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22.02.2026 10:20:57 |
Hallo zusammen, getriggert durch einen gerade wieder aktiven Beitrag zum Thema "Sinnhaftigkeit WP-HK" und meines Beitrags dort Threat "Sinnhaftigkeit" wollte ich den dortigen Threat nicht "entführen" um unser eigenes Problem hier zur Diskussion zu stellen. Positiv habe ich jedoch dort entnommen, das es hier im HTD wohl doch einige User gibt, die NT-Konvektoren (trotz des Preises) nutzen, daher kann vielleicht der eine oder andere was hierzu beitragen. Vorab: das nachfolgende Problem betrifft ein "noch nicht bewohntes Objekt", somit ist es mir derzeit nicht zeitkritisch. Gegeben: Objekt mit teilbeheiztem UG (2 NT- Konvektoren), vollbeheiztem EG (alles FBH, bis auf 2 Räume, in welchem wir den Echtholzparkett bewahren wollten, somit 2 NT-Konvektoren, direkt über den UG-Räumen mit eben diesen) plus teilbeheiztes DG mit 2 NT-Konvektoren (Flur + AZ). WP Lambda EU08L, die bei -11°C im Jan26 (=NAT) mit knapp 32°C VL lief, üblicherweise um die 28°C liefert (bei ca. 0°C). RT im EG liegt bei ca. 21°C relativ konstant, also FBH (als Master) passt soweit. Es gibt einen 300l SL-Stich (ohne Absperrungen, leider), und keinen Mischer. NT-Konvektoren sind in zwei Strängen via T-Stücke nach der HKP abgezweigt, der HB hat je Strang ein Strangregulierventil eingebaut, dessen Funktion bzw Einstellung mir auch noch Rätsel aufgibt, es gab einen Versuch, dies zu klären, was aber in der Diskussion dort "abglitt" : Threat: Residio SRV. Die verbauten 6 Stück NT-Konvektoren sind von Daikin, jedoch lt. meiner Recherche bzw Aussage HB: a) "irgend eine italienische Firma, Daikin baut die nicht selber..." (HB) b) baugleich (lt. gefundener Reglerbeschreibung bzw Anschlußplan) mit Pumo Vido, Panasonic PAW, Mitsubishi LIFE2lim, Arbonia HPC und vermutlich noch anderen. Problem, auch beschrieben im SRV-Threat: die HK kommen nicht auf Temp. Vorallem Strang 2 (DG) läuft mit ca. 15°C deutlich zu nieder, Strang 1 im UG immerhin auf ca. 17,5°C. Mein erster Versuch, via SRV etwas zu ändern und dazu Infos hier einzuholen scheiterte, deswegen hab ich einfach mal nehr auf bzw zu gedreht im kalten Januar, aber ohne großartige Änderungen. Im Zuge meiner Recherche bin ich auch in der "Regler-Montage- und Bedienungsanleitung" auf einen "Nebensatz" gestoßen bzw Kontroll- LED, das diese blinkt, wenn die erforderlicher VL-Temp von 30°C nocht nicht erreicht ist. Wer liest schon eine BA bei einem Teil, welches eine Temp-Anzeige, eine Plus und Minus-Taste und ein Mondsysmbol hat...? 30°C VL wären bei den o.g. WP- Temperaturen natürlich fatal. Im Zuge meiner Versuche kam auch die HKP dran, mit welcher ich zwischenzeitlich versuchte, mal den Durchfluß zu erhöhen, was dann zum nächsten Problem führte, GF AutoADAPT spinnt herum (s.h.: Threat: GF zickt herum) Da ich anderes auf der Baustelle noch zu tun habe als mich "nur" um WP/HKP und HK zu kümmern", kann ich bei dem Thema nicht kontinuierlich bleiben, habe aber nun, angeregt durch den Eingangs erwähnten Threat mal alle 6 HK geöffnet und nach den Ventileinsätzen geschaut (unter den 230V-Automatik-Ventilköpfen). Es war mir bewusst, das es irgendwelche Markierungen gibt, aber da schlecht einsichtig, hab ich es zunächst zurückgestellt. Es sind dort ähnlich Ventileinsätzen in Standard-HK oder dem FBH Verteiler "1...6" aufgedruckt, was suggeriert: Einstellbar: Stranginstallation und Ventile: siehe hier: Mehrheitlich auf "6" gestellt, zwei davon zwischen "6" = max und "1" = min... Ich habe versucht, einen Anschlag zu finden, aber es dreht quasi "unendlich", also ohne Anschlag - oder sind das evtl. Feingewinde, die tatsächlich >10 Umdrehungen benötigen? Mal von den immer noch unklaren Fragen zu den zwei SRV abgesehen (Strang 2 mit nur 2 HK mehr zu als Strang 1 mit 4 HK? Wenn JA, wie, bei diesem SRV-Typ?) frage ich mich, weshalb in der 4er Kombi alle 4 auf "6" stehen? Sollte nicht der "erste" mehr gedrosselt werden als der "zweite", dieser wiederum mehr als der "dritte", um den letztem, vierten dann tatsächlich auf "6" oder eben der höchsten Stellung zu lassen? Für mich ist dieses Thema ein durchaus komplexes, daher, sorry, viel Text, aber mit hoffentlich allen erforderlichen Infos, um sich ein Bild davon zu machen... Alle Lösungen sind willkommen, jedoch "ausbauen" wäre Suboptimal, da ich kein Werkzeug für irgendwelche Arbeiten an HK-Verrohrung besitze und bei der noch relativ neuen Installation nicht gerne ran möchte. HB ist leider eine gezogene Niete, wie so oft: Installiert, in Betrieb genommen (bei deutlichen Plus-Graden), Rechnung beglichen, totgestellt. Nur AB, keine Rückabtwort. Mailkontakt: Auto-AW "derzeit bis zu 6 Wochen wg. Auslastung", kommt aber nie was...
