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Datenschutzhinweise

Neues Heizungssystem für Einrohr-Sockelleistenheizung im Bestand
Verfasser:
K_Ansgar
Zeit: 06.01.2026 17:31:10
0
3916886
Hallo Forum,

in 2018 haben wir ein EFH (Einschalige Massivbauweise, ohne Dämmung, Bj. 2005, ca. 150m² WF) für eine 4köpfige Familie erworben.
Im Haus ist eine Einrohr-Sockelleistenheizung (Rohraussendurchmesser 18mm, mit 500mm langen Lamellenabschnitten) mit dem ersten Niedertemperaturheizkessel aus dem Haus-Baujahr verbaut:
Elco Klöckner Ölbrenner/ kessel
Typ: Unon 2-18
Ausf.: Logon-M/G1
Nennwärmelstg: 15-22kW

Stand:
Die "Steuerung" erfolgt über Sancal Spartronic 1a. Sie trennt den Brenner vom elektrischen Netz, wenn der Brenner nicht eingeschaltet ist und somit kann ich die Logon M-Steuerung nicht nutzen. Bei einem Heizungstausch wird die Spartronic nicht weiter verwendet.
Ölverbrauch: ca. 1800 l/ Jahr.
Die Vorlauftemperatur geht bei aktuellen Außentemperaturen von ca. -8°C auf 75°C hoch, bzw ist durch die Logon M im Ölbrenner auf 75°C voreingestellt begrenzt.
Die Heizung taktet gefühlt oft, ca. alle 10 Minuten. Das könnte evtl am geringen Wasservolumen im Heizkreislauf, bzw der Leistung des Ölbrenners liegen?
Die Heizkreispumpe läuft auf Stufe I, da ab II die Strömungsgeräusche doch sehr hörbar werden. Das kam m.E. mit dem Einbau der Taco-Setter 2024.

In den Heizleisten der Räume befinden sich jeweils Heizkörpereckventile zur manuellen Bedienung, wobei sie in den benutzten Räumen stets auf "5" geöffnet sind.
Richtig zufrieden sind wir mit der Sockelleistenheizung nicht; es wird nirgendwo im Haus gemütlich warm (Bad, WoZi). Daher haben wir versuchshalber Flachheizkörper (Typ 22) im Keller im Büro und im Gäste-Bad eingebaut.
Die Heizkörper erwärmen sich zumindest an der oberen Hälfte und den Raum entsprechend mehr.
Weitere Heizkörper, zb. in den Kinderzimmern, oder im Wohnzimmer zu installieren, hab ich mich noch nicht getraut (passt die Pumpenleistung?).
Über die Taco-Setter im Rücklauf versuche ich einen gleichmäßigen Volumenstrom in den Heizsträngen einzustellen. Zuvor waren nur Absperramaturen eingebaut.


So habe ich 2 Probleme/ Fragen:
1) Seht Ihr Möglichkeiten, die Wärmeausbeute aus dem Heizsystem zu verbessern? Hier im Forum hab ich z.B gelesen, ggf die Heizstränge per intelligenter/ Funk-Ventile nacheinander, zumindest nicht alle gleichzeitig geöffnet zu lassen. Für eine Heizung in den 2000ern finde ich das etwas - naja.
Idealerweise hätte ich schon die Wärme im Anforderungsfall gerne dort, wo ich sie möchte.
Kann ich an der Pumpenauslegung (Auswahl und Einbauort) ggf sinnvolle Veränderungen vornehmen?

2) Für den Moment, wenn ich die Ölbrenner/ Kessel tauschen muss, möchte ich mich auch hier erkundigen, was eine gute Nachfolgelösung sein kann:
Ein Austausch der Sockelleistenheizung erscheint uns vor allem finanziell nicht machbar.
Derzeit sehen wir als Varianten (ein Gasanschluss steht nicht zur Verfügung):
- a) Ölbrennwertheizung, mit entsprechender Umrüstung im Kamin
- b) Luft/Wasser-Wärmepumpe (PV-Anlage mit 8kWp ist seit Oktober 2025 installiert). Entsprechende Stromrechnung würde ich erwarten.

-> Ist die Ergänzung eines Pufferspeichers (mit Frischwasserstation) sinnvoll, um das Takten des Brenners zu reduzieren?


