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Datenschutzhinweise

Heizungsgesetz vor dem Aus – 65-Prozent-Regel fällt
Verfasser:
Redaktion HTD
Zeit: 25.02.2026 00:00:00
0
3937513
Politischer Kurswechsel mit weitreichenden Folgen: Das umstrittene Heizungsgesetz wird abgeschafft und durch ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz ersetzt. Die 65-Prozent-Vorgabe entfällt. Mehr Entscheidungsfreiheit für Eigentümer – bei weiterhin verbindlichen Klimazielen.


Verfasser:
Reggae
Zeit: 25.02.2026 14:30:51
7
3937613
Die Glücklichen Menschen ohne Wärmepumpe zahlen trotzdem mehr,
bei Wohnungsmangel.

Wer Ironie findet darf Sie gerne behalten:

Zitat von Heute aus dem HTD:

Am bittersten bereuen wir Fehler, die wir am leichtesten vermieden hätten.

Marie von Ebner-Eschenbach

Verfasser:
GeoMinister
Zeit: 25.02.2026 14:34:17
1
3937617
Es gab ähnliches mal mit Kanldichtheitsprüfung. Ist auch wieder abgeschafft.
Also wird mein Öler im selbstbewohnten Haus bis zum bitteren Ende weiterlaufen. Im sanierungshaus ist es dafür zu spät, da ist schon alles rausgerissen.

Verfasser:
TimoB
Zeit: 25.02.2026 14:40:00
4
3937625
Trotzdem Richtung Klimaschutz?

Was bleibt denn hängen bei dem Otto-Normal-Verbraucher?

Es bleibt alles beim Alten, ich kann machen was ich will! Ich will es einfach, also bleibe ich fossil. Das hat immer gut funktioniert. Wird teurer? Na und? Alles wird teurer und dass Wärmepumpen auch teuer sind, das wissen wir doch alle!

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 25.02.2026 15:24:27
1
3937645
Förderungen bleiben aber bestandteil - was die Brutto Preise sicherlich auf dem Niveau verweilen lässt.

Am Ende ist ne gute, moderne Gasheizung immer noch besser, als ne 30 Jahre alte Öl oder Gasheizung weiterlaufen zu lassen.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 25.02.2026 15:24:29
1
3937646
In dem Moment wo sich etwas neues finanziell rechnet, kauft der Bürger es auch.
Es braucht daher keine Verbote. Das ganze lässt sich mittels Steuern und Subventionen eigentlich recht elegant lenken. Die mitlerweile moderne Verbotspolitik ist dafür absolut unnötig...

Verfasser:
MichaelN2
Zeit: 25.02.2026 18:09:52
4
3937700
Eine verarsche Politik braucht aber auch niemand. Es wird niemals, bezahlbar, die versprochenen CO2 armen Alternativen geben. Auch nicht zu 10%.

Verfasser:
Schmitt
Zeit: 25.02.2026 18:20:53
2
3937704
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen
Am Ende ist ne gute, moderne Gasheizung immer noch besser, als ne 30 Jahre alte Öl oder Gasheizung weiterlaufen zu lassen.
Nicht nur eine moderne Gas, sondern auch eine moderne Ölheizung läuft besser.

Meine neue Öl Brennwertheizung läuft seit November 2024, die vorläufige bisherige Einsparung beträgt ca. 500 Liter Heizöl.

FG. Schmitt

Verfasser:
HenningReich
Zeit: 25.02.2026 18:52:38
10
3937720
Ich benutze derweil lieber die gute deutsche Heimatenergie.
Und ich persönlich vermeide es mein Geld für Fundamentalislamistenöl und ähnliches rauszuwerfen.
Ich kanns mir aber auch leisten und ich bin fachlich so kompetent eine Wärmepumpe einzubauen und zu konfigurieren. Das kann ja nicht jeder.

