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Datenschutzhinweise

Pufferspeicher?
Verfasser:
carissima
Zeit: 13.02.2026 19:57:52
0
3933263
Hallo zusammen,

ich wohne in einem Altbau von 1963, verklinkert mit Einblasdämmung von 2018. Ca. 135m² mit überwiegend alten großen gußeisernen Rippenheizkörpern (2 Kinderzimmer im OG haben 2018 neue Heizkörper bekommen). Fenster sind doppelverglast und ca. 25 Jahre alt.

Nachdem unsere Ölheizung das zeitliche segnete, hat mein Mann PV und Wärmepumpe geplant. Und ist vor der Inbetriebnahme verstorben.

Ich habe von Huawei eine 10kWh PV-Anlage mit Batterie und Emma die mit der Wärmepumpe verbunden ist. Als Wärmepumie habe ich hier zu Hause die Hansetherm HAT-R290G-14-S (Anschlusswert: 10,31 kW) verbaut, zusammen mit einen 50l Pufferspeicher.

Angeboten bekommen wurde mir und meinem Mann allerdings unsprünglich die HT-R290G-8-B mit 300l Pufferspeicher zum Festpreis.

Eingebaut wurde dann nach dem Tod meines Mannes alles irgendwie holterdiepolter... aber leider etwas anderes als angeboten - man hat mir nachträglich erklärt, das wäre wegen der Heizlastberechnung gewesen... hatte man leider nur nicht mit mir besprochen.

Jetzt bin ich über den Pufferspeicher gestolpert. 50l statt der angebotenen 300l. Die Empfehlung von Hansetherm ist pro 1kWh ca. 50-100l Pufferspeicher. Und irgendwie macht es dann ja keinen Sinn, dass wir bei einer größeren Wärmepumpe plötzlich einen kleineren Pufferspeicher bekommen.

Ich hab also nachgefragt und inzwischen (nach mehreren Monaten) die Rückmeldung erhalten, dass Ihnen da ein Fehler passiert ist bei der Angebotserstellung und uns "versehentlich" ein größerer Pufferspeicher angeboten wurde.

Zitat: "ist aufgefallen, dass wir damals versehentlich den größeren Pufferspeicher ins Angebot genommen hatten. Die Aussage, dass ein Pufferspeicher von 50 oder 300 Litern einen deutlichen Vorteil bringt, kann ich an der Stelle leider nicht bestätigen."

Naja,da war nix "versehentlich". Das uns der Vertriebler von Hansetherm ganz genau so im Gespräch angepriesen und dann wie besprochen angeboten.

Aber ich frage mich: Bringt mir der 300l Pufferspeicher etwas im Vergleich zu den 50l Pufferspeicher? Sollte ich da nochmal weiter nachhaken?

Im Moment bieten sie mir für den "Fehler im Angebot" eine kleine Entschändigung an. Dafür würde ich jetzt aber keinen größeren Puffer kaufen können, falls der sinnvoll wäre. Aber ich hab da so gar keine Ahnung.

Lieber Grüße,
carissima

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 14.02.2026 08:58:27
1
3933378
Guten Morgen und auch mein Beileid!
Traurigen Geschichte und sicher hatte sich dein Man mit der Thematik beschäftigt und du muss jetzt damit umgehen, von den HB ist in der Regel oft auch nicht mehr zu erwarten, sind die aus dem Haus steht der User hilflos da.
Um die Sache etwas besser zu beurteilen, wären natürlich noch einige Daten von Belang. Was steht denn in der Heizlastberechnung, wer hat die gemacht und auf welcher Volauftemperatur ist die berechnet? Mit welchem Jahres-Verbrauch wurde die alte Heizung betrieben? Die nächste Frage wäre der Hydraulikplan.
Ein 50L-Puffer kann durchaus OK sein, wenn die Hydraulik dazu passt.
Bei PV scheiden sich die Geister, sicher ist jedes Watt vom Dach ein Gewinn und ja nachdem in welcher "Sonnen"-Region man lebt gibt es da große Unterschiede. Unsere 5kWp-Anlage hat Dez.+Jan. 320Watt gebracht im Gegensatz zu ca. 2TkWh WP-Stromverbrauch.

