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Datenschutzhinweise

Fußbodenheizung vs. Heizkörper vs. Klimaanlage
Verfasser:
sinnlos
Zeit: 03.03.2026 13:47:25
0
3939191
Moin zusammen,
ihr habt mir hier schonmal sehr gut weitergeholfen.

Inzwischen steht fest, dass ich gerne eine Erdwärmepumpe verbauen möchte.

Nun zu meinem Problem.
Es geht um ein Mehrfamilienhaus mit 3 Wohneinheiten.
Eine selbst bewohnte im Erdgeschoss mit Fußbodenheizung.
Die beiden Wohnungen im Dachgeschoss haben nur einfache Heizkörper.
Aktuell müssen die mit 55Grad Vorlauf angefahren werden um bei NAT Temperaturen genug Wärme in die Wohnung zu bekommen.
Ich würde gerne die Vorlauftemperatur möglichst weit herunter bekommen, sodass ich eine gute Effizienz im System habe.
Gerade unter dem Gesichtspunkt, dass ich den oberen Teil durch die Nebenkostenabrechnung umlegen kann. Habe ich aber eine schlechte Effizienz, zahle ich mit meiner Fußbodenheizung quasi auch drauf durch ein schlechteren COP.
Ich hoffe ihr versteht, was ich meine und wo ich drauf hinaus möchte.

Nun ist meine Frage, wie ich am sinnvollsten vorgehe. Mir schweben aktuell 3 Optionen im Kopf. Gerne könnt ihr diese erweitern.

Option 1:
Heizkörper so lassen und Klimaanlage nachrüsten im Obergeschoss. Ist eh so halb geplant, weil es im Sommer doch sehr warm dort wird und ich durch PV genug Strom über habe.
Frage stellt sich hier nur, ob die Heizkörper dann überhaupt noch funktionieren, wenn ich so eine niedrige VL Temperatur fahre.

Option 2:
FB Heizung nachträglich einfräsen. Ganz oben auf dem Dachboden wahrscheinlich nicht möglich. Das heißt hier müssten zwei kleinere Räume weiterhin extra beheizt werden. Und natürlich auch eine Recht hohe Investion.

Option 3:
Heizkörper vergrößern. Wahrscheinlich die kostengünstigste, aber auch nicht die Beste in Bezug auf die Effizienz. Und wahrscheinlich habe ich durch Dachschrägen nicht mal genug Platz für große Heizkörper in allen Räumen.

Was meint ihr zu meinen Gedanken?


Liebe Grüße.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 03.03.2026 14:05:12
1
3939194
Gibt 3 Reihige Heizkörper, da dürfte eine Vergrößerung unabhängig von den Schrägen funktionieren.

Verfasser:
volker14
Zeit: 03.03.2026 14:06:38
0
3939195
Opt. 3 wenn das keine 33er Heizköper sind werden die neune ja kaum größer

Verfasser:
rhm1
Zeit: 03.03.2026 14:12:36
0
3939197
Ich spiele auch mit dem Gedanken eine Wärmepumpe mit einer Klimaanlage zu kombinieren. Das scheint hier bisher wenig diskutiert worden zu sein.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

1) Klimaanlage bedeutet Komfortgewinn im Sommer. Der Vorteil ist bei Luft-Wasser Wärmepumpen größer als bei Erdwärmepumpen, die ja auch passiv kühlen können.

1) Zu mindestens bei mir würde eine Klimaanlage nur im Ober- bzw Dachgeschoß Sinn machen, wo in den Schlafräumen keine Fußbodenheizung verbaut ist. Im Erdgeschoß bleibt es auch bei Hitzeperioden sehr lange durchaus angenehm.

2) Kombiniert man eine Kliamanlage zu mindesten mit einer Luft-Wasser Wärmepumpe kann die Wärmepumpe kleiner ausgelegt werden und das Takten bei höheren Temepraturen ist kein Thema mehr.

3) Zwei unabhängige Heizungen, abgesehen vom Stromnetz erhöhen die Ausfallsicherheit, selbst wenn die Kapazität einer einzelnen Heizung bei sehr tiefen Temperatur auf Dauer nicht ausreicht.

4) Klimaanlagen sind im Vergleich zu Luft-Wasserwärmepumpen deutlich günstiger. Die Mehrkosten halten sich in Grenzen, weil ein Teil der Mehrkosten durch die etwas kleinere Wärmepumpe aufgefangen werden.

Dort wo Heizkörper einfach und relativ preiswert ausgetauscht werden können würde ich empfehlen dies trotz Installation einer Klimanlage zu tun um mehr Redundanz zu bekommen.
Ideal ist vermutlich, wenn die Kliamanlage als Heizung erst bei tiefen Temperaturen die Wärmepumpe statt des Heizstabes temporär unterstützt.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 03.03.2026 14:30:25
1
3939203
Die Klimaanlage als Ergänzung zu nehmen wenn die eigentliche Wärmepumpe es nicht mehr schafft, ist nur theoretisch gedacht.

