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Schlechte Effizienz Vaillant aroTHERM plus VWL 75/6 A S2
Verfasser:
hkfsns
Zeit: 29.12.2025 14:33:10
0
3913213
Bräuchte mal Eure Expertise:

Hab seit Frühjahr 2025 eine Vaillant aroTHERM plus VWL 75/6 A S2 am laufen und versuche herauszufinden wieso die Effizienz so schlecht ist. Hab hier im Forum schon einiges gelernt, aber die typischen Effizienzkiller scheinen bei mir nicht die (Haupt)ursache zu sein. Wenn ich die Vorlauf-/Rücklauftemperaturen zur Außeneinheit messe und mir dann mit der in der Hydraulikeinheit angezeigte Durchflussmenge (anfangs 1200l/h, reduziert auf 900l/h um die Verluste im Puffer zu reduzieren) die Wärmeenergie ausrechne, dann sieht's für mich so aus als ob bei mir die Außeneinheit eine schlechte Effizienz hat. Die Außeneinheit steht in über 1m Abstand zur Hauswand frei im Grundstück, nichts was den reichlichen Luftfluss bremsen würde (kein Silent-Mode oder ähnliches aktiv). Die Außeneinheit vereist gleichmäßig, die Verbindung nach innen geht über eine typische Fernwärmeleitung wie man sie überall sieht.
Die Wärmepumpe ist zu groß dimensioniert. Im Nachhinein hätte ich meine selbst berechnete Heizlast nehmen sollen anstatt die vom Energieberater der trotz 3 Stunden Hausbegehung und Eingabe in eine fancy Software ein anscheinend falsches Ergebnis rausbekommen hat. Dachte daher die schlechte Effizienz im November kommt von der Überdimensionierung (takten hab ich auch mit Hilfe von HomeAssistant ziemlich gut im Griff). Jetzt wo es kälter ist, läuft sie aber durch und die Effizenz ist nun noch schlechter - die letzten Tage war's neblig und das enteisen kostet Energie, was mir klar ist, aber trotzdem passt was nicht. So 100% genau wird man's schwer messen können bei den geringen Temperaturunterschieden zwischen Vor-/Rücklauf aber die hier im Forum berichteten Werte sind deutlich besser.

Im März gibt's die erste Wartung und würde gerne mit etwas Wissen vorbereitet sein auf die erwartete Antwort "Wärmepumpe heizt, zeigt keinen Fehler an, alles tippi toppi".

Doppelhausfälfte BJ 2004 mit ca 140m2, nur 1 Heizkreis mit Heizkörper und einfache FBH über Rücklaufsteuerung in Küche/Bad - bei -2°C Außentemperatur hab ich eine Vorlauftemperatur von 33°C, was ich bei Heizkörpern ziemlich gut find.

Meine Werte von Dezember bis 29.12 (damit's nicht nur gute Werte hier gibt):
Heizung:
Elektrische Energie 480kWh
Wärmenergie: 1346kWh
==> AZ=2.8

Warmwasser:
Elektrische Energie 45kWh
Wärmenergie: 123kWh
==> AZ=2.7

Gibt's bekannte mögliche Herstellungsdefekte bei der Vaillant aroTHERM plus VWL 75/6 A S2 die eine schlechte Effizienz bewirken können ohne dass es einen Fehler anzeigt ? Heizen tut sie ja.....

Verfasser:
godek
Zeit: 29.12.2025 14:44:54
1
3913219
Verstehe nicht wie die Verluste kleiner werden sollen mit geringerem Durchfluss.

Verfasser:
Hugo 123
Zeit: 29.12.2025 16:09:04
3
3913250
Die Temperaturfühler an VL und RL im Aussengerät auf richtigen Kontakt zum Rohr kontrollieren, es ist schon mal gerne ein Fetzen Isolierung untergeklemmt.

Des weiteren sind die Fühler mit gewissen Toleranzen behaftet.