Verfasser:
Icef
Zeit: 14.02.2026 10:31:58
0
3933399
Ich kann mich nur meinen Vorredner anschließen, wichtig wären mehr Details zur Planung der Anlage.
In der Tat klingen 50 l Puffer für 10kW aber ziemlich klein.
Du hast Heizkörper und keine Fußbodenheizung. Läuft die Anlage störungsfrei oder wurden die Heizkörper und evtl. die Räume zwischendurch unangenehm kalt? Zum Abtauen der Wärmepumpe benötigt man ein gewisses Volumen im Heizkreis, das könnte mit 50 Litern und nur Heizkörper zu gering sein. Als Beispiel, ich plane mit ca 6kW und überwiegend Fußbodenheizung mit einem 50 Liter Rücklaufspeicher.
Zweiter Punkt ist die Größe der WP. Ich denke, diese ist nicht wirklich zu groß. Bei sehr kalten Bedingungen werden die 10 kW gar nicht erreicht. Allerdings besteht die Gefahr, dass die WP in der Übergangszeit sehr viel taktet, da sie nicht so weit herunter regeln kann. Das ist nicht gut für eine WP. Der 50 Liter Pufferspeicher kann das nicht wirklich verhindern. Hier wäre ein Puffer > 100 Liter hilfreich, mit 300 Litern wärst Du auf der sicheren Seite.

Also auf den ersten Blick wirken die 50 Liter für HK und 10 KW WP wirklich zu klein.

Hier ist noch eine Erklärung von dem Hersteller Deiner Wärmepumpe:
https://www.hansetherm.de/waermepumpe/pufferspeicher

Verfasser:
A Min
Zeit: 14.02.2026 11:05:23
0
3933411
Große Gusseisenheizkörper haben meines Wissen ein großes Wasservolumen und Gusseisen speichert auch gut Wärme. Man mag mich berichtugen, wenn ich da falsch liege.

Viel wichtig wäre, wie der Puffer angebunden ist. Als Reihenpuffer oder als hydraulische Weiche.

Verfasser:
belzig
Zeit: 14.02.2026 12:24:11
1
3933426
Ich nehme mal an die haben den 50l Puffer recht stumpf als hydraulische Weiche eingebaut.

Wo steht den das Haus, vielleicht wohnt einer von uns Vielschreibern in der Nähe und kann sich das mal vor Ort ansehen.

Mach doch mal ein Photo von der Anlage

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 14.02.2026 19:26:03
1
3933573
Zitat von carissima Beitrag anzeigen
... hab also nachgefragt und inzwischen (nach mehreren Monaten) die Rückmeldung erhalten, dass Ihnen da ein Fehler passiert ist bei der Angebotserstellung und uns "versehentlich" ein größerer Pufferspeicher angeboten wurde ...
Was für ein Pufferspeicher ist denn in der Rechnung stehend und passt dieser zum faktisch installierten Behälter (am besten auf dem Typenschild prüfen)?
Sicherlich wäre zur weitere Unterstützung hilfreich, dass zusätzlich zu aussagekräftigen Bildern auch die anonymisierten Angebots- und Rechnungdokumente hochgeladen und die Links dazu hier im Thread eingefügt werden.

Nach lesen der vom Hersteller publizierten Informationen ist zu vermuten, dass der Puffer leider als Trennspeicher in Art einer hydraulischen Weiche installiert worden ist.

Das wäre nicht so optimal.
👉 http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=In_der_W%C3%A4rmepumpe_brennt_kein_Feuer!

Verfasser:
Frank_Pantry
Zeit: 15.02.2026 10:38:10
0
3933689
Wenn der Puffer als hydr. Weiche eingesetzt ist und Primärmassenstrom und Sekundärmassenstrom zueinander passen (kommt aber qusasi nie vor), dann reichen auch 50 Liter.

Ideal wäre die hyd. Anbindung als Reihenpuffer im Rücklauf. Bei der therm. Masse kann man nur raten, tendneziell passen Rippenheizkörper da besser als NT-Heizkörper.

