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Das Puffer-Dogma
Verfasser:
Christian H
Zeit: 31.01.2026 20:00:04
15
3928301
Eines der Themen, weshalb ich immer wieder schlecht gelaunt mein Foreninteresse verliere, ist das Pufferdogma.

Kaum erwähnt man nur das Wort Puffer, fühlen sich sofort einige viele hier getriggert.
Puffer Puffer Puffer Puffer Puffer Puffer Puffer Puffer Puffer Puffer Puffer Puffer

So geschehen wieder vor ein paar Tagen, ich schrieb etwas Neutrales und sofort kommt:

"Du willst nicht ernsthaft bei einer Wärmepumpe einen Puffer empfehlen? "
Der erste Daumen auf den Kommentar lässt natürlich nicht lange auf sich warten.

Hier sind viele engagierte Laien und ich schätze auch die Leidenschaft, mit der sich viele hier dem Thema widmen. Ich bin auch leidenschaftlich, aber ich gehöre halt zu den Profis und kenne auch die Kehrseiten.

Wenn sich hier Laien informieren, bekommen sie einen bestimmten Eindruck, nämlich:
Fachfirmen, die ihnen ein Paket mit Puffer verkaufen wollen, sind per se dumm, ignorant und wollen nur abmelken.
Auch wenn das für einige Firmen zutreffen mag, ist das aber ein verzerrtes Bild und zumeist ungerechtfertigt.

Ich selbst heize hybrid und habe keinen Puffer.
Wer in seinem eigenen kleinen Haus die Technik so im Griff hat, dass es ohne Puffer geht, der soll das auch unbedingt umsetzen.
Ich habe kein Problem damit und sehe auch die Vorteile.

Durch dieses Pufferbashing gehen aber auch die positiven Aspekte verloren.

Erst einmal geht es um unnötige Speicherverluste durch Aufheizung von Wassermassen, die nicht dahin kommen, wo sie gebraucht werden.
Ich würde sagen, da kommt es auch auf den Raum drauf an.
Wenn der Heizraum noch das offene Ansaugluftfenster von der Vorgängerheizung hat, dann ergeben sich nicht nur dadurch natürlich Verluste über den Luftwechsel.
Ich kenne aber auch genügend Häuser, bei denen der Heizraum innerhalb der beheizten Hülle liegt. Trotz Puffer ist die Raumtemperatur nicht übermäßig hoch und wenn es aufgrund der großen Behälter im Raum trotzdem etwas wärmer wird, kommt dies den angrenzenden (oft Wohn-) Räumen zugute.

Viele interessierte Laien hier kennen und akzeptieren nur die jeweils vorherrschende Meinung aus dem Forum und Leute wie der "Wärmepumpendoktor" legitimieren dieses Dogma dann auch noch aus fachlicher Perspektive.

Leider neigen viele Laien aber dazu, die eigenen Erfahrungen und 1, 2 weitere Anlagen aus dem Umfeld so zu interpretieren, als wüssten sie generell, wie der Hase läuft.
Das Spektrum ist aber so unfassbar breit und als Heizungsbauer erlebt man die wundersamsten Dinge.
Nicht wundersam ist der Fakt, dass die Fachhandwerker den Kopf hinhalten müssen wenn:
die Herrschaften nicht warm genug haben, es Geräusche gibt oder Anlage wegen Durchflussproblemen störanfällig wird
Wisst ihr was dann passiert?
Dann hilft nicht das Forum, sondern der Rechtsanwalt.
Wonach urteilt ein Richter?
Nicht nach Meinung des Forums, sondern nach dem Stand der Technik und dem tragen die Hersteller-Schemen Rechnung.
Historisch gibt es ein Auf und Ab bei der Puffer Priorisierung
Bei den alten On/Off-Maschinen ohne Modulation waren die Puffer ein wichtiger Bestandteil, um ein Takten zumindest etwas zu reduzieren.

Mit Aufkommen der modulierenden Split-Wärmepumpen kamen dann auch mehr Schemen ohne Puffer, die damals noch auf ein Überströmventil am weit entferntesten Heizkreis-Verteiler setzten.
Die Probleme folgten auf den Fuß, weil die Leitungsquerschnitte den Mindestvolumenstrom nicht hergaben oder die Überströmventile den Durchfluss nicht schafften oder auch nicht präzise genug einstellbar waren. Auch die Wassermenge in der Leitung konnte ein Problem sein, denn zum Abtauen braucht es nicht nur Durchfluss, sondern auch Volumen.
Natürlich hätten auch damals schon konsequent geöffnete Thermostate geholfen, aber damals waren die Bewohner noch veränderungsunwilliger als heute und auch die Heizungsbauer mussten natürlich dazulernen.

