| | | | Zeit:
19.01.2026 10:34:24 |
Hallo zusammen, ich habe bereits viel zu Einrohrheizungen recherchiert doch finde keine passende Lösung zu meinem Problem. Ich wäre euch für jede noch so kleine Hilfestellung dankbar. Letztes Jahr habe ich eine ETW (4. OG) aus dem Jahr 1969 erworben und die Sanierung der Heizkörper in Auftrag gegeben. In der Wohnung ist ein Einrohrsystem (reitend) installiert und unterteilt in folgende HK: 1. Bad 2. Kind 1 3. Kind 2 4. Schlafzimmer 5. Wohnzimmer 6. Küche Folgende Veränderungen wurden vorgenommen: (Alle Veränderungen wurden mit einem Mehrschichtverbundrohr 16 x 2 mm vorgenommen, alle neuen HK sind von Buderus) 1.) Bad Hier wurde der alte HK (seltsamer flacher HK unter der Badewanne) entfernt und an den Abzweigungen (T-Stücken) wurden der Vor- und Rücklauf um je 2 Meter verlängert und ein neuer Badheizkörper (VCM) installiert -> neuer Heizkörper funktioniert und wird vollflächig warm. 2.) 3.) 4.) Hier waren alte Gliederheizkörper verbaut. C Profil, oben rechts war das Thermostat am Zulauf und unten links der Rücklauf. installiert wurden in Kind 1 und 2 600x1000 und im Schlafzimmer 600x1600, Typ 22 VCM, Thermostat rechts. Die Abmessungen entsprechen den alten HK. Hier wurden die senkrechten Leitungen auf ca. 10cm gekürzt und jeweils mit Winkeln zur Mitte für den VCM Anschluss geführt. -> HK bleiben Kalt. Der Sanitär hat bereits das Thermostat+Ventil ausgebaut und eine Entlüftungsschraube eingebaut. Das hat aber nur einen kurzen Erfolg gebracht, seither sind die HK kalt und sind nur kurzzeitig nach dem Entlüften warm. 5.) Hier war ebenfalls eine C Profil Heizung verbaut, mit dem Thermostat oben rechts am Vorlauf und unten links den Rücklauf. Die Verrohrung blieb hier unverändert. Es wurde ein C-Profil Typ 22 600x2300 HK installiert. Der Vorlauf wurde mit einem Eckventil versehen, wobei der Thermostat nicht direkt am HK sondern am Eckventil verschraubt ist. Dieser Heizkörper wird kontinuierlich warm, jedoch nur im oberen viertel. Folgendes geschah: Der Handwerker hat alle Hahnblöcke (VCM) durch Einrohrhahnblöcke mit Bypass getauscht. Tagelang wurden alle möglichen Einstellungen durchgespielt -> ohne Erfolg. ich möchte außerdem erwähnen, dass meine Heizungen unregelmäßig funktionieren: Sie arbeiten für etwa eine Woche, danach wieder mehrere Wochen nicht. Mal ist der Vorlauf am Fallrohr warm, mal kalt. Laut dem Haussanitär ist die Anlage jedoch in Ordnung, und die Umwälzpumpe läuft auf der höchsten Stufe. Wenn das Fallrohr warm ist, sind auch alle Heizkörper im Vorlauf warm. Da das Fallrohr jedoch die meiste Zeit kalt bleibt, funktionieren die Heizkörper in der Regel nicht. Auffällig ist, dass ich im gesamten Gebäude der Einzige mit diesem Problem bin. Meine Fehlerbeschreibung bezieht sich daher auf einen Zustand, in dem das Fallrohr warm ist und die Anlage grundsätzlich funktioniert. Mittlerweile habe ich den Eindruck gewonnen, dass mein Handwerker wenig Erfahrung mit Einrohrheizungen hat. Als nächsten Schritt vermutet er, dass die Heizkörper falsch sind, und möchte alle VCM-Heizkörper durch C-Profile ersetzen. Da meine Wohnung jedoch kürzlich saniert wurde, möchte ich ungern auf Grundlage von Halbwissen Wände aufschlagen lassen. Obwohl er bemüht ist, den Fehler zu beheben, habe ich inzwischen das Vertrauen in seine Einschätzung verloren und benötige daher euren fachkundigen Rat.
