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13.02.2026 13:07:29 |
Hallo, hat jemand Erfahrungen mit der Kulanz von Weishaupt? Konkret haben wir folgenden Fall: Wir haben im Oktober 2020 eine Weishaupt BiBlock WWP LB 12-A R installieren lassen, da uns vom HB gesagt wurde, dass Weishaupt a) sehr hochwertige WP baut und zum anderen dass er ziemlich kulant sei bei Problemen. Diese hatte unsere Anlage leider immer wieder, nicht zuletzt wurde im Dez. 2021 der Verdichter getauscht. Ende Januar diesen Jahres hat dann der getauschte Verdichter den Geist aufgegeben - ein erneuter Tausch ist wohl wenig sinnvoll, da irgendetwas an der Anlage anscheinend die Verdichter zum aufgeben bringt. Was Weishaupt uns nun anbietet, ist entweder - die neueste Aeroblock WAB 14-B + Wandregler zum Sonderpreis von 13.480 € netto - die ältere Monoblock WWP L 12 AD mit 9,5 kW - mit dieser Leistung etwas schwach, wir bräuchten eher 12 kW, und außerdem mit 50 Grad Vorlauftemp. als Obergrenze. Für uns mit Heizkörpern etwas zu eng bemessen. Dass der Verdichter bereits schonmal getauscht wurde und die Garantie (leider) gerade mal 3 Monate abgelaufen ist bewegt Weishaupt nicht zu mehr Entgegenkommen. Was haltet ihr davon? Hat jemand dahingehende Erfahrungen mit Weishaupt gemacht? Danke für eure Antwort! Gruß Lukas
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13.02.2026 15:02:26 |
Zitat von Nutzer 098  Hallo, hat jemand Erfahrungen mit der Kulanz von Weishaupt? Konkret haben wir folgenden Fall: Wir haben im Oktober 2020 eine Weishaupt BiBlock WWP LB 12-A R installieren lassen, da uns vom HB gesagt wurde, dass Weishaupt a) sehr hochwertige WP baut und zum anderen dass er[...] Hast du ein Angebot von deinem Heizungsbauer oder ein Angebot von Weishaupt direkt vorliegen? Du hattest bei Inbetriebnahme Probleme, und zuletzt wurde 2021 ein Verdichter getauscht. D.h. die Anlage lief nun 5 Jahre nach dem letzten Verdichter tausch? Was ist denn der Grund für den Defekt? Ein Installationsfehler (HB) oder ein Bauteil von Weishaupt?
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13.02.2026 15:38:31 |
Ich denke da gehört zusätzlich noch Ursachenforschung dazu.
Was sagen dann Laufzeiten und die Anzahl der Starts??
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14.02.2026 00:32:18 |
für es wurde gesagt kannst du nix kaufen...das ist verkäufergewäsch Stell einen Kulanzantrag, an Weishaupt. Möglichst vollständige Fallschilderung. Wurde das Gerät regelmässig gewartet? Dann kann man evtl. hoffen. Leistung prüfen Hydraulik prüfen Fehlerursachen prüfen
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14.02.2026 00:54:51 |
Laufzeit und Starts wären wichtig!!
Verdacht auf Tottaktung??!!
