| | | | Zeit:
07.03.2026 17:34:31 |
Hallo zusammen, Je mehr ich lese, desto verunsicherter werde ich. Ende des Monats will ich in DIY die Arotherm Plus 75/8.1 in Betrieb nehmen. Bis auf das Füllwasser habe ich soweit alles verstanden und beisammen. Ein befreundeter Heizungsbauer der mich unterstützt meinte nur „Nimm Leitungswasser“ Trotzdem liest man ja immer was von der VDI2035, Folgende Werte sind ja relevant: Elektrische Leitfähigkeit, Härtegrad und PH-Wert. Unsere Werte und die geforderten Werte von Vaillant. Durch den 500 Liter Puffer durch die FriWa haben wir grob 650 Liter Wasser, also über 40 Liter pro kW Leitfähigkeit: PH: 7,71 (8,2-10) Härte: 12,8 dh (<0,3dh) Leitfähigkeit 520 (keine Forderung) In der Anlage sind Heizkörper, ein Puffer für die FriWa, ein kleiner RL Puffer verbaut. Rohre Kupfer. Anschlüsse aus Rotguss bzw Messing. Verstehe ich es also Richtig, dass ich es aufbereiten muss, am besten Vollentsalzen und dann zB Fernox Protector F1 mit dazu füllen sollte? Muss ich durch den PH Wert noch was beachten? Sollte man das Wasser dann regelmäßig kontrollieren oder reicht obiges und man kann es vergessen? Spätere Befüllung dann einfach mit normalen Leitungswasser durchs Entlüften und Spülen der Filter usw? Ich danke euch vielmals! VG Alex
|
| | Zeit:
07.03.2026 18:09:19 |
Halten Sie die Technischen Vorgaben vom Gerätehersteller ein denn wenn dieses nicht Eingehalten wird nun dann könnte im Ungünstigen Fall es zu Problemen bei einer möglichen Garantieabwicklung schon mal kommen, Wenn Sie das besondere Risiko Lieben.. nun dann halten Sie sich an den Vorgaben Ihres Heizungschrauber Betrieb.
|
| | Zeit:
08.03.2026 08:16:04 |
Die Erstbefüllung der Anlage würde ich immer aufbereiten, dazu sollte dein befreundeter HB auch die Technik haben oder beschaffen können. Eine Entsalzungspatrone in die Befüllleitung einzubauen ist ebenfalls empfehlenswert, sie kostet ca. 300€ was im Verhältnis zum Gesamtaufwand akzeptabel ist. Der WT einer WP wird damit besser vor Verkalkung und anderen Ablagerungen geschützt, was zum Vorteil der Effizienz ist.
|
| | Zeit:
08.03.2026 14:50:04 |
Mein HB ist da leider raus. Kennt er nicht, macht er nicht, braucht man nicht. Wenn ich es will soll ich mich selbst drum kümmern- alte Schule halt :D Er nimmt nur Leitungswasser, macht er schon immer so, gab nie Probleme. Als Kartusche wollte ich eine Purotap 1000 Einweg Kartusche nutzen. KartuscheUnd als Vollschutz entsprechend 5x 500ml Fernox F1. Dieses soll laut Beschreibung den PH Wert zwischen 6,5 und 8,5 stabilisieren. Bedeutet, wenn ich die Befüllung nach einer Spülung komplett über die Kartusche laufen lasse und 5 Flaschen Fernox dazu schütte, sollte alles Safe sein und ich erfülle die VDI2035. Neubefüllung dann nur mit Leitungswasser, oder nach größeren Umbauten nochmal über eine Kartusche. So wie ich es verstehe sind die ja nicht ewig haltbar. Oder übersehe ich hier was? Danke euch vielmals Schönen Sonntag Alex
|
| | Zeit:
09.03.2026 08:26:26 |
