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Flächenheizung im sanierten Altbau – Planung und Auslegung
Verfasser:
rs009
Zeit: 01.03.2026 21:50:47
0
3938768
Wir möchten bei uns im Erdgeschoss eine Flächenheizung installieren. Das Haus ist von 1938, das Dach wurde 2010 erneuert mit 12 cm Zwischensparrendämmung. Die Außenfassade wurde letztes Jahr gedämmt, dabei wurden auch fast alle Fenster gegen dreifach verglaste getauscht. Als Heizung ist eine Buderus WLW186i-7 mit dem 70l Innengerät verbaut.
Zwischen Keller und Erdgeschoss befindet sich eine Holzbalkendecke mit leichter Schüttung, vom Statiker habe ich die Bestätigung, dass ein Heizestrich mit 65 mm Gesamtaufbauhöhe machbar wäre. Ein Zimmer (=Wohnzimmer) im EG wurde 1949 angebaut, hier ist der Boden ca. 5 cm höher, die Decke dafür niedriger (jeweils Beton-Balkendecke). Es hat drei Außenwände und darüber befindet sich eine nicht ganz so gut gedämmte Dachterasse – dieser Raum hat damit eine erhöhte Heizlast. Meine Überlegung war jetzt, in dem Wohnzimmer eine Wandheizng mit Lehmputz zu verbauen, im Rest der EG-Wohnung eine Fußbodenheizung und dann den kleinen verbleibenden Höhenunterschied auszugleichen. Der Grundriss wurde etwas geändert, eine Wand durchbrochen, die Küche soll verlegt werden und der ehemalige Raum  als Bad ausgebaut werden. Hier würde  ich gerne zusätzlich eine Wandheizung verbauen. Im ersten Bild ist der Grundriss und die jeweiligen Heizflächen skizziert. Eine raumlastabhängige Heizlastberechnung habe ich mit der Hfrik Tabelle gemacht. Für die Holzbalkendecke habe ich mit Ubakus einen U-Wert von 0,41 ausgerechnet.
Einen ersten groben Entwurf einer Auslegung der Flächenheizung mit 16 mm Rohren habe ich gemacht:
Flächenheizungsauslegung_Grabenkollektor
Im EG Treppenhaus habe ich dabei auch eine kleine Wand und die Decke mit einbezogen (war bisher ungeheizt).
Die Suche nach Heizungsbauern gestaltet sich schwierig, die meisten scheinen kein Interesse zu haben. Lediglich von einem habe ich ein diskutables Angebot erhalten. Was mir nicht gefällt, ist dass er nur 14 mm Rohr verbauen möchte und offensichtlich keine vernünftige Auslegung macht. Er plant 9 Heizkreise, auf Nachfrage sprach er dann von Heizkreislängen von „50 – 80 m oder so“. Eine Begründung, warum 16 mm Rohr nicht ginge, habe ich auf Nachfrage nicht erhalten.
Eigenleistungen sind auf jeden Fall eine Option, auch wenn meine Zeit begrenzt ist und es mir lieber wäre, zumindest Teile vergeben zu können. Den Heizkreisverteiler würde ich in dem Fall mit 28 mm Kupferrohr anfahren.

Eine mögliche Alternative wäre noch auf die Fußbodenheizung zu verzichten und stattdessen eine Deckenheizung mit Lehmputz in den Bereichen zu installieren.

- Welche Variante würdet ihr für einfacher umsetzbar in Eigenleistung halten, Decken- oder Fußbodenheizung?
- Habt ihr Hinweise zur Auslegung?
- Wenn Fußbodenheizung selber machen, auf welches System würdet ihr setzen? Was wäre am einfachsten in der Umsetzung und hätte eine geringe Aufbauhöhe?

Für Ratschläge wäre ich dankbar.

Verfasser:
Mati1
Zeit: 02.03.2026 21:42:10
0
3939045
Wegen FBH mit geringer Aufbauhöhe schau dir mal das System von Schlüter an:
https://eu.schluter.com/de-DE/wassergefuehrte-heizung-269/e/22604/bekotec-en

Ich habe das bei mir im Bad und bisher hält es auch.

Verfasser:
WP Schlumpf
Zeit: 03.03.2026 09:37:25
0
3939110
Hallo,
wenn ich es richtig lese soll der Estrich eh neu kommen dann bau doch eine FBH ein. Somit ist die Decke einfacher zu sanieren und du kannst vermutlich am Boden wesentlich mehr Eigenleistung einbringen. Die Steigleitungen würde ich immer an die obere bezahlbare Grenze auslegen. Ich habe bei mir 1996 alle Steigleitungen in 35mm Edelstahl bei FBH gemacht , beim Umstellen auf WP ist mir das sehr entgegen gekommen.
Zu den Strohhalmen im Estrich , ich würde den HB mal fragen wer dafür gerade steht wenn die Leitungen zu dünn sind, er vermutlich nicht, und passt schon haben wir immer so gemacht, zählt nicht. Ich habe immer argumentiert , wer zahlt schafft an , und wenn du bei deinen Vorabgesprächen schon das Gefühl hast du weist mehr bzw er hat wenig Ahnung von dem was du vor hast dann wäre der bei mir raus.
Guter Rat ist teuer aber schlechter nicht bezahlbar.

