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Datenschutzhinweise

Mnimallösung für WäPu mit Fussbodenheizung
Verfasser:
kukuk111
Zeit: 18.02.2026 22:20:32
0
3935204
Hallo liebe Leute
Mein Einfamilienhaus (Qualität zwischen Niederenergie- & Passivhaus)
wird mit einem Niedertemperatur-Gaskessel (Atolla) geheizt und hat Fußbodenheizung und Heizkörper.
Künftig soll eine Wärmepumpe die „Grundlast und den Normalbetrieb“ übernehmen und die alte Gasheizung soll die „Lastspitzen“ übernehmen (Hybrid-Heizung) und als Reservesystem bei uns bleiben.
Alle Wärmepumpenanbieter wollen mir immer nur eine komplette Wärmepumpenlösung mit Pufferspeicher oder Hydraulikmodul anbieten, (was dann bei einem Niederenergiehaus zu untragbar langen Amortisationszeiten führt.)

ICH PLANE FOLGENDES HEIZKONZEPT ::
A: den Grundlast- und Normalbetrieb wird mit einer kleien Wärmepumpe und der Fußbodenheizung (nicht über Heizkörper) durchgeführte. ( bei meinem Gebäude würde ein 4kW-Gerät auseichen)
B: Bei „Lastspitzen“ soll die Gasheizung über die Heizkörper (nicht über Fussboden) zusätzliche Wärme ins Haus bringen.

NUN MEINE FRAGE: ist es möglich und ratsam, dass ich für den Grundlastbetrieb nur eine „nackte“ Wärmepumpe einsetze, deren Ein- & Ausgang direkt in den Vo- & Rückrlauf der Fussbodenheizung gehen ?
Oder ist es tatsächlich nötig dass ich neben der Wärmepumpe auch noch Pufferspeicher, Hydraulikmodul, Mischventil,VrlTempregelung... einbaue ?

Verfasser:
Daddy57
Zeit: 19.02.2026 02:03:04
1
3935229
Bei einer FBH mit großem Betonspeicher (Estrich) erübrigt sich ein Puffer.
Die Speicherkapazität ist um Welten größer, als so ein Wasser-Speicher.
ERR ist dann aber nicht mehr möglich.
Alle Räume werden immer beheizt.
In der Übergangszeit beginnt dann das Takten der WP, was aber bei FBH mit sehr langem Intervall einhergeht.
Man muss aber aufpassen, dass bei Abtauungen die VLT nicht unter ca. 20° gerät.
Der Heizstab müsste dann kurzzeitig unterstützen.

Verfasser:
godek
Zeit: 19.02.2026 04:53:53
1
3935230
Den ganzen Kram weglassen ist meist sinnvoll. Die Gasheizung zu behalten eher nicht. Warum willst du das?

Verfasser:
Wunsen
Zeit: 19.02.2026 08:23:45
2
3935265
Ein bivalentes System macht bei einem so einem Neubau finanziell praktisch nie Sinn.
Du musst ja für die Gasheizung Grundgebühr, Schornsteinfeger und Wartung bezahlen. Soviel wirst Du an WP-Strom kaum einsparen können.

Wie hoch ist denn die Gesamt-Heizlast?
Was meinst Du mit Lastspitzen?
Wie wird Warmwasser gemacht?

Verfasser:
MatthiasSonne
Zeit: 19.02.2026 08:26:39
1
3935267
Bei den guten Vorraussetzungen solltest du gleich komplett auf Wärmepumpe gehen. Gas kann man kostenfrei abmelden. Somit keine weiteren Kosten wie Schornsteinfeger und Grundgebühr für Gas.

Am besten mal mit den Daten (U-Wert) vom Haus eine Raumweise Heizlastberechnung durchführen. Kann man auch selber machen mit Danbasic oder Heizlastreport. Weiterhin kann man über Gasverbrauch Heizlast gegenrechnen. Ich habe die Hausdaten auch mal bei ChatGPT komplett angegeben und mit den typischen U-Werten aus dem Baujahr durchrechnen lassen. Alle drei Ergebnisse waren ähnlich.
Aus der raumweisen Heizlast kannst du auch sehen welcher Heizkörper bei z.B. 40°C Vorlauf eventuell zu klein ist.
Wenn viel Fußbodenheizung vorhanden ist, musst du wahrscheinlich keine Heizflächen vergrößern.
Dann brauchst du auch nur eine Wärmepumpe mit eventuell kleinen Speicher im Rücklauf für das Abtauen der Wärmepumpe.
Je einfacher umso besser.

