Privatsphäre-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Alle akzeptieren" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Privatsphäre-Einstellungen
Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Privacy Icon
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Dienste von anderen Unternehmen (Google AdSense)
Beim akzeptieren dieser Option erlauben Sie unserer Webseite Google AdSense zu verwenden. Google AdSense verwendet Cookies, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen, die auf Ihren Interessen basieren können.Bitte beachten Sie, dass durch das Akzeptieren der entsprechenden Cookies Daten an Google LLC in den USA übermittelt und dort verarbeitet werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
Datenschutzhinweise

Ringgrabenkollektor überlastet - was tun?
Verfasser:
Willi Christiansen
Zeit: 13.02.2026 06:53:26
0
3932960
Hallo

wir haben leider einen zu klein dimensionierten Ringgrabenkollektor. Letztes Jahr (2025) im Frühjahr haben wir 3x300m 40mm in 3 einzelnen gräben in 1m Tiefe in Slings verlegt. Die 1m Tiefe war meine Entscheidung - da ich es so von Dänemark kenne (dort wird Erdwärme fast immer in 1m tiefe verlegt) - im Nachhinein war das evt. ein Fehler?. Die 16kW Bosch CS7800iLW 16F wurde im September 2025 in Betrieb genommen und hat anundfürsich gut funktioniert. Nur leider hatten wir schon negative Soleein Temperaturen im Dezember.

Ende Januar habe ich mich dann genötigt gefühlt die Kompressordrehzahl auf 80% zu begrenzen - da die Soleeintemperaturen bis auf -4,5grad fielen - und ich angst hatte dass die Wärmepumpe bei -5Grad abschaltet. Seit dem hat sich die Soleein Temperatur bei ca -3,8 - 4 Grad stabilisiert - aber dafür wird nun auch kräftig mit dem Heizstab zugeheitzt. Ich hoffe dass ab März die Wärmepumpe das wieder ohne Heizstab schafft - bzw dass ich dann die Kompressordrehzahl auf 100% stellen kann.

Es ist ein harter winter in Schleswig Holstein dieses Jahr (wahrscheinlich worst case) - und dazu ungünstige Bedingungen mit sandigem boden - das könnte die tiefen Soletemperaturen erklären. Das zusammen mit einem Mehrfamilienhaus mit 360qm (ca 35.000kWh Wärmeverbrauch) erklärt warum wir den Kollektor überlasten. Das haus wurde letztes Jahr energetisch Saniert (neue Fenster, 30cm Dämmung mit neuem Dach).

Die Überlegung ist nun - soll ich es so lassen - oder muss ich den den Kollektor zusätzlich unterstützen - evt. mit einem Energiezaun (entweder solarrip oder AluKol) oder mit einem zusätzlichen rohr in zb 50cm tiefe.
Das haus ist vermietet und die Stromkosten werden über die Nebenkostenabrechnung gedeckt. Meine Hauptsorge ist dass Heizungsanlage immer läuft und die Mieter nicht frieren.

Ich habe im Vorraus viel Geld in die Anlage gesteckt und will eigentlich die zusätlichen Kosten begrenzen. Was würde mir das Forum empfehlen zu tun (zusätzliche Split-Klima-Anlagen, Entlastung der WW-Bereitung, Energiezaun, rohr in 50cm tiefe)

mfg Willi

Verfasser:
Frank_Pantry
Zeit: 13.02.2026 08:31:29
4
3932983
Split!

Der Energiezaun bringt, wenn der Kollektor an seine Belastungsgrenze läuft, auch genau nichts.

Die Splitanlage schafft es, die Verdampfungstemperaturen noch im Rahmen zu halten ggü. der AT, da dort der Quell-Massenstrom durch den Ventilator groß ist (beim Energiezaun ohne Wind ist das quasi null und selbst mit Wind ist es wenig)

Zudem kann die Split aktiv abgetaut werden, beim bereiften Energiezaun müsste man den Kreislauf komplett um drehen und würde dann auch den Kollektor wieder heizen.

Nur 1m Verlegetiefe und eine 16 KW Bosch an so einer geringen Quelle, das hat doch mit Sicherheit kein Profi geplant!