Naja, "haben wir schon immer so gemacht" !! Die landläufige Meinung vieler Handwerker, die Zeiten haben sich aber geändert. Dein Weg ist schonmal richtig und ich hoffe dein HB installiert die WP dann nicht nach dem Motto einer fossilen Heizung. Beim Befüllen solltest du darauf achten, keine "mobile" Patrone zu benutzen, da gibt es andere Lösungen welche direkt in die Befüllleitung dauerhaft eingebaut werden können. Z.B.: CONEL CARE Vollentsalzungspatrone EVO SUREFILL m. Farbanzeige Diese sollte aber auch so eingebaut werden, daß du je nach Ausführung entweder die ganze Patrone oder nur den Inhalt bequem tauschen kannst. Eine solche Patrone taugt aber eher für die Nachfüllungen beim Heizwasser. Meine ist jetzt das 5.Jahr im Einsatz und hat vielleicht 1/4 der Kapazität verloren und das hauptsächlich wegen einiger Umbaumaßnahmen, welche dann doch etwas mehr Nachfüllung verlangten. Für die Erstbefüllung nutzt man eine Osmose-Anlage, auch hier gibt es sehr unterschiedliche Angebote für Kleinanwender und für Profis, was nicht zuletzt auch auf die Gesamtfüllmenge ausgelegt ist. Was du letztlich verwendest, ist dir natürlich selber überlassen. Viel Erfolg!
|
| | Zeit:
09.03.2026 09:20:51 |
Zitat von Chaotixx  Mein HB ist da leider raus. Kennt er nicht, macht er nicht, braucht man nicht. Wenn ich es will soll ich mich selbst drum kümmern- alte Schule halt :D Er nimmt nur Leitungswasser, macht er schon immer so, gab nie Probleme. Als Kartusche wollte ich eine Purotap 1000 Einweg Kartusche[...] Beim Umbauten kriegst aber das im HK eingefüllte Fernox nicht mehr rein, wenn Du ablässt. Dafür brauchst Du Füllstation. Wenn Du alte Heizkreise nimmst, mach es Sinn zu spülen. Mit der Station kannst Du Fernox nach pH-Wert dosieren.
|
| | Zeit:
10.03.2026 12:06:01 |
Bedeutet im Umkehrschluss aber auch, wenn der PH-Wert passt, brauche ich eigentlich kein Fernox? Und der sollte sich im Betrieb ja selbst stabilisieren, dafür kontrolliert man ihn und passt ihn ggf. nach ca. 3 Monaten an. Würde das ganze ja vereinfachen, also einfach nur mit einer VE Kartusche entsalzen, ggf. mit PH-Wert Erhöhendem Salz und ab und an kontrollieren. Wenn man Fernox drin hat wird die spätere entsorgung ja wieder schwieriger, weil man es nicht einfach in den Abfluss laufen lassen kann. Gott, früher war das einfacher als es nur Leitungswasser gab :-P
|
| | Zeit:
10.03.2026 14:55:10 |
Zitat von Chaotixx  Bedeutet im Umkehrschluss aber auch, wenn der PH-Wert passt, brauche ich eigentlich kein Fernox? Und der sollte sich im Betrieb ja selbst stabilisieren, dafür kontrolliert man ihn und passt ihn ggf. nach ca. 3 Monaten an.
Würde das ganze ja vereinfachen, also einfach nur mit einer VE[...] Meine einzige Erfahrung: Zitat von BoomChocoPopp  Kannst Du verraten welche Inhibitoren, Konzentration und welches Ausgangswasser Du nimmst? Habe NaHCO3 mit Osmosewasser zuerst genommen, leider wurde das Wasser nach WW-Speicher Anschluss rostig. Habe jetzt Fernox Protector F1 mit Osmosewasser eingefüllt. |
| | Zeit:
10.03.2026 17:17:02 |
Ich habe mich unentschieden nachdem ich einiges weiteres gelesen habe. Ich gehe nicht auf VE Wasser sondern fahre Salzhaltig. Also nur enthärten und nicht entsalzen. Dann brauche ich keinen Vollschutz oder mir Gedanken machen. Oder bin ich jetzt voll auf dem Holzweg?!
|