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09.03.2026 11:44:59 |
Hallo, wir haben eine Lambda EU13L, die für Warmwasserbereitung und Heizung für ein EFH mit Einliegerwohnung genutzt wird. Die Einliegerwohnung ist vermietet, der Rest selbstbewohnt. Im Forum hatte ich gelesen, dass bei Vermietung ein DLE Sinn machen kann. Die Solltemperatur für WW beträgt bei uns 50°C. Bislang hat dies gut funktioniert. In letzter Zeit fällt die Temperatur aber häufiger stark ab, sodass die Wärmepumpe mehrmals am Tag anspringt, was sich negativ auf die Arbeitszahl und den Energieverbrauch auswirkt. Wäre in einem solchen Fall ein DLE für die Einliegerwohnung angebracht? Ziel ist es einerseits die Energiekosten zu begrenzen und andererseits zufriedene Mieter (keine Mietminderungen bei Wassertemperaturen unter den vorgeschriebenen 40°C). Würde ein DLE, der mit 230V betrieben werden kann, ausreichen? Leider gibt es im Bad keine 400V und das Gebäude hat noch eine alte Elektrik (2 Adern). Vielen Dank und liebe Grüße
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09.03.2026 11:55:16 |
Ein DLE ist durchaus eine gute Lösung, aber nur mit 3 Phasenanschluß und entsprechnder aktueller Elektrik!
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09.03.2026 20:24:49 |
Ein DLE ist im Energieverbrauch noch teurer. Frag doch euren Mieter überhaupt mal, ob er ein Problem mit der Temperatur hat...
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09.03.2026 20:40:47 |
Ich mache ja auch gerade eine Kernsanierung eines 2 Familienhauses was dann vermietet. Heizung wird jeweils eine WP pro Wohneinheit und WW über DLE. Auch bekommt jede Wohneinheit direkt einen 22kW Ladepunkt. So kann jeder selber seinen Energieanbueter wählen und ist selbst für sein Heizverhalten verantwortlich.
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10.03.2026 09:57:38 |
Kann man machen, nur n DLE braucht halt viel Strom. Alleine 1x Duschen kostet im Schnitt 1€....
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10.03.2026 10:23:16 |
wenn die Einliegerwohnung warm vermietet ist, ist es deine Entscheidung. Bei Kaltmiete zahlt natürlich jetzt der Mieter einen höheren Stromanteil. Mieter hat dann ja sicher einen eigenen Stromzähler. Natürlich muss dann die Verteilung/Leitungen usw. umgebaut/erneuert werden. Drehstrom ist natürlich Voraussetzung für einen DLE mit 18-27 kW, mit dem man dann einigermaßen duschen kann. Setzt natürlich auch voraus, dass der DLE beim EVU genehmigt wird. Zu den 40°C WW- Temperatur: das ist die Untergrenze, wo bei Unterschreitung grundsätzlich ein Mietmangel vorliegt.
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10.03.2026 23:08:05 |
vielleicht lasse ich den DLE dann erstmal sein und warte bis die Elektrik erneuert wird. Bin generell unerfahren in Vermietung und habe immer Bammel vor Mietmängeln. Wenn bei uns 1-2 Personen duschen, kann es vorkommen, dass die Temperatur regelmäßig so stark abfällt dass die 40°C im Laufe des Tages (oder in der Nacht) unterschritten werden. Daher war eine Idee, diese geringe Differenz mit einem (kleinen) DLE auszugleichen. Würde dies mit einem 230V-DLE funktionieren?
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11.03.2026 01:38:46 |
Zitat von Mark1234  Kann man machen, nur n DLE braucht halt viel Strom. Alleine 1x Duschen kostet im Schnitt 1€.... na und? Hat aber keine wärmeverluste 23h am Tag/365Tage im Jahr und wenn man die Anschaffung rechnet gewinnt der DLE sowieso..