Vielleicht kannst die Beiden mal tauschen, wenn der COP dann besser wie erwartet ist, weißt du dass das Pärchen nicht gut zusammen passt oder mal eine Widerstandsmessreihe mit den Fühlern aufzeichnen.

Seit dem ich von diesem Thema weiß, traue ich auch nicht jeder Angabe über super effiziente Anlagen, gerade wenn sie nicht mit externen Messungen belegt ist.

Wichtig ist für mich, dass die Bude warm wird und der el. Verbrauch im vernünftigen Rahmen bleibt.

Ein COP von knapp über 3 ist momentan bei den Aussenbedingungen normal.

Grüße

Verfasser:
hkfsns
Zeit: 29.12.2025 16:16:09
0
3913253
>>Verstehe nicht wie die Verluste kleiner werden sollen mit geringerem Durchfluss.

Ist eines der Hauptthemen hier im Forum, dass man wenn man schon einen ineffizienten Puffer nicht vermeiden hat können, daß man dann wenigstens mit gleicher Durchflussrate von der Wärmepumpen-Wasserpumpe und Heizkreiswasserpumpe möglichst wenig Durchmischung im Puffer vermeiden will. Hab mich die letzten Tage damit etwas gespielt, den dramatischen Unterschied konnte ich dabei bei meiner Anlage nicht messen. Die Vaillant App hat mir bei 3°C Außentemperatur eine etwas höhere Effizienz angezeigt, könnte vielleicht aber auch daran liegen dass der Temperaturunterschied zwischen Vor-/Rücklauf etwas höher ist und damit Messfehler von den Temperatursensoren weniger Einfluss haben.

Verfasser:
hkfsns
Zeit: 29.12.2025 16:25:22
0
3913256
>>Des weiteren sind die Fühler mit gewissen Toleranzen behaftet.
>>Vielleicht kannst die Beiden mal tauschen, wenn der COP dann besser wie erwartet ist, weißt du dass das Pärchen nicht gut zusammen passt
>> oder mal eine Widerstandsmessreihe mit den Fühlern aufzeichnen

Weiß wer wo sich die beiden Temperatursensoren in der Vaillant Anlage genau befinden ?
Ich hab für meine Messungen Anlegesensoren mit Zigbee Verbindung verwendet die eine Abweichung von maximal 0.5°C hatten bei gleicher Messgröße, ist natürlich als Bastellösung angeklebt ans Rohr bei 3°C Delta auch keine hochgenaue Geschichte. Wie genau die von der Wärmepumpe angezeigte Durchflussrate ist, wäre auch noch interessant zu wissen.

Verfasser:
godek
Zeit: 29.12.2025 16:29:13
1
3913259
Alles Kaffeesatz Leserei.

Wenn du saubere Werte willst geht am externen wmz und einem externen Strom zwischen Zähler kein Weg vorbei

Verfasser:
ajokr
Zeit: 29.12.2025 16:33:27
1
3913261
Soweit ich das verstanden habe, sitzen die Sensoren vor und hinter dem Kompressor bzw dem Wärmetauscher zwischen Kältekreis und Wasserkreis. Selber nachgeschaut habe ich aber noch nicht.

Mit welcher Pumpe wird denn bei dir aus dem Puffer in den Heizkreis gefördert?
Die 75/6 hat einen Nennvolumenstrom von 1200 l/h, der mit der Pumpeneinstellung "Auto" eingehalten wird. Ich würde vorzugsweise den Volumenstrom im Heizkreis auf den gleichen Wert bringen. Eventuell ist die Heizkreispumpe aber auch zu schwach (z.B. 4-m-Pumpe), um den Durchfluß durch deine Rohre zu bewerkstelligen. Oder hast du eine Pumpe mit nur drei Einstellmöglichkeiten?

