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Buderus Logamax: Fehlstarts bei geringer Heizlast
Verfasser:
abrensch
Zeit: 16.02.2026 13:23:48
0
3934158
Hallo,

ich versuche das Taktverhalten meiner neuen Logamax GB182i bei geringer Heizlast zu verstehen.

Was regelmässig passiert ist, dass der Brenner etwa eine Minute nach dem Start wieder ausgeht weil die Abschaltgrenze der Vorlauftemperatur erreicht wird.

Das ist aber nur ein Artefakt des Regelkreises, weil der Brenner startet mit 10 kW und regelt dann relativ schnell runter bis auf 2,1 kW, aber in dieser kurzen Zeit wird die Abschaltgrenze erreicht wenn der Heizkreis nicht wirklich eisekalt ist oder genügend Thermostate wirklich ganz offen sind (der Heizkreis hat keinen Bypass).

Es ist nicht wirklich schlimm, aber die Taktpausen dauern dann im Zweifel so lange, dass man den Temperaturabfall dann schon spürt.

Meine Versuche das über die Abschaltgrenze zu lösen waren erfolglos, weil wenn ich die höher setze heizen die Räume vor der Taktpause ja auch länger auf und die Thermostate gehen dann erst recht zu.

Hab ich was nicht verstanden, oder passt mein Heizkreis nicht zu der Therme?

danke im voraus für Eure Tipps

Verfasser:
Georg M
Zeit: 16.02.2026 14:11:16
1
3934186
Hallo,
wenn das eine neue Anlage, ist sollte eigentlich ein hydraulischer Abgleich erfolgt sein.
Wenn noch alte Ventile (nicht einstellbar) verbaut sind, notfalls über den Rücklauf am Heizkörper den Durchfluss anpassen. Sonst bitte hier im Forum mal zum Thema thermischer Abgleich informieren. Noch ist es kalt und man hat die Chance zur Justierung.
Auch bei Heizkörpern sollten die Ventile offen und richtig hydraulisch eingestellt werden, dann kann man auf die Thermostate verzichten und auch eine herkömmliche Öl- oder Gasheizung wird gleichmäßiger und mit weniger Verbrauch laufen.

Der Gasbrenner stellt gerade bei max. Leistung sehr viel Energie in kurzer Zeit zur Verfügung. Wenn nun mehrere Thermostate geschlossen sind, erfolgt kaum Abnahme der Wärme und der Brenner hat seinen Job erledigt bevor er sich drosselt.

Ohne Thermostate ist mehr Volumen im Heizkreis verfügbar und damit der ganze Regelkreis deutlich träger.

Verfasser:
Heizungshelfer
Zeit: 17.02.2026 06:58:15
1
3934373
Bestimmt ein 20kw Gerät und vielleicht dann überdimensioniert.

Verfasser:
abrensch
Zeit: 17.02.2026 17:35:26
0
3934731
Zitat von Heizungshelfer Beitrag anzeigen
Bestimmt ein 20kw Gerät und vielleicht dann überdimensioniert.


Danke erstmal an beide.

Naja 15 kW aber das scheint bei Buderus die gleiche Hardware wie 20 kW ("maximale Modulation 75%)

Hydraulischen Abgleich gab's nicht aber es passt so halbwegs.

Heute läuft mein Standby-Betrieb (der im wesentlichen durch den Vorlauf begrenzt ist und nicht durch die Thermostate) wie ein Uhrwerk, mit ca 1,3 kW mittlerer Leistung.

Mit 3 Grad aussen, 5 Heizkörpern (Küche, WoZi, SchafZi, Bad) und 32 Grad Vorlauf-Soll-Temperatur.

Aber wenn die Leistung weiter sinkt (weil es wärmer wird oder die Split-Klima teilweise übernimmt) wird's halt wackling. Und im dümmsten Fall geht das sogar in eine Dauerschleife, wenn die Fehlstarts so viel Energie im Heizkreis deponieren dass er nicht weit genug abkühlt. Dann muss ich die Taktsperre noch höher setzen (jetzt 20 Minuten).

Für mich ist dieser Niedertemperatur-Ansatz neu, bin da aber durchaus aufgeschlossen. Aber den Effizienz-Unterschied zwischen 50 Grad und 30 Grad Vorlauf zeigt die Therme etwa wie 96% -> 98% an. Wobei der Schornsteinfeger mir bei 50 Grad schon 99% bescheinigt hat. Die Einsparung durch abgesenkten Standy Betrieb ist wohl höher.