Wieviel erschlossenen Erdreich (Grabenlängen) und welche Bodenklasse (trockener Sand?), gibts ein Trenchplanner-Projekt dazu?

Gruß
Dipl.-Ing. Anlagentechnik
Frank-Rolf Roth
www.waermepumpendoktor.com
(Planung, Baubegleitung, Anlagen-Optimierung, Betreiberschulung)
Referenz-Wärmepumpenanlage der Energieagentur-NRW
So wird’s gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=JqPpRR6vQl4

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 13.02.2026 08:56:24
0
3932995
Zitat von Willi Christiansen Beitrag anzeigen

Das zusammen mit einem Mehrfamilienhaus mit 360qm (ca 35.000kWh Wärmeverbrauch) erklärt warum wir den Kollektor überlasten. Das haus wurde letztes Jahr energetisch Saniert (neue Fenster, 30cm Dämmung mit neuem Dach).

Die Überlegung ist nun - soll ich es so lassen - oder muss ich den den Kollektor zusätzlich unterstützen - evt. mit einem Energiezaun (entweder solarrip oder AluKol) oder mit einem zusätzlichen rohr in zb 50cm tiefe.
Das haus ist vermietet und die Stromkosten werden über die Nebenkostenabrechnung gedeckt. Meine Hauptsorge ist dass Heizungsanlage immer läuft und die Mieter nicht frieren.

Ich habe im Vorraus viel Geld in die Anlage gesteckt und will eigentlich die zusätlichen Kosten begrenzen. Was würde mir das Forum empfehlen zu tun (zusätzliche Split-Klima-Anlagen, Entlastung der WW-Bereitung, Energiezaun, rohr in 50cm tiefe)
[...]


Hallo Willi,

kannst du mit den Trenchplaner deine Verlegung darlegen um eine genauere Einschätzung zu bekommen

Wolfgang

Verfasser:
delta97
Zeit: 13.02.2026 10:19:26
2
3933032
Ich würde den terra booster in Betracht ziehen. Als 2te Wärmequelle.. https://terra-booster.de/

Verfasser:
crink
Zeit: 13.02.2026 12:08:49
1
3933085
Moin Willi,

alles klar, Flensburg bzw. Kopenhagen sind aktuell nicht in meiner Reichweite ;-)

Also auf diesem Wege. Neben den schon in den Vorbeiträgen angesprochenen Punkten kann im MFH die Warmwasserbereitung ein optimierbarer Punkt sein. Wie wird die bisher durchgeführt? Wie hoch ist der WW-Anteil am gesamten Heizenergiebedarf?

Wurde ein hydraulischer und ein thermischer Abgleich durchgeführt? Wird ein Heizwasserpufferspeicher eingesetzt? Wie ist dieser eingebunden?

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Exergie
Zeit: 13.02.2026 12:18:04
0
3933090
Zitat von Willi Christiansen Beitrag anzeigen
Die 16kW Bosch CS7800iLW 16F wurde im September 2025 in Betrieb genommen und hat anundfürsich gut funktioniert.
Nur leider hatten wir schon negative Soleein Temperaturen im Dezember.

Das zusammen mit einem Mehrfamilienhaus mit 360qm (ca 35.000kWh Wärmeverbrauch) erklärt warum wir den Kollektor überlasten.
Das haus wurde letztes Jahr energetisch Saniert (neue Fenster, 30cm Dämmung mit neuem Dach).


@Willi Christiansen,

gibt es eine Heizlastberechnung (in kW) nach der Sanierung ?

Wie viele Whg. gibt es im MFH und mit wie vielen Personen ?

Das WW wird auch über die SWWP erhitzt ? Was für einen WW-Speicher (Liter?/ Temp?), oder gibt es eine Frischwasserstation ?

Wenn es eine WW-Zirkulation gibt, dann sollte diese nicht 24h/7T laufen, sondern bedarfsgerecht gesteuert werden!

Das WW in einem MFH hat einen großen Anteil am Gesamtenergieverbrauch. Gibt es hierfür einen WMZ , kWh?

