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28.02.2026 21:57:30 |
Hallo zusammen, wie die Überschrift schon sagt, bin ich es leid, bei 4 von 5 Heizöllieferungen betrogen zu werden. Die Fehlmenge betrug bei den Bestellungen von meist 3.000 Litern 4mal zwischen 300 und knapp 500 Litern. Nur ein einziges Mal war die gelieferte Menge korrekt. Erfreut über die korrekte Menge bestellte ich das nächste Mal wieder dort, aber dummerweise kam ein Subunternehmer, der dann bei bestellten 2.000 Litern prompt mal wieder 300 Liter zu wenig lieferte. Als Frau mit den Fahrern zu sprechen, nützt nichts, die stellen sich stur und herablassend, sind natürlich die Ehrlichkeit und Empörung in Person und versuchen, irgendwas vom Pferd zu erzählen. Dem Eichamt ist das Problem bekannt, aber außer Bedauern kam da nichts. Mein Heizöltank ist ein Stahltank mit Innenhülle und einem Fassungsvermögen von 7.000 Litern. Der Einfüllstutzen befindet sich in der Garage mit direkter kurzer Füllleitung zum Stahltank. Ich möchte gerne ein geeichtes Gerät am Stahltank (jetzt: manuelles Afriso) einbauen lassen, mit dem ich die gelieferte Heizölmenge kontrollieren und ich ggf.dem Heizöllieferanten seine Fehlmenge beweisen kann. Welches Gerät würde sich hierfür eignen? Danke im Voraus für Eure Überlegungen und Tipps! Viele Grüße, Nobbi_1
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01.03.2026 00:17:46 |
Woher nimmst du den Beweis das die gelieferte Menge nicht stimmt?
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01.03.2026 07:26:23 |
Gibt so Spezialumbauten wo nach der Pumpe und dem Meßgerät eine Leitung mit Kugelhahn wieder in den Tank führt.. Wenn du weißt wo das Tankfahrzeug beim betanken stehen wird könnte man da evtl. zwei oder drei versteckte Kameras installieren, damit hätte man schonmal die aktive Handlung. Die gelieferte Menge lässt sich eigentlich am sichersten mit einer Waage kontrollieren, d.h. den Tank anheben, passende Wägezellen unter die Ecken(*) und ein Auswertegerät. Kalibrieren ist dann auch nötig bei leerem Tank. Über die Dichte und Temperatur vom Heizöl (zeigt das Meßgerät am Fahrzeug an) kann man dann das gelieferte Volumen ausrechnen. Ist wohl die teuerste Lösung. Natürlich müsste man die Füll- und Enleerungsleitung über Schläuche entkoppeln. (*) erfordert einen Tank der formstabil ist, ansonsten ist eine Stahlträgerkonstruktion als Bodenplatte nötig Noch eine Lösung wäre ein extra Tank dessen Volumen man genau kennt, z.B. ein IBC Container mit 1 m3 oder ein Stahltank mit 1x1x1 m. In das Füllrohr eine Umschaltung einbauen damit zuerst dieser gefüllt wird und mit dem Grenzwertgeber abschaltet. Wenn der dann voll ist und auf der Uhr mehr als 1000 Liter stehen kannste die Polizei rufen. Von dem extra Tank darf der Fahrer natürlich nichts wissen.. Thema gab es schonmal: https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/9087/Gibt-es-Durchflussmesser-fuer-Heizoel- |
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01.03.2026 08:15:56 |
Zitat von Nobbi_1  Hallo zusammen,
