| | | | Zeit:
13.12.2025 14:02:30 |
Hallo, ich habe ein paar WP-Anfängerfragen zur Einbindung einer WP in eine bestehende BUSO-Anlage, um bessere Gespräche mit Heizungsbauern führen zu können. Zu mir: Ich bin "Hobby-Heizungsoptimierer", kenne alte BUSO-Solarthermieanlagen recht gut, weil ich vor vielen Jahren etlichen BUSO-Kunden bei der Optimierung ihrer Regelung geholfen habe, kenne die UVR1611 und UVR16x2 und kann mit TAPPS programmieren. Nur von der Einbindung und Regelung einer WP habe ich noch keine Ahnung... Zum Projekt: Ich helfe einem Freund, der in Hydraulik und Regelung nicht so bewandert ist wie ich, seine BUSO-Anlage zu modernisieren. Ich habe dafür eine UVR16x2 mit CMI neu programmiert, die wir demnächst installieren werden. Im nächsten Jahr soll auf eine WP umgerüstet werden, wobei ich nach meinen Kräften berate und die UVR16x2 entsprechend anpassen werde. Zur Anlage: 30 m² Solar zur Heizungsunterstützung, 2 x 800 Liter Puffer, Frischwasser-Station, 18 kW Ölheizung, Standort Leipzig (leider 400 km entfernt von mir). Das Haus hat einen rechten guten Wärmedämmstandard, denn es wird (bis auf wenige, sehr kalte Tage) mit einer konstanten Vorlauftemperatur von 37° über Heizkörper beheizt. An einem Wintertag etwas über Null Grad kann das Haus von 6-22 Uhr mit einer Heizlast von ca. 3 kW beheizt werden (berechnet aus der Laufzeit der Ölheizung). Was bisher geschah: Vor zwei Jahren hat mein Freund bei örtlichen Heizungsbauern wegen einer WP angefragt. Die Reaktionen waren enttäuschend: entweder "geht nicht" oder "will ich nicht machen". Man hatte wohl keine Lust, sich mit der bestehenden Anlage zu beschäftigen, weil man lieber gut geförderte Standardanlagen aufstellen will. Wir suchen also mittelfristig einen engagierten WP-Installateur für den Raum Leipzig, der bereit ist, so etwas umzusetzen. Für Tipps wären wir dankbar. Um aber fundiert mit dem WP-Fachmann reden zu können, brauche ich ein paar weitere Informationen. Das Änderungen an der Hydraulik erforderlich sind, ist mir klar. Derzeit speist der Ölkessel oben in den Puffer ein, wo auch der VL für die FriWa-Station entnommen wird. Der Kessel-RL wird auf 1/3 der Höhe entnommen. Der VL für den Heizkreis wird etwa auf 2/3 der Höhe entnommen, der RL unten eingespeist. Bei Nutzung einer WP wird man nur dann oben einspeisen, wenn der WW-Vorrat aufgefüllt werden muss, ansonsten aber auf Höhe des Heizkreis-VL. Aber wie wird die WP am besten geregelt? Sollte dies über die UVR16x2 erfolgen? Gibt es WP, deren Leistung beispielsweise über 0-10V extern geregelt werden kann? Wäre es sinnvoller, über die UVR16x2 die WP lediglich anzufordern, und die WP regelt mit eigenen Sensoren am Puffer selbst ihre Temperatur auf den gewünschten Fixwert, z.B. 37°? Aber wie sage ich dann der WP, dass sie vorübergehend 55° für den WW-Bereich bereitstellen soll? Gibt es andere Optionen, die ich noch nicht auf dem Schirm habe? Schon mal Danke für Tipps oder auch weitere Hinweise darauf, wo ich mich aufschlauen könnte. Bei TA selbst habe ich leider keine Beispiele zur Einbindung einer WP gefunden. Grüße Frank
|
| | Zeit:
13.12.2025 23:31:11 |
Für Solarthermie, große Puffer, und all der wunderschöne Kram aus dem letzten Jahrtausend gibt’s bei Eibau einer WP eigentlich nur eine Verwendung: Recycling… Klingt blöd, ist aber so.
Wenn es in dem Fall wirklich nicht geht, weil die brennbaren Indachhkollektoren halt drauf bleiben und gekühlt werden müssen, dann halt Solarthermie und die Puffer nur noch für Warmwasser, und die WP direkt an den Heizkreis. Regeln lassen sich WPs auch nur sehr eingeschränkt mit Fremdsteuerungen.
