Guten Abend,
wir planen den Einbau einer
Luft-
Wasser-Wärmepumpe als Ersatz für die 22 Jahre alte Gasbrennwertheizung .
Das Modell und System ist soweit definiert und ich werde mich zwischen zwei Anbietern entscheiden.
( Arotherm Plus neues Modell 7kw mit 100 Liter Puffer und 250 Liter WW)
Ein Punkt ist noch offen , daher würde ich mich gerne hier informieren:
Rahmenbedingungen: am
Verteilerrohr der
Gasheizung sind die Heizkörper ( Typ 22 groß sowie zwei neue Röhrensäulenradiatoren 4 fach ) angeschlossen. Hierbei wurden die neuen Heizkörper direkt mit neu verlegten kupferrohren verbunden . Die Heizkörper sind mit
Kunststoffrohren ( vermutlich original von 1980, nicht mehr nachvollziehbar) verbunden .
Wenn ich eine Probe des Wassers aus dem Heizkreislauf nehme , sieht das eigentlich gut aus( für mich als Laie ) , ganz leicht trüb durch Schwebestoffe. Das wurde aber erst vor wenigen Tagen eingefüllt nach Tausch der Heizkörper. Man kann aber in einem ausgetauschten Teil der Kunststoffleitung eine braue Schicht sehen .
Es könnte nun sein, dass die Kunststoffleitungen zu sauerstoffeintrag und damit
Rost und folglich Verschleiß und Ablagerung führen . Damit würde wohl die Effizienz der Anlage sinken .
Nun wäre die frage :
Brauchen wir eine
Systemtrennung mit Wärmetauscher, damit ggf. Schmutziges Wasser aus Heizkreis nicht die Komponenten der Wärmepumpe etc. beschädigt ?
Oder reichen zwei Schlamm- und
Luftabscheider inkl.
Magnetfilter und regelmäßige Reinigung ?
Hier haben ich zwei gegenläufige Empfehlungen.
Laut meinen Recherchen führt die Systemtrennung zu höheren
Vorlauftemperaturen und höheren Stromverbrauch.
Wie könnte ich hier eine Entscheidung treffen? Wäre eine laborprobe des heizungswassers eine Hilfe ? Wäre eine Reinigung des Systems sinnvoll und machbar ?
Welche Verunreinigungen sehen die Hersteller als tolerierbar vor ?
Ich freue mich hier auf Tipps und Erfahrungen.
Schöne Grüße Philip