Die Hersteller veränderten aber die Schemen hin zu einem Überströmventil im Heizraum in Kombination mit einem Reihenpuffer für die Volumenerhöhung im Abtaufall.
Parallelpuffer wurden vor allem bei mehreren Heizkreisen oder Wärmeerzeugern angewandt.

Wenn schon Puffer, dann stellt sich ja auch die Frage, ob danach nur eine Pumpe kommen darf, also ein oder 2 ungemischte Kreise, oder ob womöglich ein einziger Kreislauf auch gemischt betrieben werden kann.
Zu On/Off Zeiten war der Mischer natürlich verpönt.

Aber jetzt kommt da Fremdwärme ins Spiel, schon damals konnte man dem Puffer ja auch Wärme über Solarthermie oder z.B. einem Ofen mit Wassertasche zuführen.
Durch die Temperaturüberhöhung macht ein gemischter Kreis dann durchaus Sinn.
Was damals die Solarthermie war, ist heute PV.

Ich komme so oft in Häuser mit WP ohne Puffer, wo für extra Geld eine Smart Grid-Schaltung installiert wurde, um die PV-Überschüsse nutzen zu können.
Smart-Grid ? - echt jetzt ? Wohin will ich denn überschüssige Energie hinschieben ohne Puffer?
In den bereits auf die Mindesttemperatur erwärmten WW-Speicher?
Für sowas braucht es mindestens einen 500l Puffer und einen gemischten Heizkreis.
Besser ist es noch, wenn in dem Fall die Wärmepumpe ausbleibt und der Wärmestrom direkt per Heizstab kommt, der verschleißt nämlich nicht ;-).
Der mögliche Einbau eines externen Heizstabs ist aktuell der größte Trumpf bei Pufferbetrieb.
Fragt man die Leute hinterher, ob sie diese Option mit PV-Strom über Heizstab im Puffer gut gefunden hätten, kommt mit Sicherheit ein JA.

Zum Thema Komfort:
In einem ungedämmten Haus mit Heizkörpern, macht sich eine Heizpause von etwa 20 Minuten schon deutlich spürbar beim Temperaturkomfort bemerkbar.
Die Dauer der Brauchwasser-Aufheizzeit variiert natürlich. Moderne Geräte können die Effizienz noch durch Leistungsbegrenzung verbessern – zu Lasten der Dauer natürlich.
Wenn dann die Heizkörper kalt werden merkt man das sehr deutlich.
Ein Puffer kann diesen Effekt deutlich abfedern.
Nach einer Warmwasserladung muss die WP wegen der Soll-Ist Abweichung ohne Puffer länger auf Max hochmodulieren.

Ich möchte auch auf das Thema:
„Wenn Puffer, dann nur mit Stichanbindung“ eingehen.
Mir scheint, dass sich im Forum viele auf die Videos von SHK-Info beziehen.
Ich habe mir das Video mal genauer angeschaut, in dem am privaten Puffer des Moderators gemessen wird und bin nicht sonderlich überzeugt von den getroffenen Aussagen.
https://www.youtube.com/watch?v=NYUDQFWaa-k

Vor allem die Effekthascherei a la „Effizienzkiller!“ stört mich.
Da werden Milchmädchenrechnungen aufgemacht wie : 1°Verlust ist 2,5 % Effizenzverlust.
Was für Verlust bitte schön ? Ist der Puffer sowas wie ein schwarzes Loch, in dem Energie einfach verschwindet? Wenn hinten weniger Temperatur rauskommt als vorne reingeht, dann sind es unterschiedliche Volumenströme.
Selbst wenn die WP wegen des Puffers 2K mehr erzeugen müsste, dann liegt der COP statt bei 3,48 bei 3,3. Wenn die Maschine wegen dem Puffer aber weniger häufig startet, wie rechnet man dann den Vorteil gegen?
Und was soll das bitte schön für ein Puffer sein mit 50L Inhalt?
Das ist natürlich eine hydraulische Weiche, wie will man bei 50l etwas puffern?
Das ist ja fast so, als würde man einen Elko zum Akku machen wollen.
In einem so kleinen Behälter ist die thermische Trennung fast unmöglich.
Wie kann man Aussagen allein über die Temperatur treffen ohne Kenntnis des aktuellen Modulationsverhaltens und der Volumenströme? Mir ist das nicht seriös genug.