Verfasser:
Lemmi85
Zeit: 29.12.2025 16:43:11
1
3913266
Hi,
ich kann dir lediglich bestätigen, dass die internen Temperatursensoren definitiv fehlerbehaftet bzw. nicht ausreichend kalibriert sein können. Ich habe ebenfalls seit letztem Winter eine 75/6 und für Dezember zeigt mir die WP eine AZ von 7,0 an! Die Fühler werden jetzt im Februar im Zuge der ersten Wartung getauscht. Weiterhin sind auch AT-Fühler und der Fühler der SensoComfort nicht gerade exakt...

Unsere Häuser sind zumindest halbwegs vergleichbar (hier EFH BJ 2002 mit 160qm bei einem Kreis mit FBH und HK ohne Mischer). Den elektronischen Verbrauch messe ich mittlerweile extern und es ergeben sich durch interne und externe Messung nur geringe Abweichungen:

Heizen Dezember: 402kwh
Warmwasser Dezember: 40 kwh

Du verbrauchst also trotz minimal neuerem BJ und geringerer beheizter Fläche ca. 20% mehr. Mein System läuft aber auch mit Reihenrücklaufpuffer und ist - so glaube ich - mittlerweile relativ gut abgeglichen. Die letzten Tage hatte ich bei Außentemperaturen von 0 bis -5 Grad und z.T. 99% (!) Luftfeuchtigkeit inkl. Abtauorgien aber auch mit knapp 30kwh einen neuen Tagesrekord an Stromverbrauch...und wenn meine WP die AZ richtig bemessen würde, wären die letzten Tage sicher auch nicht gerade rosig gewesen.

Verfasser:
hkfsns
Zeit: 29.12.2025 17:28:21
0
3913283
@Lemmi85 das sind wirklich interessante Infos, wenn wir den Mittelwert von Deinen 7 und meinen 3 nehmen, dann kommen wir beide vielleicht auf einen realistischeren Wert 🙂
Ich werde das bei meiner nächsten Wartung mal ansprechen. Vielleicht besorge ich mir noch ebusd Adapter für Homeassistant um besser an die internen Sensorwerte zu kommen, damit müsste man einen zu ungenauen Temperatursensor auch finden wenn man im Sommer nur die Pumpe laufen lässt.
https://adapter.ebusd.eu/v5-c6/

Zu der Frage wieso ich nicht die Heizkreiswasserpumpe auf die 1200l/h von der Wärmepumpe angleiche:
Meine Wasserpumpe hat nur 3 Stufen und in der höchsten Stufe hört sie sich nicht mehr gesund an und das Volumen geht trotzdem nicht auf 1200l/h. Ich vermute dass mein auf >60°C Gasheizung ausgelegte Hydraulik dafür nicht ausgelegt ist - dafür müsste ich vermutlich mehr als nur die Heizkörper tauschen.

Verfasser:
RandomHaeuslebauer
Zeit: 29.12.2025 18:01:20
1
3913295
Hi,

zunächst ein paar Daten als Vergleich:

95m², KFW55, Arotherm Plus 75/6 + Unitower dort aber keinen Wärmetauscher mehr drin.
Also nur noch die Pumpe im Außengerät.

Damit habe ich -nach Hydr. Abgleich und Co. 930 l/h.
Die Spreizung liegt bei 3,2 bis 3,5K.

Min. Vorlauf ist auf 30°C eingestellt.
Damit habe ich das Takten einigermaßen im Griff und kann ganz gut mit 2-3 Zeitfenstern spielen, wo sie dann auch meist durchläuft (24/7 Durchlaufen ist erst ab -2°C möglich :( ).
Die resultierende Raumtemp. liegt damit bei 22,5-23°C.

Die letzten Tage waren bei mir ebenfalls (endlich mal) ziemlich kalt mit entsprechend viel Abtauen und Co. .

Abgelesene Werte für diesen Monat:
Stromverbrauch Heizen = 206 kWh
Energieertrag Heizen = 1044 kWh
(AZ laut Unitower = 5,7)

Stromverbrauch WW = 19 kWh
Energieertrag WW = 60,5 kWh
(AZ laut Unitower 3,9)


Ich weiß nicht, ob man das so einfach machen kann, aber wenn man unsere Energieerträge vergleicht, dann skaliert das fast 1 zu 1 mit der Wohnfläche.