wie die Überschrift schon sagt, bin ich es leid, bei 4 von 5 Heizöllieferungen betrogen zu werden. Die Fehlmenge betrug bei den Bestellungen von meist 3.000 Litern 4mal zwischen 300 und knapp 500 Litern. Nur ein einziges Mal war die gelieferte Menge korrekt.[...] Gib es auf, Nobbi, und wechsle um auf Wärmepumpe. Das meine ich ernst. Mit der Zeit wird Dich kein Ölhändler mehr beliefern. Insbesondere dann nicht, wenn es zum Rechtsstreit kommt und Du tatsächlich gewinnst. Was aber noch lange nicht ausgemacht ist. Allzu viele Händler wird es nicht geben, die in Deiner Region tätig sind. Alle bescheißen. Mehr oder weniger. Ich hatte das gleiche Problem. Mit zwei Ölhändlern. Bei beiden stimmte die Liefermenge nicht. Immer fehlte Öl. Das war für mich relativ leicht festzustellen, da ich drei Kunststofftanks hatte mit a 1500 ltr. Fassungsvermögen. Fünfzig Liter Öl werden bei 3000 Liter nicht auffallen, da der Tankinhalt in dem Datenblatt nur auf 1% genau angegeben ist. Zweihundert Liter dagegen schon. Natürlich wollte ich das nicht so einfach akzeptieren. Ich habe mich dann erst einmal etwas genauer mit der Thematik auseinandergesetzt und eruiert, was für Möglichkeiten existieren, den (geeichten) Zähler im Tanklaster zu manipulieren. Auch ich habe beim Eichamt angerufen. Der Mann am Apparat spielte den Ahnungslosen. Die Laster werden einmal im Jahr überprüft. Der Zähler im Laster ist verplombt, sodass man nicht davon ausgehen kann, dass die den Zähler direkt manipulieren. Aber man könnte z.B. den Durchflussmesser dadurch austricksen, das man während des Füllvorganges Luft mit ansaugt. Dafür hat man extra ein Schauglas am Tanklaster, wo man erkennen kann, ob der Füllvorgang blasenfrei (also ohne Luft) abläuft, wie es sein muss. Ansonsten wird auch die Luft mit gezählt. Das Gleiche wird auch Dein Durchflussmesser zählen, weil er nach dem gleichen Messprinzip arbeitet. Du kannst die Fehlmenge in diesem Fall nur dadurch feststellen, dass Du den Tankpegel misst. Allerdings erst einige Zeit nach dem Füllen, damit die Luft vorher noch entweichen kann. Auch die Temperatur beim Füllvorgang spielt eine Rolle. Da das Volumen von Heizöl stark temperaturabhängig ist, wird die gelieferte Menge bei der Abrechnung gesetzlich auf eine Standardtemperatur von 15 °C umgerechnet. Hierfür nutzen Tankwagen eine Temperatur-Mengenumwertung (TMU), um sicherzustellen, dass Kunden unabhängig von der Liefertemperatur (Sommer vs. Winter) immer die gleiche Energiemenge pro abgerechnetem Liter erhalten. Bei einer Temperaturerhöhung von 10 °C vergrößert sich das Volumen von 1.000 Litern Heizöl um 8,4 Liter. Die Fülltemperatur wird auf dem Tankbeleg mit angegeben, der aber nur ganz am Ende ausgedruckt wird. Wenn man während des Füllvorganges dem Zähler eine andere Temperatur vorgaukelt, zählt der falsch. Meine Frau hatte sich mal direkt neben dem Tanklastfahrer gestellt und ihm beim Füllen zugeschaut. Der wurde da auf einmal ganz nervös und hat irgendetwas auf seiner Fernbedienung gedrückt. Die müssen ein Gerät haben, bei dem die per Funk irgendetwas schalten, womit sie den Füllvorgang beeinflussen können. Wenn sie den Manipulator ausschalten, läuft der Füllvorgang ganz normal ab und die Füllmenge stimmt. Verlass Dich nicht auf Deinen geeichten Durchfluss- oder Füllstandmesser. Der kann Dir vielleicht persönlich nützen. Du müsstest aber beim Füllen anwesend sein und bei einer Abweichung sofort reagieren. Eine nachträgliche Beschwerde wird nutzlos sein, weil Du keine Handhabe hast, womit Du dem Ölhändler in die Bredouille bringen könntest. Deine Messeinrichtung muss vom Gericht nicht anerkannt werden. Genau wie ein Sachverständiger, den Du vielleicht noch beauftragt hat. Diese brauchen eine Zulassung vom Gericht, damit sie gehört werden. Ohne Zulassung ist das Gutachten vom Sachverständigen nutzlos. Der Richter