Verfasser:
rs009
Zeit: 04.03.2026 08:56:57
0
3939411
Zitat von WP Schlumpf Beitrag anzeigen
Hallo,
wenn ich es richtig lese soll der Estrich eh neu kommen dann bau doch eine FBH ein. Somit ist die Decke einfacher zu sanieren und du kannst vermutlich am Boden wesentlich mehr Eigenleistung einbringen. Die Steigleitungen würde ich immer an die obere bezahlbare Grenze auslegen. Ich habe[...]


Die Optionen, die ich aktuell sehe sind

a) ein neuer Estrich mit Fußbodenheizung in dem "alten EG-Wohnungs-Teil"
+ zwei Wände im Wohnzimmer mit Wandheizung in Lehmputz
+ Decke im Treppenhaus (naheliegenderweise dann auch mit Lehm)
+ eine Wand im Badezimmer (Zementputz o.ä)

b) Fußboden nur mit OSB-Platten belegen und darauf Parkett (kein Estrich)
+ Deckenheizung in dem "alten EG-Wohnungs-Teil" + Treppenhaus
+ zwei Wände im Wohnzimmer mit Wandheizung in Lehmputz
+ Decke im Treppenhaus (naheliegenderweise dann auch mit Lehm)
+ eine Wand im Badezimmer (Zementputz o.ä)
Ins Badezimmer würde natürlich trotzdem ein Estrich kommen, in der Küche bin ich mir nicht sicher, welchen Bodenaufbau ich dann machen würde

Über einen Kollegen könnte ich Lehmputz + Putzmaschine beziehen. Die Decken müssten sowieso gemacht werden, entweder neu verputzen oder abhängen. Daher wäre die Variante mit Deckenheizung auch nicht ungeschickt. Den Höhenunterschied zwischen altem und angebauten Teil könnte man dann vielleicht auch durch eine "schräge" Schwelle entlang der alten Außenmauer abbilden (sind dann nur noch 15 mm auf gut 30 cm, wenn man auf die Holzbalkendecke 25mm OSB-Platten packen würde).

Verfasser:
WP Schlumpf
Zeit: 04.03.2026 09:53:07
0
3939430
Hallo,
ich habe bei mir im Haus aus 1995 alles FBH und finde das einfach die schönste Wärme. Was man bei Deckenheizung nicht vergessen darf sind die Wärmeverluste nach oben , Wärme von unten finde ich angenehm . Bei Deckenheizung kann ich mir vorstellen das es da nach unten schon ein Temperaturgefälle gibt.Da bin ich aber unwissend bzw was sagen die Deckenheizer. Wandheizung wird funktionieren aber langfristig sollte Dämmung das Ziel sein

Verfasser:
rs009
Zeit: 04.03.2026 19:02:34
0
3939638
Zitat von WP Schlumpf Beitrag anzeigen
Hallo,
ich habe bei mir im Haus aus 1995 alles FBH und finde das einfach die schönste Wärme. Was man bei Deckenheizung nicht vergessen darf sind die Wärmeverluste nach oben , Wärme von unten finde ich angenehm . Bei Deckenheizung kann ich mir vorstellen das es da nach unten schon ein[...]


Das Haus ist ja nach aktuellen Standards gedämmt, wie im ersten Beitrag beschrieben. Die benötigte Heizleistung ist dementsprechend nicht sehr groß. Ich bin sicher, auch mit einer Deckenheizung würde es komfortabel warm werden, der Fußboden wäre die zweitwärmste Fläche im Raum und bei der geringen Vorlauftemperatur wird man keinen so großen Unterschied merken.
Im Fall von Eigenleistung ist für mich hauptsächlich die Frage, was einfacher ist, wenn man eh sowohl Boden, als auch Decke neu machen muss. Da im Treppenhaus der Boden nicht höher kommen soll, hätte die Fußbodenheizung noch den Nachteil, dass man eine Stufe an der "Wohnungstür" hat (wird nur noch als Einfamilienhaus genutzt, war mal ein Zweifamilienhaus).