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22.02.2026 11:22:08 |
Um es einmal vorsichtig auszudrücken : so recht schlau wird man aus dem, was du schreibst, nicht. Dein Foto zeigt ein voreinstellbares Ventil, wie das funktioniert, lässt sich wirklich einfach nachlesen. Ansonsten hast du dir wohl Technik einbauen lassen, die du nicht verstehst und jetzt wunderst du dich, wieso es nicht funktioniert. Die Rechnung des Installateurs hast du vermutlich bezahlt und jetzt kommt keiner mehr, der dir das erklärt. Aus meiner Sicht bleiben nur 2 Möglichkeiten. Entweder du nimmst zunächst einmal Geld in die Hand, holst dir einen ausgewiesenen Fachmann wie den wärmepumpendoktor, der sich das Ganze anschaut. wenn da Bockmist gebaut wurde, wie ich vermute, dann bleibt dir nur, die Nachbesserungskosten via Klage vom HB zurückzuholen. Oder du gehst her, wirfst die sinnlosen SRV's raus und schaust, ob das Ganze ohne funktioniert. Meine Jaga Ecorevivas machen auch bei Lüfterstufe 1 und 30Grad Vorlauf ordentlich warm
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22.02.2026 11:35:05 |
Die Durchfluss-Voreinsteller kannst du bei fast allen HK-Ventilen drehen bis der Arzt kommt, entscheidend ist der Markierungspunkt und wenn beinahe alle HK auf "6" stehen, ist die Anlage nicht abgeglichen. Die SRV sind nur ein Teil des bei WP zwingend erforderlichen hydraulisch- thermischen Abgleichs. Auch wenn du jetzt vielleicht lieber andere Aufgaben in der Hütte erledigen würdest, ist AT-bedingt jetzt die richtige Zeit für den Abgleich, wenn nicht schon zu spät und du musst auf die nächste Heizperiode warten. Anleitungen gibt es hier im Forum einige viele. Die Ventilköpfe sind ja schön anzusehen, in einer WP-Hydraulik haben die allerdings nichts verloren, es sei denn die steuern nur den Lüfter. Generell brauchen auch NT- Konvektoren eine gewisse VLT um Wärme in die Räume zu geben. Ich habe damit keine Erfahrung, aber bei unseren normalen K33-HK geht unter 30° VLT nicht viel los.
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22.02.2026 12:50:09 |
Manchmal ist die KI doch ganz hilfreich. Man kann die minimale Wassertemperatur einstellen: Das sagt KI dazu: Beim Daikin Thermostat EKRTCTRL1 (oft in Verbindung mit Wärmepumpen- Konvektoren wie dem FWXV verwendet) wird der Schwellenwert für das Gebläse über den Parameter LLO (Low Limit Operations) gesteuert. Diese Einstellung verhindert, dass das Gebläse kalte Luft in den Raum bläst, bevor das Wasser im System warm genug ist (sog. Anti-Kaltluft-Funktion). So passen Sie die Untergrenze an: Die Änderung erfolgt über das Installationsmenü oder via ModBus-Register: 1. Parameter suchen: Der entscheidende Wert ist LLO (Register 218). 2. Standardwert: Ab Werk ist dieser oft auf 30,0 °C eingestellt. 3. Einstellbereich: Sie können diesen Wert in der Regel zwischen 0,0 °C und 100,0 °C in 0,1-Grad-Schritten anpassen. 4. Funktion: Erst wenn der Wassertemperaturfühler am Konvektor eine Temperatur misst, die höher als der eingestellte LLO-Wert ist, gibt die Steuerung das Gebläse im Heizmodus frei. Vorgehensweise am Gerät:Um in das Konfigurationsmenü am Thermostat zu gelangen (sofern kein externes ModBus-System genutzt wird): • Drücken Sie gleichzeitig die Tasten SET+ und SET- für ca. 5 Sekunden, um in den Setup-Modus zu gelangen. • Navigieren Sie durch die Parameterliste, bis Sie zum Punkt für die minimale Wassertemperatur (LLO oder Parameter 218) gelangen. • Ändern Sie den Wert mit den Pfeiltasten und bestätigen Sie die Eingabe. Wichtiger Hinweis: Wenn Sie den Wert zu niedrig einstellen (z. B. unter 25 °C), kann es passieren, dass das Gebläse startet, während das Wasser noch kühl ist, was als unangenehmer Luftzug empfunden wird. Haben Sie Zugriff auf das Installationsmenü, oder benötigen Sie Hilfe beim Aufrufen der spezifischen Tastenkombination?
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22.02.2026 13:39:55 |
Ich finde gerade das entsprechende Dokument nicht, daher beschreibe ich das hier einmal mit meinen Worten. 1. Das Thermostatventil ist kein 08-15 Thermostatventil, sondern bei mir ist ein Umschaltventil eingebaut. Ob das nur "Durch den Heizkörper" oder " Bypass" kann, oder auch Zwischenstufen, weiß ich nicht, ich habe den Bypass aber ohnehin verschlossen indem der Schlauch zwischen Magnetventil und Rücklauf demontiert wurde. Die Montage mit Bypass mach m.E. nur bei Einrohrsystemen wirklich Sinn. 2. Den hydraulischen Abgleich habe ich über das Drosselventil im Rücklauf gemacht. Im Eckventil im Rücklauf ist auf der Vorderseite ein Inbus. Zum Einstellen muss man mit dem erst einmal den Durchfluss durch den HK schließen (weiß nicht mehr ob dazu rechts- oder linksrum gedreht werden muss) Dann kann man mit einem sehr kleinen Schlitzschraubendreher das Drosselventil einstellen. Da man keine Markierungen hat habe ich die Drossel erst komplett geschlossen und dann beim Öffnen die Umdrehungen gezählt. (Von Min bis Max. waren das sicher min 15 Umdrehungen) Irgendwo in der Papierdokumentation des HK habe ich dazu auch ein Diagramm gefunden aus dem man den Druckverlust abhängig von den Umdrehungen ablesen kann, ich finde es aber gerade nicht. Ich habe die oben beschriebene Anpassung der Wassertemperatur nicht gemacht. Bei mir läuft der Daikin bis ca. -1 °C nur statisch, erst danach bringen die installierten Röhrenheizkörper mit der gewählten Heizkurve nicht mehr genug Leistung und das Gebläse schaltet sich zu weil RTsoll nicht mehr erreicht wird. Der VL ist dann schon knapp über 30°C, passt also. Weil mir Ruhe wichtiger ist als das letzte % Effizienz habe ich für mein HK-System eine sehr flache Heizkurve gewählt und setze das Gebläse im Wohnraum nur bei sehr niedrigen AT ein. Der Jaga Vertigo im Bad läuft aber auf Stufe 1 durch um dort die 22°C immer zu erreichen.
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22.02.2026 18:42:35 |
Zitat von Gueho  Um es einmal vorsichtig auszudrücken : so recht schlau wird man aus dem, was du schreibst, nicht. Dein Foto zeigt ein voreinstellbares Ventil, wie das funktioniert, lässt sich wirklich einfach nachlesen.[...] OT: Sorry, Gueho, wenn "Du nicht ganz schlau draus wirst"... Sicherlich etwas zu viel geschrieben für Sonntag morgen, aber ich bin schon lange genug hier im Forum, und "ärgere" mich immer wieder, wenn auf Fragen wie "Wie ist das Wetter bei euch" erst mal kommt: Wie ist die NAT? Hast DU ne HLB? Welches BJ hat die Hütte? Wer hat die WP installiert? etc... Deswegen habe ich versucht, alles, was ich denke, das es zur Lösung zugehörig sein könnte, reinzupacken, auch wenn die NAT hier unerheblich wäre. Bezgl. Ventil: Wie geschrieben, sieht man da gar nicht hin, ich kann nur im rechten Winkel ein Foto machen und schauen, ob was darauf erkennbar ist (ist alles hinter der rechten Abdeckung montiert, sehr enge Verhältnisse, nicht von außen zugänglich). Deswegen kann ich auch nicht einfach mit nem Werkzeug drauf gehen - und Erfahrung mit solchen Dingern hab ich auch nicht, da vorher Nachtspeicher, also Stromheizung. Ventile kenn ich eben von "normalen Heizkörpern" nur so: linksanschlag: ZU, rechtsanschlag: OFFEN. Auf jeden Fall MIT anschlag. Man verzeihe mir diese vielleicht dumme Frage!