Verfasser:
Mati1
Zeit: 25.02.2026 20:26:18
1
3937764
Das größte Problem am ständigen Ändern der Spielregeln ist fehlende Verlässlichkeit bzw. Planungssicherheit. Da haben wir einerseits eine Partei, die 16 Jahre an der Macht ist und es nicht einmal auf die Kette kriegt, die WP oder Solardächer bei Neubauten verpflichtend zu machen, obwohl das flankiert mit einem KfW-Kredit keine Mehrbelastung für Häuslebauer gewesen wäre. Und dann kommt die nächste Regierung, die nicht weniger als eine Revolution will und die Besonderheiten im Bestand nicht ausreichend berücksichtigt. Und ein paar Jahre drauf wieder eine Rolle rückwärts. Das verrückte ist, dass 1 Partei in allen 3 Regierungen (mit kurzer Unterbrechung) war - die machen alles mit. Und die selbsternannte Alternative denkt rückwärtsgewandt.Was hinsichtliche Heizen aus Berlin kam, kommt und kommen wird, kann man doch nicht ernst nehmen - völlig egal, wer das am Ruder sitzt.

Und das schlimmste sind die Fördermilliarden, die bei den Herstellern und SHK-Betrieben als Reingewinn landen. Und für alle, die keine Lust auf Förderanträge haben, verteuert sich die neue Heizung (egal ob WP oder konventionell).

Ich habe mich von dem politischen Spektakel abgekoppelt, schaue dass ich den Energiebedarf vom Haus senke und Flächenheizungen reinbekomme. Primär ist das ersteinmal mehr Komfort und Senkung der Betriebskosten. Und wenn der alte Ölbrenner so lange durchhält, bis alles erledigt ist, kann ich im Bestand auch sinnvoll eine WP betreiben. Was bis dahin in Berlin passiert, nehme ich am Rande noch wahr, lass mich davon aber nicht mehr verrückt machen. Wenn ich eine Förderung ohne viel AUfwand mitnehmen kann, dann gerne. Wenn nicht, dann ist es eben so.

Verfasser:
StromHeizer1987
Zeit: 25.02.2026 20:39:16
4
3937769
Bis jetzt ist es ja nur ein Positionspapier. Was und wann davon wirklich kommt ist noch lange nicht raus. Nur das die Kassen leer sind. Und man dich vorher sagen kann wie lange CO2 Neutrale Heizungen noch gefördert werden. Und wenn der Markt so funktioniert wie die liberalen Wirtschaftsvertreter uns erklären. Muss fossile Energie ab 2045 unendlich teuer sein. Dann wäre eh alle Gas und Ölheizungen von heut auf morgen tot, weil der Betrieb unbezahlbar ist.

Mal sehen wie es weiter geht. Hoffe mal das meine Kombi aus PV+WP+E-Auto sich lohnt :) , ich denke mal schon.

Verfasser:
BauGuenni
Zeit: 25.02.2026 21:45:03
4
3937798
Ich hoffe nur, das die Abgeordneten in Berlin nicht nur Stimmvieh sind.
Ehrlich gesagt, verstehe ich seit meiner Jugend nicht, warum wir den Erdölproduzenten das Geld hinterher werfen. Schon in der Fachoberstufe(1981-82) hat unser sehr grüner Lehrer gezeigt, wieviel Energie von der Sonne kommt.
Nur keiner hat Ihn verstanden und keiner wollte seinen Weg mitgehen. OK, Öl war billig und einfach, Brennholz gab es für uns für wenig Geld. Da war man fast schon ein ÖKO.
Wir haben jedes Jahr 30-35m³ gebraucht für 160m². Ein Zelt braucht weniger. ;)

Oder seit Tschernobyl wissen wir sicher, ATOM-Strom ist gefährlich, und seit Merkel nicht mehr teuer für die Gewinnmafia. Der Abbau der Anlagen ist ja auf den Steuerzahler gelegt worden, und auch die Lagerung. Hab ich nicht verstanden.
Der einzige Grund für Atomkraftwerke ist, die Gewinnung spaltbaren Stoffen für die Abschreckung. -- Egal -- kommt hoffentich für Deutschland nicht in Frage.
Die Kernfusion ist schon seit 30Jahren in zwei bis fünf Jahren fast fertig.
Grundsätzlich eine schöne Idee, der Erfolg lässt sich aber noch nicht vermarkten.

