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Datenschutzhinweise

Auslegung KWL Verrohrung im Altbau
Verfasser:
6Ender
Zeit: 19.01.2026 14:40:36
0
3922735
Hallo zusammen,

ich lese schon seit einiger Zeit in diesem tollen Forum mit und bin immer wieder über das Fachwissen erstaunt, das hier versammelt ist.
Daher wende ich mich mit meinen Bedenken auch an das Schwarmwissen und hoffe ein paar Hinweise zu bekommen die mir helfen mein Problem besser zu verstehen.

Wir wohnen seit einem Jahr in einem EFH Baujahr 1970. Wir wohnen im 1.OG das 1998 ausgebaut wurde. Das Erdgeschoss war Stand 1970 und wurde komplett entkernt.

Im Zuge der Renovierung soll eine KWL Einzug halten. Habe mich auch bereits intensiv mit der Thematik beschäftigt wobei allerdings nur noch mehr Fragen aufkamen...

Wichtig für die Installation unserer KWL wäre die Möglichkeit Sie zu erweitern. Sobald das Erdgeschoss fertig gestellt ist, soll das 1.OG renoviert werden und ich möchte die KWL dann auch auf diese Etage erweitern. Hierfür soll ein Versorgungsschacht mit den beiden 160mm Steigleitungen dienen, welche unter der Decke zwischen EG und OG mit einem Deckel versehen werden bis das OG renoviert wird und ein Deckendurchbruch gemacht wird.

Aus diesem Versorungsschacht wollte ich mit Flachkanälen 50x300mm den Flur entlang und die Räume jeweils mit Zu- bzw Abluft versorgen.
Am Auslass eines Flachkanals käme ein Formstück mit einem 160mm Adapter und darauf dann das Ausströmventil.

Es gäbe also keinen Verteilerkasten und keine Schalldämpfer auf der Etage. Nur im Keller direkt nach dem KWL Gerät. Allenfalls einen Einschub Dämpfer aus EPS.


Kann das überhaupt gut gehen oder ist das per se schon Murks aufgrund der Geräusche und der Drosselung am Ventil selbst?

Sicher sind Spiros besser, in jeglicher Hinsicht, aber auch größer.
Ich habe auch einige Planungen bzw Umsetzungen von Leitwolf auf seiner Webpräsenz gesehen, aber dort wird die Decke regelmäßig um 20-30cm abgehängt und diese Deckenhöhe habe ich einfach nicht. Ganz zu schweigen von sichtbaren Spiros im Treppenhaus.

Hat hier jemand Erfahrungswerte zu einer selbst geplanten KWL Verrohrung mit Flachkanälen?


Vielen lieben Dank!


Beste Grüße

6Ender

Verfasser:
bauplaner54
Zeit: 21.01.2026 21:41:36
1
3923818
Wir haben das auch schon so gemacht: Dicke Spiros in den Steigleitungen und Flachkanäle dann am Gang oder in den Zimmern oberhalb der Tür, wo sie praktisch kaum auffallen...
Wie viel qm bzw Räume sollen versorgt werden, und wie viele Personen leben da?
Ich würde auch unbedingt Elektro-Klappen in der Zuluft einplanen, um einzelne Bereiche absperren zu können (z.B. in der Nacht werden nur die Schlafräume versorgt). Verlängert deutlich die Filterwechselintervalle und Lebensdauer der Ventilatoren.
150er Rohre sind meist günstiger als 160er (gibt's oft in den Baumärkten).

Verfasser:
Roland_999
Zeit: 24.01.2026 12:18:34
0
3924996
Ich habe die 2 Lüftungsgeräte im Keller für zwei Wohnungen, gehe mit 160 Spiro auf Schalldämpfer, durch die Decken nach oben in die Wohnungen, dort jeweils für Zu- und Abluft einen Verteilerkasten aus dem R75 Lüftungsrohre unter der abgehängten Flurdecke zu den Luftdurchlassgehäusen über den Türstürzen gehen.

