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08.01.2026 04:58:24 |
So es steht scheinbar das ultimative Extremwetter an, die WP Vaillant VWL125/6A im Elternhaus läuft bisher, hat keinen Heizstab, aber es gibt noch die Heizwert-On-Off-Ölheizung und Kachelofen o.ä. Sollte man: 1. WP durchlaufen lassen mit Ölheizungsunterstützung (Gefahr der Verdreckung durch die alten Umwälzpumpen) Könnte man mit der Ölheizung ein gezieltes nachhaltiges Abtauen der WP durchführen/Gibt es ein gutes Programm/Test im Vaillantsteuerungsmodul dafür? 2. Ölheizung an, WP Strang zu, WP abschalten und entleeren bis zum Tauwetter? 3. WP vor Schnee schützen und weiterlaufen lassen (Keine weitere Kondensatheizung als das Standardzubehör bei der Vaillant verbaut), bei Schneeverwehungen kann es natürlich kritisch werden, WP steht nicht stark erhöht, 1m Abstand zum Haus, nicht stark geschützt, wie sollte ein Schutz aussehen für die WP gegen Schneeeintrag?)
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08.01.2026 07:29:30 |
Elternhaus = alte gebrechliche Bewohner, die auch nicht mehr in der Lage sind, Schnee zu räumen? Grundsätzlich müssen Zu- und Fortluft der WP ungehindert erfolgen. Und damit räumt man den Schnee halt weg. Flugschnee führt zu schneller(er) Vereisung des WT, es wird häufiger abgetaut, was bei einer auf Kante genähten WP dazu führen kann, dass dem Haus mehr Energie entzogen wird, als die WP dazwischen zuführen kann. Damit wird es für paar h kühler - wieviel, hängt vom Haus (Dämmstandard) und Heizungssystem (HK, FH) ab. Der Kachelofen ist noch betriebsbereit und kann körperlich bedient werden? Dann alles doch kein Problem, wenn man parallel die Schneesituation an der Ausseneinheit im Blick hat. Ich würde es als Test sehen und danach Maßnahmen identifizieren und ergreifen. Ob die Ölheizung noch anspringt? Oder wird die Regelmäßig getestet? Vermutlich nicht. Ist das Öl noch tauglich? Oder hat es die Dieselpest befallen? Sind überhaupt Schmutzfilter im Heizsystem verbaut? Ich würde in so einer Situation kein unnötiges Risiko eingehen. Klar kann man WP einhausen, aber für ein einmal in 10 Jahren Ereignis? Und die Einhausung schneit ja auch zu.
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08.01.2026 07:38:49 |
Ob Deine Wärmepumpe groß genug ist um zu 100% die Heizlast abzudecken kannst Du jetzt einfach durch ausprobieren herausfinden. Meine Wärmepumpe ist theoretisch ab -12 Grad zu klein. Bei uns war es in den letzten Jahren aber auch schon stundenweise -20 Grad. Dann ist es halt mal einen Grad kälter geworden in der Wohnung und WIR hatten damit kein Problem. Meine Meinung: - ausprobieren - wenns klappt kannste auch die Ölheizung entsorgen Viel Erfolg
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08.01.2026 08:43:40 |
Falls körperlich machbar würde ich die WP einfach laufen lassen. Bei FBH ggf. zur wärmeren Tageszeit die VL-Soll erhöhen, sodass auch dann mit Vollgas in den Estrich geladen wird. Und falls es drine kühl wird den Ofen einmal anfeuern.
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08.01.2026 11:09:41 |
40 Grad Plus sind auch Extrem ☺
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09.01.2026 22:59:34 |
Mich wundert, dass die 8kw noch nie erreicht wurden laut Shelly, selbst wenn Kompressor auf 100% lief... evtl. ist da doch noch was zum Heizen an Bord? Auch mit dem Tower passt Typenschild max. 8kw nicht, auch nicht mit dem MEZ60. Einzig die Umwälzpumpe läuft auf 85% und der Heizstab ist laut Steuerung auf aus...
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09.01.2026 23:14:18 |
Hast Du denn Zahlen zu Vor und Rücklauf und dem Volumenstrom im Heizsystem? Kann man bei der Vaillant ja in den Diagnosecodes nachschlagen ...