Die bösen „Mischungsverluste“
Mischung verursacht eine Temperaturerhöhung oder Reduzierung, Energie geht erst einmal nicht verloren. Es kann allerdings sein, dass das geänderte Temperaturniveau Auswirkungen hat – ja.
Bei identischen Volumenströmen, einem Puffer mit großer Distanz zwischen den oberen und unteren Anschlüssen und guter Isolation sind die Temperaturdifferenzen immer nur temporär.
Bei den hohen Volumenströmen ist das Schichtverhalten natürlich schwierig, aber ich behaupte, dass nach einer Temperaturangleichung der Wasserschichten nur noch eine vernachlässigbare Temperaturdifferenz Ein/Aus übrigbleibt.

Soweit der Parallelpuffer - bei Stichanbindung im Vorlauf fällt der ungewünschte Effekt der langsamen Temperaturangleichung weg. Das ist durchaus positiv und ja, bräuchte ich einen Puffer, würde ich diese Variante wohl auch bevorzugen.
Die Stichanbindung schützt aber nicht vor Durchmischung bei unterschiedlichen Volumenströmen.
Hat der Sekundärkreis mehr Durchfluss als vor dem Puffer, wird auch dann die Temperatur nach dem Puffer heruntergemischt.
Hat der Primärkreis mehr Durchfluss, wird zwar der Sekundärvorlauf nicht durch den Puffer heruntergekühlt, der Puffer wird aber trotzdem aufgewärmt und damit steigt auch der Primär-Rücklauf zur Wärmepumpe.
Ich bin mir übrigens sicher, dass auch der Kollege Rzeski von SHK-Info das weiß, es lässt sich aber nicht so schön reißerisch in einem Youtube Video verpacken.

Es gibt wirklich gute Gründe gegen einen Puffer, der Platzbedarf zum Beispiel oder auch die teils erheblichen Mehrkosten.
Ich plädiere aber für ein differenzierteres Bild der Vor- und Nachteile.

Ich habe jetzt so viel geschrieben, da ist für jeden etwas zu meckern dabei.
Sicher werden sich jetzt einige Protagonisten dazu berufen fühlen, mir meine Aussagen zu widerlegen.
Egal - behaltet einfach das große Ganze im Auge.

Christian

Verfasser:
Wunsen
Zeit: 31.01.2026 20:44:13
4
3928315
Du sprichst mir in Vielem aus der Seele.
Besonders schlimm finde ich, wenn Neulingen als Erstes geraten wird, ihren Puffer gleich herauszuschmeißen.
In eine ähnliche Kategorie fällt der Tipp, dass man eine Wärmepumpe gleich vergessen kann, wenn man aktuell 50° Grad Vorlauftemperatur benötigt.
Beides schnell hingeworfene Statements, die mehr verschrecken als helfen.

Ich gönne jedem sein Hobby, wenn er Spaß daran hat, noch 3, 5 oder 10% mehr Effizienz aus seiner Anlage herauszuholen.
Ob der Aufwand, der dafür getrieben wird (vom Heizkörpertausch, über Lüfter bis zum Homeassistant) dabei stets wirtschaftlich ist, wage ich zu bezweifeln.

Verfasser:
WP Schlumpf
Zeit: 31.01.2026 20:52:46
0
3928317
Hallo Christian,
ich finde deine Ausführungen super und ehrlich. Ich als Laie habe bei mir seit August 2025 einen Hybriden aus Kachelofen mit Wassertaschen und WP am laufen. Da geht es nicht ohne Puffer. Ich habe 2 sollche schlimmen Dinger , der erste ist sogar ein Hygienespeicher. Und ja die Anlage läuft, und ich bin zufrieden. Ich behaupte das in vielen Anlagen der richtige Puffer und das Hydraulische Umfeld auf Teufel kommraus auf irgendwas getrimmt wird was sich dann Effizienz nennt, und oft das gar nicht ist was man meint. Ich kann jetzt nur zu meiner Anlage sprechen, es ist in erster Linie wichtig was will ich erreichen, und dafür müssen dann die Komponenten passen. Und genau da beginnt das Problem.

