Hallo,
ich habe eine Frage zum Taktungsverhalten meiner Buderus GB212-22 H IP.
Auf eingefügten Bild kann man erkennen:
- wann der Brenner aktiv ist
- wie die
Vorlauftemperatur um den Sollwert schwankt
- die
Modulation des Brenners
Wie man sieht, läuft der Brenner in den Abend- und Nachstunden größtenteils durch. Die Vorlauftemperatur pendelt mit wenigen K Abweichung um den Sollwert. Die Modulation des Brenners ist auch relativ konstant. Sieht für mich relativ vernünftig aus.
Aber dann das Verhalten untertags. Brennerstarts im 5-Minuten Takt, Brenndauer zw. 1 und 3 Minuten. Die Vorlauftemperatur eiert mit 10K Abweichung im Zickzack um den Sollwert. Die Modulation im Vergleich zur Nacht zu hoch, der Brenner taktet sich zu Tode. Der Brenner scheint Probleme zu haben, die Modulation korrekt einzustellen und schießt deswegen immer übers Ziel hinaus und stoppt dann.
Wir drehen nicht groß an den Heizventilen der
Radiatoren, die Fußbodenheizung ist durchgehen auf gleiche Sollwerte eingestellt, es gibt keine
Nachtabsenkung oder sonstige Zeitprogramme. Alles, was man an der Heizungsanlage einstellen kann, ist über den Messzeitraum konstant geblieben. Die Außentemperatur schwankt nur leicht um +- 0 Grad.
Es ist ein Hybrid-System, die WP ist aber defakto ausgeschaltet, da der
Bivalenzpunkt z.Z. auf +5 Grad steht. Befinde mich in einer Testphase, wird auch wieder geändert.
Das oben beschriebene Verhalten zeigt sich täglich, nachts relativ konstanter Dauerbetrieb, tagsüber an-aus-an-aus.
Frage an die werten Experten: Ist so ein Verhalten bekannt? Was könnte die Ursache sein?
Vielen Dank im Voraus!
PS.
Die Daten werden über ein EMS-ESP Gateway abgegriffen und in Home Assistant visualisiert.