Der Wert schaut also erstmal nicht verkehrt aus (?).


Nun zu dir: :-)
Ich bin etwas überrascht, dass du/Ihr auch noch Taktprobleme habt.
Aus dem Bauchgefühl hätte ich erwartet, dass das ab dieser Hausgröße so langsam mal in Richtung "passende Größe" geht.

Die Vorlauftemp. von 33°C bei -2°C klingt im ersten Moment aber auf jeden Fall schonmal echt gut und spricht eig. für ein gut isoliertes Haus.


Wie sind denn deine Einstellungen im rechten Bildschirm?
Menü -> Fachhandwerkerebene (000) -> Systemkonfiguration


Außerdem noch zwei kleine Fragen:
Steht bei dir die "Betriebsart WW" auf Eco? (linker Bildschirm in der Fachhandwerkerebene)
Und hast du den Zeitraum für die WW aufbereitung begrentzt?

Und noch was im linken Bildschirm
= Fachhandwerkerebene (Passwort = 17)
-> Testmenü -> Statistiken -> Stromverbr. Heizstab
Was steht dort an Stromverbrauch für den Heizstab?



PS: Erwarte von der Wartung nicht zu viel... bei mir war es eig. nur eine optische Kontrolle. Das habe ich auch nur. wg. der Garantie machen lassen.

Verfasser:
Hugo 123
Zeit: 29.12.2025 18:18:06
1
3913302
Wenn du dir mal die Installations und Bedienungsanleitung der Anlage herunterladen und lesen würdest, könntest du dir einige Fragen selber beantworten.

Z.B. an welcher Stelle die Fühler sitzen, natürlich an Vor und Rücklauf des Wasserkreises (sind kleine schwarze Gehäuse mit Kabel dran, die mit einem Clip ums Rohr geschellt sind, die Isolierung ist dort etwas ausgeschnitten)

Die aktuellen Werte lassen sich übrigens im Sensor /Aktortest am Innengerät auslesen.

Wenn du andere Sensoren hast kannst du direkt vergleichen.

Am besten dem Service schon direkt mitteilen, das er welche mitbringen soll, bevor er nochmal anreisen muss.

Für den AT Fühler kann man übrigens auch einen Offset einstellen.

Grüße

Verfasser:
Hugo 123
Zeit: 29.12.2025 18:29:54
0
3913307
@ Random

Er wird wahrscheinlich den SensoComfort haben, du scheinbar das Multi...Dings..

@ hkfsns

Wie sieht es aus mit Hydraulischem Abgleich? Da könnte man vielleicht noch den ein oder anderen Liter in der Minute rausholen. (?)

Verfasser:
hkfsns
Zeit: 29.12.2025 20:29:03
0
3913372
@RandomHaeuslebauer

>> Wie sind denn deine Einstellungen im rechten Bildschirm?
>> Menü -> Fachhandwerkerebene (000) -> Systemkonfiguration

Systemschema-Code: 8
Konfiguration FM5: 3

>> Außerdem noch zwei kleine Fragen:
>> Steht bei dir die "Betriebsart WW" auf Eco? (linker Bildschirm in der Fachhandwerkerebene)

Ja, hab vor paar Wochen herausgefunden wie man die Warmwassserbereitung über die Einstellungen etwas gemäßigter ablaufen lassen kann, für mich vor allem wichtig im Sommer wo es für mich keinen Grund gibt das Wasser mit >3kW Leistung aufzuheizen und ich so mehr PV-Anteil nutzen kann. Wassertemperatur ist auf 43° eingestellt bei fehlender Sonne und 54°C bei PV-Überschuss (momentan quasi nie)

>> Und hast du den Zeitraum für die WW aufbereitung begrentzt?
Ja, Warmwasserbereitung ist erst ab 13:00 um möglichst hohe Außentemperatur und PV mitzunehmen und die Warmwasserspeicherverluste zu minimieren (sind ~5°C pro 24h ohne Wasserentnahme)

>> Und noch was im linken Bildschirm
>> = Fachhandwerkerebene (Passwort = 17)
>> -> Testmenü -> Statistiken -> Stromverbr. Heizstab
>> Was steht dort an Stromverbrauch für den Heizstab?