Oliver
|
| | Zeit:
14.12.2025 08:25:58 |
Hallo Puffergröße ist bei 30m² erheblich zu klein. Die Anlage wird häufig in Stagnation gehen und bei ein paar Tagen ohne Sonne, Anforderung an den Wärmeerzeuger melden. Das Problem sind die Holzkollektoren bei Stagnation. Das Holz verändert mit der Dauer die Eigenschaften vor allem die Zündtemperatur. Das kann bei Stagnation zu Selbstentzündung der Kollektoren kommen. Deshalb sind ausreichend Puffervolumen oder Rückkühlung der Kollektoren durch Wärmeabfuhr sinnvoll. Aber einfach mal googln........ Ich hatte selbst heizungsunterstützend (mit FriWa) 42m² BUSO Kollektoren bei 27° Aufstellwinkel und 6600 Liter Puffervolumen. Alles mit UVR geregelt.......Stagnation 4 bis 5 mal im Jahr also fast vernachlässigbar. Zu den Wärmepumpen schau Dir mal das Video von Frank-Rolf Roth Youtube Wärmepumpen an. Ist ganz gut gemacht und zeigt manche Problematiken auf. ciao Peter
|
| | Zeit:
14.12.2025 14:26:37 |
Hallo, ich betreibe eine WP mit ähnlicher Vorgabe. Nur das beimir die Solartermie ein Holzkessel bzw wassergeführter Ofen ist. Das System läuft jetzt seit August diesen Jahres und nach einigem Optiemieren auch Vollautomatisch. Ich würde empfehlen die Steuerungen getrenn zu halten . Macht vieles einfacher. Ich fahre mit der WP in einem 1000l Puffer mit Hygienespirale und bei 500l einer Schichtplatte, so macht bei mir die WP Warmwasser nach Bedarf , im Sommer reicht 1 KW Strom für das tägliche WW mit 3 Personen. Was ich als wichtig ansehe ist der Puffer, wenn da keine trennplatte verbaut ist wird es Schwer das Warmwasser sicher bereit zu stellen. Bei mir macht die WP zwieschen10 und 16Uhr WW . VL in den Puffer ganz oben und RL zur WP knap oberhalb der Trennplatte und das halte ich für sehr wichtig das der RL zum WW auch oberhalb der Trennplatte ist so bleibt bei mir die Schichtug relativ stabil und getrenn von der Heizung wird über 2 Zonenvnetile ( 3wege Hahn) gesteuert, diese werden von der WP angesteuert wenn sie WW macht . Sonst steht das System immer auf Heizung. Ofen speist auch oben im Bereich WW ein so bleibt die WP aus wenn der Ofen an ist wenn der erste puffer im unteren drittel ca 40 Grad hat dann wird die WP vom Strom genommen und mit Kugelhahn auch hydraulisch weggeschalten, Die Heizungsregelung hängt an den 2 Mischern und ist Aussentemperatur gesteuert, deshalb kann die WP komplett ausgeschalten werden wenn der Ofen die Heizlast hat, der Ofen wird mit einer einfechen Relaysteuerung und Thermostat gefahren solange Wärme mit Holz erzeugt wird ein 2. Puffer wird über Motorhähne dann zugeschaltet wenn der erste unten 60° hat. Ich habe alles relativ einfach gehalten mit teilweise Temeraturreglern vom Ali und die Heizkreisregelung stammt aus Polen ( Euroster ) für nur 2 Kreise kann was ich brauche und nicht viel mehr. Ofensteuerung Eigenbau und läuft seit 12 jahren zuerst am Öler, Durch diese trennung kann ich viele Einstellungen unabhänig von einander ändern ohne irgendwas zu beeinflußen in der anderen Ecke. Ich fahre die Heizkurve der WP so ca 2-3° über der Heizungssteuerung , WP ca 30-33°, Heizung so26- 30° da alles FBH. war am Anfang bissl beobachten und nachstellen wenn aber mal die Punkte passen läuft das ganze. Wichtiger als programmierbare Steuerungen waren bei mir das ich an allen VL und RL leitungen Anlegethermometer hatte um alles zu erfahren was meine Einstellungen bewirken , hier habe ich einfache Anzeigen von Ama..on verbaut die an einem 12v Netzteil hängen. So habe ich alles im Blick was das system macht. Ich habe aber auch ca 1,5 Jahre im Vorlauf getüftelt bis ich den Öler abgebaut hatte, WP ist eine Kaisai in Polen gekauft weil da 2000€ günstiger als in Old Germany, Puffer in Östreich gekauft einer der letzten oder der Letzte weil der Betrieb bei Abholung schon Insolvenz war. Wenn man sowas bauen will wie du dann brauchts viel Ergeiz auch für die Hydraulik und sachverstand für die Steuerung. Für mich liegt der Schlüssel zum Erfolg am Puffer der WW mit macht ich wollte das Hygienesystem mit Wendel und da waren viele Pufferhersteller abgeneigt wenn da noch eine 2. Wärmequelle mit im Spiel ist. Mein Puffer ähnelt vom Aufbau dem Link3 Speicher hat aber nur 2500€ gekostet. Also Funktion muß kein Vermögen kosten.
