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Datenschutzhinweise

Angebote zwischen 10 und 1 kW
Verfasser:
DJKO
Zeit: 01.02.2026 20:18:02
0
3928700
Hallo zusammen,

ich bin etwas lost in der Bewertung der WP Angebote, die ich für unseren Altbau erhalten habe.

Das Haus ist aus den 1920er, ca. 170qm Wohnfläche mit rechte hohen Decken (2,8m), Hohlwand ist ausgeblasen (ca 7cm), Fenster sind doppelverglast neu in 2017, Dach wurde aus gebaut mit 20cm Zwischensparrendämmung. Das klassische Gastherme ist von 2004 und heizt auch das Trinkwasser für 5 Personen mit. Gasverbrauch pro Jahr ca. 33000. EInziger Wermutstropfen sind evtl. die schönen alten Gussheizkörper im Ergeschoss.

Ich habe nun 5 Angebote zum Austausch mit einer Luft WP erhalten. Im Großen und Ganzen kann ich die Inhalte der Angebote gut miteinander vergleichen, allerdings schwanken die Empfehlungen zwischen 10 kW Vaillant oder Bosch (Aussage: reicht völlig...) über 14 kW Daikin, 13kW LAMBDA bis zu Wolf 16kW und MAXA 16 kW.

Warum sind die geschätzten Leistungen so unterschiedlich? Ich habe ja verstanden, dass man nicht zu hoch dran gehen sollte und würde die 16kW ausschließen, aber wie soll ich dann als Kunde hier eine Auswahl treffen?

Wie ist eure Einschätzung dazu?

Danke und Grüße, DJKO

Verfasser:
Hugo 123
Zeit: 01.02.2026 23:21:18
2
3928762
Hast du Verbrauchswerte nach den Dämmmassnahmen ?

Welche VLT wird benötigt?

Hast du schon versucht diese zu reduzieren?

Wenn du unsicher bist solltest du selber rechnen.

Mit Ubakus kannst du alle Wand, Decken und Bodenaufbauten rechnen und mit den Ergebnissen die Heizlast für jeden Raum errechnen.

Es gibt auch Anbieter die für schmales Buget eine Heizlastberechnung für dein Haus machen.

Nicht voreilig irgendwas unterschreiben.

Lies dich hier ein, vielleicht findest du ein vergleichbares Objekt und kannst dir ein Bild machen.

Grüße

Verfasser:
Wunsen
Zeit: 02.02.2026 00:19:01
0
3928777
Zitat von DJKO Beitrag anzeigen
Warum sind die geschätzten Leistungen so unterschiedlich? Ich habe ja verstanden, dass man nicht zu hoch dran gehen sollte und würde die 16kW ausschließen, aber wie soll ich dann als Kunde hier eine Auswahl treffen?[...]


Weil es halt nur Schätzungen sind... Und irgendwie würde es wahrscheinlich mit allen angebotenen Modellen funktionieren - aber nicht unbedingt gut.
Wenn Du wirklich vergleichbare und sinnvolle Angebote bekommen möchtest, müsstest Du vorab eine Planung / Heizlastermittlung vorlegen.

Ansonsten kannst Du dies nach Beauftragung vom Heizungsbauer machen lassen, der dies mit anbieten sollte. (Raumweise Heizlast, Gebäudeheizlast, hydraulischer Abgleich und ggf. Heizkörpertausch sind die entscheidenden Punkte).
Die Planung sollte dann fertig sein, bevor das endgültige Gerät bestellt wird. Vorraussetzung ist dabei natürlich, dass der HB ein paar unterschiedliche WP, die in Frage kommen könnten, liefern kann.