Der Energieverbrauch von 35000kWh wurde mit WMZ gemessen?
Zeitraum Sept. -Dez. ?

Die Whg. werden über Heizkörper beheizt (VL-Temp. max.) ?
Ein hydraulischer und thermischer Abgeich wurde durchgeführt ?


Grüsse

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 13.02.2026 12:33:39
3
3933096
Wenn nichts mehr an Dämmmaßnahmen kostengünstig umsetzbar ist, dann halt noch 'ne günstige Luft-Wärmepumpe Aquarea J in den Rücklauf setzen.

Verfasser:
delta97
Zeit: 13.02.2026 18:25:43
0
3933230
In Anbetracht der Sole Temperatur liegt die Entlastung mit einem Luftquirl nahe. Das läuft dann auf das Konzept Spitzenlastkollektor hinaus. Ich nehme an, Geisha oder typähnlich dürfte die kostengünstigste Variante sein & Gruss delta97

P.S.: terra booster publiziert keinen Preis, das ist etwas verdächtig.. Eine Offerte kann man trotzdem einholen.

Verfasser:
Willi Christiansen
Zeit: 13.02.2026 21:10:56
1
3933286
Hi,

vielen Dank für die vielen Fragen und Anregungen. Ich versuche mal auf alle zu antworten:

Es gibt leider kein Trenchplanner-Projekt dazu - aber ich werde die nächsten Tage mal eins machen und den Link reinstellen. Es ist Sandboden - der in ca 1m tiefe von einer sehr harten "eisenschicht" unterbrochen wird, wo eigentlich sich das Grundwasser drauf staut.

Der Heizungsbauer hat seinerzeit eine Heizlastberechnung durchgeführt - damals kam er auf eine 21kW benötigte Wärmepumpenleistung. Es sind 5 Wohnungen im Haus, mit insgesammt 8 Personen im ganzen Haus.

Der Heizungsbauer hat auf basis der Heizlastberechnung einen hydraulischen Abgleich im ganzen Haus durchgeführt. Es sind drei heizkreise vorhanden (Kellerwohnung - fussbodenheizung, Erdgeschosswohnung - Fussbodenheizung und traditionelle Heizkörper, Dachgeschoss (2 Wohnungen) und Spitzboden (1 Wohnung) - ausschlieslich Heizkörper). Wegen der drei verschiedenen Heizkreise ist ein Heizwasserpuffer von 150L zwischen der Wärmepumpe und den drei Heizkreisen eingebaut - die drei Heizkreise ziehen sich die Wärme vom Puffer. Die Wärmepumpe läuft aber somit nicht ganz optimal - da sie ja in einen Puffer reinarbeitet.

Die VL-Temp. max. der Heizkörper ist 50Grad.

Die Warmwasserbereitung (im Heizlastberechnung wird von 8 Personen, 200L und 23kWh/Tag ausgegangen) läuft parallel zum Heizbetrieb von der Selben Wärmepumpe über einen Brauchwasserwärmespeicher von 400L mit spirale drinnen. Wir haben keine Warmwasserzirkulation - dh die Verluste haben wir nicht. Die Warmwasserversorgung hat bisher gut geklappt - wir fahren eco Plus bei der Bosch Wärmepumpe - die heizt einmal die woche auf 60 grad - ansonnsten liegt die Temperatur bei ca 45-50 grad. Es gibt einen seperaten WMZ für das Brauchwasser - habe aber leider keine ersten Verbrauchsdaten von dem Zähler vorhanden.

Der Energieverbrauch von 35000kWh stammt vom Energieberater. Vor der Sanierung haben wir immer zwischen 40.000kWh und 45.000kWh verbraucht - über Gas. Veranschlagt ist nun nach der Sanierung ca 35.000kWh. Von Sep-Dez 2025 wurden 17500kWh Wärme von der Wärmepumpe gemessen (Bosch systemwerte) - von daher wird es ungefähr hinkommen mit 35.000kWh über das ganze Jahr hinweg.