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10.01.2026 08:51:23 |
Zitat von VWL1256A  Mich wundert, dass die 8kw noch nie erreicht wurden laut Shelly, selbst wenn Kompressor auf 100% lief... evtl. ist da doch noch was zum Heizen an Bord? Auch mit dem Tower passt Typenschild max. 8kw nicht, auch nicht mit dem MEZ60. Einzig die Umwälzpumpe läuft auf 85% und der Heizstab[...] Du kannst im Fachhandwerkermenü abrufen und prüfen welche Komponenten Onboard sind, gleiches gilt für die Temperaturen. Wir betreiben eine 125er Split, welche ich mit einem NT-Öler unterstützen kann. Das macht die Situation natürlich etwas einfacher, aber mehr als 8kw hat das Haus ( ungedämmt 240/185 qm) bisher auch bei -10° AT nicht abgerufen und die Kiste läuft bei ca.60% Modulation. Da ist nach oben noch Luft. Öler und WP sind bei uns so verbaut, daß beide Systeme sowohl autark, als auch hybrid laufen können. Aktuell nutze ich den hybriden Betrieb, allerdings nur um das Restöl zu verbrennen. Von 17-9 Uhr läuft der Öler, die WP steht dabei auf ECO also quasi aus nur Frostschutz , im Heitbetrieb auf 15°. Von 9-17 läuft dann die WP wobei der Öler im Absenkbetrieb läuft.
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10.01.2026 11:04:53 |
Zitat von HenningReich  Ob Deine Wärmepumpe groß genug ist um zu 100% die Heizlast abzudecken kannst Du jetzt einfach durch ausprobieren herausfinden. Meine Wärmepumpe ist theoretisch ab -12 Grad zu klein. Bei uns war es in den letzten Jahren aber auch schon stundenweise -20 Grad. Dann ist es halt mal einen Grad[...] "Bei Stundenweise" passiert ja nichts und wenn die WP -12°C schafft und es nachts -16°C sind und Tagsüber -8°C, dann geht sich das auch noch zu 0 aus. Und wenn 1-2°C "fehlen", dann merkt man das in wenigen Tagen auch kaum... Es ist ja Energie im Haus gespeichert..
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10.01.2026 11:10:49 |
Zitat von Mark1234  "Bei Stundenweise" passiert ja nichts und wenn die WP -12°C schafft und es nachts -16°C sind und Tagsüber -8°C, dann geht sich das auch noch zu 0 aus. Und wenn 1-2°C "fehlen", dann merkt man das in wenigen Tagen auch kaum... Es ist ja Energie im Haus gespeichert.. So halte ich das auch. Heizstab ist bei mir ebenfalls komplett ausgeschaltet. Zusätzlich gebe ich der Kiste noch einen 24h-Mittelwert der Außentemperatur, sie muss ja gar nicht voll aufdrehen nur weil es über Nacht -20°C hat. Das puffert der Estrich locker weg, dafür soll sie dann am Tag (wenn der Mittelwert schön gefallen ist aber die Außentemperatur höher ist) nachladen.
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10.01.2026 11:13:23 |
Ich würde es auch einfach mal ausprobieren. Bei mir ist es auch das meine 7 kw regelmäßig an die Grenze kommen. Aber nicht wegen dem Haus sondern wegen dem Wintergarten. Kritisch ist es immer dann wenn wir zwischen -1 und 4 Grad haben. Dann taut sie alle 40 Minuten ab und schafft die Aufheizlast des Wintergarten nicht bzw braucht dafür ca 6 Stunden. Bei richtigen Frost minus 5 und kälter hingegen. Läuft die Wärmepumpe viel konstanter mit ihrer Leistung und taut nur ca alle 6 Stunden ab. Da ich davon ausgehen das aber bei dir die Heizlast über Tag verteilt relativ gleich bleibt würde ich die Ölheizung echt mal aus lassen und schauen was geht. An machen kannst du sie immer noch. Achja und wegen des dreckigen Wassers. Das ist eh überall. Ich denke nicht das du jetzt damit zusätzlich was anrichtest. Oder sind die Kugelhähne zu und waren noch nie auf seit IBN der Wärmepumpe? Grüße
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10.01.2026 11:58:43 |
So ich hab nochmal die Bedienungsanleitungen der Steuerung VWZ und VWL125/6 A durchsucht. Das Typenschild gibt scheinbar die Bemessungsleistung mit 8kw an, was wohl eher eine thermische Angabe ist inkl. JAZ und keine rein elektrische. Die Maximalströme auf dem Typenschild ergeben mit 15A dreiphasig dann 6kw, das kommt schon hin laut Shelly. Bei der VWZ AI gibt es einen Anschluss für Zusatzheizung, der ist nicht belegt, also ist da auch nix zu erwarten, selbst wenn es im Menü aktiviert würde. Ich werde mal den Kachelofen empfehlen für die kalte Nacht und dann kann man auf das Tauwetter hoffen, der Tower wird dann nach der Heizsaison eingebaut. Hoffentlich friert keine Wasserleitung ein. Öler bleibt aus
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10.01.2026 12:09:40 |
Bearbeitungszeit war mal wieder rum: Nachteil des Unitowers sind für mich die unterschiedlichen Durchmesser intern, da werden schon einige Strömungsverluste mit verbunden sein. Volumenstrom auf 85% ist 1600l/h also da wird dann mit dem Tower weniger rumkommen. Vllt. sollte man doch lieber einen Zusatzheizer mit großem Durchmesser hydraulisch einbinden? BWWP macht ja 100l Wasser separat.