|
| | Zeit:
19.01.2026 13:29:45 |
Zitat von j.peterson  ....ich habe bereits viel zu Einrohrheizungen recherchiert doch finde keine passende Lösung zu meinem Problem. Ich wäre euch für jede noch so kleine Hilfestellung dankbar. Du hättest vordem Umbau zur Einrohrheizung recherchieren sollen. Wenn du 16er Rohr genommen hast, bleiben 12mm Innendurchmesser. Ich denke, dass da vorher mindestens 1/2" (DN 15) evtl sogar 3/4" (DN20) vorhanden war. Bei den Fittings fehlt noch mehr. Ich denke also, da ist zu wenig Durchfluss. Wie wurden denn die neuen Heizkörper angeschlossen? Was meinst du denn mit C.Profil-Heizkörper? Was sagt dein HB dazu, dass die Wohnung nicht warm wird?
|
| | Zeit:
19.01.2026 14:59:49 |
er hat jetzt also 1-Rohr-Hahnblöcke verbaut, wurde dann der ursprüngliche Bypass entfernt, oder ist der geblieben? Bei reitendem Anschluss war der Bypass wohl gerne in der Ringleitung im Boden. Bei 1-Rohr-Hahnblöcken dagegen darf es natürlich keinen Bypass im Boden geben, schon allein weil der nicht einstellbar ist, und 2 parallele Bypässe wohl eh zur Unterversorgung der Körper führen würden. Der nicht immer warm werdende Strang deutet aber schonmal darauf hin, das nicht überall ein Bypass funktioniert. Wird der Strang warm sobald du an allen Heizkörpern die Thermostate voll aufdrehst oder abmontierst? Wenn ja der Reihe nach zu machen und schauen bei welchem Heizkörper der ganze Strang kalt wird, dort ist der Bypass dann schonmal falsch. Wurden die neuen Heizkörper denn korrekt berechnet / ausgelegt, oder entsprechend sie in der Leistung zumindest exakt den alten? Oder hat er einfach Pi * Daumen das reingeworfen, was er auch bei 2-Rohr verwendet hätte? Und ja, es klingt als hätte er keinen Plan von 1-Rohr.
|
| | Zeit:
19.01.2026 15:13:17 |
Moin, Was genau meinst du eigentlich mit Fallrohr? Das eigentlich nichts mit der Heizung zu tun. Meinst du die Strangleitungen ? wir haben letztes Jahr bei einer größeren Sanierung eine Einrohrheizung zur Fußbodenheizung umgebaut. Wir hatten pro Etage einen eigenen Einrohr-Kreis. Auch mit bis zu 5-6 HK's und das Rohr war auch nicht dicker als 15-16mm. Ich glaube daher nicht, dass der Gesamtdurchfluss das Problem ist. Aber welcher DN war denn vorher verlegt? Die verschiedenen Kreise waren natürlich unterschiedlich lang und mussten deshalb auch hydraulisch abgeglichen sein. Dafür hatten wir einen Verteiler im Keller direkt neben der Gas-Heizung. Wenn jetzt alle Wohnungen bei euch im Haus Einrohr-Kreise haben, muss irgendwo eine Möglichkeit für einen hydraulischen Abgleich sein. Oder alle Wohnungen sind genau identisch. Da sich deine Hydraulik durch die Sanierung geändert hat, könnte man vermuten, dass du jetzt nur was abbekommst, wenn irgendwo im Haus was ab- oder zugedreht wird...