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17.02.2026 11:58:32 |
Erstmal vielen Dank für die vielen Rückmeldungen! Zu Mastermind1: Ja, es liegen mehrere Angebote seitens Weishaupt vor. Variante 1: Kostenlose Austausch Lieferung mit der WWPL-12AD (Monoblock mit R410A) Montage und Änderung der Hydraulik auf Eigenkosten (mit Montage insg. 13.280 €). Variante 2: Weishaupt Aeroblock mit Sonderkonditionen sowie Montage und Änderung der Hydraulik auf Eigenkosten (insg. 28.355 €). Variante 3: Weishaupt Splitblock (wie die BiBlock mit Kältemittelleitung) (insg. 21.930 €). Variante 4: Austausch der BiBlock 1:1 (insg. 12.000 - 14.000 €). Variante 5 (erst auf Nachfragen): Ausbau des Verdichters, überprüfen des Öles (für 500 €, wenn das Öl nicht mehr verwendbar ist, dann auch Totalschaden), Einbau eines neuen Verdichters für 5.000 €. (Alles auf unsere Kosten!) Die Anlage lief insg. 5 Jahre und 3 Monate, der bereits getauschte Verdichter ist 4 Jahre und 1 Monat alt. Auch wir bemühen uns darum, dass Weishaupt erstmal ermittelt, was der Grund für den Defekt ist. Dagegen scheinen sie sich mit Händen und Füßen zu sträuben (der Kontakt lief bisher hauptsächlich über den Heizungsbauer, der mit den vorliegenden Angeboten auch nicht zufrieden ist), jedenfalls gehen sie darauf nicht wirklich ein. Zu SebDob, Effizient, Feuerlöscher: Genau, Ursachenforschung ist auch das, was wir wollen, bevor wir hier blind eine Entscheidung treffen müssen. Das Gerät wurde regelmäßig (1x pro Jahr) gewartet. Laufzeit und Starts - wo kann ich dies einsehen? Leider steht die Anlage im Moment, d.h. ich kann im Menu auch nichts einsehen... vielleicht sollte ich das mal anfragen - Weishaupt oder der Heizungsbauer müssten das ja einsehen können... Kulanzantrag werde ich jetzt angehen... Danke euch!!
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17.02.2026 12:14:33 |
PS: Als Fehlermeldung kam "Warnung Kältesatz W105 - Taktsperre" - vielleicht sagt euch das was?
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17.02.2026 12:58:00 |
Das reicht nicht. Gab es HD oder ND-Meldungen, erzähle was zu Deiner Hydraulik, (Massenströme, ERR-Nutzung?) Wie ist die WP aufgestellt, gibt es ein Monitoring (Datenakquise) damit nach Drifts nachvollziehen kann? Ansonsten ist das hier ein "Mein Auto ist kaputt, was kann es sein" Ich würde an dem System überhaupt nichts neu verbauen, bevor nicht eine Analyse zum Ableben der vorherigen Anlage erfolgt ist!! 2 Verdichterschäden müssen Ursachen haben, zumeist ist es eine grottenschlechte Betriebsweise. Gruß Dipl.-Ing. Anlagentechnik Frank-Rolf Roth www.waermepumpendoktor.com (Planung, Baubegleitung, Anlagen-Optimierung, Betreiberschulung) Referenz-Wärmepumpenanlage der Energieagentur-NRW So wird’s gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=JqPpRR6vQl4
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17.02.2026 13:28:32 |
Zitat von Nutzer 098  Laufzeit und Starts - wo kann ich dies einsehen? [...] Dazu musst Du in die Fachmannebene bzw. gehen. Das Symbol unten rechts und den Code 11 einstellen, mit dem Drehknopf bestätigen. Dann Info auswählen, bestätigen, Wärmepumpe auswählen, bestätigen. Mit dem Drehrad ganz nach unten scrollen, dort stehen Laufzeit und Starts. Das wäre eine sehr wichtige Information. Hast Du schon mal in den Fehlerspeicher gesehen? Den findet man auch in der Fachmannebene, einfach weiterdrehen bis zum Fehlerspeicher.
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17.02.2026 13:50:19 |
Betriebsstd. Verdichter: 7272 Schaltspiele Verdichter: 2767 Schaltspiele Abtauen: 1254
Zu den Fragen von Frank-Rpf Roth kann ich leider keine Antworten liefern, ich mach mich aber auf die Suche... Danke!