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22.02.2026 18:59:00 |
Zitat von Gueho  [...]Ansonsten hast du dir wohl Technik einbauen lassen, die du nicht verstehst und jetzt wunderst du dich, wieso es nicht funktioniert. Die Rechnung des Installateurs hast du vermutlich bezahlt und jetzt kommt keiner mehr, der dir das erklärt. Aus meiner Sicht bleiben nur 2 Möglichkeiten. Entweder du nimmst zunächst einmal Geld in die Hand, holst dir einen ausgewiesenen Fachmann wie den wärmepumpendoktor, der sich das Ganze anschaut. wenn da Bockmist gebaut wurde, wie ich vermute, dann bleibt dir nur, die Nachbesserungskosten via Klage vom HB zurückzuholen. Oder du gehst her, wirfst die sinnlosen SRV's raus und schaust, ob das Ganze ohne funktioniert. Hartes Urteil, aber vielleicht liegt das Quentchen Wahrheit darin. Technik einbauen lassen: Ja, Nachspeicher raus, dafür WP-Heizung rein. Wo möglich und ökonomisch vertretbar mit FBH (EG), aber nicht in 3 Stockwerken. Und wenn schon WP mit dem Ziel. niedrige Temperaturen zu fahren, warum dann nicht gleich auf "spezielle WP-HK"? Anstelle von nem 2m-Trum eines Typ33er? Was sollte an einem HK schon kompliziert sein? Das baut die HB-Gilde schon seit >50 Jahren ein. Zudem ging ich seinerzeit davon aus, wie hier auch oft geschrieben/gelesen: ein Kältebetrieb kennt sich u.U. mit seinem Zeug viel besser aus als ein normaler HB... Eingebaut haben die HK jedoch "das Team vom HB/KB", welches a) den Betrieb fast in Konkurs getrieben hat und b) während der Bauphase fristlos entlassen wurde. Kann man das VORHER wissen????? Übel was dann der fast 1 Jahr dauernde Stillstand auf der Baustelle deswegen, da nicht klar war, ob der Betrieb nochmal seinen Arsch hochbekommt. Somit ist auch der evtl. Weg, via Klage Geld zurückzuholen, nicht in meinem Ansinnen, da vermutlich eh nix zu holen wäre. Die SRV rauswerfen, gerne. Wenn klar ist, das diese (komplett) nutzlos sind. Der Chef der Fa hat sich vielleicht und hoffentlich was gedacht, die einzuplanen (ja, neben Umsatz), da die Auslegung der FBH gleich zu Beginn zusammen diskutiert wurde, und es bekannt war, das die Auslegung dieser bei knapp über 31°C liegt (bei NAT), in der errechneten Theorie - also definitv weit weg von zB 40°C Soviel zu Deinem Kommentar, der sicherlich nicht unrichtig ist/war
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22.02.2026 19:13:15 |
Zitat von cmuesei  Die Durchfluss-Voreinsteller kannst du bei fast allen HK-Ventilen drehen bis der Arzt kommt, entscheidend ist der Markierungspunkt und wenn beinahe alle HK auf "6" stehen, ist die Anlage nicht abgeglichen[...] Ich hatte eben noch nie Kontakt mit "Voreinstellern" - daher die Frage. Das Pic sieht mir eben auch nicht nach Anschlag aus, aber ich versteh nicht, was es "regelt", da es ja nur "oberflächlich" aussieht (Plastik auf Messing). Das es "nicht abgeglichen" ist, ist ja das "übliche in dem Gewerk", hauptsache n Posten auf der Rechnung (und: die FBH funktioniert ja auch soweit gut) Zitat von cmuesei  [...]Die SRV sind nur ein Teil des bei WP zwingend erforderlichen hydraulisch- thermischen Abgleichs[...] Erklärt wurde es deswegen, da "kein Mischer" und HK und FBH via T-Stück gekoppelt. Um nicht den gesamten Durchfluß auf den HK zu haben, sondern in die FBH zu bekommen, sollten die HK hier gedrosselt werden. War für mich schlüssig. Zitat von cmuesei  [...]Auch wenn du jetzt vielleicht lieber andere Aufgaben in der Hütte erledigen würdest, ist AT-bedingt jetzt die richtige Zeit für den Abgleich, wenn nicht schon zu spät und du musst auf die nächste Heizperiode warten[...] Ich habe ja nicht umsonst Anfang Dez versucht, hier das Thema zu beleuchten - jetzt ist es in der Tat zu spät, kommende Woche sollen frühlingshafte Temperaturen kommen Zitat von cmuesei  [...]Die Ventilköpfe sind ja schön anzusehen, in einer WP-Hydraulik haben die allerdings nichts verloren, es sei denn die steuern nur den Lüfter[...] Genau DAS ist mein Verständnis, das sie eben den Lüfter steuern bzw den HK dann abdrehen bei "Nichtbedarf" (dazu ist die FBH ja immer 100% offen, gibt es keine Regler, deswegen kann ich hier auch kein Problem erkennen) Zitat von cmuesei  [...]Generell brauchen auch NT-Konvektoren eine gewisse VLT um Wärme in die Räume zu geben[...] Wie erwähnt. die FBH-Berechnung war bekannt - und in den ganzen Dokus den HK selbst findet man bei keinem Hersteller eine "Mindest-Temperatur". Die ist schön versteckt in der Reglerbeschreibung auf der letzten Seite unter dem Titel "Problembehandlung". Und da die Beschreibungen sehr identisch, aber nicht zu 100% gleich sind, trifft das genauso auf Daikin wie Pana oder Mitsubishi zu... Mal ehrlich: Problembehandlung?? Liest das jemand weit vor dem Kauf eines Artikels?
