Hallo
sagt Deiner Schwägerin sie soll ihren Gesellbrief zurückgeben oder nochmals die Schulbank drücken.
Die einfachste Regel ist, dass auf der kalten Seite mehr Feuchtigkeit wegtrocknen können muss wie von der warmen Seite nachkommt.Deshalb wird auf der warmen Seite meist eine
Dampfbremse oder
Dampfsperre gesetzt.
Und eine zweite Dämmregel besagt:
Dämmung immer auf der kalten Seite. Gilt auch im Kühlraumbau.Hat den riesen Vorteil im Hausbau, das Mauerwerk bleibt warm weil es innerhalb der thermischen Hülle liegt. Man kann auch von innen dämmen, aber muss höllisch aufpassen, dass man keine Dampfdiffusionoffenen Verbindungen zur Aussenhaut hat.
Folie und OSB sind diffusionsdicht und bei OSB auf den Balken staut sich die Feuchtigkeit unter der OSB/Folie kondensiert dort und durchfeuchtet Dir alles.
Wenn die Folie oder das OSB unter die zusätzliche Balkenschicht kommt kann das funktionieren, sollte aber nachgerechnet werden. Und der
Luftraum unter dem
Dielenboden muss überall abgedichtet werden.
Mit dem programm UBAKUS kann man
Taupunkt und Feuchteberechnungen durchführen.
"Problematisch" sehe ich den Luftrraum unter dem Dieleboden.
Am besten Dielenboden raus, vorhandene Schüttung raus, Folie oder Dampfbremse rein, nach oben hin dämmen. Am besten mit Abstandshalter wie querliegenden KVH Hölzern und darauf wieder eine Luftdurchlässige begehbare Ebene also z.B. Dielenboden mit Abstand zwischen den Dielen. Auf keinen Fall Kunststoffböden oder ähnliches oben drauf.
ciao Peter
ciao Peter