Wasserstoff ist eigentlich gut, wurde gegen die Wand gefahren. Ich glaube auch der Umweg der Speicherung ist zu teuer.
Aber unabhängig von ÖL, GAS, Kohle, ATOM die ganze Welt macht es, nur wir wollen wieder offen für alles sein. Das ist wie Hybridfahren, zwei Systeme in einem Auto, oder Haus- Nix ist richtig gut, außer dem Preis für den Hersteller.
Vielleicht sollte ich meinen Namen ändern und mein Pronomen, dann bin ich ab morgen 6 Monate alt und ein Fuchs. Achja Haare färben nicht vergessen.

Hier noch ein guter Beitrag von Harald Lesch
https://youtu.be/UJ727tKRaJ8?si=idVhik3RORfTAzxG

vielleicht ein guter Denkansatz für uns.
Redoxflow oder Natriumbatterien sollten die nächsten Ziele sein.
Stellt euch mal vor, jeder von uns hat einen eigenen Energietank der für 3-4 Monaten selbsterzeugte Energie besitzt. Was könnten uns die Ölbarone egal sein.
Und die Kosten für Fahrten, Herstellung und Heizen etc. gehen gegen Null.
Das wäre ein Kostenvorteil von mehr als 15% an unseren Gütern.


Mal sacken lassen und Harald Lesch sich anschauen.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 25.02.2026 22:04:08
2
3937803
Und dann würden die frierenden Bürger eine neue politische Farbe wählen die das ganze ganz schnell wieder zurück dreht. Das wird man sich von den etablierten Farben aber nicht anschauen und zu verhindern wissen, sprich, die Gesetze, Verordnungen, Steuern, Absichtserklärungen, usw. usf. entsprechend liberal anpassen...

Ich kann doch z.B. als Vermieter nicht anfangen ein Mehrfamilienhaus auf eine Wärmepumpe um zu stricken, wenn ich keine Planungssicherheit habe.
Wenn der Staat mir sagt dass das Gas ab 2026 für meine Mieter teurer wird, dann muss ICH doch wissen wie teuer. Wenn die Antwort ist "unbezahlbar" bis "weis noch keiner", was soll ich denn damit?

Und wenn der Staat dann hingeht und die CO2 Steuergeschichten verschiebt, das ist doch der allerletzte Murks.

Wenn ich mir anschaue, dass meine Mieter Heizkosten incl. Warmwasser von 1,50€ / m2 auf Gas haben und mich unverzinst der Umbau auf Wärmepumpe 200€ / m2 kostet, dann muss ich doch ne verlässliche Planungssicherheit haben, wie sich die Heizkosten Gas entwickeln werden und wie sich der Strompreis entwickelt, um zu gucken wann sich das rechnet...

Ich muss das doch auf die Mieten umlegen und kann doch nicht was in ner grünen Klatsche Winke Winke Art umbauen, Geld investieren, den Quadratmeterpreis um 2€ in der Miete erhöhen damit die Heizkosten nicht "explodieren" und dann wird die "Heizkostenexplosion" vertagt und ich stehe da mit WP beheizten Wohnungen die so teuer sind dass Mietinteressenten eine günstige gasbeheizte Wohnung vorziehen...

Und so lange der Staat keine Planungssicherheit auf die Reihe bekommt und nur so einen Müll fabriziert wie die letzten Jahre und ein hin und her und hü und hott, ja, da lege ich die Hände in den Schoß, warte ab, fahre auf Sicht und investiere in die Richtung garnichts.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 25.02.2026 22:09:53
0
3937804
Zitat von Schmitt Beitrag anzeigen
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen
[...]
Nicht nur eine moderne Gas, sondern auch eine moderne Ölheizung läuft besser.

Meine neue Öl Brennwertheizung läuft seit November 2024, die vorläufige bisherige Einsparung beträgt ca. 500 Liter Heizöl.