Der größere Puffer würde die therm. Masse erweitern, damit mehr Abtauenergie liefern können und auch die Takte in der Übergangszeit verlängern.

Gepalnt wurde ja sicher wie immer nichts, oder?

Also keine Heizlasmessung



und auch keine Erstellung einer Hydraulikmatrix, ob und wie die WP überhaupt auf die Bestandshydraulik passt. (Summenmassenstrom und raumindividuelle Massenströme)




Das sind aber unerlässliche Basisdaten für eine qualifizierte Planung, statt dessen wird fast immer irgend ein unpassender Müll eingebaut!

Gruß
Dipl.-Ing. Anlagentechnik
Frank-Rolf Roth
www.waermepumpendoktor.com
(Planung, Baubegleitung, Anlagen-Optimierung, Betreiberschulung)
Referenz-Wärmepumpenanlage der Energieagentur-NRW
So wird’s gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=JqPpRR6vQl4

Verfasser:
carissima
Zeit: 27.02.2026 16:15:08
0
3938246
Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Antworten. Entschuldigt bitte, dass ich mich so spät zurückmelde. Ich bin momentan leder stark eingebunden weil in der Endphase meiner Bachelorarbeit und meinen Abschlussprüfung. Außerdem hab ich ja noch drei Schulkinder.

Kurz vorweg: Natürlich wäre es toll wir hätten das vorher alles richtig geplant und uns vorher vernünftig informiert. Und natürlich ist hier nichts geplant worden, wir haben nur diese virtuelle Begehung mit hansetherm gemacht (appgeführt) und danach ein Verkaufsgespräch gehabt. Wir uns vorher auch nicht richtig informiert und uns einfach gedacht: Das passt schon. Ich habe also leider keinen Hydraulikplan oder überhaupt irgendeine Planung vorliegen, kein Übergabeprotokoll.

Ich fange mal ganz vorne mit Eckdaten zum Verbrauch an.

Wir hatten 2018 bis 2022 durchschnittlich einen Jahresverbrauch von 2.500 bis 3.000l Heizöl für unsere Ölheizung inkl. Warmwasserbereitung. 2023 bis zum Einbau der Wärmepume im Februar 2024 waren wir sogar bei so knapp 4.000l Heizöl (mein Mann hatte im Herbst nochmal Öl bestellt).

Pi mal Daumen lag der Verbrauch der Wärmepumpe von Februar 2025 bis Februar 2026 bei ca. 6.500 kWh (was man so errechnen kann aus den Angabe der wärmelink-App, der solar-App und der Rechnung sowie den Zählerständen wir haben keinen separaten Zähler für die Wärmepumpe). Altes Haus, wenig saniert, alte Heizkörper. Bestimmt noch optimierbar, aber jetzt nicht besonders überraschend.

Die Heizkörper wurden den ganzen Winter durch warm. Wir musste also nicht frieren. Die Wärmepumpe war aber inkl. Bodenplatte durchgehend eingefroren und ist erst seit Anfang der Woche wieder komplett eisfrei. Wir wohnen in Niedersachsen, zwischen Hannover und Bremen.

In der Rechnung steht alles so drin wie eingebaut. Allerdings zum Preis des Festpreisangebotes. Deshalb bietet man mir jetzt eine Erstattung an (für die ich aber natürlich keinen größeren Pufferspeicher bekäme, wenn der nötig wäre).

Eine Heizlastberechnung bzw. einen Heizreport (https://heiz.report/ - hätten wir uns wohl auch kostenlos dort selbst erstellen lassen können?) bekam ich erst nach dem Einbau und die Bedienungsanleitung hab ich erst vor kurzem auf wiederholte Nachfrage bekommen.

Hier mal die Daten, die sich einfach so raus kopieren lassen - ich muss noch herausfinden, wie das mit hochladen und verlinken klappt.