kann einfach einen ihm genehmen Sachverständigen beauftragen. Und wird das auch tun, nur um Dich zu ärgern und es möglichst teuer für Dich zu machen. Du bezahlst dann nämlich zwei Gutachten. Da der Streitwert noch relativ gering ist, landet das ganze sowieso erst einmal vor dem Amtsrichter. Bei mir auf dem Dorf bzw. Kleinstadt gibt es den Ölhändler und den Amtsrichter, die sich natürlich bestens kennen und privat Kontakt haben. Der Ölhändler verweist auf seinen geeichten Zähler am Laster und darauf, dass dieser ständig der Kontrolle unterliegt. Wenn der Amtsrichter es tatsächlich genauer wissen will, fragt der auch beim Eichamt an, wo ihm dann erzählt wird, dass man den Zähler nicht manipulieren kann. Damit ist der Fall für den Amtsrichter erledigt. Ich habe das vor Gericht einmal durchexerziert. Bei mir gab es noch nicht einmal eine mündliche Verhandlung. Der Richter prüft den Vorgang vorab und fällt darauf sein Urteil. Schriftlich. Das lag in meinem Fall schon von vornherein fest, da der Richter natürlich seinem Kumpel, dem Ölhändler, vertraut, und nicht Dir. Man braucht natürlich das Amtsgerichturteil nicht anzuerkennen. Aber beim nächsthöherem Landgericht wird der Vorgang nicht mehr neu verhandelt, sondern nur "geprüft", ob der Amtsrichter grob fahrlässig gehandelt, bestimmte Rechtsnormen verletzt oder Beweise unterschlagen hat. Es wird da erst einmal keine gerichtliche Vorladung geben, sondern nur eine rein formelle Überprüfung des Amtsgerichturteils. Die nichts bringt, da der Amtsrichter natürlich mit dem Amtsschimmel vertraut ist, sein Urteil dementsprechend formuliert und auf die staatliche Überwachung verweist. Außer Spesen nichts gewesen heißt es dann. Da lernt man den (Un)Rechtsstaat kennen. Wenn die Ölhändler nicht so sicher wären, dass der Rechtsstaat rein formal auf ihrer Seite ist, wären sie auch nicht so dreist.
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01.03.2026 09:53:44 |
Hallo, ich schreibe jetzt was ich denke , bitte nicht falsch verstehen , und nicht beleidigt sein. Das die Öllieferanten ein geeichtes Gerät haben sollte doch als gegeben angesehen werden. Ich glaube auch nicht das normal ( es gibt ausnahmen ) der Öl Händler auf Teufel komm raus darauf bedacht ist dich um paar Liter zu bescheißen. Als nächstes wird in 90% der Fälle ein Angestellter liefern , ich als Händler werde doch nicht so dumm sein mich dadurch erpressbar zu machen das ich den Fahrer erkläre wie er Öl manipuliert an den Kunden liefert. Das ganze klingt schon etwas nach Verschwörungstheorie. Auch solche Meßeinrichtungen haben Toleranzen wenn wir von 1% ausgehen dann sind es bei 1000l schon 10l dann noch 20° Temperatur was ja auch 16l sind das bei 3000l kann sich jeder selbst ausrechnen. Und als letztes wie willst du das nachweisen vermutlich mit Labormeßeinrichtungen mit denen auch das Eichamt arbeitet. Also die Kirche im Dorf lassen und mal überlegen was man hier so behauptet, wie gesagt Toleranz im System nicht unterschätzen.
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01.03.2026 10:03:08 |
Zitat von MichaelN2  Woher nimmst du den Beweis das die gelieferte Menge nicht stimmt? Steht dich da: (jetzt: manuelles Afriso)Also ein Tankinhaltsanzeiger auf Füllhöhenbasis. Der misst regelmäßig Mist, wenn der Tank oben und/oder unten abgerundet ist. Die ultimative Abhilfe gegen Heizöllieferungsbetrug ist der Einbau einer WP. Der Strombezug wird mit geeichten Zählern gemessen.