FG. Schmitt


Die Frage wie hoch die Einsparung im absoluten ist, ist nicht nur vom prozentualen Satz abhängig sondern auch vom vorherigen Verbrauch.

Wenn man nur 400l Heizöl im Jahr verbrennt, wird man mit keiner Wunderheizung der Welt 500l davon einsparen können.

Verfasser:
HeiztMitVerstand
Zeit: 25.02.2026 22:56:09
9
3937817
Zitat von Schmitt Beitrag anzeigen
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen
[...]
Nicht nur eine moderne Gas, sondern auch eine moderne Ölheizung läuft besser.

Meine neue Öl Brennwertheizung läuft seit November 2024, die vorläufige bisherige Einsparung beträgt ca. 500 Liter Heizöl.

FG. Schmitt



Und morgen ist Weihnachten!

Was für „Hirnamputierte“ sich hier in diesem Thread versammelt haben, lässt mich nur mit dem Kopf schütteln…..

Glaubt hier wirklich jemand ernsthaft, dass eine Gas- oder Ölheizung mit/ohne Bioanteil noch eine Zukunft hat??? Dann habt Ihr weder das bisherige „Heizungsgesetz“, noch die gestrigen Änderungen verstanden…

Ich bin immer wieder überrascht, wie viele dumme Menschen auf diesem Planeten herumlaufen…:-(

Verfasser:
WP_PV_ST
Zeit: 26.02.2026 06:46:07
3
3937832
Zitat von HeiztMitVerstand Beitrag anzeigen
Zitat von Schmitt Beitrag anzeigen
[...]



Und morgen ist Weihnachten!

Was für „Hirnamputierte“ sich hier in diesem Thread versammelt haben, lässt mich nur mit dem Kopf schütteln…..

Glaubt hier wirklich jemand ernsthaft, dass eine Gas- oder Ölheizung mit/ohne Bioanteil noch eine Zukunft hat???[...]



moin,

das braucht man doch gar nicht ernst nehmen. Der Weg geht klar zu den Erneuerbaren.
Es wird noch einige Zeit brauchen bis die ewig Gestrigen ausgestorben sind, aber es werden immer weniger.
Da ändert auch irgend ein Gebrüll,von durch die Blauen getriebenen Panikpolitikern nichts.
Man hätte einfach besser die Förderungen komplett gestrichen, dann hätte das der Markt von selbst geregelt, und mit dem eingespartem Geld die Stromsteuer auf WP Tarife massiv senken sollen.

Verfasser:
Reggae
Zeit: 26.02.2026 07:27:55
0
3937842
Zitat von HenningReich Beitrag anzeigen
Ich benutze derweil lieber die gute deutsche Heimatenergie.
Und ich persönlich vermeide es mein Geld für Fundamentalislamistenöl und ähnliches rauszuwerfen.
Ich kanns mir aber auch leisten und ich bin fachlich so kompetent eine Wärmepumpe einzubauen und zu konfigurieren. Das kann ja[...]


Fast jede und jeder, denn es sind Hausbesitzer, keine Mieter

Verfasser:
MIKA.HH
Zeit: 26.02.2026 09:22:00
0
3937875
Zitat von HenningReich Beitrag anzeigen
Ich benutze derweil lieber die gute deutsche Heimatenergie.
Und ich persönlich vermeide es mein Geld für Fundamentalislamistenöl und ähnliches rauszuwerfen.
Ich kanns mir aber auch leisten und ich bin fachlich so kompetent eine Wärmepumpe einzubauen und zu konfigurieren. Das kann ja[...]


Zustimmung!
Es sind schon so viele WP verbaut, dass der Nachweis gelungen ist, dass die Maschinen laufen. Das Angebot ist da, Hersteller können liefern, HB können einbauen.
Der Wert des Hauses steigt, wenn die Effizienzklasse verbessert ist
Die Betriebskosten einer WP sind niedrig - kurz jeder, der bei sich ohne technische Probleme eine WP einbauen könnte wird das wohl auch weiterhin tun.