Was bedeutet 'ne günstige Luft-Wärmepumpe Aquarea J in den Rücklauf setzen? Wäre das im rücklauf in den Heizungspuffer? Und was ist "Luftquirl" - könntet Ihr mir das näher erläutern? Ich nehme an Geisha ist eine Wärmepumpenmarke als Alternative zur Aquarea? Oder verstehe ich das falsch?

Ich werde mich mal an terra booster wenden und um ein Angebot bitten.

Danke im Vorraus

Gruß Willi

Verfasser:
delta97
Zeit: 13.02.2026 22:58:40
0
3933311
Offensichtlich ist dein Kollektor unterdimensioniert. Also brauchst du eine 2te Quelle. Und da liegt Luft auf der Hand. Also entweder ein Luft Kollektor oder eine Luft WP. Beide haben einen Propeller oder Luftquirl, da ja >1000 m3 Luft /h durchgepustet werden müssen.

Bei terra booster fragst du am besten nach einer Preisliste: Bei A2/B-5 sind 6,2 kW schon mal nicht schlecht: terra-booster.de/terra-booster/

Kostengünstiger dürfte eine Luft WP sein, da gibt es diverse Koryphäen hier, die dich kompetent beraten können. Eigentlich musst du ja "nur" den Sole RL auf ein vernünftiges Temp Niveau bringen. Gruss & viel Erfolg delta97

Verfasser:
V.B
Zeit: 13.02.2026 23:30:48
1
3933317
Eine Luftwärmepumpe kann nicht so einfach in den Solekreislauf eingebunden werden, da sie eigentlich immer Temperaturen von über 20 bis 25 Grad erwartet um abtauen zu können. Das haben doch auch schon Leute bemerkt die ihre Ferienwohnung nur frostfrei halten wolten

Verfasser:
Johannes92
Zeit: 13.02.2026 23:50:09
1
3933325
Du LWWP käme natürlich in den Heizkreis zwischen Heizung Rücklauf und SWWP und bringt soviel Wärme, dass die SWWP den Kollektor nicht mehr überlastet.

Eine LWWP in den Solekreis ist wenig sinnvoll, mehrstufiges Wärmepumpen macht in der klassischen Haustechnik effizienztechnisch keinen Sinn.

Verfasser:
delta97
Zeit: 14.02.2026 16:19:03
1
3933514
Ich würde Wert darauf legen, den Kollektor zu regenerieren. Ob das jetzt via terra booster, Luft WP oder Solarthermie/PVT ist spielt keine Rolle. Aber "nur" Rücklaufanhebung via Luft WP ist ungünstig.
Ich regeneriere meine Erdsonden im Sommer mit Passivkühlung. MIT Regeneration liegen die Sole Temperaturen im Winter glatt 5°C höher als OHNE & Gruss delta97

Verfasser:
Exergie
Zeit: 14.02.2026 17:54:30
0
3933541
Zitat von Willi Christiansen Beitrag anzeigen
Die Warmwasserbereitung (im Heizlastberechnung wird von 8 Personen, 200L und 23kWh/Tag ausgegangen)
läuft parallel zum Heizbetrieb von der Selben Wärmepumpe über einen Brauchwasserwärmespeicher von 400L mit spirale drinnen.
Wir haben keine Warmwasserzirkulation.


@Willi Christiansen,

Es gibt einen seperaten WMZ für das Brauchwasser - habe aber leider keine ersten Verbrauchsdaten von dem Zähler vorhanden.

Die Daten vom WW-WMZ wären aber sehr wichtig. WMZ speichern die kWh monatlich und man kann diese abfragen. Die Anleitung zum WMZ gibt es sicherlich im Netz.
Wie ist der genaue Typ vom 400L WW-Speicher, Datenblatt ? Der WT (Fläche, m²) muss zur Leistung der WP passen!

Werden die Energieverbräuche (kWh ?) der Heizstäbe separat über E-Zähler gemessen?

Es sind drei heizkreise vorhanden (Kellerwohnung - fussbodenheizung, Erdgeschosswohnung - Fussbodenheizung und traditionelle Heizkörper, Dachgeschoss (2 Wohnungen) und Spitzboden (1 Wohnung) - ausschlieslich Heizkörper).