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22.02.2026 19:17:26 |
Zitat von Hildener  Manchmal ist die KI doch ganz hilfreich. Man kann die minimale Wassertemperatur einstellen: Das sagt KI dazu: Beim Daikin Thermostat EKRTCTRL1 (oft in Verbindung mit Wärmepumpen- Konvektoren wie dem FWXV verwendet) wird der Schwellenwert für das Gebläse über den Parameter LLO (Low[...] Hildener: das mit dem Schwellwert des Gebläses hatte ich schon gefunden - aber erst durch einen anderen Beitrag heute hier (Verweis auf einen Threat aus 2020 und Folgejahre) den Zusammenhang verstanden. Denn das "der Lüfter nicht geht" war nicht mein primäres Problem - habe es aber nun verstanden, dass diese HK ohne Lüfter quasi nicht warm machen können - und nun MIT dem Lüfter richtig gut heizen. Men primäres Problem waren die Temperaturen allgemein (RT, VL am HK, an den Wärmelamellen). Dachte einfach: nix warm rein, also nix warm raus
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22.02.2026 19:32:13 |
Zitat von Hildener  ... mit meinen Worten. 1. Das Thermostatventil ist kein 08-15 Thermostatventil, sondern bei mir ist ein Umschaltventil eingebaut. Ob das nur "Durch den Heizkörper" oder " Bypass" kann, oder auch Zwischenstufen, weiß ich nicht, ich habe den Bypass aber ohnehin verschlossen indem der Schlauch zwischen Magnetventil und Rücklauf demontiert wurde. Die Montage mit Bypass mach m.E. nur bei Einrohrsystemen wirklich Sinn.[...] Bei meiner vorhergehenden Recherche fand ich heraus, das es je nach Hersteller und/oder Shop verschiedene Anschlußsets gibt: Mit oder ohne Bypass, mit oder ohne RL-Ventil... Bei uns sind (da Zweirohr) in allen HK "einfache" Anschlüße verbaut, also OHNE Bypass. Meines Erachtens sehen die gewöhnlich aus, wie die, die an einem normalen HK zum Vorschein kommen, wenn der Thermostatkopf abmontiert wird. Der Thermostatkopf selbst wird ja durch die Steuerung geregelt, parallel zum Lüfter, so wie ich die Beschreibungen verstehe.... Zitat von Hildener  [...] 2. Den hydraulischen Abgleich habe ich über das Drosselventil im Rücklauf gemacht. Im Eckventil im Rücklauf ist auf der Vorderseite ein Inbus. Zum Einstellen muss man mit dem erst einmal den Durchfluss durch den HK schließen (weiß nicht mehr ob dazu rechts- oder linksrum gedreht werden muss) Dann kann man mit einem sehr kleinen Schlitzschraubendreher das Drosselventil einstellen. Da man keine Markierungen hat habe ich die Drossel erst komplett geschlossen und dann beim Öffnen die Umdrehungen gezählt. (Von Min bis Max. waren das sicher min 15 Umdrehungen) Irgendwo in der Papierdokumentation des HK habe ich dazu auch ein Diagramm gefunden aus dem man den Druckverlust abhängig von den Umdrehungen ablesen kann, ich finde es aber gerade nicht.[...] Ja, das Dokument habe ich elektronisch und ausgedruckt neben meinem "Test-HK im AZ" liegen, kenne ich. Problem: bei den 3 HK, die ich diesbezgl. gecheckt habe, ist im RL-Ventil eben KEINE kleine Schraube drin!! Bei drei Stück hab ich die Abdeckungen abmontiert und die Abdeckkappe abgenommen (Metallkappe), um den Imbus freizulegen. Soweit kam ich schon. Gescheitert bin ich dann daran, das die beschriebene "kleine Schlitzschraube, die den Rückfluß regelt" einfach nicht vorhanden ist... Und nu?? Den Imbus kann ich zwar bewegen, also "rausdrehen" bis Wasser kommt (was sehr schnell der Fall ist), und wieder "reindrehen" bis zum Anschlag (so sind die 3 kontrollierten auch gewesen, hab mit Edding Punkte gesetzt) - aber lt Beschreibung regelt das ja nicht - nur die (nicht vorhandene) innere Schraube. Da war ich mit meinem Heizungslatein am Ende. (PS: Wenn ich mich recht erinnere, was das mit der Schraube auch NICHT im Daikin-Doc enthalten, dies habe ich aus einer Pana-Anleitung, deswegen dachte ich einfach, das es kleine aber feine Unterschiede zwischen den sonst baugleichen Typen geben kann. Vielleicht neuer als die Beschreibung, etc...)
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22.02.2026 20:02:21 |
EDIT: Bezüglich HYDRAULIK: Diese wurde im Lambda-Faden durchaus schon besprochen, und VOR der Auftragsvergabe ebenfalls genau dort! Schema 122, RL-Puffer Stich, Friwa mit WW- Boiler. Natürlich sind die einzelnen Längen jeweils individuell, auch wurde zB die Hydraulikstation vertikal statt horizontal verbaut und reklamiert (=> abgewiesen, Lambda hat es (leider nicht schriftlich) abgesegnet), die SRV gehören nicht zum originalen 122, die seitens Forum vorgeschlagenen (vielen) Absperrungen wurden so nicht verbaut, was im Reparaturfall vielleicht ne Rolle spielt, aber für die Hydraulik an sich irrelevant ist, die nicht erlaubten aber dennoch oft verbauten Entlüfter wurden zugedreht, ein ExVoid wieder ausgebaut - aber in der Hydraulik sehe ich hier bezgl. den NT- Konvektoren nicht das maßgebliche Problem. Es sollte doch egal sein, ob am T-Stück eine FBH hängt, 3 HK Typ 22 oder 33 oder eben ein NT-Konvektor. Prinzipiell. Vom unterschiedlichen Abgleich mal abgesehen. ( klar, ich komm nicht aus der Branche, aber ich habe mich durchaus ZUVOR eingelesen, soweit ich es für notwendig hielt, hier im Forum zur Diskussion gestellt und einen Fachbetrieb beauftragt, mit welchem ich wirklich ALLES im Vorfeld durchsprechen konnte, wo der Chef auch mehrfach zur Baustelle kam, um sich dies oder das nochmals genau anzuschauen und das Angebot dahingehend zu korrigieren!)
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22.02.2026 20:15:45 |
Zitat von Hildener  [...]Weil mir Ruhe wichtiger ist als das letzte % Effizienz habe ich für mein HK-System eine sehr flache Heizkurve gewählt und setze das Gebläse im Wohnraum nur bei sehr niedrigen AT ein. Der Jaga Vertigo im Bad läuft aber auf Stufe 1 durch um dort die 22°C immer zu erreichen. [...] Um die Effizienz geht es hier auch in keinster Weise - aber ich verstehe, das Du eben "nur" mit solchen HK fährst? Bei uns sind die gut 100m² FBH in den "Wohnräumen" der Master, nach dem sich die Heizkurve einstellt. Das zB im SZ der Konvektor keine 21°C bringen muß/soll, war bei der Planung bereits genau so berücksichtigt. Auch die GZ müßen nicht kontinuierlich auf 21°C oder mehr gehalten werden, aber bei Bedarf eben schon diese Wärme bringen. Genau DAS war u.a. der Grund, weshalb wir statt konventionellen HK die Konvektoren gewählt hatten, Bei Bedarf entsprechende Wärme (auf Wohnraumnievau) mit auf FBH aufgelegter Heizkurve.