Es gibt nur ein Problem: die Angebotspreise.
Die sind ohne Not sehr hoch. Durch die 65% Regel wurden Hausbesitzer, die kein DIY können gierigen WP Herstellern, HB und Bürokraten ,(VNB) ausgeliefert
Das ist jetzt vorbei.
Ist das Angebot unattraktiv, kann ein Eigentümer sagen LMAA. Ich nutze noch einmal die Alternative.

Die WP Preise werden durch Subventionen einerseits hochgehalten, andererseits für den Kunden abgesenkt.
Betrachten wir das als Industrieförderung oder gelungenen Lobbyismus.
Wenn sich weiterhin genügend Kunden für die WP entscheiden, dann wird es vllt für die die sich noch einmal für die nächsten 20 Jahre für Gas oder Öl entscheiden "müssen" genug biogenes Gas geben.

Das wird der Grund sein, warum die Förderung noch bis 2029 läuft.

Eigentlich ändert sich nichts, denn die 65% Regelung war doch faktisch durch das Moratorium des Wartens auf die kommunale Wärmeplanung bereits ausgehebelt.

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht - soviel zum GEG 2024.

Beste Grüße
MIKA

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 26.02.2026 11:58:06
1
3937915
Zitat:
Glaubt hier wirklich jemand ernsthaft, dass eine Gas- oder Ölheizung mit/ohne Bioanteil noch eine Zukunft hat??? Dann habt Ihr weder das bisherige „Heizungsgesetz“, noch die gestrigen Änderungen verstanden…


Definiere Zukunft.

Nach meiner Einschätzung ist das Thema Energiewende / Erneuerbare Energien / CO2 Neutralität, etc. gesetzt und das wird auch keiner mehr über den Haufen werfen.

Nur, WANN das wirklich in der Fläche so zum tragen kommt, wie es ausgerufen wurde, daran scheiden sich die Geister.

Eine Entscheidung in eine neue Heizung ist zwar auch eine Entscheidung in die Zukunft, aber in einen doch recht absehbaren Zeitraum, denn nach 15-20 Jahren ist die eh tot.

Von daher kann es durchaus Sinn machen, sich für die nächsten 15 Jahre nochmal ne billige Gasheizung einbauen zu lassen. Vor allem denjenigen der relativ wenig Gas verbraucht, treffen dann höhere Gaspreise im absoluten finanziell eher wenig...

Verfasser:
Bergi
Zeit: 26.02.2026 12:56:03
1
3937936
Zitat von Mark1234 Beitrag anzeigen
Zitat:
[...]


Definiere Zukunft.

Nach meiner Einschätzung ist das Thema Energiewende / Erneuerbare Energien / CO2 Neutralität, etc. gesetzt und das wird auch keiner mehr über den Haufen werfen.

Nur, WANN das wirklich in der Fläche so zum tragen kommt, wie es ausgerufen[...]

Mir fallen da die älteren Herrschaften ein , so 65 und mehr.
Alleine oder zu zweit im EFH .
Da werden nur 3 Räume beheizt , das ist nicht für WP geeignet.
Der möchte einfach eine neue Kombitherme und hat die nächsten 10 Jahre Ruhe.

Verfasser:
Reenergy_66
Zeit: 26.02.2026 16:46:14
0
3938007
Zitat von Mark1234 Beitrag anzeigen
Ich kann doch z.B. als Vermieter nicht anfangen ein Mehrfamilienhaus auf eine Wärmepumpe um zu stricken, wenn ich keine Planungssicherheit habe......

...Wenn ich mir anschaue, dass meine Mieter Heizkosten incl. Warmwasser von 1,50€ / m2 auf Gas haben und mich unverzinst der Umbau auf Wärmepumpe 200€ / m2 kostet, dann muss ich doch ... gucken wann sich das rechnet...

.... dann wird die "Heizkostenexplosion" vertagt und ich stehe da mit WP beheizten Wohnungen die so teuer sind dass Mietinteressenten eine günstige gasbeheizte Wohnung vorziehen...[...]