Mit örtlichen Installateuren und einem Energieberater hatte ich gesprochen. Die Heizleistentechnik ist keinem vertraut und entsprechend schwer ist natürlich auch für sie die Aussage über eine gute Lösung.
Eventuell finde ich hier weitere gute Ideen zum Betrieb der Anlage, bzw zu einer technischen sinnvollen Umrüstung der Wärmequelle.
Ich bin auf jeden Fall dankbar für Anregungen und erforderliche Fragen versuche ich dann gern zu beantworten.


Viele Grüße und einen guten Start ins Jahr 2026,

Ansgar

Verfasser:
godek
Zeit: 06.01.2026 18:28:34
1
3916903
Der Brenner ist zu groß. Und eine Wärmepumpe kotzt wenn sie 75 Grad machen soll.

Langfristig muss der Fußleisten Kram wohl raus

Verfasser:
Gnampf
Zeit: 06.01.2026 19:21:14
3
3916922
sicher das du 2005 meinst, und nicht 1905? Die Technik dürfte 2005 schon 100 Jahre veraltet gewesen sein...
wenn die bisherigen Heizflächen wirklich 75°C brauchen, dann kannst du alles außer Verbrenner vergessen. Aber das sollte man wohl erstmal rausfinden... was anscheinend mit der aktuellen "Steuerung" nicht möglich ist, die so wie es klingt nur Vollgas und Vollbremsung kennt. Also erstmal schauen das hier ordentlich mit außentemperaturgeführter Vorlaufkurve gearbeitet wird. Das Takten wird damit zwar nicht aufhören, weil auch die Mindestleistung von dem Kübel im tiefsten Winter viel zu hoch ist, aber mit Glück wirds zumindest was weniger.
Puffer bringt dir da auch nicht viel, außer du bist bereits 1.000l aufwärts zu installieren.

Was die Heizleistung von dem Sockelkram angeht: wahrscheinlich ist da nur sehr wenig zu machen, maximal kannst du das ganze noch was mit Lüftern unterstützen, aber die nutzbare Heizfläche dürfte trotzdem arg beschränkt sein. Da hilft dann wohl wirklich nur Unterstützung mit Heizkörpern, oder kompletter Umbau auf Flächenheizung (egal ob Fußboden, Wand oder Decke).

Ach ja, Einbau einer neuen Ölheizung dürfte doch wohl nicht wirklich eine Option sein. Ist eh fraglich ob das überhaupt zulässig wäre.

Verfasser:
Bergi
Zeit: 06.01.2026 20:00:18
2
3916940
Warmwasser raus der Gleichung.
BWWP und sich dann in Ruhe um die Heizung kümmern.

Verfasser:
K_Ansgar
Zeit: 07.01.2026 18:17:09
0
3917376
Hallo,

danke für die Rückmeldungen!
Vor dem Hauskauf damals hatte ich im Internet und hier auch Beiträge, aber insgesamt wenige Infos über das Sockelleistensystem gefunden. Nach den gemachten Erfahrung bin ich wirklich "überrascht", dass so ein System in den 2000ern in einem Neubau vorgesehen wurde... Naja - damit muss ich jetzt leben.

Fürs Testen überlege ich mir diese Heizungslüfter hier und da nachzurüsten.

Inwieweit wäre für die Heizkörpernachrüstung die Pumpendimensionierung anzugehen, oder gibt es da Standardvorgehen? Derzeit ist im Heizkreis eine Grundfos Type UPS 25-40 180 (im Rücklauf) verbaut.

Den Heizölverbrauch im Sommer für WW lese ich über den Öltankinhalt monatlich (ungenau) ab. Ich komme auf ca. 350l/ Jahr -> Lohnt sich da eine BWWP?

Idee:
Für die Kinderzimmer im Obergeschoss kam der Tipp ein Klima-Splittgerät einzubauen, mit Heiz- und Kühlfunktion. Dies könnte zumindest in Teilen durch die eigene PV elektrisch versorgt werden und den Heizstrang für die Räume könnte ich absperren.
Optisch nicht schön und auch kein großer Wurf, aber zumindest eine Teillösung.


Grüße,
Ansgar

Verfasser:
Didi-MCR52
Zeit: 07.01.2026 22:52:33
1
3917530
Zitat von K_Ansgar Beitrag anzeigen
Forum hab ich z.B gelesen, ggf die Heizstränge per intelligenter/ Funk-Ventile nacheinander, zumindest nicht alle gleichzeitig geöffnet zu lassen.

Das dürfte Kontraproduktiv sein. Wenn du nur noch zeitweise Heizwasser fließen lässt, müsste das ja noch wärmer sein, um die gleiche Energie in den Raum zu bringen...