Verfasser:
Chaot
Zeit: 31.01.2026 21:42:00
1
3928327
Zitat von Christian H Beitrag anzeigen
Da werden Milchmädchenrechnungen aufgemacht wie : 1°Verlust ist 2,5 % Effizenzverlust. Was für Verlust bitte schön ?[...]
Ich weiß nicht was andere damit meinen. Bei mir würde so eine Aussage bedeuten, dass ich 2,5% Effizienz für jedes Grad verliere, um das ich die VLT unnötig erhöhe bzw. für jedes Grad, um das sich die WP-VLT von der für die Heizung nutzbaren VLT unterscheidet. Bei meiner WP liegt die Effizienzdifferenz für 1K geänderte VLT entlang meiner Heizkurve bei 1,8...2,6%.
Bei meinem Parallepuffer mit Doppelstichanbindung "springt" die Temperatur am oberen Anschluss im Zeitpunkt der Volumenstromumkehr in der Übergangzeit, also beim Takten gerne mal um über 1K. Beim Einströmen in den Parallelpuffer findet also offensichtlich im oberen Bereich eine starke Vermischung statt, die mich Effizienz kostet. Bezogen auf die gesamte Heizperiode ist der Anteil gering, aber dennoch vorhanden.

Verfasser:
MD2000
Zeit: 31.01.2026 21:50:08
5
3928329
Sicher gibt es im Bestand oft die Notwendigkeit einen Puffer einzubauen. Trotzdem zwei Bemerkungen zu den Ausführungen.

Zitat von Christian H Beitrag anzeigen
Viele interessierte Laien hier kennen und akzeptieren nur die jeweils vorherrschende Meinung aus dem Forum und Leute wie der "Wärmepumpendoktor" legitimieren dieses Dogma dann auch noch aus fachlicher Perspektive.[...]

Der WP-Doktor plädiert im Bestand stets für die genaue Erfassung der Hydraulik und das Messen der Heizlast, um auf einen parallelen Puffer verzichten zu können.

Zitat von Christian H Beitrag anzeigen
Ich komme so oft in Häuser mit WP ohne Puffer, wo für extra Geld eine Smart Grid-Schaltung installiert wurde, um die PV-Überschüsse nutzen zu können.
Smart-Grid ? - echt jetzt ? Wohin will ich denn überschüssige Energie hinschieben ohne Puffer?[...]

Smartes Gedöns zur Optimierung der PV-Stromnutzung und das Speichern von Wärme in irgendwelchen Puffern ist völlig überbewertet. Zu mindestens in moderneren Häusern mit FBH speichert man die PV-Energie im Estrich oder im Akku. Alles andere ist eher ineffizient.

Verfasser:
Chaot
Zeit: 31.01.2026 21:52:09
3
3928331
Zitat von Christian H Beitrag anzeigen
Wenn sich hier Laien informieren, bekommen sie einen bestimmten Eindruck, nämlich:
Fachfirmen, die ihnen ein Paket mit Puffer verkaufen wollen, sind per se dumm, ignorant und wollen nur abmelken.
Auch wenn das für einige Firmen zutreffen mag, ist das aber ein verzerrtes Bild und zumeist ungerechtfertigt.[...]

Du wirst aber sich zugestehen, dass Du im Zweifelsfall den "sicheren" Weg mit Puffer anbieten wirst, weil Du -im Gegensatz zu den Hobby-Beratern- schlichtweg nicht beliebig Zeit in die Anlayse einer unbekannten Hydraulik investieren kannst. Mir zumindest wäre das einleuchtend.
Ich habe kein Bild über den Durchschnitt der Qualifikation zum WP-Einbau der Fachfirmen, habe aber beim Hausbau alle möglichen Schattierungen von Handwerkern erlebt und erwarte ein ähnlich heterogenes Bild bei den Heizungsbauern. Die schlechteren darunter versauen den Profis natürlich den Ruf und bei wem die Anlage super läuft, der schlägt in diesem Forum tendenziell seltener auf als die mit Problemen. Insofern sieh es den Puffer-Verächtern doch nach. Die meisten hier kennen vermutlich überwiegend ungeschickten Einsatz und projizieren das auf die Breite.

Verfasser:
Weissnixx
Zeit: 31.01.2026 22:58:29
0
3928347
Zitat von MD2000 Beitrag anzeigen

....
Smartes Gedöns zur Optimierung der PV-Stromnutzung und das Speichern von Wärme in irgendwelchen Puffern ist völlig überbewertet. Zu mindestens in moderneren Häusern mit FBH speichert man die PV-Energie im Estrich oder im Akku. Alles andere ist eher ineffizient.


Wobei die Reduktion des Wärmeabflusses eine weitere sinnvolle Steigerung der Pufferwirkung hervorruft. Kombiniert mit einem EWT in der Lüftung hebt man die Effizienz noch weiter an.

Verfasser:
godek
Zeit: 31.01.2026 23:09:59
7
3928352
Das smart grid auch mit Puffer fast nix speichern kann solltest du aber ehrlicher weise auch dazu schreiben.