Mark,

Wenn Du mal ganz entspannt in die Zukunft schaust, dann wirst auch Du erkennen, das der Weg der fossilen immer enger und steiler wird.
Gut, Du spichst hier von MFH, abder das dürfte bereits in die Kategorie "Luxusproblem" fallen, denn "Deine" Mieter werden kaum in die Verlegenheit kommen, selbst nur ein kleines EFH für sich zu bauen oder kaufen.
Und wegen "Zukunftssicherheit": Wartest Du immer ab und tust exakt das, was die Zipfel in Berlin "befehlen"? Dann ists schön und brav...
Als wir vor der Entscheidung standen, war eigentlich klar, das es eine WP werden wird. Das dann in Bärlin noch die Förderung dazu ausgeaut und angehoben wurde, sagte ich natürlich nicht NEIN, aber es war für uns nicht der entscheidende Punkt. Entscheidend ist für den einen oder anderen Bürger auch die Umwelt...

Das es dann gleich 200€/m² kosten sollte - na, entweder Du übertreibst hier mal n kleines bisschen - oder hast wirklich so ne olle Hütte ;-)
Klar sollte es sich irgendwie rechnen, aber es gilt auch für ein MFH: Öl/Gas oder Fernwärme (Heizung) bekommst auch nicht geschenkt. In einem Objekt, in welchem ich ne Wohnung habe, kostet die Erneuerung Gas/Fernwärme mal locker schlappe 80k€ Minimum. Ohne neue Verrohrung im Haus, nur unten im Keller das ganze Technikgeraffel. Sind dann dennoch gerade mal knappe 30€/m2...

Und zu guter letzt:

Wenn dann dein letzter (Gas-)Mieter ausgezogen ist, weil deine WP-Teuer-Bude das mtl Budget übersteigt, dann....
Marketingstrategie wechseln! Vermarkte dann in Zukunft deine "Teuer-Quadratmeter" als CO2-neutrale, Umwetschonende, grün-alternativ-Wohnung...
Und Du wirst sehen: Die "grünen Yuppies" rennen Dir die Bude ein, denn die wissen, was es kostet, hipp zu sein... Mußt ggf nur für genügend Stellplätze sorgen, das könnte ein Problem werden, denn hippe der/die/das'se haben meist mehr als nur ein oder zwei Fahrzeuge. Und davon MINDESTENS eines mit Stecker...

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 26.02.2026 17:24:43
1
3938017
Mal so, mal so, Entweder stehe ich wenn alle losrennen schon im Ziel, oder ich lasse erst einmal alle rennen und warte ab.

Bei dem Wärmepumpenthema warte ich ab.
Lass mal alle rennen, mir rennt ja nichts weg.

Meine Mieter interessiert nur das es warm ist und was das kostet, wie ist denen scheissegal. Wenn ich jetzt n Mehrfamilienhaus auf Wärmepumpe umbauen würde, dann müsste ich die Kosten jetzt umlegen und damit stehe ich morgen erst einmal mit Wohnraum da, der am Markt im Vergleich zur Gasheizung zu teuer ist.
Klar kann man sagen "aber in Zukunft", aber die Zukunft kennen wir doch gar nicht.
In Zukunft soll das Öl ausgehen, das Gas unbezahlbar werden und der Strom spotbillig.

Ich warte dann bevor ich den Lügenmärchen unserer Wendehalspolitiker auf den Leim gehe, lieber erst einmal ab. Und das heißt ja nicht dass ich die Energiewende verschlafe, das heißt auch nicht "wenn die letzte Wohnung leer steht", es gibt ja noch was zwischen schwarz und weiß. Wenn ich merke, das Wohnungen mit Wärmepumpe am Markt nachgefragt werden, oder für Wohnungen mit Gasetagenheizungen "Abschläge" seitens der Mietinteressenten vorgenommen werde, ist eine Reaktion darauf noch früh genug...