Heizstab hab ich momentan erst unter -16°C erlaubt - will erst mal herausbekommen wie weit runter ich ohne Heizstab auskomme. Daher sind die wegen Heizstab zum Heizbetrieb verbrauchten kWh momentan 0kWh. Für Warmwasser hab ich im Sommer ~3kWh verblödelt, da hab ich den Warmwasserboost paarmal ausprobiert und der hat mir dann manchmal den Heizstab unnötigerweise dazugeschaltet.

>> Die Vorlauftemp. von 33°C bei -2°C klingt im ersten Moment aber auf jeden Fall schonmal echt gut und spricht eig. für ein gut isoliertes Haus.
Ich hatte schon 2004 den Wohnzimmerheizkörper gegen einen richtig großen 33er Heizkörper getauscht um unter dem Taupunkt von der Gas-Brennwertheizung zu bleiben und möglichst alles an Energie aus dem Gas rauszuholen. Für die Wärmepumpe hab ich nun auch noch die restlichen Heizkörper gegen 33er getauscht. Hätte es nicht für möglich gehalten, dass man damit auf 32°C Vorlauftemperatur kommen kann. Fasziniert mich immer wieder wenn ich die Heizkörper anfasse und die nur laufwarm sind.....

@Hugo 123
>> Wenn du dir mal die Installations und Bedienungsanleitung der Anlage
>> herunterladen und lesen würdest, könntest du dir einige Fragen selber beantworten.

Hab alles an verfügbarem Material von Vaillant förmlich aufgesogen. Ich find die Doku leider etwas dürftig, die Info zum Beispiel welche der vielen Sensoren für die Berechnung vom COP verwendet werden fand ich zum Beispiel nicht.
Hab zum Beispiel einen Temperatursensor in der Mitte vom Pufferspeicher und eine im Vorlauf nach der Heizkreiswasserpumpe. Würde er die Sensoren in der Außeneinheit verwenden, würden die Verluste zwischen Außeneinheit und Inneneinheit nicht enthalten sein - laut ChatGPT werden daher die Sensoren im Haus verwendet (wobei er mir nicht sagen konnte ob es Temperatursensoren in der Hydraulikstation oder Pufferspeicher oder im Vorlauf nach der Wasserpumpe ist)

>> Die aktuellen Werte lassen sich übrigens im Sensor /Aktortest am Innengerät auslesen.
Die Werte hab ich bereits gefunden, mir fehlt noch die Info welche davon für die COP genutzt werden. Mit eBusd könnte man noch mehr Werte auslesen und die dann auch zetlich besser auswerten. Hab bisher aber nur eine Bezugsquelle in den USA gefunden und noch nicht meinen inneren Schweinehund überwunden mich dann noch zusätzlich in die EBUS Integration einzuarbeiten.

>> Wie sieht es aus mit Hydraulischem Abgleich?
>> Da könnte man vielleicht noch den ein oder anderen Liter in der Minute rausholen. (?)

Am hydraulischen Abgleich könnte ich noch betstimmt noch etwas feilen. Aber macht das bei aktuellen ca. 2.5°C Temperaturunterschied zwischen Vor-/Rücklauf bei der Wärmpumpe und auch beim Heizkreis noch einen großen Unterschied wenn ich die Durchflussmenge hoch auf 1200 Liter/h bringe ?

Verfasser:
Hugo 123
Zeit: 29.12.2025 22:46:33
1
3913423
Die Energieeffizienz errechnet sich bei Vaillant Arotherm aus (Umweltertrag + Stromverbrauch) geteilt durch Stromverbrauch.