Sind halt bei einem so geringen Verbrauch (ich plane mit 6000 kWh/Jahr) nur kleine Effekte, wo man nicht wirklich gerne für rumschraubt. Ich will einfach nur das das Ding über die gesamte Heizperiode sauber läuft und man einfach vergisst das es da ist.

Verfasser:
Georg M
Zeit: 19.02.2026 09:52:35
0
3935301
Hallo abrensch,

mit 32 °Vorlauf bei 3°C bist du doch schon gut unterwegs.
Mit 5 Heizkörpern hast du einfach sehr wenig Wasservolumen im Heizkreis und das ist, wenn der Brenner mit 10 kW losläuft, sehr schnell aufgeheizt.

Wenn dann noch 2 Thermostate nicht öffnen, weil der Raum warm genug ist, verkürzt sich dein Takt weiter.

Ohne Thermostate steht immer das komplette Wasservolumen im Heizkreis für die Erwärmung zur Verfügung und der Brenner läuft etwas länger und bekommt die Chance zu modulieren.
Kann man evtl. noch eine kleinere Düse verwenden, um die Brennerleistung mit einfachen Mitteln zu drosseln?

Der Effizienzvorteil zwischen 30°C und 50°C ist deutlich höher als die von dir angesprochene 2%.
Es gibt dazu diverse Beiträge und Studien mit etwas unterschiedlichen Ergebnissen es sind aber eher 1-2% Verbrauch pro °C

Das ist zu vergleichen mit dem Verbrauch beim Auto mit zunehmender Geschwindigkeit.

Leider haben die Gasbrennerhersteller kaum Modelle für den geringen Bedarf moderner Gebäude entwickelt.

Wenn du bereit für ein kleines Experiment bist, dreh mal alle Thermostat auf Maximum oder bau sie ab und beobachte ob und wie die Brennerlaufzeit sich ändert.
Siehe auch thermischer Abgleich.

Verfasser:
abrensch
Zeit: 23.02.2026 12:07:13
0
3936807
>> Wenn du bereit für ein kleines Experiment bist,
>> dreh mal alle Thermostat auf Maximum oder bau
>> sie ab und beobachte ob und wie die Brennerlaufzeit
>> sich ändert. Siehe auch thermischer Abgleich.

Ich lass das seit paar Tagen jetzt so laufen und das läuft
tatsächlich gut. Probleme mit Fehlstarts gibt es so keine,
auch nicht mit nur +-3 Grad Hysterese (und geht wohl noch weniger).

Bei der Heizkurve komme ich der Wahrheit langsam näher.
an gibt da die "Auslegungstemperatur" an, aus der wird die
Steigung berechnet, und da waren 65 Grad (=Steigung 1,3) eingestellt,
jetzt bin ich bei 55 Grad (=Steigung 1,0) und das passt schon besser.

Ich denke mal dieser Betrieb mit offenen Thermostaten ist für mich
die Lösung, also vielen Dank nochmal für die Tipps.


>> Der Effizienzvorteil zwischen 30°C und 50°C ist
>> deutlich höher als die von dir angesprochene 2%.
>> Es gibt dazu diverse Beiträge und Studien mit
>> etwas unterschiedlichen Ergebnissen es sind aber
>> eher 1-2% Verbrauch pro °C

>> Das ist zu vergleichen mit dem Verbrauch beim Auto mit
>> zunehmender Geschwindigkeit.

Bei dieser Einschätzung gehe ich aber nach wie vor nicht mit.

Ich habe mir diese Quellen auch mal durchgelesen (insbesondere
einen Beitrag von deea.de, aber da wird schon sehr vereinfacht
und wild zwischen Brennwert und WP vermischt.

Bei Brennwert ist wohl der maximale Unterschied zwischen
"Dampf oben rausblasen" und optimal niedriger Vorlauf etwa 10%.

Und in meiner App sehe ich (ohne Stromverbrauch) in der bisherigen
Historie minimal minimal 94% und maximal 99,5% Effizienz. Also
5% Unterschied zwischen "eher hoch und Themostat-geregelt" und
"optimal niedrig" sind wohl plausibel. Aber 5% ist ja auch schon was.

Verfasser:
Georg M
Zeit: 25.02.2026 09:46:14
0
3937444
Schön das es geholfen hat.

Zur Effizienz, das ist ohnehin etwas komplexer mit der Effizienz der Brennwertgeräte. Am Ende zählt der echte Verbrauch, je mehr Temperaturdifferenz um so mehr Energie muss ich reinstecken. Im Heizkreis steigen natürlich auch die Verluste durch schlechte Isolierung mit steigender Temperatur, aber die Wärme bleibt ja in der Hülle wenn das Haus gut isoliert ist.

Viel Freude bei der weiteren Optimierung ;-)

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