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Projektvorstellung: 16kW Panasonic T-CAP (bivalent) im Bauernhaus (1920) – Macht das Sinn?
Verfasser:
horazius
Zeit: 10.01.2026 19:12:33
0
3918865
Hallo zusammen,

ich lese hier schon eine Weile still mit und plane gerade die Umrüstung unseres alten Bauernhauses. Ich komme aus der IT, daher ist mein Ziel eine Anlage, die ich steuerungstechnisch komplett transparent habe (Stichwort: HeishaMon, Home Assistant, Modbus noch besser MQTT).

Hydraulisch brauche ich aber euren Rat, ob mein Plan so aufgeht.

1. Das Objekt & Status Quo

Gebäude: Altes Bauernhaus mit ca. 250 qm Wohnfläche.

Zustand: Letzte große Renovierung ca. 1980.

Dämmung: Dach wird gedämmt. Fenster werden gegen 2-fach Verglasung getauscht (bewusste Entscheidung gegen 3-fach wegen der alten Bausubstanz/Lüftungskonzept).

Heizlast: Bisheriger Ölverbrauch lag bei ca. 3500 Litern/Jahr
Das Holz war nur Backup, da ich dort nicht wohne auch nicht relevant.

Bestandskessel: Ein alter Ölkessel (siehe Foto), dazu ein Holzofen.

Verrohrung: Dicke Stahlrohre (vermutlich 1 ½ bis 2 Zoll, siehe Foto), alte Heizkörper

2. Mein Vorhaben (Die Hybrid-Lösung) Ich möchte den alten Öler (und Holz) als Backup für die kältesten Tage stehen lassen ("Angstzuschlag" und Redundanz) und eine Panasonic Wärmepumpe bivalent einbinden. PV kommt parallel aufs Dach.

Geplante WP: Panasonic Aquarea T-CAP 16kW Monoblock (WH-MXC16J9E8) laut Gemini die beste Wahl ;)

Warum dieses Modell: Wegen der 100%igen HeishaMon-Kompatibilität (J-Serie), 3-phasig und der T-CAP Leistung bei tiefen Temperaturen. Die günstigen China-Alternativen sind mir steuerungstechnisch zu "blackbox".

Geplante Hydraulik: Rücklaufanhebung. Die WP soll in den Rücklauf des Ölkessels arbeiten.

Betrieb > -5°C: WP macht alles allein, Öler ist aus (dient nur als Durchström-Puffer).
Betrieb < -5°C: WP liefert Basiswärme, Öler schaltet zu, wenn Vorlauf-Soll nicht erreicht wird.

3. Meine Fragen an euch

Dimensionierung: Passt die 16kW T-CAP bei dem oben genannten Verbrauch grob, oder ist das "Kanonen auf Spatzen"? (Ich will Taktgewitter vermeiden).

Hydraulik/Durchfluss: Auf dem Foto seht ihr die Verrohrung. Bekomme ich da die nötigen 2500+ Liter/h durch, die die 16er T-CAP zum Abtauen braucht, oder seht ihr am Kessel einen Flaschenhals?

Schema: Spricht etwas gegen die Reihenschaltung im Rücklauf bei diesem alten Kesseltyp (Kondensat/Rostgefahr wenn der Öler kalt durchströmt wird)?

Ich freue mich auf eure Einschätzung!



Viele Grüße und vielen Dank,

Verfasser:
WP Schlumpf
Zeit: 10.01.2026 20:04:27
1
3918882
Hallo,
ich bin der Meinung das du das ganze zu Fosill angehst. Warum Wenn die WP es nicht schafft, und dann muß der Öler tackten. Und wie arbeitet momentan der Holzofen gibt es einen Puffer oder rennt da alle 2 Sdt einer und legt nach. Und was komplett fehlt sind deine VL temperaturen. Ich bin nur Laie, und habe für mich im letzten Sommer einen wassergeführten Kachelofen mit einer WP verheiratet, das alles hängt an einem Hygienespeicher mit Trennplatte. Momentan arbeitet das wie es soll, aber ich habe noch keinen kompletten Winter durch. Die Arbeitszahl der WP finde ich aber derzeit i.o.
Mein System ist aber anders aufgebaut, wenn der Ofen Wärme liefert ist die WP komplett aus da der Ofen die Heizlast locker schafft und in 8- 10 Sdt auch 2000l Puffer füllt. Eigentlich ist die WP im Winter nur Backup , Zentrales Hydraulikglied ist bei mir der Puffer . Alles ohne irgendwelchen Hightech Schnikschnak und einfachste Steuerung mit Relays und Temperaturreglern vom Ali. Aber auf drei unabhänige Steuerungen aufgeteilt so das auch jedes System alleine beeinflußt bzw abgeschalten werden kann.
Ich würde wenn es geht die WP alleine alls Heizung betreiben und wenn es schon was als Ersatz braucht dann wird es teuer und kompliziert . Und da einen guten HB zufinden wird schwierig. Ich habe alles selbst eingebaut und Regelungstechnisch abgeglichen. ist nicht ohne und hat vom ersten Gedanken bis zum Einschalten 2 jahre gedauert.