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 31.01.2026 23:15:16
2
3928354
Naja, wenn ein Heizungsbauer möglichst viel WP verbauen wollte, dann würde einfach die ERR abbauen und das Teil direkt anschließen und wieder abhauen. Geht halt nicht wegen GEG.

Verfasser:
Wunsen
Zeit: 31.01.2026 23:34:52
1
3928356
Zitat von Raubfisch Beitrag anzeigen
Naja, wenn ein Heizungsbauer möglichst viel WP verbauen wollte, dann würde einfach die ERR abbauen und das Teil direkt anschließen und wieder abhauen. Geht halt nicht wegen GEG.

Das ist aber auch wieder einer dieser angeblich allheilbringenden Schnellschusstipps.

Es gibt Häuser, die trotz abgebauter ERR einen Puffer zum Abtauen brauchen.
Und es gibt Menschen und Wohnungen, wo es gute Gründe gibt, hie und da die ERR zu nutzen. Und selbst wenn die WP dadurch ein wenig ineffizienter ist, kann man vielleicht trotzdem unterm Strich Heizkosten sparen.

Verfasser:
Anbau78
Zeit: 31.01.2026 23:35:19
3
3928357
@TE: Bin selbst zugegebenermaßen auch nur interessierter Laie. Und ja, ich kann verstehen wenn die Fachfirmen beim "unbedarften Otto-Normal-Kunden" ein Pufferschema einbauen wollen. Das hat dort sicher oft auch seine Berechtigung.

Schade finde ich halt, dass man gerade als interessierter Laie, der selbst schon die "Hausaufgaben" mit VLT runter, Volumen rauf und ERR weg gemacht hat (mit der noch existenten GBWT) keine Chance hat, einen Fachhandwerker zu finden, der einem die WP eben dann doch auch 'schlank' und ohne Puffer ÜSV etc. installiert.

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 31.01.2026 23:50:45
1
3928358
Zitat von Wunsen Beitrag anzeigen
Zitat von Raubfisch Beitrag anzeigen
[...]

Das ist aber auch wieder einer dieser angeblich allheilbringenden Schnellschusstipps.

Es gibt Häuser, die trotz abgebauter ERR einen Puffer zum Abtauen brauchen.
Und es gibt Menschen und Wohnungen, wo es gute Gründe gibt, hie und da die ERR zu nutzen. Und selbst wenn die[...]

Ja und? Dann wirft er die Pumpe an und sieht den Durchfluss und informiert den Kunden, dass es 1000€ teuerer wird. Hat schon nen Grund warum es in D 30.000€ kostet und in anderen nur 10.000€.

Verfasser:
PeterAlles
Zeit: 01.02.2026 00:04:18
4
3928361
Zitat von Christian H Beitrag anzeigen

Eines der Themen, weshalb ich immer wieder schlecht gelaunt mein Foreninteresse verliere, ist das Pufferdogma.

Kaum erwähnt man nur das Wort Puffer, fühlen sich sofort einige viele hier getriggert.
Puffer Puffer Puffer Puffer Puffer Puffer Puffer Puffer Puffer Puffer Puffer Puffer
[...]

Okay, das ist also Dein "Trigger-Punkt" ..

Zitat von Christian H Beitrag anzeigen

Fragt man die Leute hinterher, ob sie diese Option mit PV-Strom über Heizstab im Puffer gut gefunden hätten, kommt mit Sicherheit ein JA.
[...]

Von mir kommt da ein klares Nein. Hochwertige elektrische Energie in Wärme umwandeln, wenn das nicht nötig ist, halte ich für ineffizient.

Deutlicher: das ist aus energetischer Sicht Unsinn. Überschüssigen Strom speichert man in einem Stromspeicher, oder verkauft ihn ins Netz. Strom kann man immer gebrauchen. Wärme nicht (immer).
Zitat von Christian H Beitrag anzeigen

Vor allem die Effekthascherei a la „Effizienzkiller!“ stört mich.
Da werden Milchmädchenrechnungen aufgemacht wie : 1°Verlust ist 2,5 % Effizenzverlust.
Was für Verlust bitte schön ? Ist der Puffer sowas wie ein schwarzes Loch, in dem Energie einfach verschwindet? Wenn hinten weniger Temperatur rauskommt als vorne reingeht, dann sind es unterschiedliche Volumenströme.
Selbst wenn die WP wegen des Puffers 2K mehr erzeugen müsste, dann liegt der COP statt bei 3,48 bei 3,3. Wenn die Maschine wegen dem Puffer aber weniger häufig startet, wie rechnet man dann den Vorteil gegen?
[...]