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22.02.2026 23:48:45 |
Zitat von Reenergy_66  Zitat von Hildener  [...] Um die Effizienz geht es hier auch in keinster Weise - aber ich verstehe, das Du eben "nur" mit solchen HK fährst? Bei uns sind die gut 100m² FBH in den "Wohnräumen" der Master, nach dem sich die Heizkurve einstellt. Das zB im SZ der Konvektor keine 21°C bringen muß/soll, war bei der[...] Vielleicht hast du die falschen Heizkörper gewählt. In meinem System mit sehr großen Radiatoren ist der Daikin im WZ nur als Booster installiert damit ich auch bei sehr niedrigen Außentemperaturen mit 35°C VL auskomme. Wenn man sich den Wärmetauscher ansieht liegt die Vermutung sehr nahe, dass der im statischen Betrieb nur eine sehr geringe Leistungsabgabe hat. Ohne aktive Luftströmung durch den Ventilator wird kaum Luft durch die sehr eng stehenden Lamellen strömen. Andere Gebläsekonvektoren sind gepimpte Standardkonvektoren (z. B. 22er oder 33er) mit Lamellenabständen die auch rein konsekutive Luftströmungen zulassen und zusätzlich noch Strahlungswärme abgeben. Der Daikiun gibt m.E. nur dann relevante Wärmemengen ab wenn der Lüfter läuft. Dann aber extrem, viel weil die Übertragungsfläche so groß ist.
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23.02.2026 13:20:06 |
Ich habe seit Sommer 2025 eine Lambda EU10 mit entsprechenden NT-Gebläsekonvektoren verbaut. Hierzu ist alles neu gekommen, WP, Konvektoren, Verrohrung, etc (war vorher eine Warmluftheizung mit Öl-Kachelofen verbaut). Ich habe mich bewusst für die Gebläsekonvektoren entschieden, da ich mir a) eine niedrige VLT erhofft habe (Altbau ohne Wärmedämmung an der Fassade) und ich b) mir erhoffe, im Sommer damit etwas kühlen zu können (VLT über Taupunkt). Ich habe sowohl Daikin Altherma HPC, also auch Purmo Vido S2 (sind baugleich) verbaut. Ich wollte vor allem sehen, ob es lautstärke-technisch Unterschiede zwischen Daikin und Purmo gibt (nein, gibt es nicht). Und dann noch einen Jaga Strada DBH (wegen Formfaktor war dort kein anderer Konvektor möglich). Die Gebläsekonvektoren habe ich übrigens seit 2007(!) im Auge, damals von der Firma Axair auf der ISH vorgestellt und immer noch nahezu baugleich mit den jetzigen. Meinen Recherchen nach sind die Konvektoren eigentlich von der Firma Innova aus Italien: https://www.innova.it/en/products/fancoils/airleaf/ Die Steuerung funktioniert m.W.n. wie folgt: Erst wenn Wasser über 30°C ist wird das Heizwasserventil (230V NC Antrieb) geöffnet und der Gebläsemotor bedient, falls die RT unter der eingestellten Wunschtemperatur liegt. Ähliches gilt für den Kältebetrieb, da muss das Wasser kälter als 20°C sein. D.h., wenn Wassertemp. nicht passt, bleibt das Ventil gesperrt (kein Wasserdurchfluss) und der Motor aus. Abhilfe (habe ich bei mir direkt so gemacht, daher ist der Konvektor nie wie eigentlich vorgesehen gelaufen): Sensor H2 (Heizwassergeber) an der Reglerplatine abziehen (re-boot erforderlich, Konvektor kurz von 230V trennen). Ventilantrieb nicht mit dem 230V-Anschluss verbinden und Ventilantrieb nicht aufschrauben. Folge: Motor geht bei jeder beliebigen Wassertemperatur an, wenn gewünscht. Ventil ist durchgehend geöffnet, ohne Gebläse also zumindest statischer Betrieb. Ventilantrieb verbraucht keinen Strom (ca. 2W im Betrieb). Ich habe bei allen meinen Konvektoren nur den Ventil-Satz mit der Rücklaufverschraubung, d.h. Inbus und Schlitzschraube mit Feingewinde. Den Daikin-Konvektor musste ich selbst zusammenschrauben, da musste der passende Ventilsatz dazu bestellt werden (z.B.): https://www.heizungsdiscount24.de/zubehoer/daikin-2-wege-ventil-mit-antrieb-fuer-abschaltung-des-heizwasserdurchflusses.html Es gibt auch noch eine Dreiwege-Variante, z.B. für Einrohrmontage. Die Purmo waren übrigens komplett vormoniert. Im Übrigen kann man die Reglerplatine für ca. 70EUR gegen eine 0..10V Platine tauschen und könnte die Steuerung mit ein wenig Bastelei sogar HA-Fähig machen. Der Raumtemp.-Fühler, der unter der Luftwalze liegt, hat sich bei mir übrigens als suboptimal platziert heraus gestellt, ich habe den Fühler mittlerweile an das Bedienteil hoch verlegt. Ich konnte noch ein paar letzte warmen Tage im Sommer mitnehmen und muss sagen, das Kühlen hat erstaunlich gut funktioniert. Im Winter fahre ich jetzt mit VLT 30/37/45 (15/0/-15 °C), hat bisher sehr gut funktioniert, RT >= 22°C. Alles in Allem bin bisher sehr zufrieden mit dieser Kombi, wobei man fairerweise sagen muss, dass die Konvektoren durch die Bank weg leise, aber nicht unhörbar sind. Den Jaga finde ich noch am angenehmsten, da hier die Gebläsestufe manuell ausgewählt wird und dann so bleibt. Die Daikins/Purmos können auf Stufe „Auto“ auch mal unangenehm laut werden, meinem Empfinden nach. Und die max. Geschwindigkeit der einzelnen Geblässtufen kann nicht geändert werden, zumindest nicht, dass ich wüsste. Auch das geht beim Jaga.
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23.02.2026 14:04:03 |
Zitat von mkaufmann  Im Winter fahre ich jetzt mit VLT 30/37/45 (15/0/-15 °C), hat [...] Edit: Kurve für VLT ist natürlich bei 22/0/-22 °C.