Der Umweltertrag erfolgt mMn draußen und nicht irgendwo im Haus an einem Puffer oder an einer Heizkreisverteilung.

Wenn ChatGPT da mehr Infos hat kannst du den Weg gerne weiter verfolgen.
Dann bin ich aber raus, weil ich mich nicht mit diesen Theorien, die scheinbar auch "aus der Luft gegriffen" sind auseinandersetzen will.

Wenn du deine Anlage auf die W/h optimieren willst, bin ich auch der Falsche.
Davon scheinst du aber noch recht weit entfernt.

Vom Prinzip her würde ich sagen könnten die Vorrausetzungen aufgrund der bisherigen Infos ganz gut sein.
Woran der COP jetzt hängt ist noch offen.

Grüße

Verfasser:
hkfsns
Zeit: 29.12.2025 23:03:39
0
3913430
Was Du mit W/h meinst ist mir nicht klar, zu den Ort wo sich die zuständigen Temperatursensoren wirklich befinden traue ich den Experten hier zweifellos auch mehr zu als ChatGPT. In den Unterlagen konnnte ich selbst bisher nichts finden. Für Endkunden gibt Vaillant Deutschland leider nur Marketing Blabla heraus, da bekommst als Endkunde nicht Mal Kennlinien der Leistung. Die einzigen halbwegs informativen Unterlagen fand ich bisher nur bei Vaillant Schweiz.

Verfasser:
Hugo 123
Zeit: 30.12.2025 00:11:23
0
3913462
Die Temp Sensoren sind in der Anleitung 0020299004_01 auf Seite 38 die Punkte 13 und 19.

W/h bedeutet Watt pro Stunde.

kW/h bedeutet 1000 Watt pro Stunde.

Grüße

Verfasser:
A Min
Zeit: 30.12.2025 00:19:38
0
3913464
und was soll W/h sein? Energie, Leistung, irgendetwas dazwischen?

Verfasser:
ajokr
Zeit: 30.12.2025 07:42:08
0
3913489
Zitat von A Min Beitrag anzeigen
und was soll W/h sein? Energie, Leistung, irgendetwas dazwischen?


Hier interessieren wohl eher die Wh, also Watt mal Stunde. Oder eben kWh mit ein paar Stellen weniger vor dem Komma.

Verfasser:
PeterAlles
Zeit: 30.12.2025 10:03:30
1
3913555
Zitat von Hugo 123 Beitrag anzeigen

W/h bedeutet Watt pro Stunde.

Mein Fön hat 2000 Watt pro Stunde.

Verfasser:
hkfsns
Zeit: 30.12.2025 10:34:28
1
3913571
Aua aua, das tut jetzt wirklich weh, da kenne ich mich im Gegensatz zu Wärmepumpen etwas aus 😁
Beim Spritverbrauch gibt's l/100km aber beim Strom werden die Einheiten leider in den Foren oft verhunzt, wahrscheinlich weil sie es dort immer wieder falsch lesen, W/h und kW/h macht als Verbrauchsangaben keinen Sinn denn W und kW steht für die Leistung und nicht Energie.
Die Leistung wird in W oder kW angegeben, also z.B. mein Föhn hat 1000W oder 1kW Heizleistung.
Die Energie wird in Wh oder kWh angegeben, also lasse ich den Föhn 2: Stunden laufen hat er 1kW x 2h = 2kWh Heizenergie erzeugt und wegen der annähernd 100% Effizienz dabei auch 2kWh Stromverbrauch gehabt.
Hat der Stromzähler einen Verbrauch von 4kWh gemessen dann ergibt die Berechnung dass der Föhn 4kWh / 1kW = 4h gelaufen ist.

kW/h wäre eher eine Angabe um wieviel die Leistung pro Stunde zunimmt, also ähnlich unsinnig wie g/h (ist momentan tatsächlich sogar etwas sinnvoll für um wieviel Gramm lege ich pro Stunde in der Weihnachtszeit durch Plätzchen an Gewicht zu 🙂).