Das „Effizienzkiller!"-Geschrei halte ich auch für völlig übertrieben.

Aber was den Verlust angeht, wie kannst Du Dich als Profi so verrennen ?
Wärmeenergie kann natürlich nicht ins Nichts verschwinden.

Der Energie- und Effizienz-Verlust ist aber real. Jedoch nicht auf der Wärmeseite. Sondern auf der Stromseite. Hast Du ja selber geschrieben:
"COP statt bei 3,48 bei 3,3"

Wenn es im Trennspeicher zu Vorlaufabsenkung oder Rücklaufanhebung kommt, muss das die Wärmepumpe mit einer höheren Vorlauf-Temperatur kompensieren - damit die gewünschte Wärmemenge c*m*dT im Haus auch ankommt. Das bedeutet unweigerlich eine höhere Vorlauf-Temperatur. Die muss das Aussengerät - gegen Zahlung von höheren Stromkosten - liefern.

Die Frage ist in der Praxis natürlich: wieviel mehr Strom kostet mich das ?
Diese Frage ist für mich noch ungeklärt. Kann ich nicht abschätzen, ausprobieren ..
Habe nur diese eine, meine Wärmepumpe.

In den meisten anderen Punkten stimme ich Dir zu. Es gibt keine einfache Wahrheit. In der Praxis.

Verfasser:
Wunsen
Zeit: 01.02.2026 00:08:37
0
3928363
Beim PV-Strom seid Ihr Euch, glaube ich, einig.
Achte auf das Zwinker-Smiley

Verfasser:
WarmerAlex
Zeit: 01.02.2026 08:48:39
6
3928394
Ich möchte einen wichtigen Aspekt anmerken was den Parallelspeicher angeht. Viele Wärmepumpen haben einen variablen Volumenstrom und nicht mehr konstant wie früher. Die regeln nach Delta T. Das heißt, mein Volumenstrom pendelt zwischen 6 und 25l/min.
Sowas lässt sich im Parallelspeicher nicht angleichen. Da wird kräftig gemischt. Die sekundäre Pumpe läuft konstant. Da ist die Effektivität höher.

Ich weiß gar nicht, ob es noch neue Entwicklungen gibt, die auf feste Volumenströme setzen. Ich glaube nicht. Von daher kann man fast pauschal den Parallelspeicher bei WP mit Delta T Regelung verteufeln. Oder nennt mir ein pro Argument. Es ist nicht garstig gemeint. Es würde mich ernsthaft interessieren. Ich bin an Input interessiert

Verfasser:
Wunsen
Zeit: 01.02.2026 09:04:08
0
3928402
Zitat von WarmerAlex Beitrag anzeigen
Ich möchte einen wichtigen Aspekt anmerken was den Parallelspeicher angeht. Viele Wärmepumpen haben einen variablen Volumenstrom und nicht mehr konstant wie früher. Die regeln nach Delta T. Das heißt, mein Volumenstrom pendelt zwischen 6 und 25l/min.
Sowas lässt sich im Parallelspeicher nicht[...]


Ich habe es kürzlich genau umgekehrt gehört, nämlich, dass das feste Delta T aus der Tradition der frühen WP stammt. Aber egal...

Bei Stiebel kann man inzwischen alternativ einen festen Volumenstrom einstellen und bei den aktuellen Vaillants geht das wohl auch.

Verfasser:
WarmerAlex
Zeit: 01.02.2026 09:16:27
1
3928409
Beide Versionen einstellbar? Das ist praktisch. Da kann man es an die jeweilige Hydraulik anpassen. Das wusste ich nicht. Aber niedriges Delta T ist effektiver. Von daher macht es schon Sinn, dass die WP danach regelt, wenn möglich

Verfasser:
Chaot
Zeit: 01.02.2026 09:41:48
0
3928425
Zitat von WarmerAlex Beitrag anzeigen
Aber niedriges Delta T ist effektiver. Von daher macht es schon Sinn, dass die WP danach regelt, wenn möglich
Woanders habe ich danach gefragt und es hieß, dass messtechnisch kein Unterschied zwischen verschiedenen Spreizungen rund um 5k gesehen werden.
Warum ist niedriges dT effektiver?