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24.02.2026 07:19:49 |
Zitat von mkaufmann  Ich habe seit Sommer 2025 eine Lambda EU10 mit entsprechenden NT-Gebläsekonvektoren verbaut. Hierzu ist alles neu gekommen, WP, Konvektoren, Verrohrung, etc (war vorher eine Warmluftheizung mit Öl-Kachelofen verbaut). Ich habe mich bewusst für die Gebläsekonvektoren entschieden, da ich mir a) eine[...] Hallo, super, das ist doch mal ne Antwort, mit der ich arbeiten kann! Aber eins nach dem anderen... scheint bei euch dann „bautechnisch“ ähnlich zu sein wie bei uns (...alles neu...bewusst für Konvektoren...) Also, das Wichtigste zuerst: es ist also nicht meine Unfähigkeit, das RL-Ventil nicht gefunden zu haben, sondern bei Daikin ist dies tatsächlich OPTIONAL...? NB: die HK selbst wurden noch durch das Bauteam an die wand geschraubt, die dann entlassen wurden, noch direkt vor der 1-jährigem Pause, leider nur mechanisch. Die Steuerung kam dann 1 Jahr später. Dabei half ich dann auch dem HB, das Zeug vollends fertig zu machen und mal zuzumachen (hingen Monate offen in den Räumen). Dabei musste ich schnell in Baumarkt, da nicht mal n Schuko-Kabel dabei war, und der HB was zu basteln anfing, was mir überhaupt nicht gefallen hat. Dann fehlten die Ventile noch, noch n paar Tage Pause. Lt. Beschreibung und Daikin Website gehören da Danfos Aufsätze drauf, Danfos selbst liefert die aber nicht mehr. Diese Ventile haben oben so ne „Kunststoffgabel“ um sie zu sperren. Testweise habe ich mir nachträglich 2 solcher Typen besorgt, nachbauten vom großen Fluss. Verbaut sind jedoch Cosmo Sätze, die nur nen Umschalter haben Auto/Manuell. Ob die Arbeiten oder nicht, sieht man nicht. Die nachbauten (mit 1mm weniger Regelweg) lassen den inneren Teil vor/zurück fahren, da kann man erahnen ob sie offen oder geschlossen sind, und man könnte die Sperrgabel wieder einsetzen. Also, du hast den Fühler deaktiviert und das Ventil abgebaut, regelst NUR mit dem RL-Ventil. Dann müsste ich 6 davon besorgen, wäre das kleinste Problem... Deine EU10 fährt aber mit leicht höherer HK als unsere EU08, die ja, wie ich schon in anderen Beiträgen schrieb, selbst bei NAT (-11C) mit etwa 32C VL vor sich hindümpelte und sich über die Abwechslung durch Abtauung erfreute. Als „ausreichende IT“ meinte meine bessere Hälfte, das die eingestellten ca. 21C auf dem Referenz-Thermomenter im zukünftigen WZ reicht, egal wie genau dieses Teil misst/anzeigt (ESP Messung zeigt 0,5C mehr). Also Bausubstanz unterschiedlich (Bau aus den Siebzigern, damals aber schon fast nach der EV der Neunziger erbaut, um mit den Nachtspeichern gut auszukommen - mit unserer aktuellen Sanierung berechnete TGA 27W/m2, der EB 30W). Zur „anderen Reglerplatine“ mit 0...10V“: steuert die dann den Lüfter? Oder eben „nur andere“ Ventile? Beim italienischen Hersteller fand ich zwar diverse Platinen, hab mich da aber nicht vertieft, da diese offensichtlich arbeiten. Ich meine wegen deinem Zusatz „Nutzung HA“. Lüfter steuern? Ich grüble momentan über einen anderen Tipp in einem PAnasonic Bericht, wo via Shelly eine „erweiterte Steuerung“ erreicht wurde. Dort wird jedoch mittels shelly dann das Ventil geschlossen bei Abtauung, WW oder WP Off. Anderer Ansatz, aber auch generell höhere VL Temp als bei uns. Wenn du dazu noch zwei oder dreisätzig hättest? Du nutzt auch Kühlung? Würden wir vor Einbau auch gefragt, hab es nach Überlegungen jedoch verneint, da a) sonst Kondensat noch als Zusatzarbeit gekommen wäre, und ich b) das Haus gut kenne, lediglich im AZ im DG einem Sinn gesehen hätte, also 1/6 HK, Keller muss nie, EG fast nie gekühlt werden, Hütte hält Temperaturen Sommers wie winters sehr gut konstant (Sofern man nicht bei 35C AT alle Fenster und Türen 8h offen lässt). Nachdem das Dach aber neu wurde, war ich bei 36C AT überrascht, wie kühl es auf einmal bleibt, wenn man ne aktuelle Dämmung ( Holzfaser plus Zellulose) plus PV hat. Da würde später im worstcase ne Zimmerklima von Aldi für die paar Stunden reichen... Wohingegen geht euer Kondensat? Unser Erbauer hätte dazu noch verrohrung gemacht, um kondensat abzuführen. Hier hat aber mal irgendwo jemand geschrieben, das es lediglich um Kleinstmengen geht, Joghurtbecher oder Gurkenglas...?
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24.02.2026 10:43:27 |
Zitat von Hildener  Ich finde gerade das entsprechende Dokument nicht, daher beschreibe ich das hier einmal mit meinen Worten.
@Hildener: hab dir gestern eine PM geschrieben…
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24.02.2026 10:43:45 |
Zitat von Reenergy_66  Ich grüble momentan über einen anderen Tipp in einem PAnasonic Bericht, wo via Shelly eine „erweiterte Steuerung“ erreicht wurde. Dort wird jedoch mittels shelly dann das Ventil geschlossen bei Abtauung, WW oder WP Off. Anderer Ansatz, aber auch generell höhere VL Temp als bei uns[...] Ich steuere mit den Shelly nicht das Bypass, da habe ich die Sperrgabeln drin gelassen, sondern ersetze mit den Shelly den VL-Fühler. Mich hat gestört, dass der Ventilator erst bei VL >30° einschaltet. Der Ventilator moduliert weiter entsprechend Raumtemperatur, ein- und auschaltung funktioniert aber bei mir über den Shelly (gesteuert über einen eigenen zentralen VL-Fühler).
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24.02.2026 19:13:09 |
Zitat von joe115  Zitat von Hildener  [...] @Hildener: hab dir gestern eine PM geschrieben… Und ich habe dir geantwortet. Nicht angekommen?