Ergebniszusammenstellung Gebäude
Berechnung nach DIN/TS 12831-1:2020-04
Gebäudedaten
Nettogrundfläche: 121 m²
Bruttovolumen: 307 m³
Hüllfläche: 227 m²
Wärmeverluste
Transmissionsverluste
an Außenluft 5.732 W
an Erdreich 0 W
Summe 5.732 W
Lüftungswärmeverluste
durch Leckagen, ALD oder Nutzung oder Mindestwert 3.053 W
Summe 3.053 W
Gebäudeheizlast
Norm-Heizlast: 8,8 kW
Dies ist der Wert für die Wärmeerzeugerauslegung. Ggf. noch Zuschläge für Warmwasserbereitung oder Sperrzeiten addieren.
spezifische Werte
Heizlast / beheizte Gebäudefläche 60,0 W/m²
Heizlast / beheiztes Gebäudevolumen 23,6 W/m³

Einzelergebnisse der Bauteile
Kurz-Bez. Transm.-HL Anteil Fläche
Innenwände IW 0 W 0,00 % 0 m²
Fußböden FB 962 W 14,37 % 57 m²
Decken DE 0 W 0,00 % 0 m²
Fenster AF 2.176 W 32,51 % 26 m²
Außenwände AW 2.417 W 36,11 % 127 m²
Dach DA 1.139 W 17,01 % 74 m²
Außentüren AT 0 W 0,00 % 0 m²
Summe 6.694 W 284 m²
innenwand (0.00%)
boden (14.37%)
decke (0.00%)
fenster (32.51%)
aussenwand (36.11%)
dach (17.01%)
tuer (0.00%)

Auslegung des Wärmepumpensystems
nach VDI-Richtline 4645:2018-03
Bedarfsermittlung für die Warmwasserbereitung
Anzahl Personen: 5
Tagesbedarf: 125 Liter
Wärmemenge: 14,54 kWh / Tag
Dimensionierung der Wärmepumpe (Beispiel)
Norm-Gebäudeheizlast: 8,79 kW
Betriebsweise: bivalent parallel
Bivalenzpunkt: -7 °C
Sperrzeiten: 0 Stunden / Tag
Heizgrenztemperatur: 15 °C
Leistung der Wärmepumpe: 8,18 kW


Der Mitarbeiter hatte mir auch nochmal geschrieben:

Oft wird angenommen, dass eine Wärmepumpe zwingend einen großen Pufferspeicher benötigt. In der Praxis ist das in den meisten Fällen jedoch nicht erforderlich: Eine Wärmepumpe kommt in der Regel sehr gut mit einem kleinen Pufferspeicher zurecht.
Ein großer Pufferspeicher kann sogar Nachteile mit sich bringen, da zusätzliche Speicherverluste entstehen und die Wärmepumpe häufiger mit höheren Temperaturen arbeiten muss. Das kann die Effizienz verschlechtern. Entscheidend ist vor allem eine saubere hydraulische Einbindung und eine passende Regelung. Der Pufferspeicher dient dann meist nur zur Volumenvergrößerung, zur hydraulischen Entkopplung oder zum Abtauen.
Wärmepumpen arbeiten generell mit hohem Volumenstrom und einer kleinen Spreizung zwischen Vorlauf und Rücklauf. In Ihrem Fall sprechen wir von einem Volumenstrom von ca. 1.700 l/h. Daher werden heute in der Regel keine großen Puffer mehr eingesetzt, sondern eher kleine, da dies zu weniger Verwirbelungen und geringeren Verlusten führt – und die Anlage insgesamt effizienter läuft.
Kurz gesagt: Für einen effizienten Betrieb ist in vielen Anlagen ein kleiner Pufferspeicher ausreichend.


Warum hansetherm dann auf der eigenen Internetseite Pro kW Heizleistung 50-100l Pufferspeicher empfiehlt, bleibt mir ein Rätsel...

Verfasser:
ajokr
Zeit: 27.02.2026 16:38:08
0
3938250
Zitat von carissima Beitrag anzeigen

Wärmeverluste
Transmissionsverluste
an Außenluft 5.732 W
an Erdreich 0 W
Summe 5.732 W
Lüftungswärmeverluste
durch Leckagen, ALD oder Nutzung oder Mindestwert 3.053 W
Summe 3.053 W



Das ist leider die übliche Gürtel- und Hosenträgermentalität des Heizreports. Die Lüftungsverluste werden bei Altbauten verdoppelt, um größere Wärmepumpen ausweisen zu können. Bei Neubauten ab 2000 wird der Lüftungsverlust dagegen halbiert. Somit sind 5732 + 1500 = 7232 W realistisch.