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17.02.2026 14:29:36 |
Im November 2021, also einen Monat vor dem ersten Tausch des Verdichters, zeigte die Anlage die Fehler F22 (Problem mit Heizwasserkreis), F23 (zu hohe Überhitzung im Kältekreis) und F119 (zu geringer Volumenstrom oder ein zu niedriger Anlagendruck im Heizungskreislauf) an. Im November 2023 trat der Fehler F114 (deutet im Allgemeinen auf ein Problem mit dem Volumenstrom im Heizungskreis oder einen Fehler im Kältemittelkreis hin) auf - auf Anraten der FK von Weishaupt führte ich ein Reset durch und setzte die Einstellungen auf Werkseinstellungen zurück. Im Dezember 2023 war wieder eine Störung, der Fachmann von Weihaupt kam. Es war nur noch der Fehler W40 (deutet auf ein Problem im Kältekreis hin, spezifisch oft im Zusammenhang mit der Überhitzung) im Fehlerspeicher. Dann wurde ein Software-Update aufgespielt. Im August 2024 gab es wieder ein Problem - Diagnose von der Weishaupt-FK Regler hängt/Softwareupdate. Durchgeführte Arbeiten: SG-Gerät ersetzt, hängt sich zeitweise auf, 2 Jumper an RCC-Platine nachgerüstet, Betriebsgeräusche/Betriebsprobleme. Wie hoch die Betriebsströme sind, kann ich nicht sagen. Wir haben die WWP LB 12-A R für unser Einfamilienhaus (mit Heizkörpern). Laut Gutachter benötigen wir 51 kWh pro qm und Jahr, die WP hat in den letzten 2 Jahren für Heizung und Warmwasser 5000-6000 kWh Strom benötigt (lt. Stromzähler), nach der Statistik der WP nur ca. 4500 kWh (woher die Abweichung kommt, kann ich mir nicht erklären) und hat ca. 16000 kWh Wärmeenergie erzeugt. Eine Einzelraumregelung findet durch die Thermostate an den Heizkörpern statt, die Anlage selber lief tagsüber auf 22 °C und nachts auf 18 °C. Die Warmwasseraufheizung hatte ich oft so eingestellt, dass sie ab mittags erst eingeschaltet wurde (ausnutzen der wärmeren Außenluft - wir sind tagsüber arbeiten). Ende Januar nun zeigte die Anlage den Fehler "Warnung Kältesatz W105 - Taktsperre" an. Ich schaltete auf den 2. WEZ um. Der Monteur von Weishaupt hat festgestellt, dass der Verdichter kurz anlief (als er wieder umschaltete auf WP) und dann aber blockierte. Beim Durchmessen stellte er fest, dass Phase gegen PE einen Wert von 18 Ohm auf allen drei Phasen hat. Zudem stellte er eine Undichtigkeit am Hochdruckpressostat fest, saugte das Kältemittel ab und befüllte mit Stickstoff. So, das ist eigenlich alles, was ich noch beitragen kann - ich hoffe, es hilft weiter?! Danke und Gruß!
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17.02.2026 15:27:40 |
Respekt Bei der lückenlosen bekannten Fehleranalyse sollte es möglich sein, mit der nächstgelegenen Weishaupt Niederlassung (einfach auf deren Webseite suchen) Kontakt aufzunehmen, was die Konditionen angeht. Es leider immer fraglich ob und wie sich dein HB wirklich bei Weishaupt für dich eingesetzt hat. Von wem wurde die WP denn gewartet? (durch deinen Heizungsbauer oder dem Werkskundendienst). Bei ersterem stellt sich die Frage, was er wirklich gewartet hat (vermutlich nur die Wasserseite - Filter, etc...) Aber sollte es später zu ner komplett neue WP gehen sollte man die Heizlast und den Volumenstrom kennen? Deine Angabe deutet auf einen Wert aus dem Energieausweis hin (wenn ja - dieser Wert ist nicht nutzbar). Ist das die gesamtanzahl über die 5 Jahre (also alter + zweiter Verdichter)? Von welchem Zeitraum?: Betriebsstd. Verdichter: 7272 Schaltspiele Verdichter: 2767 Schaltspiele Abtauen: 1254 Hast du parallel dazu noch die erzeugte Wärmemengen um ein Gefühl zu bekommen. Ab Seite 134 Fehlercodes. https://www.weishaupt.de/uploads/tx_weishaupt_documents/documents/83315301.pdfUnd diese Fehler: - F22 zu geringe Überhitzung - Kältekreislauf prüfen - F23 zu hohe Überhitzung - Kältekreislauf prüfen - F119 Stromaufnahme vom Verdichter zu hoch - F114 Stellung vom Verdichtermotor kann nicht bestimmt werden Meiner Meinung nach - wenn geklärt ist ob du wirklich ein Montagsmodell erwischt hast, sollte ne deutlich bessere Kulanzregelung bei Weishaupt möglich sein. Sollten deine Niederlassung dich im Stich lassen, würde ich ein Reparaturangebot durch einen regionalen Kältefachbetrieb einholen. Dann hast du einen Preis mit dem du vergleichen kannst. Aufgrund der Split Technik benötigst du einen Kältetechniker. Bei Monoblock hätte ich gesagt - schau dass du DIY eine andere WP einbaust. Aber in dem Kontext würde ich dann zu einem anderen Hersteller wechseln (ehrlicherweise) - damit es preislich noch möglichst günstig bleibt, würde ich einen Daikin oder Panasonic Kältefachbetrieb aufsuchen. Die Daikin Altherma Serie ist ganz beliebt und preislich sehr sehr fair. Dann kannst du alle Preise gegenüberstellen. Aber... du musst herausfinden, welche Heizlast du bei deiner Normaussentemperatur hast. Das sollte die WP ganz oder teilweise dann auch liefern können.