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24.02.2026 21:46:58 |
Zitat von Reenergy_66  Also, das Wichtigste zuerst: es ist also nicht meine Unfähigkeit, das RL-Ventil nicht gefunden zu haben, sondern bei Daikin ist dies tatsächlich OPTIONAL...? Ich denke nicht, dass das Ventil mit dem Danfoss-Antrieb und der Rücklaufverschraubung von Daikin als optional gesehen wird, ich denke eher, Daikin lässt die Position bewusst offen, damit der Kunde entweder den Standard-Ventilsatz, oder den Ventilsatz mit Bypass kaufen kann, je nach Wunsch. Aber alle Unterlagen und Manuals, die ich bisher gesehen habe (egal ob Daikin, Purmo oder Innova, etc.) hatten eine Anleitung zum Einstellen des Volumenstroms mittels der Schlitz- und Inbusschraube im Rücklaufventil. Der normale Daikin-Ventilsatz ist unter der Bezeichnung EK2VK0 zu finden. Ich denke eher, bei dir ist einfach kein passende Daikin-Ventilsatz verbaut worden, sondern irgendwas passendes hingebastelt worden. Zitat von Reenergy_66  Lt. Beschreibung und Daikin Website gehören da Danfos Aufsätze drauf, Danfos selbst liefert die aber nicht mehr.[...] Bei dem original Daikin-Ventilsatz (für "schmale" 102EUR) sind die Danfoss-Anntriebe dabei, mit passendem Stecker für die Reglereinheit. Zitat von Reenergy_66  Also, du hast den Fühler deaktiviert und das Ventil abgebaut, regelst NUR mit dem RL-Ventil. Dann müsste ich 6 davon besorgen, wäre das kleinste Problem... Ich habe das RL-Ventil bei konstanter Drehzahl mal grob eingestellt, so, dass man von einem therm. Abgleich sprechen könnte, hab die Steuerung dann aber doch wieder auf "Auto" gestellt, was natürlich zu einer Art ERR führt. Nicht über das HK-Ventil (das ist abgeklemmt, abgebaut und permanent offen), sondern über die Lüfterdrehzahl. Höhere Drehzahl, mehr Leistung. Hat bisher ganz gut gepasst. Zitat von Reenergy_66  Deine EU10 fährt aber mit leicht höherer HK als unsere EU08, die ja, wie ich schon in anderen Beiträgen schrieb[...] Ich habe aus den langjährigen Erfahrungen mit dem Öl- Kachelofen gewusst, dass ich ca. 50W/m2 bei 0°C benötigen werde, was dann auch überraschend gut für die WP gepasst hat. Daraus konnte ich mittels Purmo-Calculator die VLT (bei niedrigster Gebläsestufe) berechnen: VLT 38°C bei 0°C AT und 5K Spreizung. War quasi eine Punktlandung. Für NAT (-11,5°C) hatte ich mit VLT > 47°C gerechnet, was ich dann aber bisher gar nicht gebraucht habe. Zitat von Reenergy_66  Zur „anderen Reglerplatine“ mit 0...10V“: steuert die dann den Lüfter? Oder eben „nur andere“ Ventile? [...] Die 0..10V-Einheit findest du hier: https://www.daikin.de/de_de/produkte/product.html/EKWHCTRL0.html. Auf Seite 25 siehst du die Regelcharakteristik in Abhängigkeit der Eingangsspannung. Es werden sowoh Öffnung des Danfoss-Antriebs (Y1), als auch die Lüfterdrehzahl (M1) gesteuert. Eine 0..10V Steuerung gibt es typischerweise bei vielen Smarthome-Herstellern, zur Not könnte man auch was mit ESP32 oder so basteln. Was ich auch schon gelesen habe ist, dass man in der jetzigen Steuerung den CP-Kontakt schließen kann, dann geht der Konvektor in den Standby. Das soll wohl für Präsenz-Melder gedacht sein. Damit könnte man den Konvektor z.B. während der Abtauphasen ebenfalls in den Stanby bringen. Mich würde die 0..10V-Steuerung grundsätzlich reizen, weil ich per Homeautomation die Drehzahl auf einen festen Wert regeln könnte, bzw. auf "aus", falls es doch zu warm wird oder auf der Südseite Wärmeeintrag statt findet und den Temp.-Geber an einem beliebeigen Platz installieren könnte. Was auch noch geht, ist natürlich mittels z.B. ESP den original NTC zu ersetzen und damit dem HK eine Innentemp. "vorzugaukeln". Hab ich bei einem anderen Projekt auch schon mal realisiert. Außerdem scheint die jetzige Steuerung grundsätzlich MOD-Bus-fähig zu sein, so wie ich das verstehe. Man kann ja die externe Raumfernbedienung anschließen, die kommuniziert wohl über MOD-Bus. Zitat von Reenergy_66  Du nutzt auch Kühlung? Würden wir vor Einbau auch gefragt, hab es nach Überlegungen jedoch verneint, da[...] Ich fahre aktuell mit min. 18°C VLT, also über dem Taupunkt, habe also die Kondenswasser-Problematik nicht. Eine 100% Isolierung diffusionsdicht wollte kein HB einbauen. Aber ich mag es eh nicht über die Maßen kühl im Sommer, 20°C RT muss es gar nicht haben. Aber wenn sich die RT auf 25°C max. beschränken lässt, wäre das für mich ok. Die letzten warmen Tage 2025 konnte ich die Kühlung noch ausprobieren, hat für meine Zwecke gemacht, was es soll. Es waren glaube ich 24°C RT, oder so, das ist ok. An sonsten kann es nach ein paar Tagen mit über 35°C AT (trotz Verschattung) auch mal 28°C im Schlafzimmer haben, dann wird's unangenehm für mich. P.S.: Bez. der Ansteuerung des Danfoss-Antriebs ist mir in meinem ersten Post wohl ein Fehler unterlaufen. Der Antrieb sollte tatsächlich nur von der Soll-RT und nicht von der VLT abhängen, also sollte bei Wärmeanforderung geöffnet sein, selbst wenn die VLT < 30°C beträgt und schließen, wenn die Soll-RT erreicht ist. Aber wie gesagt, die sind bei mir nicht in Betrieb.
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24.02.2026 22:11:03 |
Zitat von Hildener  Zitat von joe115  [...] Und ich habe dir geantwortet. Nicht angekommen? Nope. Gerade nochmal Spam und Unbekannt gecheckt 😢
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25.02.2026 10:26:18 |
Hier sind die ModBus-Register beschrieben: ModBus manual Meinem Verständnis nach ist das die "normale" Steuerplatine, die typischerweise verbaut ist. Hier könnte man über ModBus wohl noch einiges konfigurieren, bzw. zur Laufzeit umschalten. Mir ist nur nicht klar, ob die Werte dann persistent gespeichert sind. Ich würde z.B. gerne die max. Lüfterdrehzahl in der Einstelling "Min" ändern (geringere Drehzahl). Wenn ich die Beschreibung so lese, dann reizt es mich schon, hier mal etwas tiefer einzusteigen... Ob es da für den Daikin-Kundendienst wohl so eine Art Programmiergerät gibt, um die Konfiguration anzupassen?