Wie wird die VL-Temp. in den Whg. geregelt, die über eine FBH und Heizkörper verfügen? Gibt es nur eine VL-Temp ?



Grüsse

Verfasser:
Willi Christiansen
Zeit: 15.02.2026 15:09:41
0
3933815
Hallo

danke für die Antworten. Für mich kristallisieren sich zwei Lösungen heraus:

1) mit einem Terra-booster den Erdkollektor unterstützen bzw als 2 Quelle für die Wärmepumpe dienen. In Foren habe ich auch von AU6 und Au12 gelesen - hat da jemand erfahrungen ob der Terra-Booster empfehlenswerter ist oder ob AU6 oder AU12 auch geht mit der Bosch Erdwärmepumpe? Ich habe Terra-booster eine Anfrage auf deren Preis geschickt - evt. sollte ich mich auch info@enrgi.de wenden wegen deres AU6 Lösung?

Ein Bedenken bei dieser Lösung ist die Soleflüssigkeit. Ich habe von www.santherr-geothermietechnik.com damals ein Paket gekaut - mit der Soleflüssigkeit "BE" auf Ethanol-Basis, gebrauchsfertig-10°C, Typ: Coracon GT AF-10. Reicht -10°C bei der Terra-booster/AU6 Lösung - oder würde das vorraussetzen dass ich die gesammte Soleflüssigkeit ersetze mit einer lösung die -20°C kann? Das wäre dann ja auch nochmal zusätzliche Kosten.

Gibt es Leute die praksis Erfahrung mit dem Terra-Booster haben? ich habe nicht viel finden können bisher..

2) eine zusätzliche LWWP - die in den Heizungsrücklauf vorm Pufferspeicher integriert wird. Warum schreibst du, Delta97 - "nur" Rücklaufanhebung via Luft WP ist ungünstig."?

Zitat von delta97 Beitrag anzeigen
Ich würde Wert darauf legen, den Kollektor zu regenerieren. Ob das jetzt via terra booster, Luft WP oder Solarthermie/PVT ist spielt keine Rolle. Aber "nur" Rücklaufanhebung via Luft WP ist ungünstig.
Ich regeneriere meine Erdsonden im Sommer mit Passivkühlung. MIT Regeneration liegen die[...]



Was für LWWP würdet Ihr mir empfehlen? Es war von Geisha und Aquarea J die Rede? Und wie dimensioniere ich die richtige Größe - ist das dann einfach die KW Differzen zwischen dem Heizreport (22kW) und der Boschwärmepumpe (16kW)?

Ich tendiere eher zur 2), da es mir ja in gewisser Weise zusätzliche Redundanz gibt.

Zu den Fragen von Exergie -
Der 400L WW-Speicher das ist der alte WW speicher der noch mit der Gastherme und dem vorherrigen SolarThermie zusammen lief - der Heizungsbauer hat die beiden Spiralen verbunden und sie laufen nun in Serie. Mein eindruck ist - das funtioniert - zumindest kommt die Temperatur hoch genug wenn die Wärmepumpe 1mal die Woche den legionellen schutz durchführt.

Die Energieverbräuche der wärmepumpe und des Heizstabs werden Seperat in der wärmepumpe gemessen (Bosch App) - die genauigkeit ist naturlich etwas begrenzt.

Die VL-Temp. in den drei heizkreisen werden von drei reglern gesteuert. (Bosch Mischermodul MM200). In der Erdgeschosswohnung sind sowohl Fussbodenheizung also auch Heizkörper vorhanden - beide haben aber eine seperate VL-Temperatur da ja von je einem mischermodul gesteuert.

Vielen Dank wieder für die Anregungen.

mfg Willi

Verfasser:
Willi Christiansen
Zeit: 15.02.2026 15:15:46
0
3933819
Eine zweite Fragen noch zur Lösung mit einer seperaten LWWP im Rücklauf des Heizkreis:

Wegen des Pufferspeichers - erlebe ich leider dass die Bosch 16kW SWWP nur ca 2h am stück durchläuft - dann macht sie ca 30min pause um dann wieder zu starten. Ich hatte unseren Heizungstechniker daraus angesprochen - aber er meinte es wäre alles richtig so (er hatte sogar rückmeldung mit dem Bosch kundenservice).