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01.03.2026 10:26:44 |
ich denke auch, dass die Peiltabelle nicht zum Tank passt oder die Schwimmerschnur beim Füllvorgang verdreht/verheddert ist. Das war bei uns im alten Haus regelmäßig der Fall. Durch das Betanken verdreht sich die Schnur, wenn nicht vor dem Tankvorgang der Ölstandsanzeiger entnommen wird. Bei uns waren das Unterschiede von einigen tausend Liter :-) Wenn die Schnur wieder entwirrt war, stimmte getankte und angezeigte Menge wieder überein. Die Peiltabelle musste ich auch selbst erstellen/berechnen da beim Tank keine mehr vorhanden war und die Tanks oval waren. Nachmessen mit dem Zollstock und Berechnen des Tankvolumens ist oft genauer als die Ölstandsanzeiger. An die übrigen Verschwörungstheorien glaube ich auch nicht :-)
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01.03.2026 16:07:53 |
Zitat von ajokr  Zitat von MichaelN2  [...] Steht dich da: (jetzt: manuelles Afriso)Da das kaum ein geeichtes Messmittel ist, ist meine Frage immer noch offen
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01.03.2026 17:23:49 |
Die Zählwerke in den Tankwagen sind geeicht und verplombt. Die Tankwagenfahrer sind Angestellte.
Du meinst also das am laufenden Band angestellte LKW Fahrer dich betrügen? Oder überall Chefs sitzen die sich von den Mitarbeitern erpressbar machen?
Dazwischen hängen die Finanzämter und der Zoll und die checken genau, wie hoch die gekauften und verkauften Mengen sind. Da kann man vielleicht zwischendurch ein bisschen was tricksen mit "Restmengen" im Tankwagen, aber am laufenden Band zu wenig Öl verkaufen, das wird nicht klappen...
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01.03.2026 18:29:11 |
über den Zoll wird das ganze genau einmal gehen, wenn es für den Einsatzzweck versteuert wird. Der kann also Differenzen gar nicht feststellen. Und dem Finanzamt wären die hier vorgeworfenen Differenzen ja sogar sehr recht, denn für das Finanzamt bedeutet es mehr Steuereinnahmen, da der Händler den Einnahmen weniger Ausgaben gegenüberstellt. Dem Finanzamt ist da völlig Wurst wo der zusätzliche Öl herkommt und ob es das überhaupt gab. Die werden erst hellhörig wenn es andersrum ist, der Händler also ständig mehr Öl ein- als verkauft. Da wird dann die Frage aufkommen was mit den Restmengen ist und wo die verblieben sind. Das alles sagt aber natürlich noch nichts darüber aus, ob die Lieferanten hier wirklich besch..., was ich auch starkt bezweifeln möchte. Gerade wo hier eben eigentlich nicht Liter (= Volumen) sondern Liter (= Energieeinheit, temperaturkorrigiertes Volumen) verkauft werden. Natürlich könnte man sich jetzt die Meßtechnik aus dem Tankwagen auch selbst installieren. Dürfte aber einige Tankvorgänge mit Betrug brauchen, bis sich das rechnet. Allein durch die jährlichen Eichkosten. Und natürlich muss die Betankung dann immer unter Zeugen passieren, die den Stand des Zähler vorher / nachher auch gerichtsfest bezeugen können. Und ohne Gericht wird da eher nichts passieren, da kann man zwar eine Anzeige wegen Betrug stellen, davon hat man aber nicht 1ct seines Geldes zurück. Das geht dann erst im zivilrechtlichen Verfahren.
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01.03.2026 22:42:51 |
Zitat von Mark1234  Die Zählwerke in den Tankwagen sind geeicht und verplombt. Die Tankwagenfahrer sind Angestellte.
Du meinst also das am laufenden Band angestellte LKW Fahrer dich betrügen? Oder überall Chefs sitzen die sich von den Mitarbeitern erpressbar machen?