Verfasser:
Hugo 123
Zeit: 30.12.2025 11:14:10
1
3913594
Ich gebe es ja zu, hab es verschlissen.

Gelobe Besserung.

Aber gut das wir das geklärt haben, der TO kennt sich da aus 👍

Grüße

Verfasser:
hkfsns
Zeit: 30.12.2025 12:54:47
0
3913653
Kein Problem, die kW/h Seuche durchzieht alle Foren und ist nur schwer aus den Köpfen rauszubekommen. Meistens versteht man auch trotzdem was gemeint ist außer wenn es um Heimspeicher geht 🙂
Momentan sieht's nach Messfehlern vom Vor-/Rücklaufsensor aus (wo auch immer die sitzen) und daher falsch berechneten COP Werten aus, gibt's sonst noch Ideen was an der Außeneinheit defekt sein könnte das die Wärmepumpe einwandfrei laufen lässt bei trotzdem schlechtem angezeigten COP ?
Wenn Mal das komplette Jahr herum ist, dann kann ich es mit meinem Gasverbrauch vergleichen der immer bei etwa 12000kWh/Jahr lag.

Verfasser:
Hugo 123
Zeit: 30.12.2025 13:05:16
0
3913655
Alle Steckkkontakte an den Platinen und Sensoren auf festen Sitz kontrollieren.
Vorher Strom abschalten!

Alles auf lose Teile absuchen, die irgendwo anschlagen könnten (Geräuschminimierung)

Grüße

Verfasser:
Paule66
Zeit: 03.01.2026 10:30:30
1
3915130
Hallo hkfsns,
habe auch bei mir sehr schlechte Werte gehabt und konnte sie bedingt verbessern.
(siehe auch meinen Beitrag "Arotherm Plus VWL 75/6 Volumenstrom beim Abtauen")
Das ganze habe ich durch Anpassungen im Volumenstrom probiert zu verbessern.
Und auch bei mir wurden die Werte durch drosseln des Volumenstroms der WP besser.

Eckdaten:
Haus von 1899 (damals mit Stall und Scheune)
Gebaut von meinem Urgroßvater und danach rund alle 20 Jahre an bzw. umgebaut.
Mittlerweile alles zu Wohnraum umgebaut.
Es sind so gut wie alle Fenster neu gemacht (3Fach), Wetterseite isoliert und Verschiefert, Dach Isoliert,18qm Solarthermie, Kontrollierte WRL EG, OG folgt noch, uvm. (alles Eigenleistung)
In 2022 WDVS 16cm von einer Fachfirma.

2 Wohnungen mit zusammen 215qm Wohnfläche voll beheizt.
weiter noch ca. 35qm untergeordnete Räume vom Treppenhaus zugänglich, Thermostatventile hier nur auf 1 bis 2 sowie ein großer Speicher.

Heizung wurde 1989 erstmals Installiert. Dabei sind 2 Räume im DG damals blöd angebunden worden. Rohrlänge zur Heizung ist hier gut 50m. Was den Hydraulischen Abgleich zu einer Herausforderung macht.

Wärmepumpe in Eigenleistung:
VWL 75/6 mit Zwischenwärmetauscher (Systemtrennung mit Glykol)
(Pumpe des ZWT Pumpt durch einen 200Liter Pufferspeicher ohne weitere Inneneinheit mit VWZ AI und 720/3)
Die Vorlaufpumpe holt sich das Heizwasser nicht aus dem Puffer, sondern kurz nach dem ZWT (damit die Temperatur nicht runtergemischt wird)
Rücklauf geht komplett durch den Puffer.
Warmwasser wird durch eine Warmwasserwärmepumpe gemacht.