Verfasser:
Berufsskeptiker
Zeit: 02.02.2026 00:59:42
2
3928781
Die ganzen Heizlastberechnungen nach DIN 12831 kannste getrost in die Tonne treten. Oder auch nicht. Kommt ganz drauf an, wie Du heizt, wie warm Du es gerne hättest, und wie Du lüftest. Daher kann das Ergebnis einer Heizlastberechnung für Dich komplett daneben sein, oder recht exakt zutreffen. (Ich lüfte beispielsweise mein Geld nicht nach DIN zum Fenster hinaus, und verwende lieber Hygrometer. ) Von der sparsamen Truppe seid Ihr mit 33.000 kWh jedenfalls schonmal nicht. Extrem hilfreich ist halt ein jahrelanges Mitloggen der Verbräuche, und damit verbunden die Versuche die Einstellungen der bestehenden Heizanlage iterativ zu verbessen.
Solange noch Winter ist, kannst Du ja an einem sehr kalten Tag die Tagestemperaturen im Stundenabstand aufschreiben ( Die findest Du mit etwas Glück für deinen Wohnort bei Wetterkontor) also lieber nicht den fertig veröffentlichten Tagesdurchschnittswert verwenden, sicherheitshalber.
Und dann über den gleichen Zeitraum von 24 Stunden den Gasverbrauch an der Gasuhr abmessen. Das funktioniert ja gerade bei Gas sehr schön. Aus den gemessenen Kubikmetern kannst Du unter Zuhilfenahme deiner letzten Gasrechnung die Korrekturfaktoren bestimmen und so aus den Kubikmetern die Kilowattstunden berechnen. (grobe Richtung: m³ x 11 ) Dann, wenn Du möchtest, mal 0,9 nehmen (Brennwertheizungen schaffen auch mal fast 1, und durch 24 h teilen.Schwupps, schon hast Du die Heizlast in kW, die Dein Haus sich bei der Durchschnittstemperatur von x Grad tatsächlich(!!) und nicht theroretisch gegönnt hat. Wenn Du das für einige unterschiedliche Durchschnittstemperaturen machen kannst, kannst Du daraus eine interessante Kurve der Heizlast erzeugen. Die dann noch ein wenig Richtung NAT verlängern, dann kannst Du entscheiden was Du von den unterschiedlichen Angeboten zu halten hast.
Ich war jedenfalls von den 2,7 kW Heizlast bei minus 6,0 Grad Durchschnittstemperatur schon überrascht – verbrauche aber auf gut 120 qm auch nur 8.000 kWh in Jahr.

Verfasser:
Wunsen
Zeit: 02.02.2026 08:16:41
0
3928812
Jein.
Mit 8000 kWh/a hast Du es natürlich einfach gehabt. Da kann man ohne nachzudenken, eine 5kW-Klasse nehmen.
Bei 33000kWh Jahresverbrauch ist hingegen Vieles möglich.

Eine Verbrauchsauswertung nach Außentemperatur ist natürlich trotzdem sinnvoll. Dabei nimmt man aber die m3 x 10, um auf den entscheidenden Heizwert zu kommen.

Gerechnet werden muss am Ende aber sowieso, allein für den hydraulischen Abgleich. Dabei kann man seine Nutzunsgewohnheiten mit einfließen lassen. Und je früher man das macht / machen lässt, umso besser.

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 02.02.2026 08:33:24
3
3928816
Bei hohem Wärmebedarf sollte -man immer- einen Wärmemengenzähler nachrüsten lassen.
Den einen Winter über mitlaufen lassen und DATEN ermitteln.
Heizleistung bei niedrigster Aussentemperatur.
Durchflüsse
max. Vorlauftemperatur ermitteln.

In dem Kontext evtl. sogar die Hydraulik versuchen zu verbessern (Durchflüsse - thermischer Abgleich und im selbigen die Heizkurve runter).

Verfasser:
ajokr
Zeit: 02.02.2026 08:35:39
1
3928820
Zitat von DJKO Beitrag anzeigen
EInziger Wermutstropfen sind evtl. die schönen alten Gussheizkörper im Ergeschoss.


Die musst du nicht zwangsläufg opfern für eine WP. Im Vergleich zu schmalen Flachheizkörpern sind die auch garnicht so schlecht, weil die einiges mehr an Wasservolumen aufnehmen, und auch einen gewissen Strahlungsanteil in der Wärmeabgabe haben.

Im Endeffekt kommt es darauf an, ob du in Summe im ganzen Haus genug Wärmetauscherfläche hast, um den von der WP gelieferten Volumenstrom in den Räumen zu verteilen. Und zur Not gibt es noch Heizkörperlüfter. Die erzeugen zwar selber keine Wärme, aber verbessern die Konvektion der Heizkörper. Zur Not lassen die sich auch mit Magneten unter Gußheizkörper klemmen.

Verfasser:
DJKO
Zeit: 02.02.2026 18:33:48
0
3929156
Ok, danke erst einmal.

Heizlastberechnung ist bei allen Anbietern dabei, da diese ja eh für die Förderung notwendig ist. Die 33000/a sind tatsächlich aktuell nach den ganzen Dämmmaßnahmen mit dem alten Gasbrenner. Wieviel kann davon denn erfahrungsgemäß für Trinkwassererwärmung abziehen bei 5 Personen?

Laut BWP Rechner liegt die Heizlast mal bei 12kW, mal bei 14kW, je nachdem auf welche Art man rechnet. Sind das dort dann "gute" Erfahrungswerte?

Ansonsten muss ich einen der günstigeren Heizungsbauer mit einem Markenmodell wählen und dann auf die Heizlastberechnung warten.

Verfasser:
Wunsen
Zeit: 03.02.2026 00:16:30
0
3929304
Zitat von DJKO Beitrag anzeigen
Ok, danke erst einmal.