Dazwischen hängen[...] Du verzapfst hier echt Blödsinn. Die dem Kunden vorenthaltene Ölmenge wird natürlich zwischendurch aus dem Tankwagen abgezapft. Unter Umständen muss der Chef das nicht wissen. Außerdem sind die Fehlmengen teilweise so eklatant, dass man nicht von irgendwelchen Messfehlern sprechen kann. Ich habe nämlich auch schon zu wenig Öl gehabt. Die gelieferte Menge steht auf dem Tankbeleg. Da wird nichts mehr umgerechnet. Diese Menge muss im Tank sein. Bei mir fehlten mal 100 Liter. Und das bei einem 1500 Liter Kunststofftank, der nach Datenblatt mit 1% Volumengenauigkeit angegeben wird und wo ich 1000 Liter nachgetankt habe, weil noch Restöl im Tank war. Bei dem Tank kann man von außen den Ölspiegel sehen und mit dem Zollstock messen. Die Differenz waren 6 cm, die fehlten. Wir reden nicht von 20-30 Liter, die fehlen. Das kann durchaus im Rahmen der Messgenauigkeit liegen. Aber von Messfehlern zu sprechen, wenn von der gelieferten Menge über 10% fehlen, grenzt schon an Leuteverdummung.
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01.03.2026 23:00:48 |
Also alle Tankwagen Fahrer sind korrupt?
Wer schreibt denn nun Blödsinn? Wir sind doch nicht in Russland. Was habt ihr für ein Menschenbild?
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02.03.2026 00:40:44 |
Zitat von MichaelN2  Also alle Tankwagen Fahrer sind korrupt?
Wer schreibt denn nun Blödsinn? Wir sind doch nicht in Russland. Was habt ihr für ein Menschenbild? Und in Russland wäre das etwas anderes? Wie soll man das jetzt verstehen?
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02.03.2026 07:06:45 |
Zitat von PeterR2  Und das bei einem 1500 Liter Kunststofftank, der nach Datenblatt mit 1% Volumengenauigkeit angegeben wird und wo ich 1000 Liter nachgetankt habe, weil noch Restöl im Tank war. Bei dem Tank kann man von außen den Ölspiegel sehen und mit dem Zollstock messen. Die 1% beziehen sich ja wohl auf das Gesamtvolumen und nicht des Benutzers Zollstock-von-aussen Messung. Und dem Chef fällt auch nicht auf, dass der Tankfahrer jeden Tag noch einen Umweg zu sich nach Hause macht? Zitat von PeterR2  grenzt schon an Leuteverdummung
Das frag ich mich bei so manchem auch.... Sicher wird irgendwo auf der Welt auch beim Heizöl beschissen, aber gleich flächendeckend halte ich für eine sehr steile These. Wenn 4 mal Hintereinander 2-300l fehlen sollen stelle ich doch eher die Messmethode des Endanwenders in Frage. Oder war hier jedesmal derselbe Fahrer mit demselben Truck zugegen?
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| | Zeit:
02.03.2026 07:57:44 |
Zitat von RivaCom  [...] Sicher wird irgendwo auf der Welt auch beim Heizöl beschissen, aber gleich flächendeckend halte ich für eine sehr steile These. [...] 👍🏼 Sicherlich findet man in großen Ballungsräumen mal den einen oder anderen „Fähnchenhändler“, der es mit den Litern nicht ganz exakt genau nimmt, vermehrt vermutlich genau dann, wenn man meint, hier einen Schnapper gemacht zu haben, da „einen gefunden, der knapp 15...20ct/l unter den anderen liegt“. Muss ja auch irgendwo herkommen, die Differenz. Aber wenn man bei etablierten Händlern einkauft, geb ich meinem Vorredner voll und ganz recht: steile These. Mehrfach hintereinander mehrere hundert Liter? Ja, da würde ich auch zunächst mein Messmittel überprüfen... Am besten auch nie an ner freien tanke die Karre füllen, auch alles Gauner 😏
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02.03.2026 08:00:47 |
Am besten verwickelt man den Tankwagenfahrer in ein Gespräch und erklärt ihm beiläufig, daß man eine geeichte Messeinrichtung zur Befüllkontrolke hat. - Schon hat der Tankwagenfahrer kein interesse mehr daran, das auch nur ein Liter fehlt.
