@Arne_:
Ja, 2% finde ich völlig plausibel. Das ist ja eine sinnvolle Vorgabe.
Nur passen diese Werte halt nicht auf die
Energie.
Die Energiebalance bei euch spricht eher für mehr als 15% Disbalance.
@psy.35i:
zu deiner
Rechnung: woher nimmst du die Volumenwerte?
Wenn du annimmst, dass diese stimmen, dann kommen natürlich perfekte Werte heraus. Aber ich kenne keine Anlage, die diese wirklich durch eine Messung ermittelt.
Also nochmal zum Gedankengang. Und wenn der falsch ist, dann ist es zumindest eine inspiriende Diskussion und wir alle lernen was dabei:
1) Der
Abluft wird Energie entzogen. Nennen wir diese E(A)
2) Bei
Enthalpietauschern findet keine Kondensation statt (die abfließt), daher ist die entzogene Energie zu 100% einfach aus dem
Temperaturdelta zu ermitteln
3) Für normale Wärmetauscher kommt noch Kondensationsenergie hinzu. Hab ich nicht beachtet, da für mich nicht relevant (könnte hier aber einen signifanten Fehler ergeben für alle anderen)
4) Die Berechnung: E(A) = DeltaT * Volumenstrom * Faktoren
5) Für
Zuluft gilt das gleiche. Nennen wir diese Energie E(Z).
6) Besonderheit hier ist, dass E(Z) identisch zu E(A) sein muss (es wird keine Energie gewonnen und es geht keine verloren. Der Wirkungsgrad steckt ja darin, dass das Delta nicht bis zur Außenluft runterreicht, sondern T-
Fortluft7) leichter Energiegewinn wird unterschlagen, weil die
Ventilatoren ja Wärme abgeben. Der Fehler müsste aber klein sein (kleiner 5%)
8) Sollte nun eure Annahme zutreffen, dass die Volumenströme (bis auf 2% identisch sind - ist vernachlässigbar), dann kürzen sich diese raus. Somit bleibt übrig, dass DeltaT Abluft = DeltaT Zuluft sein muss.
9) Bei euch ist aber DeltaT Zuluft größer als DeltaT Abluft. Ihr gewinnt also scheinbar Energie, die gar nicht vorhanden ist im System. Somit müssen zwingend die Volumenströme unterschiedlich sein.
Sehen wir das nun gleich oder seht ihr einen Fehler ?