Dann sind die Außentemperaturen so kalt, dass die Klimaanlage zum einen sehr sehr ineffizient laufen wird (COP irgendwas um die ca. 2, wenn überhaupt), zum anderen mehrfach die Stunde die Drehrichtung ändert und in den Abtaumodus geht, so sieh das bei tiefen Außentemperaturen überhaupt schafft. Die meisten Geräte sind nur bis -8°C angedacht, was je nach Wind auch weniger sein kann und nebenbei brauchts dann auch ne Kondensatwannenheizung, etc. Bzw. ne Klimaanlage die wirklich für Winterheizbetrieb geeignet ist. Wegen der Abtauproblematik bleibt aber ein eher bescheidener Heizkomfort und ein sehr schlechter Wirkungsgrad.

Verfasser:
Daddy57
Zeit: 03.03.2026 14:50:30
3
3939214
Warum soll der COP einer LLWP schlechter ausfallen, als bei einer LWWP?
Beides sind WP.
Mein Schwager heizt mit 2 großen Mitsubishi Heavy Außeneinheiten und 6 Inneneinheiten sein Haus und hat keine horrende Stromrechnung.
Da er Klimatechniker ist, wurde jetzt veruchshalber ein WT für Heizwasser mit implementiert, auch steuerungstechnisch.
Damit wird im Bad die FBH und mindestens ein weiterer HK betrieben, die bislang mit dem Öler und Restbrennstoff beaufschlagt wurden.
Was soll ich sagen, es funzt 😉.
Selbstredend ist die Kondensatabführung beim Abtauen eine aufwändigere Nummer, als bei einer LWWP.
DIE LLWP ist ja erstrangig zum Kühlen gedacht.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 03.03.2026 15:08:53
1
3939220
- Weil die LWWP die zum heizen geeignet sind einen entsprechenden Kondensatablauf mit Heizung haben.

- Weil die LWWP die zum heizen geeignet sind, z.B. eine Ölheizung für den Kompressor haben

- Weil die LWWP mittels Heißwasser abtaut, die LLWP über eine Umkehr des Kältemittelkreislaufes über die Raumluft.

Meine Mitsubishi Electric drehen bei Temperaturen um 0°C die Drehrichtung 2-3x pro Stunde um, blasen dann innen kalt und das Außengerät geht Lüftermäßig auf Vollast, dazu hört man drinnen Umschaltventile drinnen deutlich klacken, etc. Das ist was den Heizkomfort angeht nicht wirklich angenehm... Mit "einschlafen" ist da nix...

Dazu wälzen die dann bei Minusgraden auch deutlich Raumluft um, was zu Geräuschen und Zugluft führt. In der Übergangszeit wo die so ohne Abtauen auf niedrigster Stufe mitlaufen, kein Thema, aber nix für wirklich kaltes Wetter...

Ich würde immer wieder Klimaanlagen zum Kühlen einbauen, dafür waren sie auch primär gedacht. Heizfunktionen in der Übergangszeit können die auch sehr gut übernehmen, wenn die Ersparnis auch übersichtlich ist. Aber als Alleinheizung würde ich die nicht einbauen, da ist mein Anspruch an das Thema Heizkomfort einfach zu hoch.
Andere haben da natürlich weniger Anspruch und da ist die Freude, 3,50€ im Monat zu sparen halt höher...

Verfasser:
Daddy57
Zeit: 03.03.2026 16:03:52
1
3939239
Zitat von Mark1234 Beitrag anzeigen
- Weil die LWWP die zum heizen geeignet sind einen entsprechenden Kondensatablauf mit Heizung haben.

- Weil die LWWP die zum heizen geeignet sind, z.B. eine Ölheizung für den Kompressor haben

- Weil die LWWP mittels Heißwasser abtaut, die LLWP über eine Umkehr des[...]

Hmm, meine Zubadan hat keine beheizte Bodenwanne.
Lässt man das Kondensat frei auslaufen, gibt es kein Problem.
Bis jetzt im 3. Winter jedenfalls nicht.

Meine MEL Klimanlage scheint vorzuheizen.
Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis der Kompressor beim Erststart anspringt.

Mit dem kalten Luftzug beim Abtauen hatte mein Schwager auch etwas gehadert.
Naja, wie du schon erwähntest, es kommt am Ende auf den Preis an.
Die Anlage hatte er sehr günstig erstanden.
Bei einem mit Ach und Krach erstandenen Eigenheim muss man gucken, wie man über die Runden kommt 😉.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 03.03.2026 16:12:46
1
3939242
Ja, ist ja auch in Ordnung. Wenn ich ne günstige Hütte bewohnbar machen müsste die keine Wassergeführte Heizung hat, dann wäre bei mir auch ne Klimaanlage als Heizung vorne dabei und dazu würde ich nen Holzofen rein stellen, der dann an den wirklich paar tiefen Wintertagen wo das mit dem Klimathema halt richtig doof wird, übernimmt.
So nach skandinavischem Vorbild.
Oder wenn ich ne vorhandene Holzheizung ergänzen müsste, dann würde ich da auch zur Klimaanlage greifen.