Jetzt mal ehrlich. Ich Tanke seit 26 Jahren Öl und immer vom gleichen Händler. Der kommt, klemmt seinen Schlauch an, trinkt mit mir einen Kaffee (natürlich draußen am Tankanschluss) und lässt laufen bis die Elektronik abschaltet. Da gab es noch nie Unstimmigkeiten.
Und der pumpt bei mir 10.000 Liter in 14 Minuten rein, da er direkt mit der Schlauchpistole ohne Adapter auf ein ca. 60er Rohr gehen kann.
Das ist eine Genossenschaft und die sind preislich dazu Immer die günstigsten. Mir ist viel wichtiger, dass ich keine Schiffsware bekomme. Zum Glück ist die Raffinerie aber nur 30km entfernt.
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| | Zeit:
02.03.2026 08:07:50 |
@GeoMinister: Schiffsware? Wasndas? Schweröl?
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02.03.2026 09:29:39 |
Es gibt auch raffiniertes Heizöl welches per Schiff z.B. über Rotterdamm verschifft wird. Da weißt du nie was in dem Tankschiff war und ob es richtig gereinigt war. Bei unserer RWZ gibt es aber nur Raffinerieware da die Raffinerie nur 30km von mir entfernt ist.
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02.03.2026 11:57:29 |
Wir haben einen Kunden größere Firma die Futtermittel für Kleintiere herstellt, dort beim Kesselhaus stand der Oberirdische senkrechte Heizöltank von 70 000 Liter der Regelmäßig im Monat Nachgefüllt wurde . Um auf das Thema zu kommen der zuständige Kesselwärter hatte mit seinen geeichten Peilstab dann regelmäßig jeden Tag den Heizölstand im Vorratstank gemessen, um auf keinen Fall ein Produktion Stillstand der Firme erleben zu dürfen was auch recht Kostspielig gewesen wäre.. . Dreimal war es passiert das die gelieferten Menge an Heizöl im Vorratstank nicht mit seine Peilstab Messungen zusammen passte. Ein Reklamieren an die Heizöl Lieferfirma wurde immer damit abgewiesen da ja geichte Tankwagen Ölzählerin dem vorhanden waren und somit die Beanstandung stimmen konnte. Dann hat der Kunde deren Betriebsschlossermeister eine einfache Möglichkeit dort beim Nachfüllen des Heizöllagertank installiert denn ein 3" Orginal & geeichtes Messgerät für die Durchflusskontrolle wie fast genau diese in den anderen Verkauf Tankwagen zu finden waren, hatte dann Ergeben dass bei der Nachfüllung des Haupttankes von den 70 000 Liter Tank jedes mal gut weit über 3.500 Liter Heizöl fehlten. Nach dem die Tankwagen Fahrer diesen extra Füll Übergabe Zähler dort entdeckt haben, nun ab den Tag passen plötzlich die angelieferten Liefermengen sehr genau.. Auf jeden Fall hat sich dieser geeichte Heizölzähler innerhalb kurzer Zeit dort Bewärt und ist dort in der Tankfülleitung Dauerhaft verblieben. Beim Nachfüllen des Heizöltank geht der Kesselwärter mit zum Vorratstank liest den Zählerstand ab und nach der Lieferung wieder, Seit dem kam es nicht wieder zu Unregelmäßigkeiten wo nuch der Befüll Fehler oder auch nicht zu suchen war, nun es kann einer nur Vermuten.. Die alte Lieferfirma für Heizöl wurde nach dieser ganzen Aktion durch eine neue ersetzt & der Füll Heizölzähler zeigt dem Tankwagenfahrer den nötigen Respekt das dort die Nachfüllmenge kontrolliert wird
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02.03.2026 15:30:22 |
