Hallo zusammen,
nach einigen Querlesen hier im Forum möchte ich mein Projekt einmal vorstellen und um Rat fragen.
Ausgangslage: Wir haben ein 2 Familienhaus am Niederrhein (NAT -8°C) mit aktuell einem 33kW Öler. Dach ist vor 2 Jahren, die
Fenster und Türen vor 10 Jahren neu gemacht worden. Fassadendämmung ist nicht geplant. Jahresverbrauchsmengen sind circa 7000 kWh Warmwasser, 15000 kWh Heizung über Heizkörper und 8500kWh Heizung über FBH. Gemessen über Wärmemengenmesser.
Das teilt sich dann auf 180qm Wohnfläche mit Hezikörper (bewohnen wir) und 85qm FBH auf (vermietete
Einliegerwohnung). Aktuell insgesamt 5 Personen.
In beiden Wohnbereichen gibt es einen Holzofen, wobei der in dem mit Heizkörpern beheizten Bereich schon täglich befeuert wird. In dem anderen nur sporadisch.
Die
Vorlauftemperatur für die Heizkörper konnte ich auf circa 55°C maximal minimieren. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob da nicht noch was mit größeren Heizkörpern und nicht so stark taktender Öl Heizung geht. ERR ist in allen Räumen demontiert, bis auf im Wohnzimmer, da dort der Holzofen steht. Hier wird mit der ERR 18° gehalten und dann kuschlig warm mit Holz geheizt. Volumenströme sind circa 0,680m³/h im Heizkreis mit den HK.
Für die Fußbodenheizung wird über einen Mischer die
Temperatur heruntergemischt. Hier schwanken die Mengen zwischen 0,100 (meistens) und machmal sogar 0,400 m³/h.
Also nun der Plan auf Wärmepumpe umzurüsten: Ich möchte eine Anlage, die vom Heizungsbauer gebaut wird und der bei Problemen erreichbar ist. System muss funktionieren auch wenn ich mal dienstlich unterwegs bin, also kein Selbstbau.
Pufferspeicher ist natürlich ein Thema, den möchte ich aber gerne vermeiden. Nach ein bisschen Rechereche in den Standard-Hydrauliken von Herstellern was Heizungsbauer hier in der Nähe anbieten bin ich bei der Viessmann Vitocal mit 2 Heizkreisen gelandet. Dazu lese ich hier relativ wenig. Könnt Ihr mir bei meinem konkreten Fall dazu raten oder abraten?
Die Vorteile die ich sehe sind A: kein Puffer, B: keine Störung wenn zu kleiner Volumenstrom. Dass der zweite Heizkreis mindestens 5K tiefer liegen muss als der erste hab ich gelesen, wäre aber kein Problem.
Oder brauche ich in meinem Fall doch einen Puffer? Gleiche Vorlauftemperaturen für die Heizkreise bekomme ich nicht hin.
Die Größen Auslegung ist dann ein zweites Thema. Da sammel ich aktuell noch täglich Daten. Anhand der Monatswerte aus den Wärmemengenmessungen bräuchte ich ca 10kW.
Freue mich über eure Kommentare und Anregungen.