|
| | Zeit:
15.12.2025 20:52:55 |
Zitat von OliverSo  Für Solarthermie, große Puffer, und all der wunderschöne Kram aus dem letzten Jahrtausend gibt’s bei Eibau einer WP eigentlich nur eine Verwendung: Recycling… Klingt blöd, ist aber so.
Wenn es in dem Fall wirklich nicht geht, weil die brennbaren Indachhkollektoren halt drauf[...] Ich würde das als Prozess mit mehreren Schritten sehen. Sicher steht das o.g. irgendwann am Ende, aber das muss ja nicht sofort sein, wenn die Anlage da ist und noch funktioniert. Der User passra hat das sehr schön beschrieben und hatte dabei eine sehr interessante Schaltung entwickelt, die die gefürchteten Probleme der Verbindung aus ST und WP vermeidet. Dabei war der Puffer der WP umschaltbar vorgeschaltet. Je nach vorhandenem Wärmetauscher und Schaltung wäre auch eine Solardirektheizung möglich, wie sie seinerzeit User Westendorfer vorgestellt hatte, was die Minipüfferchen hier etwas relativieren könnte. Nebenbei: Wie lief die Anlage denn bisher damit?
|
| | Zeit:
16.12.2025 19:29:33 |
Hallo WP Schlumpf, vielen Dank für die Beschreibung deiner Anlage. Sehe ich das richtig: deine WP läuft mit ihrer eigenen Steuerung und eigenen Fühlern und "entscheidet" selbst, wann sie im Heizbetrieb und wann im Warmwasserbetrieb läuft? Interessanter Ansatz, würde tatsächlich einiges vereinfachen, man müsste nur darauf achten, dass die Betriebsparameter der WP zu denen der Steuerung für WP und ST passen. Ich habe auch mittlerweile WP-Hersteller gefunden, bei denen eine Steuerung über ModBus möglich ist. Damit würde man sich diese Möglichkeit offenhalten. Dein Hersteller Kaisai bietet das auch an, allerdings ist Selbstbau für uns keine Option, da mangelt es an den handwerklichen Fähigkeiten bei der Hydraulik.
|
| | Zeit:
16.12.2025 22:58:33 |
Hallo, meine WP arbeitet Stumpf in den ersten Puffer der als Hygienespeicher mit Schichttrennplatte ausgeführt ist. Die WP ist auf Warmwasser Vorrang eingestellt mit Zeitplan, heist zwischen10.00 und 16.00 Uhr ist WW freigegeben und die WP schaltet bei 40° am Fühler für WW ein und bei 47° aus so stehen ca 500l für den WWkreis mit Hygienewendel zur Verfügung. Die WP Steuerung arbeitet nur mit dem Fühler am Hygienepuffer und weis nichts weiter von meiner Hydraulik. Ist WW erreicht geht alles wieder in den Heizmodus und dieser arbeitet stump in den Unteren Bereich des gleichen Puffer dieser Bereich bzw der Heizmodus ist Aussentemperatur geführt. Auch hier arbeitet die WP stumpf in den Puffer ohne von der eigentlichen Heizung irgendwie beeinflusst zu werden also die WP Steuerung ist so relativ einfach unterwegs und muß nix Regeln was mit den Heizkreisen zutun hat. Heizungsregelung läuft über seperater Steuerung. Mein Konzept wird vermutlich kein Heizungsbauer so freiwillig einbauen weil es einfach nix von der Stange ist. Meine Hydraulik ist für meinen Zweck sehr einfach gehalten und funktioniert auch gut. Für mich ist im tiefsten kalten Winter die efizienz nicht so wichtig weil da der Kachelofen mit Holz die Heizlast trägt. Zuvor beim Öler hatte ich auch nur 600l Ölverbrauch bei ca 230m² .