Nun zu den Daten:
Nach Inbetriebnahme am 16.10 hatte ich den Volumenstrom WP auf 1200Liter, am ZWT zwischen 800 und 1200 Liter. (etwas rumprobiert)
Die Werte: Wärme/Strom/MAZ
Okt. 656,1 / 155,9 / 4,2
Nov 1721 / 528,8 / 3,25
Dez. 2407 / 681 / 3,53
Die Werte Oktober gingen ja noch, aber den November fand ich schon erschreckend schlecht.
Daraufhin habe ich versucht die Volumenströme anzupassen.
WP hatte ich auf 980Liter
ZWT auf 700-800 Liter
Heizkreis hatte ich auf 650 Liter steigern können. Hauptsächlich durch Erhöhung des Durchflusses der Mietwohnung EG. (wollte dadurch den VL absenken, jedoch ging es nicht wirklich, da ich im OG den VL ( jetzt bei -1,5 AT =37,5 Grad) benötige.
Die Werte Dezember waren anfangs richtig gut, kurz vor Weihnachten die MAZ sogar 3,85, jedoch kam dann der Dauerforst.

Und Sylvester kam dann die Abtauspirale. (23x) Abtauen zwischenzeitlich alle 35 bis 45 Minuten. Vorlauf dann nicht wirklich erreicht.
Warm genug war es aber im Haus. Stromverbrauch auch nur 34,7 KW. Tagesarbeitszahl war dann doch noch 2,93.

Habe dann erst mal die Volumenströme wieder hochgesetzt. WP 1200L, ZWT 1000L.
Jetzt mach ich mir Gedanken, ob die WP evtl. doch zu klein ist.

Heute morgen nach dem Abtauen fing sie bei minus 2Grad mit 63% Kompressor an und ging dann langsam runter auf jetzt 45%. Sie läuft jetzt seit 3 Stunden ohne Abtauen mit sehr wenig Stromverbrauch.
Auch liegen die Werte am Monitor dann über 3, jedoch hat sie heute Nacht schon 5 mal abgetaut, was jetzt bis 9 Uhr dann lt. App im gesamten nur Cop 2,89 ergibt.

Was glaube wichtig ist, der Puffer muß warm sein damit genug Abtauenergie vorhanden ist, sonst sinkt die Heizwassertemperatur beim Abtauen zu weit ab, so das beim aufholen die WP direkt wieder vereist. (das war vermutlich bei mir ausschlaggebend)
Einstellung momentan, WP+ZWT je ca. 1000Liter Heizkreis zw. 500 und 600 Liter.
je. 4 Ventile pro Wohnung immer auf 5.
Wird jetzt kälter, da werde ich zumindest die WP auf 1100 Liter stellen, ggf. auch auf 1200 Liter. Werte sind eigentlich nicht wirklich gut aber Verbrauch ist dennoch erstaunlich gering.
Schreibe mal wieder, wenn sich neue Erkenntnisse ergeben.

Bin mal gespannt, wie sich das weiter entwickelt.
Gruß Paule66

Verfasser:
Mario Haferstroh
Zeit: 23.01.2026 07:12:47
0
3924365
@hkfsns:
Du berichtest davon, das Takten mittels Home Assistant in den Griff bekommen zu haben. Kannst Du direkt in HA die Takte auslesen, bei mir muss ich immer in die Fachhandwerkerebene am Gerät? Es läuft aber noch die verbugte Firmware von Vaillant - die Anlage ist aus 2021.
Danke fürs Lesen!

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Schlechte Effizienz Vaillant aroTHERM plus VWL 75/6 A S2
Verfasser:
Mario Haferstroh
Zeit: 23.01.2026 07:12:47
0
3924365
@hkfsns:
Du berichtest davon, das Takten mittels Home Assistant in den Griff bekommen zu haben. Kannst Du direkt in HA die Takte auslesen, bei mir muss ich immer in die Fachhandwerkerebene am Gerät? Es läuft aber noch die verbugte Firmware von Vaillant - die Anlage ist aus 2021.
Danke fürs Lesen!
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