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10.01.2026 17:52:57 |
Zitat von VWL1256A  Bearbeitungszeit war mal wieder rum: Nachteil des Unitowers sind für mich die unterschiedlichen Durchmesser intern, da werden schon einige Strömungsverluste mit verbunden sein. Volumenstrom auf 85% ist 1600l/h also da wird dann mit dem Tower weniger rumkommen. Vllt. sollte man doch lieber[...] Wozu ein Unitower, wenn es eine BWWP gibt?? Ein Heizstab auf die VWZ halte ich dann für besser und einen kleinen Puffer in den RL, falls das Abtauvolumen sonst nicht erreicht wird. "die Bemessungsleistung mit 8kw" ist immer bestimmten Temperaturen zugeordnet! Wir hatten heute tagsüber -8° und weniger, die WP läuft dabei auf 65% Modulation.
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11.01.2026 08:38:02 |
Zitat von VWL1256A  Bearbeitungszeit war mal wieder rum: Nachteil des Unitowers sind für mich die unterschiedlichen Durchmesser intern, da werden schon einige Strömungsverluste mit verbunden sein. Volumenstrom auf 85% ist 1600l/h also da wird dann mit dem Tower weniger rumkommen. Vllt. sollte man doch lieber[...] Nebenbei hat der uniTower eine ziemlich kleine Wärmetauscherfläche von 1,3 m². Da hat jeder externe WP-taugliche WW-Speicher wesentlich mehr zu bieten. Entsprechend dauert die WW-Bereitung mit dem Tower länger, und das geht von der verfügbaren Heizzeit ab.
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11.01.2026 09:39:22 |
Nein, die kleine WT-Fläche reduziert nur die Effizienz, sie sorgt halt dafür, das mit relativ wenig Spreizung gefahren wird (die Wärme wird nicht gut abgenommen) dadurch erhöhen sich die Temperaturen im Ladekreis und die Arbeitszahl des Ladevorganges sinkt. Über die höhere Ladetemp. ist der Wärmedruck aber da, das die WP auch mit der kleinen Tauscherfläche das Brauchwasser ziemlich genau gleich schnell bereitet wie mit einer größeren Tauscherfläche. Gruß Dipl.-Ing. Anlagentechnik Frank-Rolf Roth www.waermepumpendoktor.com (Planung, Baubegleitung, Anlagen-Optimierung, Betreiberschulung) Referenz-Wärmepumpenanlage der Energieagentur-NRW So wird’s gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=JqPpRR6vQl4
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11.01.2026 14:30:48 |
Zitat von cmuesei  Zitat von VWL1256A  [...] Wozu ein Unitower, wenn es eine BWWP gibt?? Ein Heizstab auf die VWZ halte ich dann für besser und einen kleinen Puffer in den RL, falls das Abtauvolumen sonst nicht erreicht wird. "die Bemessungsleistung mit 8kw" ist immer bestimmten Temperaturen zugeordnet! Wir[...] Ist historisch gewachsen, BWWP war schon vorher da, da ich den Ölverbrauch durch die ineffiziente Heizwert-Ölheizung im Sommer nicht ertragen habe. WP war ein Schnapper im Set mit Tower, den ich auch gerne verkaufe wenn ich bessere Alternativen habe. Apropos: Wäre dann ein kleiner Puffer mit Heizstab die bessere Variante oder besser eine Inneneinheit mit 6kw Durchlauferhitzer? Gibt es günstige Alternativen, die auch mit der Vaillantsteuerung harmonieren?
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11.01.2026 17:25:48 |
Die Inneneinheit mit Heizstab würde ich bevorzugen, einen Puffer nur wenn nötig. Regelprobleme hast du dann auch nicht, da der Heizstab nur angemeldet werden brsucht. Ein VRC wäre in Verbindung zum Vorteil wegen der bequemeren Regelung. Bei mir laufen WP und Öler hybrid, nur mit mechanischen RFV voneinander getrennt.