Verfasser:
rs009
Zeit: 22.03.2026 23:56:06
0
3944395
Zur Fußbodenheizung stellen sich mir folgende Fragen:

1) Holzbalkendecke überarbeiten oder direkt Fußbodenheizung im Nasssystem darauf bauen?
1a) Dämmung: U-Wert der Holzbalkendecke ist nach Berechnung mit ubakus.de ca. 0,42. Ist das akzeptabel, da direkt mit der Fußbodenheizung drauf zu gehen (z.B. Noppensystem mit 11 oder 30 mm EPS Platte) oder sollte man die Gelegenheit nutzen und die Dämmung zwischen den Balken verbessern? Aktuell nimmt die leichte Schüttung an vielen Stellen nicht mal die Hälfte der zur Verfügung stehenden Höhe ein. Gegen etwas Wärme im Keller hätte ich nichts, aber natürlich soll es halbwegs effizient sein.
1b) Im zukünftigen Bad/der alten Küche war zuvor ein Estrich der entfernt wurde. In dem Raum wurden keine Bretter oberhalb der Balken verwendet sondern stattdessen Dachlatten mit ca. 5 mm Abstand zwischen den Balken eingebracht, die oben bündig mit diesen abschließend. Der Boden liegt deshalb dort ca. 25 mm tiefer. Soltte man in den restlichen drei Räumen (Küche, Esszimmer Flur) vielleicht auch zum einsparen von Höhe, das vielleicht ähnlich machen? Falls ja, wie am besten, auch mit Leisten oder Brettern oder OSB Platten zwischen den Balken?





2) Welche Dämmung sollte über dem Gewölbekeller erreicht werden? Ich vermute, um dort akzeptable Werte zu erreichen, müsste etwas vom Boden abgetragen werden, um keine Stufe zu erhalten. Kann ich den vorhandenen Estrich und die darin eingelegten Leisten entfernen? Dann könnte ich die Fläche ausgleichen und PIR-Dämmplatten unterbringen. Falls ja, mit was sollte ich die Fläche ausgleichen und was gibt es bei den Dämmplatten zu beachten?

3) Sollte ich es selber machen, welches Nasssystem würdet ihr empfehlen? Auf welche Unterschiede sollte man achten?

Verfasser:
gwynlavin
Zeit: 23.03.2026 10:27:49
0
3944465
Hallo rs009!

Zur 14 oder >16mm Diskussion: Die Vorliebe für 14mm kommt nach meinem HB daher, dass die dickeren Rohre deutlich starrer und schwerer zu verlegen sind, man also dünne Rohre einfacher in eine 5 bis 10 cm Verlegung bringen kann. Gleichzeitig ist der Rohrdurchmesser weniger wichtiger als der Druckverlust über den gesamten Kreis, wofür aber im wesentlichen auch die Länge des Kreises verantwortlich ist.

Insgesamt sind die dünneren Rohre dadurch einfacher (auch ohne exakte Planung) in mehr, enge Kreise mit etwa gleicher Länge und gleichem Druckverlust auch an Wänden anzubringen. Auch indem man ganz kurzen, enge Kreise von kleine Räumen mit denen von untergeordneten Räumen mit niedriger Heizlast zusammen schliessen kann, um thermische Kurzschlüsse zu vermeiden - z.B. Gäste WC und Flur, Küche und Flur (auch nachträglich am Verteiler).

Dieses sind entscheidende Vorteile für ein WP-taugliche FBH nach Flow 30 Prinzip. Das hohe Volumen durch die zusätzlichen Kreise und gleichmässigen Längen kommen einer WP dabei extrem entgegen, da der Volumenstrom pro Kreis auf <<1l/min vermindert wird.

Die vorgeschlagenen 50 bis 80m klingen übrigens sehr Vernünftig für 14mm. Die 9 Kreise passen aber nicht. Grobe Regel sind ≥10m/m² Rohr in exponierten Räume mit höherer Heizlast und ~7,5m/m² Rohr in gut gedämmten Räumen mit niedriger Heizlast. Der hydraulische/thermische Abgleich funktioniert dann fast von selbst.

Bei mir sind es am Ende 25 Kreise a 14mm mit im Schnitt 83m und 3x2 zusammengelegten Kreisen geworden. Es gibt ein Ausreisser nach oben mit 101m Länge und drei nach unten mit 56-64m Länge. Die FBH arbeitet auch ohne exakten hydraulischen/thermischen Abgleich bereits sehr gut. Die FBH-Masse wir synchron geladen, was selbst bei 10°C AT und 2K Hysterese bei meiner 60% Überdimensionierten (monovalenten) WP zu Takte von 4-8 Stunden führt - kurze Takte sind gewöhnlich AT-Änderungsbedingt. Nach Stillstand braucht es 16min bevor der Rücklauf überhaupt minimal auf die kurzen Kreise reagiert und 20min bevor der Peek des Verdichterstart nahezu Synchron den Rücklauf erreicht, was ziemlich genau dem berechneten Verhältnis von HK-Volumen zu Volumenstrom der Sekundärpumpe entspricht.

Ich hoffe der Beitrag gibt dir einige Ansätze und Tipps worauf es wirklich bei der Planung des Projektes ankommt.

Gruß Gwyn

Verfasser:
rs009
Zeit: 24.03.2026 00:06:41
0
3944681
Danke, ich schaue nochmal, wie ich mit kleinerem Verlegeabstand mehr Rohr unterbringe.
Wenn jemand noch Tipps bzw. Antworten zu den oben gestellten Fragen zur Umsetzung hätte, wäre das super.

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