Und bei mir zu Hause ist aktuell Öl für 85 Cent den Liter im Tank bis nächstes Jahr. Da bleibt auch erst einmal alles wie es ist und wir fahren "auf Sicht". Da habe ich überhaupt keinen Zugzwang, wenn mir das Öl zu teuer wird, bestell ich ne Wärmepumpe und fertig. Zwingt mich ja keiner Heizöl zu tanken. Da ist alles Wärmepumpenready und umgesetzt wird es dann, wenn das Öl teuer IST. Nicht weil es vielleicht irgendwann teuer wird. Erstmal warten wir ab.

Aktuell ist da in den Heizkosten zwischen Öl und Wärmepumpe kaum n Unterschied, solange die Ölheizung keinen Totalschaden hat, lohnt es sich da nicht irgendwelche Klimmzüge zu veranstalten...

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 26.02.2026 17:29:08
1
3938019
Zitat:
Das es dann gleich 200€/m² kosten sollte - na, entweder Du übertreibst hier mal n kleines bisschen - oder hast wirklich so ne olle Hütte ;-)


Leider nix olle Hütte. Das ist der Eigenanteil nach Förderung der bei mir hängen bliebe.
Das Problem ist, dass meine Immobilien soweit fertig saniert sind, nach dem vor kurzem noch aktuellem Stand der Technik, mit Gasetagenheizungen. Das heißt, es müsste eine Zentrale Wärmeversorgung mit Steigleitungen, Wohnungsübergabestationen, etc. eingebaut werden, wofür alle grade neu gefließten Badezimmer wieder aufgerissen werden müssten, die Warmwasserversorgung müsste entsprechend eingebunden werden und dann bleibt noch einiges an Heizkörpern getauscht werden. Am Ende würden die aktuellen Kosten Gas zu Strom dann ziemlich 1:1 die gleichen bleiben, denn so effizient wie im Einfamilienhaus wird das wegen der höheren nötigen Vorlauftemperaturen und der Warmwassergeschichte nicht werden...

Die Möglichkeiten, die Kosten um zu legen, sehe ich dabei weder im Bestand noch bei einer Neuvermietung. Also wo solls her kommen? Kannst vergessen.

Verfasser:
Weissnixx
Zeit: 26.02.2026 18:57:37
4
3938038
Zitat von Redaktion HTD Beitrag anzeigen
Politischer Kurswechsel mit weitreichenden Folgen: Das umstrittene Heizungsgesetz wird abgeschafft und durch ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz ersetzt. Die 65-Prozent-Vorgabe entfällt. Mehr Entscheidungsfreiheit für Eigentümer – bei weiterhin verbindlichen Klimazielen.<br><br><div[...]


Es geht weder um den Bürger noch geht es um Umwelt bzw Klimaschutz.

Bei dem was da angedacht ist, bleibt offen, ob das nicht gegen die EU Vorgaben verstößt. Soweit meine Kenntnis greift, dürfen keine Gesetze verabschiedet werden, die den Klimaschutz verschlechtern ....

Liebe Redaktion: Es gibt kein Heizungsgesetz, das sollten Sie doch wissen.

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Heizungsgesetz vor dem Aus – 65-Prozent-Regel fällt
Verfasser:
Weissnixx
Zeit: 26.02.2026 18:57:37
4
3938038
Zitat:
...
Politischer Kurswechsel mit weitreichenden Folgen: Das umstrittene Heizungsgesetz wird abgeschafft und durch ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz ersetzt. Die 65-Prozent-Vorgabe entfällt. Mehr Entscheidungsfreiheit für Eigentümer – bei weiterhin verbindlichen Klimazielen.<br><br><div[...]

Es geht weder um den Bürger noch geht es um Umwelt bzw Klimaschutz.

Bei dem was da angedacht ist, bleibt offen, ob das nicht gegen die EU Vorgaben verstößt. Soweit meine Kenntnis greift, dürfen keine Gesetze verabschiedet werden, die den Klimaschutz verschlechtern ....

Liebe Redaktion: Es gibt kein Heizungsgesetz, das sollten Sie doch wissen.
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