Hallo Experten,
nachdem ich in einem anderen Beitrag von meiner "Odysee" bzgl. (lokaler) HB berichtet habe, die nur "Schema F" einbauen, haben sich (nach vielen Absagen, u.a. von Vaillant Fachbetrieben....) jetzt 3 HBs (einer davon ein Kältefachbetrieb) herauskristallisiert.
Es wäre toll, wenn Ihr mir eine Empfehlung in Bezug auf meine persönliche Situation geben könntet:
Zu den Rahmenbedingungen:
- 4 Personen HH mit temporär vermieteter
Einliegerwohnung (Gästewohnung), daher ab und an insgesamt 5 Personen (temporär)
- 2 nebeneinanderliegende Reihenhäuser (Reihenmittelhaus und -aussenhaus) baulich miteinander verbunden
- Baujahr: 2000 (doppelverglaste
Fenster) 2 HK (1x FBH, 1 x
Radiatoren, Typ 22. Heizkreise noch getrennt, sollen verbunden werden) sollen mit einer Wärmpumpe beheizt werden
- Beheizbare Fläche: 303,69 qm
- Jahresverbrauch Gas: 22.723 kWh/Jahr (Durchschnitt über mehrere Jahre)
- NAT: -8,6 Grad, Jahresmittel AT: 10,7 Grad
- Gemessener Volumenstrom durch "Wärmepumpen-Doktor" Mindest-Durchfluss (im Durchschnitt) von 11,4 L/m³/h (Heizkreislauf Haus mit Radiatoren) und 7,6 L/m³/h (Heizkreislauf Haus mit FBH), max. mögliche Durchflussmenge FBH HK 1.769l/h, Radiatoren HK1.049 l/h) => siehe Link untenstehend- Berechnete raumweise Heizlast (Gebäudeheizlast: 13,3 KW) laut
DIN von Hecker (wohlwissend, dass die Berechnung Puffer enthält und "grosszügig" ausgelegt ist....)
- Ich habe deshalb noch einmal selbst die Heizlast an einem sehr kalten Tag in diesem Jahr (nahe NAT) gemessen (nach Verbrauch) und bin auf umgerechnet 9,5 kWh für beide Häuser gekommen
- Laut gemessener hydraulischer
Abgleich-Tabelle => siehe Link, wäre eine VLT von 48 Grad (Heizkörper) und 33 Grad (FBH) beim Austausch mehrerer Heizkörper möglichIch weiss, dass die Unterschiede in den unterschiedlichen VLT nicht optimal sind, aber weitere Optimierungsmassnahmen (Dämmung, Fenster, zusätzliche FBH im 2. Haus mit Radiatoren) scheiden aus Kostengründen aus.
Mein ursprünglicher Wunsch nach einem Reihenrücklaufpuffer wurde mir von 5 HBs grundlegend abgelehnt (selbst nach meinem Verweis auf Schweizer Schema etc.).Also blieb als Alternative nur der Parallepuffer im Stich, der mir von den o.g. HBs angeboten wurde.
Folgende WPs stehen zur Auswahl:
a) Viessmann Vitocall 250-A 10 kW mit einem Heizwasserpufferspeicher "Vitocell 100-E" mit 200l WW-Kapazität
b) Wolf CHA-10_400V mit Puffer SEW-K-300/100, 100l Puffer, WW: 278l (Achtung: hier handelt es sich um einen "physikalisch getrennten Kombispeicher", also KEINE Vermischung von Heiz- und Warmwasser)
c) Lambda EU13L mit Cosmo
Pufferspeicher CPS300 und Cosmo Frischwassermodul max. 36l/min.
Während Viessmann und Wolf preislich nahezu gleichauf liegen (+/- 1.000€), wäre die Lambda (mein Favorit wegen Effizienz) ca. +5.500€ teurer (alles nach Abzug Förderung).
Frage an Euch:
- Welche WP würde zu den Euch bekannten Rahmenbedingungen (siehe oben und Links) am besten passen und wieso?
- Bilden die mir vorliegenden Heizschemas tatsächlich einen Parallelpuffer im Stich ab (insbesondere das Viessmann Vitocal Schema?). Beim Wolf CHA-Schema sagte der HB, dass - abweichend von der Zeichnung - noch ein T-Stück in den VL gesetzt wird, aber kein Überstromventil. Meine Bitte nach Einbau von zusätzlichen Kugelhähnen ( als
Bypass zum Pufferspeicher) wurde abgelehnt
- Würden sich die Mehrkosten für die Lambda lohnen? (kalkulatorisch mit einem ROI nach 10-15 Jahren eigentlich nicht....) Anmerkung: das Heizschema der Lamdba liegt mir leider nicht vor, ich habe es aber als Stichanbindung identifiziert als es mir gezeigt wurde.Danke für Eure Hilfe!
Volumen-Matrix
Tabelle hydraulischer Abgleich mit 48 Grad VLTHeizschema Viessmann Vitocal 250-A_01Heizschema Wolf CHA-10