Verfasser:
ganix
Zeit: 10.01.2026 20:18:10
1
3918889
Die 16kW kommen mir zu viel vor. Wie ist denn die Normauslegungstemperatur?
Gemini gibt mir nach Schweizer Formel für -10 Grad NAT eine Heizlast von 12 bis 14 kW an, je nach Warmwasserbereitung.
Dabei brauchst du dann keinen Ölkessel mehr für kalte Tage. Die T-CAP gibt's natürlich auch als 12kW Modell.
Bei Wärmepumpen würde man eher an der unteren Grenze auslegen, damit die Takte länger werden und die Lebensdauer damit auch.
Falls in Zukunft noch etwas mehr gedämmt wird und der Verbrauch weiter sinkt, wird das Problem noch größer, und du wirst froh sein, das kleinere Modell genommen zu haben.

Zu der Hydraulik: Lass die WP alles machen, schalte den Kessel mit manuellem Schieber parallel. Ein Kessel ist wie ein großer Heizkörper, der die warme Luft in den Kamin jagt. Den würde ich nicht dauerhaft durchströmen lassen.
Die Rohre kann man doch gar nicht sehen. der Querschnitt sollte aber das kleinste Problem sein. Eher fraglich ist wie es bei den Heizkörpern aussieht. Anzahl?

Ich erreiche hier mit der 9kW TCAP bei 12 Heizkörpern und drei 16mm FBH Kreisen 30 l/min bzw. 1,8m3/h

Verfasser:
Didi-MCR52
Zeit: 10.01.2026 21:15:48
2
3918920
Heizlast hinterfragen. Nicht selbst gerechnet aber Vorredner sagt ja schon evtl. jetzt schon zu groß. Und dann willst du noch die Decke dämmen und Fenster tauschen, also sinkt sie weiter.

Wenn der Öler wirklich bleiben soll, nicht permanent durchströmen, sondern ein Dreiwegeventil. Also wenn Öler nicht benötigt, von der WP direkt in den Heizkreis, sonst WP in Rücklauf. Der Ölkessel (und jetzt auch schon der Holzkessel der bei dieser Bauart sicher fast genauso warm ist wie der Ölkessel) macht nur Verluste, in den Aufstellraum und v.A. in den Kamin. Ansteuerung in Kombination mit Freigabe Ölkessel sollte für dich dann ja kein Problem sein.

Was brauchst du denn aktuell für Vorlauftemperaturen? Vermutlich schwierig zu sagen, wenn ich das richtig sehe ist da zwar ein Mischer, aber ohne Antrieb. Sprich da wird vermutlich das ganze Jahr die gleiche Temperatur gefahren... Wie hoch liegt die? Und bis wieviel Minus reicht die bislang?

Das mit dem bewusst 2-fach Glas halte ich für Unfug. Schlechtes Glas ersetzt nicht lüften, mehr lüften muss man mit neuen dichteren Fenstern ohnehin. Und selbst wenn Wasser am Glas kondensiert ists immer noch im Haus und nicht draußen. Wenn mans abwischt und das Tuch dann im Haus trocknet ist überhaupt nix gewonnen.

Zitat von WP Schlumpf Beitrag anzeigen
Warum Wenn die WP es nicht schafft, und dann muß der Öler tackten.

Das wiederum seh ich als kleinstes Problem, das macht der einstufige Ölbrenner seit 50 Jahren. Im Gegenteil, der hat irgendwas zwischen 20 und 40kW, was der Öl schlucken würde, wenn er den ganzen Winter durchlaufen würde... :o)

Verfasser:
godek
Zeit: 10.01.2026 22:50:26
1
3918951
Schlechte Fenster nehmen weil du keine Lüftungsanlage willst? Das macht wenig Sinn.

Und den ganzen alten Kram als Backup zu behalten macht auch keinen Sinn

Verfasser:
Cloude
Zeit: 10.01.2026 23:31:18
0
3918963
Hallo,
Ich heize jetzt den 4. Winter meine 100 Jahre alten 255 qm mit ner 9er t-cap H, alles Heizkörper. Gebäudehülle ungedämmt, aber neue Drefach Fenster, zweifach würde ich nicht nehmen.
Ich habe den ölbrenner noch drinnen gelassen weil noch 1500 l vorhanden waren.
Ich habe damals einfach die Heizkreisumlaufpumpe des Ölers ausgebaut und an deren Stelle die Pana eingebaut, geht.
Da die Steuerung der Ölheizung defekt ist und sie nur an-aus und sollwert kann habe ich mit einem Shelly bestimmte ein und Auszeiten programmiert. Je nachdem wie kalt es ist variieren die Brennerzeiten und Pausen.
Momentan läuft die Ölheizung weils kalt ist, vielleicht 20 Tage in 4 Jahren.

Nötig wäre der öler nicht mehr gewesen, die t-cap hat bei -12 grad alles allein geschafft, aber egal, im Sommer wird das Dach erneuert, isoliert und der Schornstein demontiert, also kommt der öler raus.

Im Nachhinein hätte ich die 10 %mehr Förderung mitnehmen sollen und den öler gleich ausbauen sollen.

Gruß Cloude

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