Hallo Alle: Danke für eure Bemerkungen und Tipps (den Abschied vom Gas habt Ihr mir damit leicht gemacht)
Hallo Fritzli & godek
Wenn ich Euch richtig verstanden habe, dann ist es bei einer reinen Fußbodenheizung wirklich möglich, dass ich die Ausgänge der Wärmepumpe DIREKT AN VOR- & RÜCKLAUF meiner Fußbodenheizung angeschlossen werden können.
- die Wohnfläche (100Qm) werden mit 8 parallel geschalteten Heizkreisen beheizt.
- Bei 6 von diesen Kreisen werden die Einstellventile immer ganz offen sein. (Bad& Flur evtl. gedrosselt)
- Einzelraumregler wird es nicht geben. Wenn möglich, dann soll die
Vorlauftemperatur anhand eines Raumtemperatursollwerts und einer repräsentativen Istwerterfassung geregelt werden.(auch keine
Nachtabsenkung)
Bei meinen Anfragen an Heizungsfirmen hab ich mir eine derartige Lösung immer gewünscht. Manche haben das auch anfänglich gut gehisen, aber letztendlich wollten mir dann
alle so etwas ausreden und
wollten zumindest immer noch einen
Boiler mitverkaufen.
DIE HABEN MICH TOTAL VERUNSICHERT; Ist eine „Minimal-Lösung ohne
Wasser-
Pufferspeicher “ möglich? Ja/nein? ( daddy57 Meinte, dass beim Abtauen ein Heizstab untersützen müsste, Wäre das ausreichend?)
Im Folgenden nähere Angaben zu meinem Projekt, dass ihr euch ein besseres Bild machen könnt:Angedachte Wärmepumpe:Es soll eine Wärmepumpenlösung für
Innenaufstellung im Keller mit geschätzten 4kW sein (zB.:PAROS von Alpha -innotec)
Heizobjekt:Es sollen nur ein Teil des Erdgeschosses (100Qm) beheizt werden (von einem Einfamilienhauses mit 260Qm gesamt)
Die Isolations-Qualität liegt zwischen Passiv-& Niederenergiehaus und es ist im Rheintal bei Karlsruhe
Das Erdgeschosses hat überall Fußbodenheizung und die Wärmepumpe soll nur für diese FB-Heizung sein..
Das Warmwasser wird weiterhin mit den im Haus vorhandenen Geräten und Installationen (Solarthermie mit Boiler & Heizstab) gemacht, ohne dass die Wärmepumpe damit etwas zu tun hat.
Das Obergeschoss ist im Winter unbewohnt; sollte später dort einmal eine Pflegekraft einziehen, dann werden wir dort zwei Split-Klimageräte aufhängen oder die Heizkörper reaktivieren und diese betreiben mit einer „Wärmeerzeugung die in 10 Jahren aktuell sein wird“ (evtl. die Wärmepumpe erweitern um eine Zweite, oder Fernwärme oder….
Wasserstoff?...)
Gebäudeeigenschaften:Das gesamte Gebäude hat einen Trasmissionswärmeverlust von 154,5
Kelvin.
Bei DeltaT=31K und 10% Wärmebrückenverlust komme ich auf 5,3 KW für das Gesamtgebäude.
Wenn ich also weniger als die Hälfte des Gebäudes im Winter heize, müsst eine 4kW-WäPu mehr als genug sein.
Mein MINIMALKOSTENBEDÜRFNIS Ich schätze, dass wir bei der Gas/WäPu – Umstellung ca.400€…500€/Jahr einsparen könnten.
Damit sich so einen Umstellung zu Lebzeiten eines 70-Jährigen noch halbwegs amortisiert, gibt es wohl nur eine Stellschraube
… und das sind möglichst geringe Umstellungskosten für eine „Minimalwärmepumpenlösung“…