| | | | Zeit:
25.02.2026 09:59:43 |
Hallo Zusammen, für mein Bestandsgebäude (Details unten) suche ich eine geeignete WP. Ich habe Angebote (33-37t€) für - 7 kW: Stiebel Eltron WPL-A 07.2 Plus HK 230 + HSBC 300 Intergalspeicher - 10 kW: Vaillant aroTHERM plus VWL 105/8.1 A + 200 l Puffer + 300 l WW Speicher - 10 kW: Viessmann Vitocal 250-A 251.A10 + 200 l Puffer + 300 l WW Speicher Neben einem zuverlässigen Betrieb mit hoher JAZ ist mir auch die Integration in meine SMA PV-Anlage (mit Sunny Home Manager 2.0) wichtig. Soweit ich weiß wäre dies bei Vaillant und Stiebel Eltron möglich. Mir erscheinen die drei Anlagen technisch geeignet und preislich sehr ähnlich (Viessmann natürlich ca. 3t€ teurer). - Habt Ihr eine Empfehlung? - Wie sollte ich mich entscheideiden? - Welche Aspekte sollte ich bei der Auswahl noch berücksichtigen? Danke vorab! Details Haus: - Doppelhaushälfte von 1980, 3-fach verglast, nur Dach gedämmt, 190qm, im milden Karlsruhe - 9,1 kW Heizlast bei -9,9 Grad nach DIN (raumweise HLB) - aktuell Gas- Brennwert mit 20.000kWh/Jahr
|
| | Zeit:
25.02.2026 10:28:46 |
So pauschal lässt sich das nicht sagen, entscheidenden Einfluss auf die AZ hat die Hydraulik. Alle WP haben ihr + und -, da kommt es auch etwas auf den User an. Schau dir Mal die BA der erwählten WP an und schau was für dich am einfachsten zu händeln ist. Mir hat die Vaillant- Regelung damals am besten gefallen, deshalb steht auch eine Vaillant im Keller, was ich bisher nicht bereut habe. Bei 9kW Heizlast würde ich persönlich keine 7er WP verbauen, dieser Winter hat so manche knapp bemessene WP an ihre Grenzen gebracht. Entscheidend für die Auswahl ist auch der mögliche Volumenstrom deines System´s incl. mindest VLT bei NAT. Beim Puffer auch, ob überhaupt nötig und wenn ja, wie hydraulisch eingebunden??
|
| | Zeit:
25.02.2026 13:40:52 |
Zitat von po951  Hallo Zusammen, für mein Bestandsgebäude (Details unten) suche ich eine geeignete WP. Ich habe Angebote (33-37t€) für - 7 kW: Stiebel Eltron WPL-A 07.2 Plus HK 230 + HSBC 300 Intergalspeicher - 10 kW: Vaillant aroTHERM plus VWL 105/8.1 A + 200 l Puffer + 300 l WW[...] Ich hatte die gleichen Hersteller mit ähnlichen Angeboten vorliegen. Wenn alle WPs auf Deine Angaben passen (NAT, Volumenstrom, Heizlast etc.) dann wähle am besten zwischen Vaillant oder Viessmann und wenn Dir die PV-Einbindung besonders wichtig ist, dann bleibt eigentlich nur Viessmann übrig, weil die eine hervorragende " Smart Grid"-Einbindung und Abgleich mit PV-Anlage haben (so mein HB und Feedback in der allgemeinen Presse). Bei Stiebel hat mich der Integralspeicher gestört.... Aber das ist ausschliesslich Deine persönliche Entscheidung. Der Rest (Dimensionierung, Preise) hört sich okay an.....
|
| | Zeit:
25.02.2026 13:51:13 |
Was soll da PV mäßig gesteuert werden? Totaler Schwachsinn und Marketing Gag! Eine gute passende WP läuft im Winter durch und verbraucht sowieso alles was vom Dach kommt in der Regel. Ein/Ausschalten durch PV verkürzt die Lebensdauer bei kaum Ersparnis. Ich habe seit 4 Jahren eine Vaillant und damit sehr zufrieden. JAZ 4,5 und keine Störung. Ebenso eine 24,6kWh PV die diesen Winter fast nichts für den Batteriespeicher übrig hatte.