Wenn ich aber einige hundert tausend Euro ausgeben würde, zum wohnen, wie ich das grade selbst gemacht habe, dann würde ich so ne Lösung nicht akzeptieren sondern dann gehört dafür mich ne Klimaanlage zum kühlen rein und ne Warmwasserfußbodenheizung. Und dann kommt es auf die paar Euros mehr an Installationskosten genau so wenig drauf an wie auf 500€ mehr oder weniger Heizkosten im Jahr...

Ich käme nicht auf die Idee, n Einfamilienhaus freistehend was bei uns als Neubau mitlerweile 800.000€ kostet, mit nur ner Klimaanlage zum Heizen aus zu statten um da am Ende 30 oder 40.000€ zu sparen. Genau so wenig würde ich in n altes Reihenmittelhaus von 1960 ne Heizlösung für 100.000€ ein bauen...

Muss für mich halt auch ins Verhältnis passen.

Verfasser:
Anbau78
Zeit: 03.03.2026 19:23:01
1
3939295
Wurde eigentlich alles gesagt:

- klar; es funktioniert
- ggf. sogar recht günstig (vom Invest her)
- aber Komfort ist nicht so wie man gewohnt ist..
- und: man muss sich tendenziell aktiv um die Steuerung kümmern, was auch nerven kann.

Klimaanlagen sind schon geniale Wärmepumpen - aber eben auch nicht perfekt.

Hab selbst die Kombi Gastherme + Split-Klima (2 Innengeräte) zur Heizunterstützung. Gasverbrauch so gedrittelt, von 15MWh auf 5MWh p.a. Aber es braucht leider etwas Steuerung - was nerven kann. Andernseits haben wir doch alle das Handy eh‘ viel zu oft in der Hand. 😉

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 03.03.2026 21:18:56
1
3939343
Irgendwas zu Hause mitm Handy steuern zu müssen ist KO Kriterium Nummer 1.
Mich in der Heizsaison mit meiner Heizung zu beschäftigen und die "aktiv steuern" zu müssen, womöglich täglich, ist KO Kriterium Nummer 2.

Heizung gehört in Keller, muss selbstständig laufen und Haus hat 21° zu haben, fertig.

Klimaanlage im Sommer, ja, wenn die Tage warm werden nehme ich die Fernbedienung in die Hand und schalte die an, aber die lasse ich dann auch tagelang / wochenlang an und den Rest macht die alleine...

Verfasser:
Hundefan88
Zeit: 04.03.2026 09:58:37
2
3939432
Man MUSS eine Klimaanlage ja auch nicht ständig anfassen. Unsere laufen im Winter genauso durch wie jede andere Heizung. Man KANN, wenn man will, Räume bedarfsweise heizen, aber man muss ja nicht. Selbst wenn man ein Hybridsystem mit z.B. tagsüber Klima/nachts Gas fährt, kann man das bei vernünftigen Geräten auch dauerhaft so programmieren. Zumindest unsere können das.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 04.03.2026 11:28:40
0
3939472
Wenn man Tagsüber Klima und Nachts Gas fährt, naja, dann ist tagsüber die Heizung aus und muss zur Nacht hin erst einmal sich selbst auf Temperatur bringen. Dabei hat man entsprechend hohe Aufheizverluste ähnlich wie bei ner Nachtabsenkung und wenn dann Tagsüber die Temperatur am nächsten Tag wärme wird, dann heizt die Gasheizung noch nach (auch wenn sie aus ist), wann geht dann die Klima rein und wie will man das vernünftig steuerungstechnisch bewerkstelligen?

Verfasser:
Anbau78
Zeit: 04.03.2026 12:15:03
0
3939495
Steuern ist vielleicht übertrieben. Letztlich anschalten/abschalten. Könnte auch mal die Zeitprogramme testen. Leider neigt die Panasonic zum Überschwingen und taktet dann. Um das zu vermeiden muss man ab und zu die Zieltemperatur „nachführen“.

Das meine ich mit steuern - und ist auch der nervigste Teil.

Verfasser:
Anbau78
Zeit: 04.03.2026 14:27:41
0
3939550
Neben allen Nachteilen hat die Klimaanlage aber auch einen echt guten Vorteil! Nämlich dann, wenn man bewusst schwankende Temperaturen haben will. Was meine ich damit? 21.5° 24/7 ist mit FBH ideal hinzubekommen. Das Gegenteil davon; also z.B. Tagsüber 22° und nachts zum schlafen eher nur 20° aber nicht.

Schnelles Aufheizen nach Bedarf klappt mit keiner Heizart besser - würde sagen nicht mal mit dem Holzofen.

Verfasser:
sebastian smith
Zeit: 05.03.2026 17:07:31
0
3939877
Ich hatte ein ähnliches Thema letztes Jahr bei uns im Haus. Wir haben zwar noch die Gasheizung drin, wollten aber im Sommer auch kühlen können und im Winter etwas weniger Gas verbrauchen.

Am Ende haben wir eine Split Klimaanlage genommen, die kann im Sommer kühlen und in der Übergangszeit auch ganz gut heizen. Gerade bei Temperaturen um die 5–10 Grad funktioniert das eigentlich ziemlich effizient.

Natürlich ersetzt das keine richtige Heizung fürs ganze Haus, aber für einzelne Räume klappt das echt gut.

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