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17.02.2026 18:38:38 |
Zitat von Nutzer 098  Im November 2021, also einen Monat vor dem ersten Tausch des Verdichters, zeigte die Anlage die Fehler F22 (Problem mit Heizwasserkreis), F23 (zu hohe Überhitzung im Kältekreis) und F119 (zu geringer Volumenstrom oder ein zu niedriger Anlagendruck im Heizungskreislauf) an.
Im November[...] Das deutet auf zu geringen Volumenstrom hin. Schlammabscheider geprüft? Wie sieht die Hydraulik aus, Weichen, Trennspeicher, Reihenspeicher und ÜSV? Der Volumenstrom wird normalerweise auch im Info-Menü angezeigt. Wenn die W40 kommt, kann man im Fehlerspeicher Uhrzeit, VLT, RLT, Modulation, Volumenstrom usw. ansehen. Deine Regelung über die Thermostate, gerade über Nacht ist kontraproduktiv. Warum stellst Du keinen Absenkbetrieb, mit reduzierter Soll-Raumtemperatur ein? Das senkt die VLT und die Thermostate können auch über Nacht voll offen bleiben. Generell ist erst mal das Verhältnis von: Betriebsstd. Verdichter: 7272 Schaltspiele Verdichter: 2767 Schaltspiele Abtauen: 1254 nicht schlecht. Über welchen Zeitraum reden wir hier. Also an zu vielen Schaltspielen kann es eigentlich nicht liegen, zumal, zumindest bei meiner Weishaupt WSB6 die Abtauvorgänge mit je 2 Schaltspielen mit in die Schaltspiele eingeht. Komischerweise wären dann von Deinen 2767 alleine schon 2508 davon wegen der Abtauvorgänge, so dass nur 259 Schaltspiele für 7272 Betriebsstunden angefallen sind. Das würde bedeuten, sie würde quasi non stop laufen?
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17.02.2026 21:17:47 |
Vielen Dank, Mastermind1 und RayKrebs, zu euren Fragen: Unsere WP wurde von dem HB gewartet, der keinen Kälteschein hat. Ich würde mir erwarten, dass Weishaupt uns als Käufer dies mitteilt, wenn der Kältekreislauf mitgewartet werden soll... Der Volumenstrom wird mit 1,1 m3/h angezeigt. Wo kann ich denn sehen, wie hoch unsere Heizlast ist? Geht das auch in dem WP-Menu? Meine Angaben zu Betriebsstd. und Schaltspiele beziehen sich vermutlich nur auf den zweiten Verdichter, der 4 Jahre und 1 Monat durchgehalten hat, da der Monteur meines Wissens danach das ganze Menu resettet hat. Wie die Schaltspiele gerechnet werden, kann ich nicht sagen. Aber 259 Schaltspiele in 4 Jahren wäre doch etwas arg wenig. Meiner Erinnerung nach hat die Anlage schon immer mal abgeschaltet, v.a. in der wärmeren Jahreszeit, wo sie nur das Brauchwasser zu erwärmen hatte. Da müsste sie im Prinzip einmal am Tag angegangen sein. Kann es sein, dass die Anzeige nur 4stellig ist und die Schaltspiele bereits im 5stelligen Bereich wären. 4 Jahre und 1 Monat sind schließlich schon 1500 Tage... Die Anlage hat in etwa 16.000 kWh Wärmeenergie pro Jahr erzeugt. Zu Hydraulik, Weichen, Trennspeicher, Reihenspeicher und ÜSV: Wir haben einen 500l Pufferspeicher für den einen Heizkreislauf und einen 300l Speicher für das Warmwasser. Zu Weichen und ÜSV kann ich leider nichts sagen (wo würde ich dazu Angaben finden?). Der Schlammabscheider wurde nicht geprüft - der Monteur Ende Januar meinte noch, dass das Kühlmittel noch ganz gut aussehe und auch nur eine ganz geringe Menge entwichen sei. Ansonsten hat sich Weishaupt überhaupt nicht dafür interessiert, ob bzw. was nun wie aussieht, was die Ursache sein könnte usw.. - ganz schlechter Kundenservice aus meiner Sicht. Zum Absenkbetrieb: Dies war natürlich auch an der WP als Solltemperatur eingestellt - tagsüber 22 °C, nachts 18 °C. Die Thermostate an den jeweiligen Heizkörpern haben wir ebenfalls so programmiert, da abends ja noch das Heizwasser 22 °C hat und erst im Laufe der Nacht abkühlt. Dazu habe ich auch schon gelesen, dass es wohl besser sei, eine durchgehende Temperatureinstellung bei der WP zu belassen, damit die Anforderung konstanter ist. Stimmt das? Die Nachtabsenkung hatte übrigens Weishaupt bei der Inbetriebnahme auch so eingestellt. Soweit für heute. Danke euch!