Ich vermute es liegt daran dass die SWWP eine kräftige Heizzirkulationspumpe hat, die einfach zu schnell zu viel Leistung in den Puffer pumpt. Das Problem hätte ich nicht gehabt - wenn wir ohne Puffer gearbeitet hätten. Aber der Heizungsbauer wollte es nicht ohne Puffer bauen - weil wir halt die drei Heizkreise (1 Heizkörper, 2x Fussboden) haben. jetzt wo ich die WP auf 80% gedrosselt habe (um den Kollektor etwas zu schonen) taktet sie fast gar nicht mehr sonder läuft fast durch. Dafür "hilft" der Heizstab ja ordentlich mit.

Würde die zusätzliche LWWP in den Heizungsrücklauf vor dem Puffer nicht das Problem mit dem "Takten" der SWWP zusätzlich verschlimmern?

mfg Willi

Verfasser:
delta97
Zeit: 15.02.2026 16:24:39
1
3933836
Brainstorming:
terra booster ist unabhängig vom WP Hersteller. Was von Vorteil ist. Erfahrungsberichte sind Mangelware, ich denke wegen $$$.
Air Unit ist ein ecoforest Produkt, ich würde keinen Support für nicht ecoforest WP erwarten. Also musst du selber die anspruchsvolle Integration machen / beauftragen.

Rücklaufanhebung via Luft WP ist eher ungünstig, weil der Kollektor nicht regeneriert wird. Dafür dürfte Rücklaufanhebung via panasonic WP kostengünstig sein, damit habe ich aber keine Erfahrung.

Dann gibt es noch Lösungen mit R290 Marken WP, z. Bsp Wolf: Diese WP würde dann sinnvollerweise gleich WW machen UND den Kollektor regenerieren. Das wären dann 20 k€ ?

Es gibt noch weitere Optionen wie z. Bsp Erdwärmekörbe: Pro Korb ca 1,5 kW Entzugsleistung. 2 solche Körbe parallel zum bestehenden Kollektor sollten reichen. Vorteil: Kein Eingriff in die bestehende WP.

Ich empfehle eine professionelle Meinung einzuholen & Gruss delta97


HTD../Terra-Booster-quo-vadis-
Preise für AU6 / 12: HTD../p/3094089
www.billiger.de/..wolf-garten-cha-monoblock-luft
www.betatherm.de/erdwaermekoerbe/

Verfasser:
Johannes92
Zeit: 15.02.2026 19:32:12
2
3933887
Wie soll ein zusätzlicher Luftwärmetauscher den Kollektor regenerieren? Der ist in der Konstellation doch erforderlich, um eine weitere Wärmequelle zu haben, um den Grabenkollektor nicht noch weiter zu überlasten. Regenerieren könnte das höchstens bei milder Außentemperatur, wenn die WP keinen Heizbedarf hat und man weiter Sole im Kreis pumpt um Wärme in die Erde zu bringen.
Aber wann kommt es vor, dass es im Winter über längere Zeit so warm ist, dass die Heizung Pause macht und man nennenswert Wärme in den Kollektor bringen kann? Das klingt für mich nach Frühling, da muss ich aber auch keinen Kollektor mehr regenerieren, das macht der in den kommenden Monaten dann von selbst.

Die Luftwärmepumpe im Rücklauf kann den Kollektor auch bei längerem Frost entlasten, weil die Sole-WP dem Graben nicht so viel Leistung entzieht.
Wie kann so ein Sole-Luft-Wärmetauscher den Kollektor entlasten, wenn es draußen Minusgrade hat? Sole kommt mit -5°C aus der WP, kann im Luftwärmetauscher auch nicht weiter vorgewärmt werden und geht dann weiterhin mit -5°C in den Graben.

Diese Sole-Luft-Wärmetauscher lesen sich für mich eher nach einer Optimierung für Leute, die den Graben in der Übergangszeit noch nicht belasten wollen bzw. die in der Übergangszeit wärmere Außenluft als Quelle für ihre SWWP nutzen wollen.
Bei knapp dimensioniertem Erdkollektor (der sich besonders in tiefen Winter bemerkbar macht) sehe ich den großen Vorteil nicht.