Bei deinen Verbrauchswerten solltest du noch mal genau drauf schauen, ob das Wärme oder Strom sind. Zur Not hilft, den allgemeinen Stromzähler an Frosttagen täglich abzulesen.
Ich habe mir einen nicht abrechnungsrelevanten Zwischenzähler in den Zählerschrank einbauen lassen. Das kann jeder Elektriker auch noch nachträglich einbauen. Wichtig wäre, dass die WP nicht unnötig den Heizstab aktivert.

Zitat:
Die Wärmepumpe war aber inkl. Bodenplatte durchgehend eingefroren und ist erst seit Anfang der Woche wieder komplett eisfrei.


Das hört sich allerdings nicht gesund an. Eventuell läuft die WP mit maximaler Drehzahl und vereist daher schneller. Bei mir im Rheinland waren es nur wenige Tage im Januar, wo die Abtauungen den Eispanzer nicht weg schafften. Da habe ich dann mit nem Fön nachgeholfen.

Bei mir ist ein 100-Liter-Puffer als hydraulische Weiche eingebaut, bei 5 kW Heizlast. Wenn die WP mit dem gleichen Volumenstrom arbeitet wie die Heizkreispumpe auf der anderen Seite des Puffers, ist er relativ unschädlich.

Um Bilder oder Dokumente hier einzustellen, brauchst du einen externen Bilderhoster, oder die Cloud deines Internetanbieters. Aber bei letzterem bitte für alle ohne Anmeldung freigeben. Dann kannst du unten die Schaltflächen Link oder Bild verwenden.

Verfasser:
belzig
Zeit: 27.02.2026 17:28:16
0
3938261
Also ich hab jetzt mal NAT -10,6 °C , 2750l Öl und 5 Personen für WW genommen

Dann kommt der Wärmepumpenrechner auf eine Heizlast von 11,8 kW.
Eure 10kW WP ist somit schon mal nicht zu groß.

Der WP-Rechner geht von einer erzeugten Nutzwärme von 21673 kWh aus.
Wenn man das durch deinen Stromverbrauch von 6500 kWh teilt, hättest du eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,334.
Das ist gerade noch in dem Bereich, wo die Anlage förderfähig ist (Keine Angst kontrolliert keiner).

Kannst du in deiner App rausfinden wieviel Kompressorstarts die WP gemacht hat und wieviele Betriebsstunden der Kompressor (Verdichter), in welchem Zeitraum hatte.

Wenn bei den Kompressorstarts irgendwas über 1600 steht, würde ich davon ausgehen, daß der Puffer zu klein ist oder die Volumenströme der Anlage nicht anständig abgeglichen sind..

Verfasser:
ajokr
Zeit: 27.02.2026 18:33:42
1
3938265
Zitat von carissima Beitrag anzeigen

Die Wärmepumpe war aber inkl. Bodenplatte durchgehend eingefroren und ist erst seit Anfang der Woche wieder komplett eisfrei.


Nochmal dazu: Hansetherm schreibt dazu:
Wasserablauf für Kondenswasser
Vor der Installation einer Wärmepumpe müssen wir den Wasserablauf für das anfallende Kondenswasser planen. Dieses kann über ein Abflussrohr, die Kanalisation oder einen Sickerschacht abgeleitet werden. Ein Wasserablauf verhindert die Ansammlung von Wasser und schützt das Gebäude vor Feuchtigkeitsschäden.


Andere Hersteller schreiben eine frostfreie Versickerung vor, mit einem senkrechten Rohr im Fundament bis in 1m Tiefe. Dazu gibt es eine Rohrbegleitheizung, damit das Kondenswasser auch nicht vorzeitig vereist.

Leider gibt es keine Installationsanleitung von Hasetherm online, ich würde deinen Eisansatz aber als Mangel reklamieren.

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