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17.02.2026 23:10:15 |
Üblicherweise ist bei den Unterlagen von Weishaupt auch der Hydraulikplan. Dort kann man sehen ob Reihenrücklaufspeicher mit ÜSV, oder Speicher mit hydraulischer Weiche gebaut wurde. 1100 l/h sind eigentlich ausreichend für die WBB 12, sagt die Anleitung. 500l Speicher egal wie angebunden, sorgt auch für eine gewisse Mindestlaufzeit, erstmal egal wie viel davon durch den eigentlichen Heizkreis geht. So aus der Ferne kann ich anhand der Angaben keine direkte Ursache finden. Zum Thema Nachtabsenkung gibt es viele Meinungen. Es kommt auf das Gebäude, den eigenen Bedürfnissen und auf die Leistung der WP an. Ein Thema wäre noch die Heizkurve, welche Steigung dort eingestellt ist. Ich persönlich verwende auch die Nachtabsenkung. Raumsolltemperatur am Tag 21,5° und in der Absenkung 19°. Aber die Thermostate bleiben voll offen. Es genügt doch die niedrigere VLT, so bleibt auch der Volumenstrom durch den Heizkreis erhalten. Aber das sind nur Nebenschauplätze. Prinzipiell wird eher die Heizkurve so eingestellt, das man sich die Thermostate in den ständig geheizten Räumen sparen kann, da diese Zwecks Volumenstrom immer offen sind. Ich persönlich wäre auch daran interessiert, erst herauszufinden was die Ursache für das Verdichtersterben ist, bevor z.B. der Verdichter erneut getauscht wird. Die Alternativen finde preislich nicht sonderlich attraktiv. Insgesamt eine sehr ärgerliche Situation. Ich habe leider keinen Tipp wie man mehr Druck aufbauen kann, außer ständig dran zu bleiben. Hast Du Deinen Fall beim Weishaupt Kundendienst schon vorgebracht. Da Du geschrieben hast, hauptsächlich über den HB.
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18.02.2026 08:09:51 |
Zitat von RayKrebs  Üblicherweise ist bei den Unterlagen von Weishaupt auch der Hydraulikplan. Dort kann man sehen ob Reihenrücklaufspeicher mit ÜSV, oder Speicher mit hydraulischer Weiche gebaut wurde.