Verfasser:
Gnampf
Zeit: 19.02.2026 08:45:55
0
3935278
also davon ab das es wohl keinerlei Grund gibt die Gasheizung zu behalten, wie soll das in der Praxis denn laufen nach deinen Vorstellungen? Es befinden sich ja sicher nicht in jedem Raum Heizkörper und Fußbodenheizung, sondern nur eins von beiden. WIe sollen jetzt die Räume mit Heizkörper beheizt werden, solange die Wärmepumpe genug Wärme in die FBH-Räume bringt? Sollen die FBH-Räume die Nachbarräume mitheizen? Tolle Idee, wenn man dan Wirkungsgrad zerstören und ein schlechtes Raumklima möchte. Die FBH-Räume müssen dafür dann überheizt und mit zu hoher Vorlauftemperatur gefahren werden, während es in den Heizkörperräumen dann entsprechend kühler bleibt.
Ob Puffer nötig sind kann man aus den Angaben erstmal nur raten. Damit keiner nötig ist muss die FBH zum einen dauerhaft zur Verfügung stehen (ergo keine ERR) und zum anderen ausreichend Durchfluss für die nötige Heizleistung bieten.

Da du aber anscheinend eh nicht vor hast das ganze selbst umzusetzen, bist du sowieso auf das angewiesen was man dir anbietet. Solltest du doch selbst einbauen wollen... steht wohl noch einiges an Recherche und Hausaufgaben an, bevor da was sinnvolles bei rum kommt.

Verfasser:
joe115
Zeit: 19.02.2026 08:57:23
0
3935283
Ich schließe mich vollständig meinen Vorrednern an!!

Außerdem: Heizkörper vergrößern und mit Boostern ausstatten, falls es sich nach Installation der WP oder vorher im Rahmen einer raumweisen Heizlastberechnung herausstellt, dass die HK zu hohe VLT erfordern (würden). Es ist selbst im KfW-100 Standard problemlos möglich, mit FBH tauglichen VLT (35°C) und ausschließlich HK zu fahren. Da sollte es dir, nahe Passivhausstandard, locker gelingen.

Hybrid ist eine wirklich super und ganz tolle Lösung, aber nicht fürs EFH, sondern nur für Schorni, Heizi und weitere Menschen, die damit ihr Geld verdienen. Sie macht das Thema komplex und teuer.

Wenn du eine Fallback-Lösung suchst: direktelektrischer Heizstab mit 3kW (oder mehr, ist eigtl. egal, aber die 3kW reichen meist) ist ausreichend, kostengünstig, zuverlässig.

TL;DR:
nur WP; nur 1 HzKreis mit HK und FBH; kein Pufferspeicher weder seriell noch parallel; thermischer Abgleich

Verfasser:
ajokr
Zeit: 19.02.2026 15:44:05
0
3935468
Wenn du der WP alleine nicht traust, laß dir zusätzlich eine Klimaanlage im Ober-/Dachgeschoß einbauen. Die kannst du im Sommer zur Kühlung nutzen, und im Winter bei Bedarf zuheizen.
Dafür brauchst du keine komplizerte Hydraulik, und sie kostet nur den Bruchteil einer förderfähigen WP.

Verfasser:
Fritzli
Zeit: 19.02.2026 17:20:28
0
3935515
Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschliessen. Vergiss Hybrid mit dem ganzen Gewurst. Unter 15 oder 20 kW Heizlast ist das sinnfrei

Minimallösung WP mit FBH sieht folgendermassen aus:
- WP direkt auf den Heizkreis
- FBH und HK an einen Kreis
- Brauchwasser (Boiler, Hygienespeicher, Puffer mit FriWa etc.) via Dreiwegeventil
- Dort (Schlafzimmer?) wo HK vorhanden und nicht warm genug, Heizkörper vergrössern

Der Rest kann weg.

Verfasser:
ajokr
Zeit: 19.02.2026 17:31:38
0
3935522
- Brauchwasser (Boiler, Hygienespeicher, Puffer mit FriWa etc.) via Dreiwegeventil

FriWa erfordert meistens größere Wasservorräte, weil die WP nicht so gerne hohe Temperaturen liefert. Beim Brauchwasser wäre noch die Frage, ob eine Zirkulation vorhanden und nötig ist. Wenn die rund um die Uhr läuft, saugt sie gerne die Wärme aus dem Speicher. Man kann dann per Zeitschaltung eingrenzen, oder gänzlich weglassen.

- Dort (Schlafzimmer?) wo HK vorhanden und nicht warm genug, Heizkörper vergrössern

Im Schlafzimmer wollen es ja die wenigsten warm haben. Im Gegensatz zum Bad, wo meistens der Platz für größere Heizkörper fehlt, werden hier gerne Infrarot-Zusatzheizungen empfohlen, die vor Benutzung per Schalter aktiviert werden. Das ist sinnvoller als den Raum ganztägig auf Maximaltemeratur zu heizen, unter der die WP dann ächzt.