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11.03.2026 04:46:16 |
Zitat von Nikolas Buhn  vielleicht lasse ich den DLE dann erstmal sein und warte bis die Elektrik erneuert wird. Bin generell unerfahren in Vermietung und habe immer Bammel vor Mietmängeln. Wenn bei uns 1-2 Personen duschen, kann es vorkommen, dass die Temperatur regelmäßig so stark abfällt dass die 40°C im Laufe[...] Moin, Nein, ein 230V DLE (wie er im normalen Wohnungsbau eingesetzt werden darf), hat max. 4,6 KW, die Modelle für vorhandene, übliche Stromleitungen sogar max. 3,5 KW)... das reicht fürs lauwarme Händewaschen... Es gibt zwar auch spezielle Duschköpfe dafür, so dass das tatsächlich geht... aber das ist für Notfallduschen, die sonst nie genutzt werden. Ein Ergänzungs-DLE, der Warmwasser nacherwärmen soll, geht bei 11 KW los... also 3 Phasen mit je 16A. Wenn die Einliegerwohnung eine separate Warmwasserleitung hat, kann das auch woanders als im Bad des Mieters eingeschliffen werden. Aber, klar sollte sein, der Mieter wird nicht mit der bisherigen Abrechnung der Warmwasserkosten einverstanden sein, wenn er lauwarmes Warmwasser erhält, auf eigene Kosten die Nacherwärmung bezahlt und dann noch bezahlt, als wäre es warmes Wasser. So geht kein zufriedener Mieter. Besser wäre es, mal in den Griff zu bekommen, warum die zentrale Warmwasserbereitung nicht so läuft, wie sie läuft. Gruß
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11.03.2026 06:59:10 |
Zitat von Nikolas Buhn  ... haben eine Lambda EU13L, die für Warmwasserbereitung und Heizung für ein EFH mit Einliegerwohnung genutzt wird. Die Einliegerwohnung ist vermietet, der Rest selbstbewohnt. Im Forum hatte ich gelesen, dass bei Vermietung ein DLE Sinn machen kann. ... ein DLE für die Einliegerwohnung angebracht? ... Moin, wieviele Personen leben in der Einliegerwohnung? Ist die separate Abrechnung der Kosten für die Trinkwassererwärmung nötig? Wäre die aktuell für die Einliegerwohnung bestehende Warmwasserverrohrung z.b. bei dir im Haustechnikraum vom Rest des Hauses zu trennen? Wie weit entfernt wäre diese Stelle von den WW-Entnahmestellen in der ELW? Ich selbst habe einen vollelektronischen Durchlauferhitzer zentral im Einfamilienhaus für die Nutzung von 2 Personen installiert. Das Gerät mit einer Anschlussleistung von 27 kW kann zeitgleich beide im Haus vorhandene Duschen (1 im UG und 1 im DG) versorgen. Mit sehr kurzem Leitungsweg zwischen Warmwasserausgang am Durchlauferhitzer und den einzelnen Entnahmestellen ist so ein hervorragender Komfort gegeben. An der Spülbeckenarmatur in der Küche ist das warme Wasser sofort anstehend. Bei den beiden Duschen dauert das <6 Sekunden. Ebenfalls an beiden Waschtischen ist kaum 8 Sekunden nach Warmwasseranforderung die gewünschte Temperatur anliegend. In Deinem Fall gehe ich von einer Dusche sowie einem Waschtisch im Bad und einem in der Küche installiertem Spülbecken bei der Einliegerwohnung aus. Dafür würde wahrscheinlich ein Gerät mit maximal 18 kW Anschlussleistung genügen.
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11.03.2026 07:10:45 |
Zitat von Nikolas Buhn  ... generell unerfahren in Vermietung und habe immer Bammel vor Mietmängeln ... Wie stellst Du dem Mieter das Heizen und die Wassererwärmung in Rechnung?
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11.03.2026 09:47:04 |
Zitat von Effizient  Zitat von Mark1234  [...] na und? Hat aber keine wärmeverluste 23h am Tag/365Tage im Jahr und wenn man die Anschaffung rechnet gewinnt der DLE sowieso.. Glaube ich nicht. Ich hab im 2 Familienhaus ne Brauchwasserwärmepumpe und die macht aus 1 KWH Strom 3,3 KWH Wärme, da fallen auch die Verluste daneben. Die braucht keine 40KWH im Monat, lass es 400KWH im Jahr sein. Das sind 120€ Strom. Bei 3x Duschen am Tag mir Mädels sind das 3€ Strom, also 90€ im Monat abzgl. Urlaubszeiten, etc. irgendwo 800€ an Strom für 2 Parteien... Und wenn du es runter rechnest und nur bei 600€ Ersparnis im Jahr ankommst, sind das in 10 Jahren 6.000€ und in 15 Jahren Laufzeit 9.000€... Da ist die BWWP beim Durchlauferhitzer vorne... Durchlauferhitzer sind nur was für 1 Personen Haushalte, oder für den Fall das die Installation einer zentralen Lösung kaum machbar ist.
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