|
| | Zeit:
17.12.2025 21:16:13 |
Zitat von FrankSB  ... Aber wie wird die WP am besten geregelt? Sollte dies über die UVR16x2 erfolgen? Gibt es WP, deren Leistung beispielsweise über 0-10V extern geregelt werden kann? Wäre es sinnvoller, über die UVR16x2 die WP lediglich anzufordern, und die WP regelt mit eigenen Sensoren am Puffer selbst ihre Temperatur auf den gewünschten Fixwert, z.B. 37°? Aber wie sage ich dann der WP, dass sie vorübergehend 55° für den WW-Bereich bereitstellen soll? Gibt es andere Optionen, die ich noch nicht auf dem Schirm habe? [...] Hallo Frank, noch zu Deinen obigen Fragen. Ich hatte fast 14 Jahre lang eine 8kW Mitsubishi Zubadan, die so wie Du es hier beschreibst mit einer UVR1611 angesteuert war: 0-10V für Sollwert der T-VL ging an die WP. Da dies die alte WP nie befriedigend umsetzte, versuchte ich es mit der einfacheren WP- Steuerung von Mitsu, die aus dem 0-10V-Signal "eher" die WP-Leistung ansprechen konnte. Dies funktionierte aber nur minimal besser, was aber an der alten Technik der WP und deren Leistungsüberschuss lag. (Die WP musste ab AT > -4°C nur auf Stufe 1 von 7 laufen.) Dabei ist ja nur die Frage wer die bessere Heizkurvensteuerung hat - und das sehe ich (zumindest im Fall älterer Mitsu WPs, aber sicher auch noch etlicher anderer) eindeutig bei den UVRs. Wenn doch nicht, dann bekommt die WP von der UVR nur eine reine Anforderung, wobei diese die Vorgabe WW bereiten oder heizen beinhalten kann. Die Anforderung zum Heizen kommt effektiv vom Soll-Ist- Abgleich Heizkreis und der Heizkurve (z.B. via UVR), nie vom Puffer, d.h. die WP sollte NIE auf einen Heizungs- oder Kombipuffer arbeiten (lediglich auf einen Puffer oder einen WW-Speicher für die WW-Bereitung), also WP-heizen IMMER direkt in den Heizkreis. Wie oben beschrieben kann eine ST entweder 1. auf einen Solarspeicher oder 2. auch direkt in den Heizkreis heizen (dies setzt einen externen Wärmeübertrager voraus, vgl. "Anlage Westendorf"), in beiden Fällen ggf. unterstützt durch die nachgeschaltete WP (vgl. Schaltung für 1. von passra, die z.B. hier beschrieben ist). Fazit: Es muss zunächst eine passende, möglichst einfache Hydraulik entworfen werden, die dann möglichst einfach zu steuern ist, wofür sich in kombinierten Systemen die UVRs hervorragend eignen, die WP-Steuerungen meist nicht. Die Leistungssteuerung der WP muss immer der WP-Steuerung überlassen bleiben, wobei diese die Sollvorgaben, ob von extern oder intern, sehr unterschiedlich gut umsetzen.
|
| | Zeit:
18.12.2025 15:05:47 |
Hallo Baubeginner,
danke für deinen Erfahrungsbericht und die Hinweise auf die anderen Anlagen - ich habe gerade in alten Mails gesehen, dass ich schon 2006 einmal direkten Kontakt zu "Westendorfer" hatte....
Ich habe mittlerweile auch selbst geplant, den WP-VL direkt auf den HK-VL zu legen. Allerdings würde ich die Möglichkeit offenhalten, auch den Speicher zum Heizen beladen zu können, um ggf. dynamische Stromtarife und/oder vergünstigte Zeiten nach §14a ausnutzen zu können.
Gut ist auch dein Hinweis, die WP-Anforderung auf Basis des HK-VL und nicht klassisch auf Basis der Puffertemperatur zu ermitteln. Das habe ich mir gleich notiert und werde dies mal testweise in TAPPS umsetzen.