Verfasser:
Wunsen
Zeit: 01.02.2026 09:55:57
1
3928429
Zitat von WarmerAlex Beitrag anzeigen
Beide Versionen einstellbar? Das ist praktisch. Da kann man es an die jeweilige Hydraulik anpassen. Das wusste ich nicht. Aber niedriges Delta T ist effektiver. Von daher macht es schon Sinn, dass die WP danach regelt, wenn möglich


Zu 90% läuft die bei mir mit 3K bis 5K Spreizung.
Bei -10° AT habe ich in Aufheizphasen (nach WW oder Abtauen) mal kurz 8K gesehen. Ist in diesem Moment eine hohe Spreizung - dafür rauscht aber auch Nichts.

Verfasser:
Wunsen
Zeit: 01.02.2026 09:58:20
4
3928432
Zitat von Chaot Beitrag anzeigen
Zitat von WarmerAlex Beitrag anzeigen
[...]
Woanders habe ich danach gefragt und es hieß, dass messtechnisch kein Unterschied zwischen verschiedenen Spreizungen rund um 5k gesehen werden.
Warum ist niedriges dT effektiver?


Bei gleicher mittlerer Heizkreistemperatur kannst Du mit geringerer Spreizung die VLT reduzieren.

Verfasser:
Chaot
Zeit: 01.02.2026 10:15:07
0
3928437
Zitat von Wunsen Beitrag anzeigen
Zitat von Chaot Beitrag anzeigen
[...]

Bei gleicher mittlerer Heizkreistemperatur kannst Du mit geringerer Spreizung die VLT reduzieren.
OK, so macht es Sinn. Bei niedriger VLT ist die WP effizienter und die kleinere Spreizung dient nur als Instrument. Man sollte bedenken, dass die elektrische Pumpenleistung bei geringerer Spreizung höher ist. Bei mir "rechnet" sich die Absenkung auf Basis des von der Lambda angezeigten Strombedarfs der HLP gerade so.

Verfasser:
WP Schlumpf
Zeit: 01.02.2026 11:33:16
0
3928472
Hallo,
zum Thema effizienz mit Pufferspeicher in der Anlage. Gibt es eigentlich genaue Angaben was so ein Puffer wirklich kostet an effiziens.
Ich fahre ja stumpf mit meiner WP in den Puffer unterhalb einer Trennplatte im Hygienespeicher. Ich habe zwei getrennte Regelungen WP läuft mit AT Regelung und Heizungsregelung auch.
Bei den Temperaturen der letzten Wochen ist die WP immer so ca 2° höher in den Puffer gefahren als die Heizungsregelung in meine FBH. WP VL so 31 -34 ° , Heizkreis
VL 28- 32° diese ca 2° bleiben sehr stabil weil ich die beiden Kurfen sehr gut angeglichen habe. Auch der Rücklauf bleibt laut meinen Anzeigen sehr stabil, ab ca 0° läuft meine Kaisai durch. Meist läuft sie da bei ca 7-8 Kw, Ich habe eine Splitanlage mit R32 und 14 KW bei derzeit 230m² und noch ca 60m² als Heizfläche in Wartestellung. Selbst bei ca 6-8° Plus habe ich Laufzeiten der WP von 1 Std und dann auch solange Pausen.
Mich würde halt mal intressieren was hier wirklich an Effizienz zu erwarten wäre wenn man ohne Puffer arbeitet. Bei mir aber nicht möglich weil der Ofen die Hauptlast trägt vorallem im Winter,da kommt 2/3 vom Ofen .

Verfasser:
Wunsen
Zeit: 01.02.2026 12:51:29
0
3928502
Zitat von WP Schlumpf Beitrag anzeigen
Hallo,
zum Thema effizienz mit Pufferspeicher in der Anlage. Gibt es eigentlich genaue Angaben was so ein Puffer wirklich kostet an effiziens.
Ich fahre ja stumpf mit meiner WP in den Puffer unterhalb einer Trennplatte im Hygienespeicher. Ich habe zwei getrennte Regelungen WP läuft mit[...]


Ich kann das nur in etwa wie folgt einschätzen:
Die AZ verändert sich annähernd linear abhängig vom Hub zwischen Außentemperatur und Vorlauftemperatur.
Wenn Du z.B. bei 0° statt 32° Vorlauf nur 30°VL benötigst, sind das an diesem Betriebspunkt rechnerisch ca. 6,7% weniger.
Bei -10°C und 36° statt 34° VL wären es ca. 4,5% weniger.

Verfasser:
PeterAlles
Zeit: 01.02.2026 12:51:47
1
3928503
Zitat von Chaot Beitrag anzeigen

Woanders habe ich danach gefragt und es hieß, dass messtechnisch kein Unterschied zwischen verschiedenen Spreizungen rund um 5k gesehen werden.