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11.01.2026 21:16:41 |
Ein paar Sachen wundern mich noch: 1. die WP hat laut Steuerung VWZ AI fast immer nur 0,8bar und steht kurz vor F.22, dabei ist der Druck auf allen anderen Anzeigen ausreichend mit 1,2bar. Mein Verdacht: Bei der Inbetriebnahme war ein Schlauch vom Wasserhahn zur WP abgeknickt was beim Befüllen dazu geführt hat, dass die WP aufgrund Überdrucks aufgemacht hat. Kann es sein dass dabei die Kalibrierung des Druckventils flöten gegangen ist? Könnte man den Druck neu kalibrieren? Vllt noch eine relevante Info: Im Wartungsprotokoll steht, dass man das Entlüftungsventil schließen soll bei der ersten .. Wartung, die ist aber noch nicht passiert. 2. Diskrepanz WMZ zur VWZ AI. Meine VWL Split läuft im EFH mit FBH BJ2020 natürlich super, Unterschied Steuerung zum WMZ sind nur ca 10%. Im Elternhaus sieht es anders aus: WMZ extern zeigt 50% mehr an als die interne Steuerung. Kann das mit der Druckdifferenz 1. zusammenhängen?
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12.01.2026 08:04:59 |
Zitat von VWL1256A  Ein paar Sachen wundern mich noch: 1. die WP hat laut Steuerung VWZ AI fast immer nur 0,8bar und steht kurz vor F.22, dabei ist der Druck auf allen anderen Anzeigen ausreichend mit 1,2bar. Natürlich kann auch ein Manometer mal daneben liegen. Der Druck sollte zwischen 1 und 2 bar liegen, also füll einfach noch ein wenig nach, damit es keine Fehlermeldung gibt. Zitat: Diskrepanz WMZ zur VWZ AI. Meine VWL Split läuft im EFH mit FBH BJ2020 natürlich super, Unterschied Steuerung zum WMZ sind nur ca 10%. Im Elternhaus sieht es anders aus: WMZ extern zeigt 50% mehr an als die interne Steuerung. Kann das mit der Druckdifferenz 1. zusammenhängen? In Bezug auf die Wärmeleistung, den Durchfluß oder die Temperaturen VL/RL? In allen Punkten ist der WMZ als geeichtes Gerät vertrauenswürdiger. Die Anlege-Temperatursensoren messen schon mal gerne die Temperatur in der Dämmung statt im Heizungswasser, und sind meistens nicht kalibriert. Man kann das bei Vaillant reklamieren und bekommt dann neue, die vielleicht besser zueinander passen. Die Wärmeleistung wird aus der Differenz zwischen VL und RL berechnet. Liegt einer davon mit seinen Meßwerten daneben, ist die berechnete Wärmeleistung und der daraus berechnetet COP dann eben zu hoch oder zu niedrig. Der WMZ hat Tauchfühler im Rohr, die sind auf jeden Fall zutreffender, und eben auch geeicht. Vaillant weist auch ausdrücklich darauf hin, dass man aus deren Werten keine Verbrauchsabrechnung machen darf.
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12.01.2026 10:02:38 |
Diskrepanz WMZ zur VWZ AI. Meine VWL Split läuft im EFH mit FBH BJ2020 natürlich super, Unterschied Steuerung zum WMZ sind nur ca 10%. Im Elternhaus sieht es anders aus: WMZ extern zeigt 50% mehr an als die interne Steuerung. Kann das mit der Druckdifferenz 1. zusammenhängen? Die beiden Häuser bezüglich WM zu vergleichen ist wohl kaum möglich, es sei denn beide Hütten sind auf dem selben Energielevel. Wie ajokr schon beschreibt gibt es so einige Abweichungen der verschiedenen Messgeräte, selbst ein Unterschied zw. Anzeige am Innengerät und der App ist erkennbar. Und "Schnapper" hin "Schnapper" her, eine WP-Anlage sollte über viele Jahre geplant werden und nicht weil´s da eben was günstig im Paket gab. Das Motto hier sollte Effizient und möglichst einfach heißen. Ich hatte mich von der Vaillant-Planung blenden lassen, mit dem Ergebnis ein recht ineffizientes System im Keller zu haben. Nach dem DIY-Umbau auf Effizient stehen ca. 3000€ ungenutzt im Keller, was ich nie bereut habe!
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