1100 l/h sind eigentlich ausreichend für die WBB 12, sagt die Anleitung. 500l Speicher egal wie[...] Besser kann man es nicht zusammenfassen. Bei den genannten 16.000kWh Wärme pro Jahr wäre eine 7kW WP passend. Ich hatte selbst (vor Fenstertausch) ne 5kW WP die mit 16.000kWh pro Jahr am Limit war. D.h. ne 7kW wäre bei uns ideal gewesen... Inzwischen haben wir aber nur noch 12.000kWh Wärmebedarf. Das nur zur Einschätzung. Die 7kW sollte die WP bei eurer Normaussentemperatur etwa leisten. Die kannst du googlen anhand eurer Postleitzahl. Was diese 7kW bei NAT angeht, muss man aber relativieren. Die WP darf auch etwas weniger Leistung haben bei NAT. Es kann dann ja ein üblicher Heizstab unterstützen. Die NAT wird normalerweise nicht lange erreicht, von daher selten ein Problem. Was die Wartung angeht ist das leider suboptimal dass das dein Heizungsbauer gemacht hat. Hätte das der Werkskundendienst gemacht - hättest du ein ganz anderes Druckmittel. Aber... der direkte Kontakt zu deiner nächsten Weishaupt Niederlassung wäre mein nächster Gang. Wie gesagt es ist nicht immer ersichtlich, was der Heizungsbauer wirklich bei Weishaupt eingekippt hat und mit welchem Nachdruck in deinem Interesse. Wenn deine Zahlen zu Laufzeiten/Verdichterstarts etc passen - gibts von Weishaupt da auch kein Grund auf eine "extrem schlechte" Betriebsweise abzulenken. Die Zahlen scheinen ok bis gut zu sein. Die Anzahl der FEhler und Reparatureinsätze deuten eben auf ein Montagsmodell hin - und dafür steht Weishaupt üblicherweise später auch ein. Sollte es -warum auch immer- bei den genannten hohen Kosten bleiben. dann such den Weg zu einem Daikin Kältepartner und Co,. Der kann die Wartung -sofern noch gewünscht- dann fachmännisch im gesamten abdecken.
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18.02.2026 08:43:34 |
Danke euch soweit! Apropos Montagsmodell: Ich habe mal in das WEM-Portal geschaut (warum auch nicht gleich) und dort die Fehlermeldungen über die Jahre gesehen - hier ist der Link dazu, ich hab sie in Excel exportiert. Dort fällt insb. der Fehler W114 Kältesatz auf, der immer wieder ausgegeben wurde... https://docs.google.com/spreadsheets/d/16np1zJx6tE3IwbGPmAAT9Zb8SdLhQgX6/edit?usp=sharing&ouid=111845940551126773809&rtpof=true&sd=true Dann gehe ich mal zu Weishaupt (bildlich gesprochen) zwecks Kulanzregelung...
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18.02.2026 10:32:14 |
Auf jeden Fall viel Erfolg. Es ist gut das Du die Liste der Fehler aufgezeichnet hast. Sind ja reihenweise Probleme ersichtlich mit dem Kältesatz. Zitat von Nutzer 098  Beim Durchmessen stellte er fest, dass Phase gegen PE einen Wert von 18 Ohm auf allen drei Phasen hat. Zudem stellte er eine Undichtigkeit am Hochdruckpressostat fest, saugte das Kältemittel ab und befüllte mit Stickstoff. [...] Welcher Wert zwischen Phase und PE normal ist, sollte eigentlich der Werkskundendienst wissen. Wo hatte er den Wert gemessen, am Verdichter, oder den Drehstromanschluss zum Inverter? Hat er die Füllmenge bestimmt beim Absaugen? Immerhin stellte er eine Undichtigkeit fest. Es könnte eben auch ein Mangel an Kältemittel vorgelegen haben. Durch das Absaugen weiß man hinterher, wie viel Kältemittel enthalten war. Es gibt ja eine Vorgabe über die Menge, die auch abhängig davon ist, wie lange die Kältemittelleitungen sind. Gibt es Höhenunterschiede zwischen Außengerät und Innengerät? Wenn es z.B. mit der Ölrückführung Probleme gibt, wäre eine Schmierung vom Verdichter problematisch. Laut Installationsanweisung ist bei der Verlegung der Kälteleitungen schon auf ein Gefälle zu achten und wenn das Innengerät höher steht, sollten Ölhebebögen und ein Ölsiphon installiert werden. Aber das sind alles Dinge die der HB und der Werkskundendienst eigentlich wissen müssen. Die Verlegung im Erdreich kann man leider jetzt nicht mehr sehen.
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18.02.2026 12:04:19 |
Der Monteur, der das Kältemittel abgesaugt hat, meinte, dass nur sehr wenig fehle, er geht also nicht von einem Verdichterbrand aus. Zwischen dem Innenteil und der Außenanlage sind ca. 1,5 - 2m Gefälle (außen niedriger). In der Rechnung vom HB ist zwar ein Kältemittelleitungs-Set aufgeführt, aber kein Ölsiphon oder Ölhebebögen...