|
| | Zeit:
19.01.2026 18:37:34 |
Hi, @Wolf S. Ja, ich hätte mich vorher informieren müssen. Nur wusste ich zum damaligen Zeitpunkt nicht, dass es unterschiedliche Heizsysteme gibt. Ich bin davon ausgegangen dass ein Meisterbetrieb die Sanierung regelt. Zuvor waren alle Heizkörper wie beschrieben rechts oben und links unten (seitlich) angeschlossen. Die neuen Heizungen sind nun unten in der Mitte angeschlossen (VCM) und das Thermostat sitzt jeweils seitlich, oben rechts. Der Heizungsbauer kann es sich nicht erklären, seiner Meinung nach passt alles. @Gnampf Er hat Hahnblöcke mit Bypass verbaut, weil das eine Vermutung von ihm war. Der Bypass im Boden wurde nicht entfernt. Sprich, die Ringleitung läuft an jedem HK vorbei, zusätzlich wird vor und nach der Heizung mit T-Stücken abgezweigt. Die T-Stücke selbst wurden nicht angerührt. Alles was im Estrich liegt blieb unverändert, nur das Stück Rohr, welches senkrecht aus dem Estrich kommt, wurde gekürzt und in die Mitte geführt. Mit den vorherigen Hahnblöcken hatten wir auch keine Funktion. Aktuell ist jeder Bypass am Hahnblock geschlossen, sodass der zusätzliche Bypass am Hahnblock "wegfällt"- liege ich mit meiner Annahme richtig? Der Strang ist seit mehreren Wochen max. geöffnet (Ventil wurde sogar ausgebaut und ein zweites Entlüftungsventil eingebaut). Er hat nichts ausgerechnet. Die Heizungen kamen einfach rein "gleiche Größe wie die alten HK". Entweder ist er zu Faul oder er kennt sich wirklich nicht damit aus. Er meint, die HK müssten wenigstens etwas warm werden. @vomNiederrhein Mit Fallrohr meine ich die Hauptleitung die aus dem Keller in meine Wohnung kommt, hier sitzt auch mein zentrales Sperrventil. Zuvor waren sehr schwere Eisenrohre installiert, vermutlich aus Gusseisen. Laut HB haben die Eisenrohre einen 1/2 Zoll Durchmesser. Der Handtuchheizkörper ist ebenfalls mit dem Verbundrohr verlegt und er funktioniert. Das Gebäude selbst wird von einem Meisterbetrieb betreut. Dieser war auch schon zweimal da und hat sich die Heizung angesehen. Sie weisen die den Fehler an meinen Installateur zurück und haben nie etwas zu einem Abgleich erwähnt. Obwohl Sie schön 3-4 Mal beauftragt wurden, die Anlage im Keller zu überprüfen. Hierbei sei alles in Ordnung. Ich habe Bilder hochgeladen: https://imgur.com/a/5T5H6T2 https://imgur.com/a/OgH8ThP https://imgur.com/a/hPugbad
|
| | Zeit:
19.01.2026 19:38:58 |
WEG….. Wem gehört denn die Heizung ? Sicher dass das kein Gemeinschaftseigentum ist ? Wenn es blöd läuft , hat das auch Einfluss auf andere Wohnungen…..
|
| | Zeit:
19.01.2026 20:25:36 |
Der Unterschied zu meiner früheren Einrohranlage war, dass dort Hahnblöcke mit integriertem Bypass verbaut waren. Diese haben den Vorteil, dass beim Öffnen des Ventils der interne Bypass entsprechend gedrosselt wird. Ein Mindest-Bypass bleibt dabei immer erhalten, sodass der Strangdurchfluss nicht unterbrochen wird. Vom Prinzip her muss das bei deiner Anlage ähnlich funktionieren: Ein Teil des Wassers fließt durch den Heizkörper, der Rest über den Bypass weiter im Strang. Entscheidend ist dabei, dass die hydraulischen Widerstände zueinander passen. Um den Fehler weiter einzugrenzen, würde ich zuerst die Reihenfolge der Heizkörper im Ring ermitteln, sofern diese nicht eindeutig bekannt ist. Ist die von dir genannte Aufzählung bereits die reale Reihenfolge? Anschließend würde ich die Heizkörper nacheinander einzeln öffnen und jeweils etwas warten. So lässt sich ausschließen, dass die letzten Heizkörper im Strang kalt bleiben, weil der Vorlauf bereits zu stark abgekühlt ist. Sollten einzelne Heizkörper trotzdem kalt bleiben, liegt die Vermutung nahe, dass das Heizwasser dort überwiegend über den Bypass fließt und nicht ausreichend durch den Heizkörper.