DAS ist dann die Praxis, die Realität. Also was eine real verbaute WP macht, trotz aller physikalischen Grundlagen.

Zu hohe Spreizung im Heizkreis hat auch den Nachteil daß die Heizflächen ungleichmäßiger warm werden. Bei FBH will man es ja nicht am Raumeingang schön warm, und in der hinteren Ecke "kühl" haben. Heizkörper, mit hoher Spreizung betrieben, sind platt gesagt "nur oben warm", die gesamte Heizfläche wird nicht richtig "ausgenutzt".

DAS HIER ist einer der elektrischen "Gegenspieler":
Zitat von Chaot Beitrag anzeigen

Man sollte bedenken, dass die elektrische Pumpenleistung bei geringerer Spreizung höher ist.[...]

Senke ich die Spreizung, brauche ich mehr Strom für die Pumpe(n). Und das leider nicht linear. Es gibt halt den hydraulischen Punkt wo man mit mehr Stromeinsatz trotzdem keinen höheren Durchfluß mehr schafft. => Rohr-Reibung, Gegendruck, ... Physik halt.

Ein "hoher" Stromverbrauch der Pumpen schadet natürlich der Gesamtbilanz. Umso schlimmer, je wärmer es draussen wird.
Zitat von WarmerAlex Beitrag anzeigen

Viele Wärmepumpen haben einen variablen Volumenstrom und nicht mehr konstant wie früher. Die regeln nach Delta T. .. Da wird kräftig gemischt. Die sekundäre Pumpe läuft konstant. .. Von daher kann man fast pauschal den Parallelspeicher bei WP mit Delta T Regelung verteufeln. [...]

Habe das schon hier und da gepostet, ich bin da aktuell auf dem folgenden Stand:

(Mindestens) Bosch/Buderus, Daikin, Samsung und Zewotherm Lambda regeln im Primärkreis auf eine feste Spreizung, Delta T.

(Mindestens) Vaillant regelt im Primärkreis - im Automatik-Modus - auf eine feste Durchflußmenge.

Eine Delta T - Regelung im Primärkreis kombiniert mit fixem Durchfluß im Sekundärkreis ist vom Prinzip her tatsächlich "dämlich". In der Praxis dann zumindest ein blöder Kompromiß.


Ich kenne jemanden, der hat im Sekundär-Kreis auch eine PWM-Pumpe verbaut. Und dann den PWM-Durchschliff von der Primär- auf die Sekundärpumpe durchverbunden. Wenn jetzt die Durchflüsse zueinander passen, laufen die Durchflußmengen einigermaßen synchron.

Damit das funktioniert, muss man natürlich eine entsprechend passend "starke" PWM-Pumpe für den Sekundärkreis kaufen, die mit der Primärpumpe mithalten kann.

Verfasser:
Chaot
Zeit: 01.02.2026 13:11:58
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3928510
Zitat von Wunsen Beitrag anzeigen
Ich kann das nur in etwa wie folgt einschätzen:
Die AZ verändert sich annähernd linear abhängig vom Hub zwischen Außentemperatur und Vorlauftemperatur.
Wenn Du z.B. bei 0° statt 32° Vorlauf nur 30°VL benötigst, sind das an diesem Betriebspunkt rechnerisch ca. 6,7% weniger.
Bei -10°C und 36° statt 34° VL wären es ca. 4,5% weniger.[...]
Mein COP-Feld zeigt genau das Gegenteil. Je niedriger die AT und je höher die VLT, umso größer die relative Veränderung des COP pro K. Bei meiner Heizkurve sind das ca. 1,6% bei AT=15°C / VL=28°C aber ca. 2,6% bei AT=-8°C / VL=45°C

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Das Puffer-Dogma
Verfasser:
Chaot
Zeit: 01.02.2026 13:11:58
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3928510
Zitat:
...
Ich kann das nur in etwa wie folgt einschätzen:
Die AZ verändert sich annähernd linear abhängig vom Hub zwischen Außentemperatur und Vorlauftemperatur.
Wenn Du z.B. bei 0° statt 32° Vorlauf nur 30°VL benötigst, sind das an diesem Betriebspunkt rechnerisch ca. 6,7% weniger.
Bei -10°C und 36° statt 34° VL wären es ca. 4,5% weniger.[...]Mein COP-Feld zeigt genau das Gegenteil. Je niedriger die AT und je höher die VLT, umso größer die relative Veränderung des COP pro K. Bei meiner Heizkurve sind das ca. 1,6% bei AT=15°C / VL=28°C aber ca. 2,6% bei AT=-8°C / VL=45°C
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