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18.02.2026 12:12:49 |
Den Wert Phase - PE hat er wohl am Verdichter gemessen - wenn ich mich richtig erinnere...
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| | Zeit:
18.02.2026 14:50:53 |
Zitat von Nutzer 098  Der Monteur, der das Kältemittel abgesaugt hat, meinte, dass nur sehr wenig fehle, er geht also nicht von einem Verdichterbrand aus. Zwischen dem Innenteil und der Außenanlage sind ca. 1,5 - 2m Gefälle (außen niedriger). In der Rechnung vom HB ist zwar ein Kältemittelleitungs-Set[...] Wenn das Innengerät niedriger steht ist nur auf das Gefälle zu achten. Siehe Montageanleitung. |
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18.02.2026 15:00:38 |
Das Innengerät ist ca. 1,5-2m höherstehend als das Außengerät. In dem Bericht über die Inbetriebnahme kann ich nichts über Ölsiphon oder Ölhebebögen finden... man müsste vielleicht die Leitung freilegen, um das zu überprüfen - falls es nicht unter dem Betonfundament ist..
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| | Zeit:
18.02.2026 15:21:05 |
Lese dir mal die Seiten 38,39 durch. Montageanleitung 83315301 Maximale Höhendifferenz 5meter. Aber die Leitungsführung müsstest du mal anschauen, ob das bei dir überhaupt so gemacht wurde. Ist aber mit knapp unter 2,5m dann wohl "noch" egal. Seite 38 ist da ganz interessant: wenn das Innengerät mindestens 2,5 m höher steht als das Außengerät (A) folgendes installieren (Zubehör): am tiefsten Punkt der Sauggasleitung 2 einen Ölsiphon 6 in der senkrechten Sauggasleitung in der Höhe von 2,5 m einen Ölhebebogen. Ist natürlich die Frage, ob das bei dir gerade noch so geht, oder ... Nicht das die nächste WP das selbe erleidet. Am Ende ist das aber auch gut - wenn Weishaupt selbst schreibt bei Höhenunterschied >2,5m und die mit 1,5-2m noch druntert liegst, dann kann dir W bzw. dem HB keinen "Strick" drehen. Für mich spricht alles für dich, was eine gute Kulanzregelung angeht.
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18.02.2026 16:21:07 |
Zitat von Nutzer 098  Das Innengerät ist ca. 1,5-2m höherstehend als das Außengerät. In dem Bericht über die Inbetriebnahme kann ich nichts über Ölsiphon oder Ölhebebögen finden... man müsste vielleicht die Leitung freilegen, um das zu überprüfen - falls es nicht unter dem Betonfundament ist.. Ich möchte niemanden verrückt machen, nur ist mir das in den Sinn gekommen, da die Verlegung der Kälteleitung einen Einfluss auf die Ölrückführung und damit auch auf die Lebensdauer vom Verdichter hat.
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06.03.2026 18:31:18 |
Die Story ist noch nicht zuende... Endlich war ein Monteur von Weihaupt mit einem neuen Verdichter im Gepäck da - er untersuchte das Öl. Am Verdichter war dieses ziemlich schwarz, dasjenige, welches er am Außengerät entnahm, färbte sich durch den Indikator gelblich. Seiner Aussage nach war es demnach versauert, ein Einbau des neuen Verdichters somit sinnlos. Daraufhin habe ich mal die Leitung vom Innen- zum Außenteil freigelegt und konnte nichts finden, was mich an einen Ölsiphon erinnert. Hier die Bilder, wie die Leitungen beidseitig des Durchbruchs durch das Betonfundament vom Außenteil aussehen. Vielleicht erkennt ihr, wo hier ein Ölsiphon sein könnte? https://www.dropbox.com/scl/fi/nqz3783wfv6c7rsaiqsyh/20260306_180201_1.pdf?rlkey=mnzxwwm5obi0wxo58jntgp2gh&st=oevppsbn&dl=0 https://www.dropbox.com/scl/fi/pc69taxjlbk39vt7xc3kt/20260306_180344_1.pdf?rlkey=h34pkztvwgno02mu9790as6m9&st=kjfz2dlp&dl=0 https://www.dropbox.com/scl/fi/ulrtrwwdn109litzdr6fp/20260306_180347_1.pdf?rlkey=1ll3oyn7ea6yy822tol95a9gn&st=jdc391i9&dl=0
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