Hallo liebe
Haustechnik-Experten,
nach 3 1/2 Jahren seit Beginn der Planungen wohnen wir nun in unseren Neubau. Es ist eine Doppelhaushälfte in Holzständerbauweise als
Passivhaus.
Im Technikraum hat unser Sanitär-Fachbetrieb als
Brauchwasser-Wärmepumpe eine Viessmann Vitocal 262-A Typ T2W installiert, mit externem 400l Speicher. Der Technikraum ist innerhalb der Gebäudehülle.
Ein Grund für die Wahl dieser BWWP war, dass sie im Außenluftbetrieb laufen kann. Ansaugung und
Abluft passieren durch isolierte
Rohre durch die Außenwand in Richtung Straße.
Beim
Blower-Door-Test haben wir dann festgestellt, dass der n50-Wert nicht unter 6 [1/h] ging. Während des
Unterdrucks war klar spürbar, dass viel
Luft durch die BWWP nach außen kommt. Nach Abkleben der Öffnungen der BWWP an der Außenwand, fiel der Wert dann auf die für das Passivhaus notwendigen 0,6 [1/h].
Wenn die BWWP läuft, spürt man wie stark sie Luft aus dem Raum ansaugt. Im Raum ist es auch 3-4 Grad kälter als im anliegenden Wohnzimmer. Zusätzlich haben wir beobachtet, dass das Warmwasser 5-6° pro Nacht verliert und die BWWP teilweise trotz 7 Betriebsstunden am Tag auch bei wenig Nutzung von Warmwasser kaum auf die eingestellten 54°
Wassertemperatur kommt.
Wir haben dann den Viessmann Service kontaktiert. Der war auch schnell da und behauptete, dass die Ansaugung von Raumluft trotz Außenluftbetrieb normal sei. Ich kann mir das nicht vorstellen, welche Anlage müsste man denn sonst installieren bei Gebäuden mit sehr gut gedämmter Gebäudehülle?
Auf der
Webseite werben sie mit „mit Außenluft-,
Umluft oder Abluftbetrieb“ sowie für „Neubau“.
Kann uns hier jemand helfen? Hatte jemand auch das Problem?
Viele Grüße und besten Dank im Voraus
DonDelFlores