Heizlastberechnung ist bei allen Anbietern dabei, da diese ja eh für die Förderung notwendig ist. Die 33000/a sind tatsächlich aktuell nach den ganzen Dämmmaßnahmen mit dem alten Gasbrenner. Wieviel kann davon denn erfahrungsgemäß für Trinkwassererwärmung[...]


Der Verbrauchsanteil für die Warmwasserbereitung ist sehr schwer zu schätzen. Er hängt z.B. stark davon ab, wie gut der Speicher gedämmt ist, ob Du eine Zirkulation hast, wie lange die Leute Duschen, usw. Wenn Du Verbrauchsdaten aus den Sommermonaten hast, kannst Du das aber recht einfach aufs Jahr hochrechnen.

Der Heizlastrechner vom bwp kennt diesen Anteil natürlich auch nicht. Und er setzt bei Hochrechnung aus dem Verbrauch den Wirkungsgrad Deiner Anlage mit einem üblichen Wert an, der nicht stimmen muss.

Mit einem Wärmemengenzähler kann man die Heizlast am Genauesten bestimmen - wenn man es richtig macht. (Google mal "Fehler beim Einbau von WMZ").

Eine Heizlastberechnung ist maximal so gut, wie derjenige, der sie macht. Hängt dann auch etwas von der verwendeten Software ab und natürlich davon, wie genau man die Dämmqualität der Bauteile bestimmen kann. Und von Deinen Angaben zur Nutzung / gewünschten Raumtemperaturen.

Notieren zum Vergleich in jedem Fall mal die aktuellen täglichen Verbrauchsdaten und Tagesmitteltemperaturen - am Besten bei starkem Frost und ohne Sonnenschein.

Verfasser:
Peter 888
Zeit: 03.02.2026 08:37:35
0
3929358
Hallo

Der Begriff Gastherme wird meist für Wandhängende Geräte benutzt. Aber dann scheidet sich auch schon der Weizen vom Spreu. Kann eine sehr effiziente Brennwerttherme sein, kann ein überdachtes Lagerfeuer sein. Auch zwischentöne sind möglich.

Eine Wärmemengenberechnung ist ein normiertes Verfahren zur Heizlastbstimmung. Wenn man aber unbeheizte oder selten beheizte Räume hat. Es kälte oder wärmer als in der Norm will, anderes Lüftungsverhalten hat usw. usw. usw. kommt halt der Normierte Wert heraus, der passen kann oder nicht.

Um wirklich belastbare Zaheln zu bekommen WMZ einbauen....und regelmäßig (täglich) ablesen. Dazu die Außentempratur (Höchst und Tiefstwert) notieren, dann kann man eine Größenabschätzung zu Deinem Nutzungsverhalten machen.

ciao Peter

Verfasser:
Fiddibus
Zeit: 03.02.2026 08:49:06
0
3929364
Zitat von Wunsen Beitrag anzeigen
Zitat von DJKO Beitrag anzeigen
[...]


Ansonsten muss ich einen der günstigeren Heizungsbauer mit einem Markenmodell wählen und dann auf die Heizlastberechnung warten

Musst du nicht, denn die Heizlastberechnung kannst du auch bei einem Energieberater beauftragen, der dir nicht gleichzeitig auch was verkaufen möchte.
Gefördert wird dann später auch dessen Rechnung.

Verfasser:
Wunsen
Zeit: 03.02.2026 12:47:04
0
3929512
Zitat von Peter 888 Beitrag anzeigen

Eine Wärmemengenberechnung ist ein normiertes Verfahren zur Heizlastbstimmung. Wenn man aber unbeheizte oder selten beheizte Räume hat. Es kälte oder wärmer als in der Norm will, anderes Lüftungsverhalten hat usw. usw. usw. kommt halt der Normierte Wert heraus, der passen kann oder nicht.[...]


Es ist ein Irrtum, dass man diese Parameter in einer Heizlastberechnung nach Norm nicht berücksichtigen kann.
Die Heizreport-Version für Verbraucher kann davon Einiges allerdings nicht. So, wie ich es in einem Video gesehen habe, kann man dort (zumindest für einen Aufenthaltsraum) noch nicht einmal eine Raumtemperatur von weniger als 20° C einstellen.

Auch ein Wärmemengenzähler misst nicht automatisch korrekt.
S.z.B. hier https://www.sbz-monteur.de/gut-zu-wissen/die-10-todsuenden-beim-waermezaehler-einbau

Verfasser:
st_htd
Zeit: 07.02.2026 23:43:25
0
3931183
"Der Verbrauchsanteil für die Warmwasserbereitung ist sehr schwer zu schätzen."

Im Gegenteil. Den Gasverbrauch ausserhalb der Heizsaison für ein paar Monate ablesen.
Dann muss man nur die Effizienz des bestehenden Heizsystems schätzen.

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