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Buderus WPL 120 AR / Dimplex LA 16 ASN Totalschaden - Austausch Außeneinheit oder ganzes Heizungssystem?
Verfasser:
guerillero
Zeit: 06.03.2026 19:05:31
0
3940175
Hallo zusammen,

leider hat sich der Verdampfer unserer Wärmepumpe verabschiedet, was vermutlich mit einem wirtschaftlichen Totalschaden gleichzusetzen ist. Oder?

Zur Anlage:
Bei der Wärmepumpe handelt es sich um eine Buderus WPL 120 AR (Dimplex LA 16 ASN) mit der Steuerung WPM EconPlus (wurde vor zwei Jahren getauscht, davor WPM 2006 plus). 200l Pufferspeicher mit 2 Heizstäben (jedoch deaktiviert). 400l WW-Pufferspeicher mit Heizstab (deaktiviert). Jahresstromverbrauch ca. 5.500 kWh.

Vor zwei Wochen hat zum ersten Mal der Sicherungsautomat im Sicherungskasten bei der Warmwasseranforderung ausgelöst. Nachdem ich auch die Steuerung stromlos gemacht habe, ist die Anlage normal gestartet und erst wieder im Heiz- bzw. WW-Betrieb hat der Sicherheitsautomat erneut ausgelöst. Im Urlaubsmodus (ohne Heiz- bzw. WW-Betrieb) löst der Automat nicht aus.

Betriebsdaten / Laufzeiten:
Verdichter: 117901 Stunden
Ventilator: 17224 Stunden
2.Wärmeerzeuger 282 Stunden
Heizungsumwälzpumpe: 65487 Stunden
Kühlung: 17901 Stunden (komischer Wert, da unsere Wärmepumpe nicht kühlen kann)
Flanschheizung: 9601 Stunden

Diese Woche war ein Servicetechniker vor Ort und hatte die Platine sowie den Verdichter im Verdacht.. Die Platine wurde geprüft und als funktionsfähig bestätigt. Es wurde zur Sicherheit aber trotzdem eine neue Platine testweise verbaut. Da der Sicherheitsautomat weiterhin auslöste, wurde der Verdichter geprüft. Dieser weist einen Defekt auf und müsste getauscht werden. Die Kosten für den Verdichter belaufen sich auf mindestens 2.500 / 3.000 € Materialkosten zzgl. Einbau. Zudem gäbe es wohl Bestimmungen, die das eingesetzte Kältemittel (R404A) in absehbarer Zeit nicht mehr zulassen und Undichtigkeiten spätestens dann den Tod der Anlage bedeuten würden.

Mir wurde angeboten, die vorhandene Wärmepumpe gegen eine Dimplex LA 1118C Wärmepumpe auszutauschen. Die vorhandenen Pufferspeicher sowie sämtliche Leitungen könnten bestehen bleiben. Die Heizkreispumpen würden noch gegen neue Pumpen getauscht. Alles in allem für ca. 27.000 € inkl. MwSt und exklusive Förderung (30% Grundförderung)

Was meint ihr? Ist die vorgeschlagene Vorgehensweise plausibel? Oder wäre ggf. ein vollständiger Austausch des Heizungssystems gegen eine andere (wirtschaftlichere, günstigere) Wärmepumpe zu empfehlen?

Vielen Dank für eure Meinungen,
Jakob

Verfasser:
godek
Zeit: 06.03.2026 19:12:49
1
3940177
Das Angebot ist sehr teuer.

Verbrauch ist auch hoch. Wie viel Wärme wird wenn aus dem Strom erzeugt? Einstellungen sind bestimmt auch nicht angepasst und err in Betrieb?

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 06.03.2026 19:22:25
0
3940179
Moin,
ich finde die 27 k€ ebenfalls happig und würde selbst wohl keine Maschine von Dimplex kaufen. Werden die Kisten mittlerweile denn mit frequenzgeregeltem Verdichter gebaut?
Falls nicht Finger davon weg!

Auf jeden Fall sollte vorab ermittelt werden was real für ein Heizleistungsbedarf gegeben ist bevor ein viel zu leistungsstarkes Gerät installiert wird.

Im Familienkreis ist eine in 2007 innenaufgestellt installierte WPL120 vor 2 Jahren gegen einen außenaufgestellten Luft-Wasser-Wärmepumpenmonoblock ausgetauscht worden.
Das Gerät ist um einiges effizienter funktionierend.

Verfasser:
guerillero
Zeit: 06.03.2026 19:43:23
0
3940186
Zitat von godek Beitrag anzeigen
Das Angebot ist sehr teuer.

Verbrauch ist auch hoch. Wie viel Wärme wird wenn aus dem Strom erzeugt? Einstellungen sind bestimmt auch nicht angepasst und err in Betrieb?


Leider ist kein Wärmemengenzähler verbaut, somit kann ich die erzeugte Wärme nicht ermitteln. ERR sind verbaut, aber alle voll aufgedreht.