|
| | Zeit:
19.01.2026 20:41:57 |
Hallo wie kommst Du auf die Idee, dass es eine Einrohrheizung ist? Die Bilder der alten HK zeigen nur dass die HK wechselseitig angeschlossen sind. Wenn es vorher funktioniert hat machen und es ist tatsächlich eine Einrohrheizung, dann mach Einrohrhahnblöcke keinen Sinn. 2 Bypässe für einen HK, was soll dann noch im HK ankommen? ciao Peter
|
| | Zeit:
20.01.2026 06:23:02 |
@Bergi Gem. Teilungserklärung gehört die Stegleitung zum Gemeinschafts- und die Heizungsverrohrung in der Wohnung zum Sondereigentum. Die Sanierung hatte ich damals mit der Hausverwaltung abgeklärt. @vomNiederrhein Lt. meinem HB entspricht das der realen Reihenfolge: Bad-Kind1-Kind2-SZ-WZ. Die Heizungen liefen in dieser Heizperiode noch gar nicht. In den letzten 3 Monaten wurden jegliche Einstellungen durchprobiert. Alle HK zu, alle auf, alle halb zu, von der ersten bis zur letzten Heizung weiter auf usw... Seltsamerweise "funktioniert" die erste und die letzte Heizung, wobei die letzte im WZ im oberen viertel warm wird. Am mittlere Strang, Kind 1, Kind 2 und SZ läuft das Warmwasser vorbei. Zu erwähnen ist noch, in der Küche wurde ein HK entfernt (ca. 600x1000, die letzte Heizung im Kreis). Auf die Verrohrung wurde eine Endkappe geschraubt, nichts weiter getrennt oder gekürzt, die Verrohrung blieb im Originalzustand. @Peter 888 Es handelt sich um einen reitenden Anschluss, auf dem Bild des Badezimmers kann man das ziemlich gut erkennen. Zuvor war ein normaler Hahnblock, ohne zusätzlichen Bypass verbaut. Dies führe ebenfalls zu keinem positiven Ergebnis.
|
| | Zeit:
20.01.2026 08:45:24 |
Hallo ich sehe immer nur Vor- und Rücklauf also einen Wechselseitigen Anschluß. Nirgends einen reitenden Anschluß. Der Anschluß an die Verteilleitung ist im Boden und nicht sichtbar. Ich sehe nur einen wechselseitigen Anschluß. Sehr schwere Eisenrohre laut HB 1/2": nennen sich mittelschwere Gewinderohre und sind nicht aus Gußeisen, sondern ganz normal aus S195T also einfacher Baustahl. Damals als ST33 oder ST 37 bezeichnet. Deshalb nochmal die Frage wie kommst Du auf Einrohrheizung. Der einzige vage Hinweis sind die Heizkörpergrößen, ansteigend im Verlaufe des Ringes. Sind die Räume gegen den Uhrzeigersinn aufgezählt? Der seltsame flache HK unter der Wanne heizt Deine Wanne vor. ciao Peter
|
| | Zeit:
20.01.2026 11:02:48 |
| |
| | Zeit:
20.01.2026 11:26:20 |
wenn die Ringleitung im Estrich nicht angepackt wurde, dann hast du leider verloren. Da hat das Wasser bei den Änderungen einfach keine Veranlassung groß durch die Heizkörper zu fließen. Die RIngleitung muss unterbrochen und der Volumenstrom komplett über die 1-Rohr-Hahnblöcke geführt werden, um überhaupt eine Chance zu haben. Da dein Heizungsbauer wohl leider von der ganzen Thematik absolut keinen Plan hat würde ich empfehlen auf die Suche nach einem geeigneten Sachverständigen zu gehen. Jemand der dann im Zweifel die Anlage zum einen berechnen kann, zum anderen auch die Volumenströme des Gesamtstrangs sowie der einzelnen Heizkörper ermitteln kann.
|
| | Zeit:
20.01.2026 12:27:01 |
Im Prinzip besteht eine Lösungsmöglichkeit darin, dass die Einrohr Hahnblöcke ausgebaut und die neuen HK (hoffentlich druckverlustarm) an den alten Anschlüssen, unter Verwendung druckverlustarmer Ventile wechselseitig angeschlossen werden.
FG. Schmitt
|
| | Zeit:
20.01.2026 20:44:57 |
Hi, @Peter 888 Danke für die Expertise! Die Aussage zur Einrohrheizung kam vom Sanitärbetrieb der der WEG. ich habe die Räume im Uhrzeigersinn aufgezählt: Badezimmer HK 1, Wohnzimmer HK 5. @Reggae Ich werde mich bezüglich deines Vorschlags mit einem "vernünftigen" Sanitär abstimmen, sofern ich einen experten zur Einrohrheizung gefunden habe. @Gnampf Es wäre natürlich katastrophal, wenn ich den Bodenbelag entfernen müsste. Würdest du dennoch empfehlen, gemäß der alten Bauform, testweise einen C-Profil HK anzuschließen? Das wäre nämlich seine letzte Chance auf Nachbesserung, bevor die Lage "eskaliert" und ich meine Rechte geltend machen würde.. @Schmitt Das Stückchen Heizungsrohr, welches gekürzt und mit Pressfittings zur Mitte des neuen HK geführt wurde, wäre mit geringem Aufwand zu erreichen, denn es befindet sich hinter einer Rigips-Vorwand. Heizkörper und Ventile die drückverlustarm sind, kann ich beschaffen und einen Einbau vom HB verlangen. Könntest du mir freundlicherweise verraten was du genau damit meinst, im Internet kann ich nichts zu druckverlustarmen Ventilen und HK finden. An dieser Stelle möchte ich mich noch herzlich für alle Beiträge bedanken.