In den Ablufträumen ist absolut nichts zu hören.
In den Zulufträumen schon. Das sind zum einen Strömungsgeräusche und Geräusche von den Lüftern.
Die Strömungsgeräusche sind eigentlich nur wahrnehmbar wenn man direkt unter der Tür durchgeht und knapp daneben steht. Logisch, wenn man das Kopfende vom Bett an der Wand neben der Tür hätte könnte das doch stören.
Was ich aber als störend enpfinde waren die Laufgeräusche vom Lüftungsgerät. Und obwohl die beiden LÜftungsanlagen nahezu identisch verbaut sind ist es im Erdgeschoß minimal im Störungsbereich.
Der Unterschied ist wahrscheinlich die Länge der Spiros, welche fürs EG knapp 3m kürzer als bis hoch ins OG sind.
Zusätzliche oder längere Schalldämpfer im Keller können leider aufgrund der möglichen Rohrlängen nicht verbaut werden. Das einzige wonach ich schaue wären ggfs. flexieble, die in einem engeren 90Grad-Boden verbaut werden können. Das werde ich auch sicher noch irgendwann verfolgen. Bis dahin sind Schaumstoffeinsätze im Spiro vor und hinter dem Schalldämpfer, Keine Ahnung ob es leiser wurde oder ob sich das Frequenzspektrum geändert hat aber es ging unter die "es stört" Schwelle.

OK, viel Geschreibsel. Was ich sagen will: Ohne Geräteschalldämpfer würde ich drauf wetten dass es eine Geräuschentwicklung gibt die dich stört!

Flachkanäle hatte ich auch geschaut. Aber der Unterschied zu den R75 sind ja nur 3cm.
Meine Flurdecke ist knapp 17cm runtergekommen (mit Alles). D.h. jetzt 232cm.
Das fällt eigentlich kaum auf.
Die Flachkanäle sind halt breiter und bei mir verlaufen schon einige Rohre parallel, zu den Ventilen seitlich im Flur muss man eine Kurve machen.
Und zum Glück konnte ich die Rohre kreuzungsfrei verlegen. Kreuzungen brauchen entweder viel Höhe oder bei den Flachkanal-Kreuzungen viel Platz.
Da solltest du mal einen Plan machen wie das bei dir ausgeht.

Und dann muss man noch schauen wie man ggfs. vom Spiro auf eine andere Verrohrung kommt, wie man eventuell von der Wand an die Decke kommt und wie man in die Luftdurchlaßgehäuse kommt.
Adaper können wesentlich höher auftragen als die blanken Flachkanäle, Bögen von der Wand zur Decke tragen mehr auf als das Blanke Rohr, die "Buchsen" für die Rohre an den Wanddurchgangsgehäusen sind dicker als das Rohr.
Und weil die normalen Ventile quasi ein 120mm Rohr sind, sind die "Buchsen" für die Zuleitungsrohre nicht mittig an dem Rohr sondern an den Rohrrand versetzt. Wenn man eine dünne nichttragende Wand hat kann es passieren dass die Schräge nicht ganz in der Wand verbaut werden kann (Mindestlänge des runden Rohrteils muss wegen Ventileinbautiefe plus ggfs. Filterflies eingehalten werden). Dann müßte man mit der Decke weiter runter oder man hätte die Schräge als Hubbel in der Ecke Wand/Decke.
In unserer 11cm Poroton + 2x Putz war das absolut grenzwertig.

Dann lauern da noch Kabel die quer Verlaufen (Deckenauslass für Lampen, durchgeschliffene Einbauleuchten-Stromversorgung, LAN-Kabel etc.).
Ich wusste das die Flurdecke abgehängt wird und habe die Zuleitungen zu den Räumen alle an die Flurdecke getackert und nicht in die Flurwände eingegipst weil eine Trockenbauplatte eher mal erstzt werden kann als eine Wand aufgerissen.

Wenn du also planst den Krempel in eine abgehängte Decke reinzubauen und du schon bis auf den letzten Zentimeter reduzieren willst... geh ins Detail was da wohl lauert und wie das Zeug mit welchem Platzbedarf zu verbauen ist.
Die Decke kommt in jedem Fall weiter runter als du denkst.
Mit zu enger Planung hast du auch keine Chance noch einen Dämpfer nachzurüsten.

Verfasser:
6Ender
Zeit: 28.01.2026 10:14:28
0
3926807
Hallo zusammen,

Das Betroffene EG hat ca 120m2. Es gäbe ein Kinderzimmer, ein großes Wohnesszimmer und ein Eltern Schlafzimmer mit Luft zu versorgen. Als Ablufträume stehen Bad, Küche und der Flur zur Verfügung.
Sobald das 1.OG fertig ist kommen nochmal 120m2 mit Dachschrägen dazu. Es gibt auch noch einen Keller mit dem gleichen Grundriss der aber erstmal außen vor gelassen werden soll.

Das ist ein wichtiger Punkt mit den Adapter Stücken von 160mm Spiro auf Flachkanal. Danke für den Hinweis. Haben eine 11er Wand da würde das knapp werden.

Ich hatte mich auf die Flachkanäle versteift, weil ich den riesigen Verteilerkasten für die 75er Flexrohre vermeiden wollte.
Roland du meinst also man solle lieber ein bisschen mehr abhängen um die Ausbau Reserve zu haben fallsam zu knapp kalkuliert hat?
Ist ein valider Punkt den ich beachten sollte.