Beim Stromverbrauch habe ich mich verrechnet. Dieser betrug für den Wärmestrom:
2025: 4.500 kWh
2024: 4.000 kWh
2023: 3.700 kWh
2022: 4.850 kWh

Verfasser:
guerillero
Zeit: 06.03.2026 19:47:51
0
3940187
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Auf jeden Fall sollte vorab ermittelt werden was real für ein Heizleistungsbedarf gegeben ist bevor ein viel zu leistungsstarkes Gerät installiert wird.


Welche Vorgehensweise empfiehlst du hier? Energieberater? Selbst durchführen mit Software? Wenn ja, welche (DanBasic, Heizreport?)

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 07.03.2026 07:23:56
0
3940258
Moin,
falls Du dir das selbst zutraust gibt's hier im Forum sicherlich jemanden der dich bei der Berechnung unterstützen kann.

Optimal ist meiner Meinung nach die Berechnung mit PHPP nach Dr. Feist bei der anders als bei den meisten anderen Verfahren auch die jeweils real gegebenen Wärmegewinne inkludiert werden.

Zitat von KI im www
Im Gegensatz zu dynamischen Simulationen nutzt das PHPP ein stationäres, monatliches Verfahren zur Berechnung des Energiebedarfs, das sich durch hohe Genauigkeit bei der Vorhersage des tatsächlichen Verbrauchs auszeichnet ...

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 07.03.2026 08:02:20
1
3940265
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
... eine in 2007 innenaufgestellt installierte WPL120 vor 2 Jahren gegen einen außenaufgestellten Luft-Wasser-Wärmepumpenmonoblock ausgetauscht ...
Die neue Gerätschaft ist übrigens ein Buderus Logaplus-Paket.
Bestehend aus Logatherm WLW186i-12 TP70 mit integrierten 70 Liter fassendem Puffer innen und Logatherm WLW-10 MB AR draußen. Trotzdessen, dass das Außengerät hätte vom realen Bedarf her wohl eine Nummer kleiner gewählt hätte werden können und auch obwohl die völlig verkorkste Hydraulik weiter mit 100% Einzelraumreglung betrieben wird ist der elektrische Antriebsenergiebedarf um etwa 1/3 weniger als mit dem alten Apparat, der wegen defektem Verdichter sehr häufig und ausgiebig als direktelektrisch funktionierende Heizung benutzt werden musste.
Die Trinkwassererwärmung erfolgt getrennt vom Hausheizkreis im separaten Puffer mit 300 Litern Inhalt aus dem sich eine Frischwasserstation bedient. In der Küche ist zudem im Warmwasserstrang ein vollelektronischer Durchlauferhitzer e.ingebunden der dort per Nachheizung desmit der Frischwasserstation auf maximal +40°C erwärmten Trinkwassers für die im Spülbecken gewünschte Warmwassertemperatur sorgt. Der Speicher wird mit der Wärmepumpe auf maximal +50°C aufgeheizt.

Verfasser:
guerillero
Zeit: 15.03.2026 17:54:38
0
3942336
Ich habe nun mit DanBasic versucht, die Heizlast zu errechnen. Im Ergebnis komme ich auf 7,5 kW.

Annahmen:
Luftwechselrate in Wohn- und Schlafräumen: 0,25/h
Luftwechselrate in Abstellräumen und Fluren: 0/h
Raumtemperaturen Wohnräume: 20°C
Raumtemperatur Schlafzimmer: 19°C
Raumtemperaturen Badezimmer: 24°C

Wir haben unbeheizte Kellerräume. Muss ich diese mit in die Heizlastberechnung mit aufnehmen? Wir verhält es sich mit dem Heizungskeller und den Fluren, die nicht separat beheizt werden, sondern nur durch die durchfließenden Heizstränge mitgeheizt werden?
Zudem haben wir ein offenes Treppenhaus, welches sich über vier Stockwerke erstreckt und ein Dachfenster hat? Wie ist dieses zu berücksichtigen?

Mittlerweile habe ich auch noch weitere Angebote von anderen Heizungsbauern erhalten. Sowohl lokale Heizungsbauer, als auch überregionale Anbieter. Preislich lagen alle in einer relativ ähnlichen Bandbreite (30.000 - 33.500 €).
Angeboten wurden sowohl ein Buderus System (Buderus Logatherm WLW186i-12 TP70 mit integrierten 70 Liter fassendem Puffer innen + Logatherm WLW-7 MB AR draußen + Buderus Logalux SH290 WW-Speicher) sowie ein Vaillant System (VAILLANT aroTHERM plus VWL 75/8.1 A + VAILLANT Innengerät aroTHERM plus Hydraulikstation VWZ MEH 97/7 + 300l WW-Speicher + 100l Pufferspeicher).

Aufgrund der gewünschten Aufstellorts (idealerweise der bisherige, Fotos in meinem Google Fotos Album) denke ich, dass die Vaillant WP mit ihrer Flexible Space Funktion (Sicherheitsfunktion zur Reduzierung des Schutzbereichss) besser geeignet wäre.

Wie sind eure Meinungen zum Vaillant System?

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