|
| | Zeit:
21.01.2026 09:13:36 |
Hallo Du verwndest immer Buderusspezifische Begriffe. Schwierig für jemand der Buderus nicht am Schirm hat. Druckverlustarme Ventileinsätze sind schwerkraftgeeignet/Schwerkraftventile. Aber die haben ein geringfügig schlechteres Regelverhalten. Normalerweise sind bei Einrohr die Heizkörper in Fliesrichtung immer größer ausgelegt, da in Fliesrichtung die Vorlauftemperatur und damit die Heizkörperleistung sinkt. Die Vorlauftemperatur des zweiten Heizkörpers ist die Mischtemperatur aus Vorlauftemperatur der Heizung ond Rücklauftemperatur des ersten Heizkörpers. ciao Peter
|
| | Zeit:
21.01.2026 09:44:21 |
Zitat von j.peterson  Würdest du dennoch empfehlen, gemäß der alten Bauform, testweise einen C-Profil HK anzuschließen? Ich hab da wenig Hoffnung. Das System ist null berechnet, die Heizkörper haben also vermutlich größtenteils die völlig falsche Leistung. Dazu ist dann nichts einstellbar, der Bypass ist ja fix im Boden und wird einen recht geringen Widerstand haben. Dann wurde auch noch ein Heizkörper entfernt, man kann sich also nichtmals mehr an der alten Leistung orientieren, sofern die überhaupt bekannt wäre. Insofern, in meinen Augen, wenn die Heizkörper bleiben sollen, dann entweder den Bypass im Fußboden verschließen, oder das ganze auf 2-Rohr umbauen und z.B. die Leitungen Aufputz / in der Sockelleiste führen. Ansonsten Rückbau auf den alten Zustand, sofern das überhaupt noch möglich ist. Bei der ersten Variante (Beibehaltung der neuen Heizkörper mit 1-Rohr) muss man dann schauen ob man das ganze noch halbwegs passend eingeregelt bekommt, denn sonst ist das keine Option, dann muss die Anlage neu berechnet und mit passenden Heizkörpern versehen werden. Dafür jemanden mit den nötigen Fähigkeiten zu finden wird aber spannend werden, denn von 1-Rohr haben die meisten keinen Plan (was sie nicht davon abhält dran rumzupfuschen)
|
| | Zeit:
21.01.2026 09:55:04 |
Zitat von j.peterson  Heizkörper die drückverlustarm sind Jedes Bauteil das im Rohrsystem einer Heizungsanlage eingebaut ist hat einen sogenannten Einzelwiderstands Beiwert, der Fachausdruck dazu lautet Zeta-Wert. Dieser ist bei Radiatoren, soweit ich mich erinnere, ca. 2,5 und fließt in der Rohrnetzberechnug mit ein. Wie groß dieser bei den Kermi HK (Blechbüchsen) ist weis ich nicht, vermutlich ist er höher. Das hat zr Folge, dass der Volumenstrom über die Kurzschlussstrecke fliest und der Kermi HK verhungert. Wenn nun noch der Widerstand der normalen Ventile dazu kommt erhöht sich der Selbige mit den schon genannten Nachteilen. Zu den druckverlustarmen Ventile hat Peter 888 schon alles gesagt. Anmerkung: Ich gehe davon aus, dass die Firma die die Umbaumaßnahme durchgeführt hat aus dem Sanitärbereich kommt. Wenn mir ein Bauherr Materialien vorliegt und mich auffordert die Selbigen einbauen würde ich mich zwar für die Anfrage bedanken, in jedoch bitten bei anderen Betrieben nachzufragen ob sie die Montage ausführen würden. FG. Schmitt
|
| | Zeit:
21.01.2026 12:16:36 |
Zitat von Peter 888  Hallo
Druckverlustarme Ventileinsätze sind schwerkraftgeeignet/Schwerkraftventile. Aber die haben ein geringfügig schlechteres Regelverhalten.
Gibt's die auch als Einsätze für Ventilheizkörper? Ich tue mir da auch schwer schwerkraftgeeignete zu finden. Ich finde nur schwerkraftgeeignete für separate Unterteile.
|