Vielleicht kann ich nur den Flur ein wenig tiefer abhängen als die restlichen Zimmer.

Habt ihr Erfahrungen mit Zuluft Öffnungen direkt über der Tür bzw allgemein der Wand? In meinem Fall wäre die Tür die Überströmöffnung für die Abluft im Flur und ich befürchte einen Kurzschluss. Das die Luft eingeblasen wird aber kaum in dem Raum dringt und wieder abgesaugt wird. Daher würde ich Deckenöffnungen bevorzugen.



Vielen Dank schonmal für die Antworten!


Beste Grüße

6Ender

Verfasser:
Roland_999
Zeit: 01.02.2026 13:15:01
0
3928515
Ich habe nochmal gemessen:
Ich habe in allen Räumen 249,2cm und im Flur 230,5cm Raumhöhe.
Wenn du vom Treppenhaus in die Wohnung (d.h. in den Flur) kommst oder in der Wohnung von einem ins andere Zimmer gehst fällt dir die niedrigere Flurdecke nie auf.
D.h. die Decke ist knapp 19cm abgehängt.
Unser Flur als altmodisch geschnitten: Mittelgang, relativ eng und ein L-Abzweig zu Bad und WC. Ich habe natürlich Einbaulampen in der Decke (da muss man dann auch schauen dass da kein Rohr in der Decke verbaut ist) und dass er hell und nicht drückend gestrichen ist.

Der Verteilerkästen für die R75er Rohre sind bei mir an der Wand, die abgehenden R75er gehen hoch an die Decke und dann mit einem 90Grad-Bogen Richtung Decke. Ohne Bogenstück hätte der Bogen viel zu viel Platz benötigt.
Und weil das insgesamt 12 Rohre sind kommt da auch Platz in der Breite zusammen.
Das ganze ist in einer Nische im Flur zusammen mit dem FBH-Verteiler verbaut und mit einer Trockenbauwand geschlossen. In der Trockenbauwand sind vor den Verteilerkästen Blechrevisionsdeckel damit man da problemlos reinkommen kann.

Unsere Ventile sind in jedem Raum mittig oberhalb der Türen.
Die Türen sind unten nicht gekürzt um eine größere Durchströmungsöffnung zu haben.
Wie gesagt, das Gute ist dass bei den Türen nie etwas davorgestellt wird und meistens nicht direkt ein Sofa, Bett, Tisch an der benachbarten Wand steht, wobei das bei uns in einem Raum trotzdem ist.

Ich bin kein Partikelmesser, etc. aber im Vergleich mit vorher ohne Lüftung ist auch bei geschlossenen Zimmertüren nie ein Mief im Raum, auch im Schlafzimmer nicht.
Wenn die Türen nicht geschlossen sind würde ich auch sagen dass der Luftmengenaustausch so hoch ist dass das Endergebnis für mich völlig in Ordnung ist.
Das kommt aber vielleicht auch auf den Schnitt der Wohnung an.

Aber nur du kennst die Wohnungsaufteilung, den vorhandenen Platz für die Technik und deine persönlichen Vorlieben, deswegen können solche Beispiele nur als Denkanstöße dienen.

Verfasser:
bauplaner54
Zeit: 02.02.2026 01:01:06
0
3928782
Wir haben Kunststoff-Übergangsadapter von rund auf Flachkanal verwendet (den flachen Teil kann man umdrehen und oben am Plafond den Flachkanal direkt anschrauben). So bräuchte man nur ~10cm abhängen, oder die Rohre sichtbar lassen, bzw mit Gipskarton verkleiden, was gar nicht so schlecht aussieht.
Bsp: Rund-Flach-Adapter

Verfasser:
Anton-2
Zeit: 03.02.2026 18:32:25
0
3929658
Für die Flachkanäle gibt es auch flache Schalldämpfer. z.b. FK-SD 150 Flachkanal Schalldämpfer
Der ist genauso hoch wie die Flachkanäle...nur eben sehr breit.

Wenn du es richtig machst kommst Du in der Ebene mit 125ér Wickelfalz aus. Die Decke...im Flur müsste dann ca. 20 cm abgehängt werden.
Die Ventile immer über der Tür. (Coanda-Effekt)

Auf dem ersten Meter ab Ventil bis zum Wickelfalzrohr dann Sonodec Schlauch...gerne auch im Bogen verlegt...dann hast du formbare Schalldämpfer mit max. 17,5 cm Außendurchmesser.
Achtung...Alufolien super exakt und sauber verkleben.

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