|
| | Zeit:
25.02.2026 15:36:00 |
PV Integration ist reines Marketing geblubber. JEDE WP hat inzwischen einen passenden Kontakt. Und viel holt man ja ehrlicherweise gar nicht heraus. Man kann damit das WW zu ner guten Zeit durch die Wärmepumpe machen lassen. Aber ehrlicherweise stellt man im Sommer in der WP die WW Bereitung in den Zeitraum der besten PV ZEIT - je nach Dachausrichtung zb: 12.00 - 16.00Uhr ein. Das passt zu 90% - ohne irgendeinen Kontakt, ohne smarte APP oder dergleichen. Du sparst deutlich mehr, wenn du viel Zeit in die richtige Wahl der WP steckst. D.h. welche WP passt zur tatsächlichen Heizlast. Passt die eigene Hydraulik, oder werden größere Heizkörper (typ 33) benötigt. Wird ein Pufferspeicher benötigt, da ausschließelich HK vorhanden, dann sollte der Pufferspeicher in den Rücklauf eingebaut werden. Von Kombispeichern sollte man IMMER die Finger lassen. Funktioniert in der Praxis nicht. Bei Stiebel würde ich klären ob die immer noch Probleme mit Ihren MFGs haben - wenn ja - Finger weg - kostet alle paar Jahre unnötig Geld.
|
| | Zeit:
25.02.2026 18:01:10 |
Der Stiebel Integralspeicher ist kein Kombispeicher, sondern enthält zwei hydraulisch getrennte Speicher. Wird aber soweit ich weiss als Parallelpuffer eingebunden, so dass ich froh bin, ihn nicht zu haben :-)
Ob man überhaupt einen Puffer im Heizkreis braucht, wäre halt zu klären. Und wie er eingebunden wird... Meines Erachtens wichtiger als die Wahl des Herstellers. Wurde ja schon geschrieben.
Außerdem vielleicht noch mal Gedanken machen, ob es nun 7kW oder 10 kW werden sollen. Die Vaillant und die Viessmann wurden hier jeweils eine Nummer größer vorgeschlagen als die Stiebel. Bei 9,1 kW Heizlast könnte man auch die Stiebel WPL-A 10.2 nehmen. Wobei bei 20.000 kWh Gas (wenn voll beheizt wurde) auch eine 7kW WP ausreichen dürfte.
|
| | Zeit:
27.02.2026 13:33:56 |
Zitat von Mastermind1  PV Integration ist reines Marketing geblubber.
JEDE WP hat inzwischen einen passenden Kontakt. Und viel holt man ja ehrlicherweise gar nicht heraus. Man kann damit das WW zu ner guten Zeit durch die Wärmepumpe machen lassen. Aber ehrlicherweise stellt man im Sommer[...] Vielen Dank für die zahlreichen Hinweise an alle! Ich habe ausschließlich HK (15 Stück), ein Puffer wird also vermutlich nötig sein. Warum sollte dieser im Rücklauf sein? Welche Vorteile bietet das im Vergleich zur Intergartion den in VL? Warum ist eine parallel Einbinung ungeeignet @WestWoods? Danke Euch!
|
| | Zeit:
27.02.2026 15:32:17 |
Zitat von po951 
Warum ist eine parallel Einbinung ungeeignet
Hmmm, es gibt gar nicht so viele Threads hier im Wärmepumpen-Unterforum, in denen das nicht thematisiert wird ;-) Vielleicht mal ein Blick nach außen; recht kurz zusammengefasst: Energiesparhaus.at: WP & Puffer: Liebe oder Hass? teil IIAnsonsten natürlich auch der Klassiker hier aus dem Forum: Schadensbegrenzung bei bei Betrieb von Wärmepumpen über hydraulische Weiche oder ParallelpufferOder einfach mal "parallelpuffer site:haustechnikdialog.de" in google eingeben und ein Stündchen lesen. Vermutlich gut investierte Zeit vor der Auftragserteilung. Und bitte genau schauen, welche Hydraulik geplant ist. Ein Puffer in Stich-Anbindung (manchmal auch T-Anbindung, Pendelpuffer) ist viel weniger problematisch und kann m.E. ein guter Kompromiss zwischen robustem Betrieb und Effizienz sein.
