Hallo Forum,
in 2018 haben wir ein EFH (Einschalige Massivbauweise, ohne Dämmung, Bj. 2005, ca. 150m² WF) für eine 4köpfige Familie erworben.
Im Haus ist eine Einrohr-Sockelleistenheizung (Rohraussendurchmesser 18mm, mit 500mm langen Lamellenabschnitten) mit dem ersten Niedertemperaturheizkessel aus dem Haus-Baujahr verbaut:
Elco Klöckner Ölbrenner/ kessel
Typ: Unon 2-18
Ausf.: Logon-M/G1
Nennwärmelstg: 15-22kW
Stand:
Die "
Steuerung" erfolgt über Sancal Spartronic 1a. Sie trennt den Brenner vom elektrischen Netz, wenn der Brenner nicht eingeschaltet ist und somit kann ich die Logon M-Steuerung nicht nutzen. Bei einem Heizungstausch wird die Spartronic nicht weiter verwendet.
Ölverbrauch: ca. 1800 l/ Jahr.
Die
Vorlauftemperatur geht bei aktuellen Außentemperaturen von ca. -8°C auf 75°C hoch, bzw ist durch die Logon M im Ölbrenner auf 75°C voreingestellt begrenzt.
Die Heizung taktet gefühlt oft, ca. alle 10 Minuten. Das könnte evtl am geringen
Wasservolumen im Heizkreislauf, bzw der Leistung des Ölbrenners liegen?
Die Heizkreispumpe läuft auf Stufe I, da ab II die Strömungsgeräusche doch sehr hörbar werden. Das kam m.E. mit dem Einbau der Taco-Setter 2024.
In den Heizleisten der Räume befinden sich jeweils Heizkörpereckventile zur manuellen Bedienung, wobei sie in den benutzten Räumen stets auf "5" geöffnet sind.
Richtig zufrieden sind wir mit der Sockelleistenheizung nicht; es wird nirgendwo im Haus gemütlich warm (Bad, WoZi). Daher haben wir versuchshalber Flachheizkörper (Typ 22) im Keller im Büro und im Gäste-Bad eingebaut.
Die Heizkörper erwärmen sich zumindest an der oberen Hälfte und den Raum entsprechend mehr.
Weitere Heizkörper, zb. in den Kinderzimmern, oder im Wohnzimmer zu installieren, hab ich mich noch nicht getraut (passt die
Pumpenleistung?).
Über die Taco-Setter im Rücklauf versuche ich einen gleichmäßigen Volumenstrom in den Heizsträngen einzustellen. Zuvor waren nur Absperramaturen eingebaut.
So habe ich 2 Probleme/ Fragen:1) Seht Ihr Möglichkeiten, die Wärmeausbeute aus dem Heizsystem zu verbessern? Hier im Forum hab ich z.B gelesen, ggf die Heizstränge per intelligenter/ Funk-Ventile nacheinander, zumindest nicht alle gleichzeitig geöffnet zu lassen. Für eine Heizung in den 2000ern finde ich das etwas - naja.
Idealerweise hätte ich schon die Wärme im Anforderungsfall gerne dort, wo ich sie möchte.
Kann ich an der
Pumpenauslegung (Auswahl und Einbauort) ggf sinnvolle Veränderungen vornehmen?
2) Für den Moment, wenn ich die Ölbrenner/ Kessel tauschen muss, möchte ich mich auch hier erkundigen, was eine gute Nachfolgelösung sein kann:
Ein Austausch der Sockelleistenheizung erscheint uns vor allem finanziell nicht machbar.
Derzeit sehen wir als Varianten (ein Gasanschluss steht nicht zur Verfügung):
- a) Ölbrennwertheizung, mit entsprechender Umrüstung im Kamin
- b)
Luft/Wasser-Wärmepumpe (PV-Anlage mit 8kWp ist seit Oktober 2025 installiert). Entsprechende Stromrechnung würde ich erwarten.
-> Ist die Ergänzung eines
Pufferspeichers (mit
Frischwasserstation) sinnvoll, um das Takten des Brenners zu reduzieren?
Mit örtlichen Installateuren und einem
Energieberater hatte ich gesprochen. Die Heizleistentechnik ist keinem vertraut und entsprechend schwer ist natürlich auch für sie die Aussage über eine gute Lösung.
Eventuell finde ich hier weitere gute Ideen zum Betrieb der Anlage, bzw zu einer technischen sinnvollen Umrüstung der Wärmequelle.
Ich bin auf jeden Fall dankbar für Anregungen und erforderliche Fragen versuche ich dann gern zu beantworten.
Viele Grüße und einen guten Start ins Jahr 2026,
Ansgar