|
| | Zeit:
18.12.2025 15:54:05 |
Bei Wärmepumpen gilt das KISS Prinzip (Keep it stupid simple). Bevor du mit externen Steuerung versuchst, dynamische Stromtarife und Überheizung zu realisieren, sollte als erstes die Hydraulik festlegt sein. Ein Kombispeicher (WW-Bereitung und Puffer) ist immer der denkbar schlechteste Kompromiss und wird die Effizienz der WP ordentlich nach untenziehen. Gut jetzt ist er wohl schon im Haus und dazu noch jede Menge STA so daß man damit leben muß. Anbei die Viessman-Hydraulik für die Anbindung solcher Systeme (Stichanbindung) https://community.viessmann.de/viessmann/attachments/viessmann/partner-renewable/340/1/PS4804864_04%20(1).pdfUnd hierwären die eher durchwachsenen Erfahrungen mit dieser Hydraulik nachzulesen Prinzipiell, wäre es besser wenn eh schon zwei Puffer im Haus sind, den einen rein als WW-Speicher zu nehmen und den anderen als Puffer für die WP. Hätte den Vorteil, daß man die 2 unterschiedlichen Temperaturniveaus auch hydraulisch von einander entkoppeln kann und nicht auf fadenscheinige Schichtungsbleche/Kamine etc. vertrauen muß.
|
| | Zeit:
18.12.2025 16:28:39 |
Hallo belzig, das wichtigste bei so einer Anlage ist die Hydraulik ,und die Schichtplatte würde ich nicht als fadenscheinig abtun , es muß halt alles ordendlich eingebunden werden. Bei mir ist der Vorlauf u der Rücklauf für Warmwasser oberhalb der Platte, und wie geschrieben bleibt die Schichtung erstaunlich stabil. Ich hab am Puffer 4 Temperaturanzeigen jeweils auf höhe der VL Stutzen und RL Stutzen da sehe ich schon wenn das nicht funktioniert. Ich habe auch ca 3 Monate gesucht bis ich einen bezahlbaren Puffer für mein System gefunden habe, es ist ein Enerq at Speicher mit 1000l geworden weil die mir eine gewisse Schüttleistung garantiert haben. Leider sind die vor 1 Jahr in die Insolvenz gegangen. Vom Aufbau ähnelt der Puffer einem Link3 aber einfacher gehalten und für ein drittel zu haben. Das war damals Zufall das ich die Firma im Netz gefunden habe. Ähnlich meiner Kaisai WP die läuft für den Preis super. Und nochmals, durch die Trennung der einzelnen Steuerungen in 3 Systeme kann ich relativ einfach unabhängig Parameter beeinflussen. WP macht nur ihr Ding, Heizung wird seperat geregelt, Kachelofen wird über Eigenbau einfachst geregelt, Und keine Steuerung ist mit der anderen verknüpft und nimmt Einfluß auf diese. Die ganze PV Optimierung sehe ich bei mir als sinnlos an , warum, ich habe an meiner PV einen 10kw Speicher, bleibt Strom übrig geht der eh in den Speicher. Für Warmwasser brauche ich ca 1kw Strom im Sommer am Tag und ca 600w für Standby also sieht man wo der Strom verblasen wird. Vermutlich werde ich noch eine Zeitschaltuhr nachrüsten um im Sommer den Standby Verbrauch zu minimieren. Wäre jetzt einfach möglich weil Trennschütz ja schon vorhanden, und eine Uhr einbauen wäre eine Kleinigkeit, dem steht aber vermutlich nur 15€ jährlich entgegen also geht das auch wie vieles in eine fragwürdige Richtung. bei solchen Anlagen sei es jetzt mit Solar oder Wassergeführten Ofen ist es verdammt schwer auf eine schwarze 0 zu kommen. Bei mir ist der Ofen schon 12 Jahre im Bestand und schafft auch bei Minus 10° die volle Heizlast also wenn jemand schürt hat die WP Pause, ich vermute mal das ich maximal 1/4 meines Wärmebedarfs über die WP machen werde , weis ich aber erst nach einem Jahr. Bei Solar wird das schwieriger werden weil das halt auch ein Sommerkind ist. Also hier genau hinschauen und die Planung extrem hinterfragen. Vielleicht bin ich auch nur zu frieden weil ich keinen Schuldigen ausmachen kann ,und mich maximal selber an der Nase fassen kann. Stunden sind da einige verbraten worden die Gottseidank kostenlos aber nicht umsonst waren.
|
| | Zeit:
18.12.2025 16:40:21 |
Der TE muß erstmal einen HB finden der für sowas seinen Kopf hinhalten will. Meine Erfahrung der letzten 5 Jahre und 15 WP- Nachbarschaftshilfe-Projekte ist, daß die HBs sogar mit einfachen Hydrauliken, die ein Laie gezeichnet hat überfordert sind. Die wollen i.d.R. Schemata die direkt vom Hersteller abgenickt wurden, weil sie dann auf der sicheren Seite sind. Deswegen am besten mal die Schemata von WPSM oder Vaillant aus der Schweiz studieren, bevor man sich da unnötige Arbeit macht, die später niemand umsetzen wird.
|