres Bads raus, war für einen späteren Ausbau des DG gedacht). Die Zirkuleitung endet so wie es aussieht in unserem Bad. (habe leider nur alte Bilder)Im EG von der WW-Leitung einen Abzweig, Absperrventil, Zählereinbauplatz, und von da ab mit möglichst kurzen Leitungen zu den WW-Zapfstellen. Innerhalb vom EG-Bad keine Zirkulation, nur für die Steigleitung.--> Verstanden, dort gibt es aktuell "zwei" WW Steigleitungen. Eine im Betonboden, diese wird blind gelegt (unklar wieso es diese gibt) diese ging an den Mischer für Bidet/Dusche und an die Badewanne. Hier gab es auch die Zirkuleitung des "EG Bads". --> Die andere WW Steigleitung ging nur (ohne Zirku) an den Waschtisch (parallel zum Kaltwasser) (Waschtisch früher = wo die Badewanne neu geplant ist) --> Eine neue soll hochgelegt werden inkl. Zirkulation bis zum Waschtisch. Das schließt dann vom Leitungsweg/länge die Badewanne mit ein (Die kommt dann auf die selbe Leitung). Rechts vom Waschtisch befindet sich die Dusche, sprich diese Zirkuleitung wird auch die Dusche "gut" mit abdecken können. Oder wäre es besser die Zirkuleitung bis zur Dusche zu verlegen? (“längster” WW Leitungsweg?) --> Die Montage der Zähler könnte dann im Keller erfolgen. inkl. der Absperrhähne - oder würdet ihr die Hähne"mieterzugänglich" gestalten? (Da weiss ich nicht wie das "rechtlich" aussieht ob das ggf. ein muss ist) --> Unterhalb des Schachts, welcher in den Keller führt sind alle Rohre an der Decke Aufputz verlegt.Wenn du jemals dein Bad nochmal sanierst, auch da einen Zähler fürs ganze Bad (plus evtl. Küche wenn daneben) und danach ohne Zirku. Du kannst ja wenns sich ausgeht die Steigleitung plus Zirkulation bis untern Waschtisch legen und da den Zähler hinsetzen, dann hast du bis zum Waschtisch Zirkulation.--> Die Zirkuleitung in unserem Bad endet an der Warmwasser-Steigleitung an der Wand des WCs direkt am “Schacht” (Wandseite mit Badewanne und Dusche) --> Küche leider negativ, außer bei Sanierung...Apropos. Wie sind denn die Heizkörper verrohrt. Wenn da z.B. die beiden Wohnungen schon getrennt im Heizkeller ankommen, nur die Bädern nicht (in den 70ern hat man gerne getrennte Badheizkreise für "auch im Sommer" gemacht), würde ich den Badheizkreis jetzt auch auftrennen. Dann kann man irgendwann je Wohnung einen Wärmemengenzähler nachrüsten. Mit drei Wärmemengenzählern (einen je Wohnung plus einen für WW-Speicher) und entsprechenden Wasserzählern ist ne Abrechnung einfach selbst zu machen ohne teuren Dienstleister.--> Die Bäder verlaufen zwar übereinander, am Heizkreis hängt aber bei uns im OG noch das Gästezimmer mit dran… Es geht auch nur ein langer Heizkreis-“Hauptstrang” zur Heizung (2-Rohr Heizkreis). Das wird dann leider nichts.Hier mal noch eine Skizze meiner "Gedanken": |
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21.12.2025 11:00:05 |
Sorry, habe ich wohl überlesen.
Im EG wirklich keine eigene Zirkuleitung mit hochziehen? (Wegen eventuellen Zählern im Keller dann?) Oder kann ich trotzdem eine mit hochziehen, welche ich im Keller dann aber auch separat Absperren kann, falls irgendwann mal Zähler eingebaut werden?
Oder reicht da die Zirkuleitung am Längsten WW-Strang (der bis ins OG).
Danke & frohe Weihnachten!
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| | Zeit:
09.01.2026 11:03:17 |
Moinsen zusammen, mal noch ein Bild, was ich bei der Küche entdeckt habe. Gibt es für diesen alten "Unterbau" noch Zählereinsätze? https://drive.proton.me/urls/CPK5CVMNAW#YpAQG1OndAIMDieses "konstrukt" hängt an der Warmwasserleitung. Vielleicht kann mir ja jemand sagen was für ein Fabrikat das ist und ob es dafür noch etwas gibt... Müsste noch original aus den 1970ern sein. Danke & Grüße!
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