Wie groß sind die Leisten denn? Breite/Höhe? Kannst du ein Foto machen? Und wie Lang sind die - immer die ganze Außenwand vom Raum entlang?

Flächig mit Lüftern ausstatten wäre natürlich aufgrund der Länge schon ein Aufwand, aber könnte schon was bringen. Müsste man welche nehmen die nicht allzu laut sind und die mit Unterspannung betreiben (z.B. 12V-Lüfter mit 5-6V). Wieviel es bringt, das wäre eine Versuchssache...

Verfasser:
Reggae
Zeit: 08.01.2026 14:39:19
0
3917784
Erst mal abgleichen, kostet nur Zeit: Hier ibt es was

Verfasser:
Gnampf
Zeit: 09.01.2026 12:23:36
0
3918215
so wie ich das verstehe handelt es sich nicht um eine 1-Rohr-Heizung im klassischen Sinne, wo die Heizflächen hintereinander geschaltet sind mit einem parallelen Bypass. Sondern hier besteht jede Heizfläche nur aus einem einfachen Rohr mit ein paar Rippen dran, aber die Heizflächen scheinen parallel an einem Verteiler zu hängen.

Wenn du parallel Heizkörper installierst solltest du vor allem auf den Abgleich der Volumenströme schauen. Der Heizkörper bringt wenig, wenn am Ende der ganze Volumenstrom durch die Sockelleiste fließt, weil die womöglich weniger Widerstand hat. Die muss also ggf. gedrosselt werden, bis sie eine akzeptable Spreizung hat.
Die Leistung der Umwälzpumpe sollte bei korrektem Abgleich dann vermutlich kein Problem sein, gerade zusammen mit einem Verbrenner, der ja auch mit höheren Spreizungen kein Problem hat.

Verfasser:
Peter 888
Zeit: 09.01.2026 13:55:33
1
3918259
Hallo

wirklich Einrohrheizung?
Kennzeichen der Einrohrheizung ist, dass die Heizflächen im Kreis immer größer werden müssen um die gleiche Leistung abzugeben. Der erste Heiikörper entnimmt dem Vorlauf einen Teil des umlaufenden Heizwassers und kühlt es ab. Der andere Teil des Heizwassers strömt durch einen Bypass am ersten Heizkörper vorbei. Nach dem ersten Heizkörper im Strang werden beide Teilströme wieder zusammengeführt und es ergibt sich eine Mischungstemperatur die unterhalb der ursprünglichen Vorlauftemperatur liegt.
Das wäre aber gerade bei Konvektoren kontraproduktiv. Konvetoren leben von hohen Vorlauftemperaturen.

Also erst mal herausfinden Einrohr oder Zweirohr.....
Am besten alle Heizkörper zu drehen. Bei Einrohr steigt die Rüdcklauftemperatur bis knapp aufs Niveau der Vorlauftemperatur an, da die gesamt Wasserumlaufmenge durch die Bypässe geleitet wird. RL liegt aber durch die Leitungsverluste etwas niedriger. Je besser die Leitungen gedämmt sind desto näher ist RL an der VL-Temperatur. Damals gab es schon Vorschriften wie die Dämmung von Heizungsleitungen aussehen mußte. Hab gerade den MISSEL Dämmpass von 1990 herausgesucht.....
Bei Zweirohr dürfe die RL-Temperatur nicht ansteigen, es sei denn ein Überströmventil ist offen.

Aber solche Sockelleistenkonvektoren müssen mit hohen Temperaturen betrieben werden, damit sie was bringen.

Was Du tun kannst, bei der nächsten Wartung die kleinstmögliche Düse einbauen lassen und neu einstellen.

ciao Peter

Verfasser:
K_Ansgar
Zeit: 25.01.2026 19:07:34
0
3925573
Hallo,

vielen Dank für die Rückmeldungen.
Anscheinend sind Bypässe in den einzelnen Strängen verbaut, dass wenn die Heizung in Raum 1 abgesperrt ist, der dahinter im Strang liegende Raum 2 beheizt wird.



Dennoch einmal die Frage, ob das häufige Takten (wirklich alle 10 Minuten) durch einen Pufferspeicher etwas reduziert werden könnte? Was denkt ihr?


Ich werde es in kleinen Schritten angehen: kleinere Düse, Lüfter nachrüsten.

Grüße,
Ansgar

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belzig schrieb: Hallo zusammen, wir haben hier im Forum immer wieder die Frage,...
Hoermi93 schrieb: Hallo zusammen, Dank dem Forum hab Ich schon viel mitnehmen...
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