| | | | Zeit:
22.12.2025 15:12:06 |
Hallo zusammen, dieses Forum habe ich gerade erst entdeckt, bin also ganz neu hier. Derzeit ist meine Anlage in Planung. NRW, Bochum, 9 -10 kWp, 12,5 kWh, 7° Neigung, begrüntes Pultdach, OSO. Um die Stromleitung von Dach (10 m) in den Keller zu legen, wäre der Schornstein ideal, auch wenn darin noch das LAS der Gas-Brennwerttherme liegt. Von anderen Bundesländern sind Ausnahmegenehmigungen bekannt, die das Verlegen der Stromkabel im Schutzrohr parallel zum/im LAS erlauben. Mein (Bezirk-) Schornsteinfegerbetrieb ist auch grundsätzlich bereit, eine solche Ausnahmegenehmigung zu erteilen. Jedoch erst, wenn er mit einen fachlichen Austausch mit einem Betrieb hatte, der das selbst bereits gemacht hat. Meine Frage: Wer kann mir einen Schornsteinfegerbetrieb benennen, der in NRW schon eine solche Ausnahmegenehmigung erteilt hat? Mit dieser Info käme ich ein gutes Stück weiter Es geht mir dabei nicht um die Diskussion auf technischer Ebene, sondern um die o.g. Info. Disktutiert aber trotzdem gern ;-) Danke und Gruß Carsten
|
| | Zeit:
22.12.2025 15:52:48 |
Moin. Das ist mir nicht bekannt das man dafür eine Ausnahmegenehmigung erhalten kann. Ich würde an deiner Stelle mal an die Schornsteinfeger Innung schreiben. Dann müsste das ja bekannt sein wenn es sowas schon mal gab. Und die können dann auch sagen welche Anforderungen an das Mantelrohr und die Ein und Ausgänge lauten. Gleichstrom ist nicht ungefährlich. Und theoretisch können die Abgase ja auch mal 120 Grad erreichen. Oder im Störungsfall sogar mehr. Grüße
|
| | Zeit:
22.12.2025 16:58:13 |
Zitat von Ruediger1931  ... Gleichstrom ist nicht ungefährlich. Und theoretisch können die Abgase ja auch mal 120 Grad erreichen. Oder im Störungsfall sogar mehr. ... Wechselstrom auch nicht ... ;-) Die Standardsolarkabel sind bis 90°C spezifiziert, es gibt auch welche bis 120°C (kurzzeitig) Die Kabel würden sicherlich auch durch den außen liegenden Ringspalt ( Zuluft) geführt werden, so dass der Kontakt mit dem (heißen) Abgas ausgeschlossen ist. Dennoch müssten ja mindestens zwei (eher zwei Paar) Bohrungen mit dauerhafter Abdichtung vorgenommen werden in ein Abgassystem, das Zulassungskriterien erfüllen muss. Schwer vorstellbar, dass jemand dafür offiziell die Verantwortung übernimmt. @CarstenNRW: halt "das Forum" doch bitte auf dem Laufenden, was Du erreichst hast. Interessante Fragestellung!
|
| | Zeit:
22.12.2025 17:42:31 |
Hatte ich damals auch in Betracht gezogen. Der Schorni hatte nichts dagegen, wenn die Kabel zwischen der Außenseite des LAS und der Innenwand des Originalschornstein gezogen würden. Aber: * Ich müsste vom Dach erstmal nach oben, unter der Abdeckung durch und dann in den Schornstein. *Das Kabel selbst darf nicht frei über mehrere Stockwerke hängen, müsste also in ein Schutzrohr, das auch noch in den sehr beengten Schornstein reingemusst hätte. * Im Keller müssen die Kabel auch wieder aus dem gemauerten Schornstein raus, auch keine leichte Aufgabe Kurzum: ich habe die Idee verworfen und das Kabel an der Fassade geführt. V2A Rohr hinter dem Fallrohr, fällt keinem auf.
|
| | Zeit:
22.12.2025 18:46:22 |
Danke schon einmal für euren Input :-)
|
| | Zeit:
22.12.2025 20:14:41 |
es wurde ein LAS in einem bestehenden Schornstein verlegt Der bestehende Schornstein ist aber gar keiner mehr - sondern nur noch ein Stück Wand / Mauer Du hättest doch den alten Schornstein auch komplett entfernen könne, das LAS "aufputz" verlegen?
|
| | Zeit:
23.12.2025 14:45:57 |
Ein Verwandter hat einen Schornstein dann doch wieder gewollt. Für einen Kamin. Kaputt gemacht ist schnell. Wiederhergestellt nicht.
|
| | Zeit:
23.12.2025 15:41:40 |
Das must Du mit Deinem Schonsteinfeger machen. Andere Schornsteinfeger dürfen in Deinem Bezirk nicht tätig werden. Wenn das geschieht, wird der zuständige Schornsteinfeger sicherlich die nächste Abnahme verweigern. Hat er es selbst genehmigt, kann er das nicht verweigern. Dir ist schon klar was mit fachlichem Austausch gemeint ist. Er will vorschreiben, wie die Arbeiten auszuführen sind und sicherstellen, das nur Fachleute das machen. Bin mal gespannt, wie das dann läuft, wenn die Monteuere kein Deutsch können. Du als Auftraggeber und Zahlmeister must halt sicherstellen, das keine zusätzlichen Kosten entstehen, die nicht bereits im Preis inbegriffen sind. Heist: Vorschriften dritter erhöhen den Preis nachträglich.
|
| | Zeit:
23.12.2025 19:02:57 |
Hast Du schon einmal neben dem Schornstein genau nachgesehen? Ich habe schon mehrfach PV-Kabel direkt neben dem Schornstein vom Dachboden in den Keller gezogen weil man da erstaunlich problemlos durchkam, da an mindestens einer Seite der Schornstein Abstand zu allen anderen Bauteilen hatte. Grüße Martin
|
| | Zeit:
26.12.2025 18:34:44 |
Vielleicht wäre ein "Fake"- Regenfallrohr an der Außenwand eine Möglichkeit, um darin Kabel zu führen?
|