Verfasser:
bstone
Zeit: 15.02.2026 19:48:18
0
3933895
Unter den gegeben unglücklichen Bedingungen gibt es nur zwei Alternativen:

Ringgrabenkollektor ertüchtigen, wemm das überhaupt mit vernünftigen Aufwand möglich ist.
Alternativ, Ergänzung des Systems mit einer zusätzlichen LW-WP oder LL-WP.

Unabhängig davon sollte der Kollektor (gilt generell für Erdkollektoren/Sonden) im Sommer aktiviert werden, in dem die Sole aktiv gepumpt und über den Wärmetauscher aus dem Haus erwärmt wird.

Verfasser:
delta97
Zeit: 15.02.2026 19:59:03
0
3933904
Wie soll ein zusätzlicher Luftwärmetauscher den Kollektor regenerieren? terra-booster.de/intelligente-steuerung/

Die Logik liegt auf der Hand & Gruss delta97

Verfasser:
crink
Zeit: 15.02.2026 20:36:16
3
3933915
Moin,

statt der 3 x 300m 40er Rohr könntest Du ohne weitere Eingriffe in die Hydraulik auch 3 x 400 m verwenden, also jeden Kreis um 100 m verlängern. Entweder in 50 cm Tiefe über dem vorhandenen Kollektor oder, besser, in bisher noch unerschlossenem Erdreich tiefer als 1 m. Gern auch rund um den Parkplatz oder Spielplatz, entlang von Fußwegen usw.

Zeig doch mal einem möglichst detaillierten Grundstücksplan für weitere Überlegungen in diese Richtung.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
delta97
Zeit: 15.02.2026 21:06:05
0
3933928
falls zulässig geht auch +120m Erdsonde. Offerte einholen und man weiss was Sache ist..

Verfasser:
Johannes92
Zeit: 15.02.2026 21:19:13
1
3933934
Zitat von delta97 Beitrag anzeigen

Die Logik liegt auf der Hand & Gruss delta97


Wie das grundsätzlich technisch funktioniert ist mir schon klar.
Meine Anmerkung zielte viel eher darauf ab, dass es wärend dem Kernwinter bei sowieso zu kleinem Erdkollektor so gut wie nie die passenden Bedingungen für die Regeneration hat.
Das mit der Regeneration liest sich dann eben im Prospekt schön, kommt aber in der Praxis nicht dann zum Tragen, wenn es wirklich helfen würde.

Verfasser:
Daddy57
Zeit: 16.02.2026 02:03:57
0
3933992
Kürzlich hatte jemand vom gleichen Problem berichtet.
Man kam schnell drauf, dass sich das Erdreich noch nicht vollständig an die Rohre "geschmiegt" hat.
Verfestigen ist schwierig, und so könnte es etwas dauern, bis sich die nutzbare Kapazität erhöht.

Verfasser:
delta97
Zeit: 16.02.2026 07:38:21
0
3934011
Mit Ausnahme von Eistagen wird ein Luftkollektor den Erdkollektor unterstützen. Mal mehr, mal weniger. Auf jeden Fall startet man im Dezember mit vollen Batterien in den Kernwinter.

Aktuelle Forenbeiträge
vomNiederrhein schrieb: Hallo zusammen, ich lese hier schon länger zum Thema Wärmepumpe...
GuenterBell schrieb: Vor 3 Jahren habe ich eine Alpha Innoctec WP durch eine NIBE...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Haustechnische Softwarelösungen
Environmental & Energy Solutions
Website-Statistik

Ringgrabenkollektor überlastet - was tun?
Verfasser:
delta97
Zeit: 16.02.2026 07:38:21
0
3934011
Mit Ausnahme von Eistagen wird ein Luftkollektor den Erdkollektor unterstützen. Mal mehr, mal weniger. Auf jeden Fall startet man im Dezember mit vollen Batterien in den Kernwinter.
Weiter zur
Seite 2