|
| | Zeit:
27.02.2026 20:00:44 |
| |
| | Zeit:
27.02.2026 20:31:00 |
Zitat von A Min  Schöner Artikel, kannte ich nicht, Danke!
|
| | Zeit:
28.02.2026 12:44:05 |
Zitat von WestWoods  ... Schöner Artikel, kannte ich nicht, Danke! ... Und die Mehrheit der Installateure kennt ihn offenbar auch nicht - das ist nach Jahren der öffentlichen Förderung der WP-Technologie aus Steurmittelen m.E. der eigentliche Skandal. Die Förderung sollte auch davon abhängig gemacht werden, dass die verbauenden Betriebe und sogar die Außendienste der Hersteller vor Förderzusage und -auszahlung nachweisen müssen, dass sie von der Materie überhaupt genug verstehen. Z.B. zwei Wochen verpflichtende Fortbildung mit Prüfung, in der Auslegung der WP, Heizlastfragen, Hydraulikprobleme und Pufferauswahl mit angemessen schwierigen Fragen abgeprüft würden. Incl. k.o.-Fragen, wenn Grundlegendes offenbar nicht begriffen wurde.
|
| | Zeit:
01.03.2026 13:22:43 |
Ich würde eine Lambda nehmen, z.B. EU98 oder EU10. Meine EU13 hängt am SMA SHM2.0. Zur Datenerfassung im Portal man muss hierzu lediglich einen Shelly 3PM pro in die Unterverteilung hängen und im Wifi oder LAN einbinden. Das SMA-Portal erkennt diese als Gerät und kann den Verbrauch erfassen. Für den Solarüberschuss braucht es einen Trick. Man kauft sich einen Raspberry Pi, installiert darauf die OpenWB Wallbox Software (kostenfrei). Diese enthält ein Modul zur Weitergabe der SMA-Solardaten an den Lambdaheizungscontroller. Kosten all in <€150. Als Zugabe gibt es +1 bei der JAZ im Vergleich zu den andern Büchsen bei grob dem gleichen Preis.
|
| | Zeit:
01.03.2026 16:57:59 |
Geh am Besten vor dem Kauf nochmal auf https://www.waermepumpe.de/werkzeuge/heizlastrechner/ und mach da die Heizlastberechnung nach Jahresverbrauch. Im Bestand ist das viel Aussage kräftiger, als die Raumweise Bei der Viesm*n 250 A10 muß du wissen, daß sie über 10°C AT nur bis ca. 4 kW runtermoduliert. Insofern wird das Gerät außerhalb des Kernwinters ohne Puffer stark takten. Als Endkunde kann man sehr wenig an der Steuerung einstellen. Wir haben das Gerät in einem 230 m² Altbau von 1960 mit einem 200l Parallelpuffer in Stichanbindung, seit letztem April im Einsatz und sind soweit zufrieden (4383 Verdichterstunden, bei 923 Starts) Die wenigen Einstellmöglichkeiten, sind etwas nervig aber man kann damit leben. Vaillant ist da um Längen besser. Zudem ist Bei uns im Großraum München der Vaillant Werks-Kundendienst mit Abstand der Qualitätsführer. Vor der Verwendung von Kombispeichern jedweder Art - nach Erfahrungen in einem anderen Objekt - kann ich nur dringlichst abraten. Immer Puffer und WW-Speicher separat sofern es räumlich möglich ist.
|
| | Zeit:
01.03.2026 19:53:29 |
Bei mir läuft eine Viessmann 250A mit 10kW unter ähnlichen Bedingungen. Die Anlage läuft bis etwa 6°C Außentemperatur durch. Bei den hiesigen Temperaturen (+12°C) hält sich das Takten mit 10 Starts am Tag trotzdem in Grenzen. Bei mir ist die VL auf 44°C bei Nat (-10°C). Ausschließlich Heizkörper, kein Warmwasser. JAZ gemäß App: 4,4.
|