Verfasser:
kukuk111
Zeit: 24.02.2026 22:43:16
0
3937358
Hallo Alle: Danke für eure Bemerkungen und Tipps (den Abschied vom Gas habt Ihr mir damit leicht gemacht)

Hallo Fritzli & godek
Wenn ich Euch richtig verstanden habe, dann ist es bei einer reinen Fußbodenheizung wirklich möglich, dass ich die Ausgänge der Wärmepumpe DIREKT AN VOR- & RÜCKLAUF meiner Fußbodenheizung angeschlossen werden können.
- die Wohnfläche (100Qm) werden mit 8 parallel geschalteten Heizkreisen beheizt.
- Bei 6 von diesen Kreisen werden die Einstellventile immer ganz offen sein. (Bad& Flur evtl. gedrosselt)
- Einzelraumregler wird es nicht geben. Wenn möglich, dann soll die Vorlauftemperatur anhand eines Raumtemperatursollwerts und einer repräsentativen Istwerterfassung geregelt werden.(auch keine Nachtabsenkung)
Bei meinen Anfragen an Heizungsfirmen hab ich mir eine derartige Lösung immer gewünscht. Manche haben das auch anfänglich gut gehisen, aber letztendlich wollten mir dann alle so etwas ausreden und wollten zumindest immer noch einen Boiler mitverkaufen.
DIE HABEN MICH TOTAL VERUNSICHERT; Ist eine „Minimal-Lösung ohne Wasser-Pufferspeicher “ möglich? Ja/nein? ( daddy57 Meinte, dass beim Abtauen ein Heizstab untersützen müsste, Wäre das ausreichend?)

Im Folgenden nähere Angaben zu meinem Projekt, dass ihr euch ein besseres Bild machen könnt:

Angedachte Wärmepumpe:
Es soll eine Wärmepumpenlösung für Innenaufstellung im Keller mit geschätzten 4kW sein (zB.:PAROS von Alpha -innotec)
Heizobjekt:
Es sollen nur ein Teil des Erdgeschosses (100Qm) beheizt werden (von einem Einfamilienhauses mit 260Qm gesamt)
Die Isolations-Qualität liegt zwischen Passiv-& Niederenergiehaus und es ist im Rheintal bei Karlsruhe
Das Erdgeschosses hat überall Fußbodenheizung und die Wärmepumpe soll nur für diese FB-Heizung sein..

Das Warmwasser wird weiterhin mit den im Haus vorhandenen Geräten und Installationen (Solarthermie mit Boiler & Heizstab) gemacht, ohne dass die Wärmepumpe damit etwas zu tun hat.

Das Obergeschoss ist im Winter unbewohnt; sollte später dort einmal eine Pflegekraft einziehen, dann werden wir dort zwei Split-Klimageräte aufhängen oder die Heizkörper reaktivieren und diese betreiben mit einer „Wärmeerzeugung die in 10 Jahren aktuell sein wird“ (evtl. die Wärmepumpe erweitern um eine Zweite, oder Fernwärme oder…. Wasserstoff?...)

Gebäudeeigenschaften:
Das gesamte Gebäude hat einen Trasmissionswärmeverlust von 154,5 Kelvin.
Bei DeltaT=31K und 10% Wärmebrückenverlust komme ich auf 5,3 KW für das Gesamtgebäude.
Wenn ich also weniger als die Hälfte des Gebäudes im Winter heize, müsst eine 4kW-WäPu mehr als genug sein.


Mein MINIMALKOSTENBEDÜRFNIS
Ich schätze, dass wir bei der Gas/WäPu – Umstellung ca.400€…500€/Jahr einsparen könnten.
Damit sich so einen Umstellung zu Lebzeiten eines 70-Jährigen noch halbwegs amortisiert, gibt es wohl nur eine Stellschraube
… und das sind möglichst geringe Umstellungskosten für eine „Minimalwärmepumpenlösung“…

Verfasser:
Gnampf
Zeit: 25.02.2026 11:29:43
1
3937514
dran denken: gerade bei einem nach aussen gut isolierten Haus klappt es kaum einige Räume nicht zu beheizen. Diw Wärme der beheizten Räume verschwindet durch die schlechte Innendämmung an die unbeheizten Räume. Am Ende ist beim Verbrauch nichts gespart, sondern mit Pech noch draufgelegt, weil die beheizten Räume womöglich mit mehr Vorlauftemperatur gefahren werden müssen um den Verlust auszugleichen.
Ich hatte die Situtation hier selbst, da das OG nicht sofort mit ausgebaut wurde. Nach dem Ausbau, wo jetzt das ganze Haus beheizt wird, hat sich nahezu nichts am Jahresverbrauch getan. Vor Ausbau waren die Räume im OG auch im tiefsten Winter immer auf min. 16°C.

Ansonsten wurde ja schon alles gesagt: pauschal kann keiner beantworten ob deine Hydraulik ohne Puffer auskommt. Das muss man entweder errechnen oder messen.

Verfasser:
gorb
Zeit: 01.03.2026 09:16:41
0
3938521
Man kann auch überlegen oben auch FBH zu installieren. Zumindest, wenn die Böden oben nicht mehr die neuesten sind. Ich hatte ein Angebot über 22000 für Wärmepumpe und Fußbodenheizung einfräsen. Der neue Fußbodenbelag für 8000€ wurde dann ebenfalls gefördert!
Die lokalen Heizungsbauer hatten nur für Wärmepumpe ebenfalls 30000 aufgerufen...

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