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01.03.2026 19:43:28 |
Zitat von Hildener  Manchmal ist die KI doch ganz hilfreich. Das sagt KI dazu: Vorgehensweise am Gerät:Um in das Konfigurationsmenü am Thermostat zu gelangen (sofern kein externes ModBus-System genutzt wird): • Drücken Sie gleichzeitig die Tasten SET+ und SET- für ca. 5 Sekunden, um in den Setup-Modus zu gelangen. • Navigieren Sie durch die Parameterliste, bis Sie zum Punkt für die minimale Wassertemperatur (LLO oder Parameter 218) gelangen ..... [...] Zum Glück gibt es hier ja nen extraTreat „KI für und wieder“ 🤣 @ hildener (und mitlesende) Bin nun wieder zuhause und gleich mal zur Baustelle... 1) gleichzeitiges drücken von „+“ und „-“ löst nicht das Setup Menü aus, sondern aktiviert die „Kindersicherung“ bzw. Display-Lock. Ins Setup kommt man bei Daikin wie folgt: Off => 10sec ON gedrückt halten, „Ad“ erscheint. Dann mit +/- durchtoggeln... 2) bei Daikin existiert der Eintrag LLO bzw „oh“ nicht. Es wird beim durchtoggeln teilweise anderes angezeigt als in der Anleitung zu Daikin, zu Pana und zu Pumo beschrieben (die drei hab ich mal quergecheckt... Also, nachdem das Menü scheinbar keine Hilfe ist, und Modbus nicht so einfach umgesetzt werden kann, laufen nun 2 Stück mal mit abmontiertem Elektronischem VL-Ventil (einfach mal runtergeschraubt) und ein dritter mit angenommenem Ventil und zusätzlich wie oben in einem anderen Beitrag beschrieben, ausgestecktem H2, dem Wassertemperatursensor. Mal sehen, was sich bis morgen Abend so tut. Scheint aber, das schon alleine das Abnehmen der Ventile was bewirkt. Dummerweise ist es nun nicht mehr so sehr kalt, aber immer noch kühler als die eingestellte WP-Abschalttemp, und die IT im DG bzw im UG ist auch noch <21*C, somit könnte die Funktion zumindest in den zwei Stockwerken noch geprüft werden. Im EG mit FBH geht es langsam in unangenehmen Temperaturen um die 23C... Aber an der Heizkurve änder ich erst mal nun nichts...
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| | Zeit:
03.03.2026 13:13:09 |
Das mit den +/- Tasten kann ich bestätigen, da hat die KI wohl etwas haluziniert. Mir ist leider keine Möglichkeit bekannt, mit dem integrierten Bedienteil alle beschriebenen Modbus-Parameter zu ändern. @Renergy_66: So, wie ich deine Bilder am Anfang des Threads interpretiere, hast du quasi standard Ventileinsätze, welche voreinstellbar sind. Meines Wissens unterscheiden sich aber solche Ventileinsätze erheblich in der Durchflussmenge bei gegbenem Pumpendruck im Vergleich zum "normalen" Daikin-Ventilsatz. Die Konvektoren sind ja für etliche 100l/h Volumenstrom ausgelegt, was so ein standard Ventilsatz jetzt nicht wirklich her gibt, wenn mich nicht alles täuscht. Evtl. solltest du irgendwann doch auf die dafür vorgesehenen Daikin-Ventilsätze umrüsten?
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03.03.2026 19:41:43 |
Zitat von mkaufmann  Das mit den +/- Tasten kann ich bestätigen, da hat die KI wohl etwas haluziniert. Mir ist leider keine Möglichkeit bekannt, mit dem integrierten Bedienteil alle beschriebenen Modbus-Parameter zu ändern.
@Renergy_66: ...Evtl. solltest du irgendwann doch auf die dafür vorgesehenen Daikin-Ventilsätze umrüsten? Hi mkaufmann, Umrüsten auf die Standardventilsätze? Meinst Du damit a) die elektonisch gesteuerten (Schraub-)Ventile b) das (fehlende) RL-Ventil? Wenn das unten gedachte Szenario irgendwie funktionieren würde, würde ich statt "umrüsten" eher "abrüsten", und den elektrischen Krempel demontieren... Aktueller Stand ist folgender: 3 von 6 HK laufen gerade als Versuchskarnikel. 2 am Strang DG und 1 am Strang UG/EG, dort der erste in der Reihe im UG (1/4) An ALLEN drei ist das elektronische Ventil (aka el. Thermostatventil) abgeschraubt, hängt nur in der Luft. An einem von den zwei DG-HK ist auch der Fühler "H2" ausgesteckt (und Neustart gemacht, ohne Fühler). Erkenntnis: a) alle drei werden nun deutlich wärmer (UG 19,7°C statt ca +/- 17°C; DG 19,8°C statt +/- 15°C) => d.h. Durchfluß ist wohl vorhanden, Feinabgleich fehlt natürlich noch. b) ohne "H2" läuft der Lüfter nicht an (ohne ggf. zusätzliche Konfiguration) c) bei den beiden anderen ist der Lüfter (vermutlich) dauernd an, war er zumindest immer wenn ich kontrollierte - nicht ganz sicher bin ich während der WW-Bereitung, da könnte es sein, das Lüfter AUS war mangels VL-Temp. Muß ich explizit beobachten, geht aber nur am WE, da WW mittags gemacht wird, wenn anständige Leute arbeiten 😎 Was ich momentan überlege, und ggf auf informelle Hilfe hier hoffe: Ich hab beim schnellen stöbern bei Amazon "USB=>RS485-Sticks" gefunden für nen schmalen Taler. Wenn ich wüsste, ob es irgend ein vernüntiges Programm gibt, welches keine Wochen der Einarbeitung benötigt, würde ich mal den HK "DG AZ" als Versuch nutzen, via Modbus an die oben von ich meine @Hildener geposteten Parameter "LLO" zu gelangen und die Temp auf zB 27°C statt 30°C default zu setzen. Dann wieder MIT dem Fühler "H2". Ausscheiden tut auf jedenfall eine "feste Verkabelung", denn ich habe nicht vor und derzeit keine Möglichkeit, von den HK irgendwie sinnvoll zu bislang zwar vorgesehenen aber noch nicht in Betrieb genommenen Netzwerkanschlüßen / Hub/Switches oder Modems/Repeater zu gelangen. Fehlt mir auch ehrlich gesagt momentan der Einsatzzweck - vielleicht später mal, wenn die Baustelle zur Wohnung wurde (DG ist mit Ausnahme der zwei Steckdosen für die HK noch Stromlos, da diese HK zusammen mit den anderen 4 im UG/EG separat verdrahtet und abgesichert sind, wegen simplem "Switch Off"). Wäre das sinnig, mit solch einem USB-Wandler und einem entsprechenden Modbus-Terminal (irgend ne Freeware) solch einen Test zu machen? Wenn JA, Vorschläge? Vermutlich müsste ich auch noch n 5V-Netzteil etc. zusätzlich nutzen, bin irritiert, da oft nur A+/B+ und GND verwendet wird, USB könnte ja die 5V stellen - reicht das, für EINEN Parameter, also lediglich paar Minuten? Steckkontakte für den Busanschluß lagen ja allen Steuerungen bei, diemeisten hat der HB mitgenommen, aber zwei habe ich noch "gerettet", genauso wie EINEN Adapter, um genau dieses VL-Ventil zu verstellen. Dachte erst, das wäre nur der Transportverschluß des montierten Ventils, fand aber heraus, das es gedreht aufgesetzt als "Schlüssel" fungiert. 1 von 6 hab ich noch gefunden, Rest hat auch er mit...
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