Ich fürchte so einfach ist das mit der Manipulation nicht. Kann man Manipulation 100 % sicher vermeiden, eher nicht. Ist wie mit der Einbruchsabsicherung. Selbst die älteren, rein mechanischen Zählerköpfe, hatten einen nicht rückstellbaren Summenzähler. Damit sieht man sehr genau, was pro Tag ausgeliefert wird und wo und wann man was abgegeben hat. Bei den aktuellen Tankwagenelektroniken ist es noch leichter nachprüfbar. Die Afriso Inhaltsanzeiger sind ein Schätzgerät, das indirekt über den Füllstand die grobe Füllmenge anzeigt. Das variiert je nach Behälterform und Justierung. Auf der Afriso Seite fand ich keine Angabe zu Genauigkeit. Zur Überprüfung braucht man einen geeichten Zähler, möglichst eine Verdrängervariante wie Zahnrad- oder Ringkolbenzähler für hohe Genauigkeit. Coriolis und Turbinenzähler haben hohe Anforderungen an Beruhigungsstrecken und hohe Start-Stoppabweichungen. Wegen der hohen Durchflussrate bis 1000 l/min aber eine recht teure Angelegenheit. Vielleicht gibt es sowas gebraucht. Die Umwertung auf 15 °C kann man auch manuell erledigen. Ist aber eine moderate Abweichung, bei 25°C sprechen wir von 8,4 Litern pro 1000 l. Das sagt das Eichamt selbst dazu: Worauf ist zu achten? - Die Eichbehörde empfiehlt • Bleiben Sie bei jeder Mineralölanlieferung anwesend. Überwachen Sie den Messvorgang. • Kontrollieren Sie am Eichstempel die Gültigkeit der amtlichen Eichung. • Prüfen Sie vor der Messung, ob das Zählwerk auf Null gestellt wurde und die Messung mit Null beginnt. • Überprüfen Sie während der Messung die blasenfreie Abgabe. Im Schauglas des Gasmessverhüters muss immer Heizöl sichtbar sein. Die übrigen Schaugläser müssen vollständig gefüllt sein. Lufteinschlüsse machen sich immer durch Eintrübung bemerkbar. • Stellen Sie sicher, dass der Lieferschein in Ihrer Anwesenheit ausgedruckt wird und das angegebene Volumen auf die Bezugstemperatur von 15°C umgerechnet wurde. • Rechnen Sie bei Messanlagen ohne automatische Mengenumwertung die Angaben des Lieferanten nach. Die Berechnung erfolgt gemäß der Formel: V0= V Betrieb * [ 1+0,00084 * (15°C - t Betrieb)] t Betrieb = Temperatur während der Abgabe. V Betrieb= Am Zähler abgelesenes Volumen. Wir haben das mal für die "Polarstern" geliefert, das waren vor 10 Jahren schon grob 10000 Euro, die bekommt man nie zurück. Einen Gebrauchtmarkt gibt es da nicht wirklich, da die Zähler eine Ewigkeit halten. Daneben stehen bleiben und sich jedes Detail genau erklären lassen.
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| | Zeit:
02.03.2026 15:34:10 |
Zitat von MichaelN2  Woher nimmst du den Beweis das die gelieferte Menge nicht stimmt? Da ist ihm ne Fee im Traum erschienen, die hat ihm das geflüstert!
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| | Zeit:
02.03.2026 20:12:30 |
Da kannst Du noch so clever daneben stehen, als Laie findest du die "Reibach"-Leitung nicht, in dem Gewirr der Hydraulikleitungen um den Zähler
Es wird hinter dem Zähler ein Nebenstrom in den Tank zurückgeleitet. Der Staat verdient mit, denn es wird Öl mehrfach geliefert, der wird also nicht beschissen.
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
02.03.2026 20:28:38 |
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| | Zeit:
02.03.2026 20:40:54 |
Kann das bei der Wärmepumpe auch passieren? Frage für einen Freund
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| | Zeit:
02.03.2026 20:41:13 |
Gab mal eine Stern TV Reportage dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=1ZEYTDGSOr0
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