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15.03.2026 09:50:41 |
Ich hab 2025 meine WP mit dem KfW 458 Programm fördern lassen. Die Förderung wurde 2025 ausgezahlt.
Jetzt habe ich einen Brief von der KfW bekommen, in der meine Steuer-IdNr. abgefragt wird, um die Förderungsdaten an das Finanzamt zu übermitteln. Das war für mich der Hinweis, dass man die Förderung in der Einkommenssteuererklärung 2025 sauber abbilden sollte.
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15.03.2026 10:12:22 |
Das Programm ist an Einkommensgrenzen gebunden. Somit ist es doch logisch, dass diese Grenzen auch abgeglichen werden. Hat Du das über die Sparkasse beantragt, wie lange hat die Bewilligung gedauert? Überlege auch, aber bei den Zinssatz eigentlich ein Nobrainer. Da kann ich die Summe per Festgeld anlegen.
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15.03.2026 10:19:34 |
Gerade gesehen, der Kredit läuft unter 358, Du hast über die normale WP-Förderung geschrieben.
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15.03.2026 10:25:47 |
der Kredit ist ein reines Theorieprodukt, praktisch kein Bank bietet den an, vor allem nicht ohne zusätzliche weitere Finanzierung. Und die SteuerId brauchen sie nicht zum Abfragen deines Einkommens, dafür lädst du ja die entsprechenden Nachweise der Vorjahre selbst hoch. Die SteuerId brauchen sie, damit das Finanzamt kontrollieren kann ob du die neue Anlage mehrfach gefördert hast, indem du sie bei der Steuer selbst auch angegeben hast.
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15.03.2026 10:34:23 |
Zitat von Icef  Überlege auch, aber bei den Zinssatz eigentlich ein Nobrainer. Da kann ich die Summe per Festgeld[...] Dann mach besser kein Geschäft mit dem Staat....
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15.03.2026 11:00:24 |
"Ich hab 2025 meine WP mit dem KfW 458 Programm fördern lassen. Die Förderung wurde 2025 ausgezahlt."
Es geht um eine Förderung über das KfW 458 Programm und nicht über einen Kredit.
Und daher die Warnung an alle, die Förderung sauber in der Einkommens-steuererklärung einzutüten.
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15.03.2026 11:03:42 |
Zitat von Icef  Gerade gesehen, der Kredit läuft unter 358, Du hast über die normale WP-Förderung geschrieben. Wenn man etwas postet, dann kann man noch nicht einmal sicher sein, dass alle Foristen die Zahlen von 0 bis 9 kennen. Die Zahl lautet 458 (Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude) und nicht 358 (Einzelmaßnahmen Ergänzungskredit – Wohngebäude).
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15.03.2026 11:04:16 |
Gute Frage und wo genau soll das in der Steuererklärung angeben werden? Ich habe da nichts gefunden?
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15.03.2026 11:09:57 |
Zitat von Gnampf  der Kredit ist ein reines Theorieprodukt, praktisch kein Bank bietet den an, vor allem nicht ohne zusätzliche weitere Finanzierung. Und die SteuerId brauchen sie nicht zum Abfragen deines Einkommens, dafür lädst du ja die entsprechenden Nachweise der Vorjahre selbst hoch. Die SteuerId[...] "Die SteuerId brauchen sie, damit das Finanzamt kontrollieren kann ob du die neue Anlage mehrfach gefördert hast, indem du sie bei der Steuer selbst auch angegeben hast." Richtig.
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15.03.2026 11:14:51 |
Zitat: Gute Frage und wo genau soll das in der Steuererklärung angeben werden? Ich habe da nichts gefunden?
Das beste ist so ein Fall mit den Förder Geldern besonders vom Staat.. lassen Sie das am besten über ein guten Steuerberater erledigen denn dieser Kennt sich auch mit den dort ausgelegten Fallstricken in so ein Fall am besten aus.
Es gibt auch Kunden die Verzichten lieber auf die Verlockende Staatliche Förderung denn im Hintergrund zieht letzlich der Anwender in vielen Fällen eben den kürzeren...
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15.03.2026 11:26:12 |
Zitat von RayKrebs  Gute Frage und wo genau soll das in der Steuererklärung angeben werden? Ich habe da nichts gefunden? Nirgends! Gibst du es nicht an ist alles fein. Setzt du aber die Rechnungen nochmal in der Steuer an, dann hast du berechtigt ein Problem. Außer du machst das im Rahmen deiner gewerblichen Tätigkeit / Vermietung / ..., wo du natürlich deine Betriebsausgaben schon ansetzen kannst. Aber eben nicht in der Einkommenssteuer als Handwerkerleistungen etc.
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15.03.2026 11:44:19 |
Es gibt jedoch die Möglichkeit, Leistungen welche über der Fördergrenze liegen, separat abzurechnen. Diese zweite Rechnung kann dann steuerlich geltend gemacht werden.
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15.03.2026 12:04:38 |
Zitat: Es gibt auch Kunden die Verzichten lieber auf die Verlockende Staatliche Förderung denn im Hintergrund zieht letzlich der Anwender in vielen Fällen eben den kürzeren... Ich. Ich hab 3x n Geschäft mit dem Staat gemacht, nie wieder. Beim ersten Mal hab ich ewig aufs Geld gewartet, beim zweiten Mal haben Sie hinterher meine Unterlagen nicht wieder gefunden und die Zahlung verweigert, war ein riesen Theater bis die KFW das eingesehen hat. Beim dritten Mal haben Sie nach X Jahren das Verfahren nachgeprüft und waren der Meinung dass ich einen Fehler gemacht hätte, den ich aber nicht gemacht habe. Rückzahlungsaufforderung und Klagemöglichkeit nur vor Gericht. Das ganze hat man mir 2x geschickt, deshalb musste ich 2x Klagen, Verfahren laufen noch, seit 2 Jahren... Natürlich musste ich auch 2x den Rechtsanwalt bezahlen und 2x die Gerichtskosten im Voraus... Wenn bei einer Bankfinanzierung irgendwas im Nachhinein strittig ist, dann überlegt sich die Bank schon in rein wirtschaftlichem Interesse ob sie dagegen vorgeht oder nicht. Dazu muss die Bank klagen, da sind die Verbraucherschutzrechte deutlich besser als bei Geschäften mit dem Staat. Und wenn ein Kredit einmal durch ist und die Sache fertig ist und man brav seine Raten bezahlt, dann hat man in der Regel auch Ruhe. Also freiwillig mache ich nie wieder ein Geschäft mit dem Staat, der kann sich seine Fördergeldversprechen neben Honeker hängen...
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15.03.2026 12:24:23 |
Förderung ist schön und gut, aber man sollte stets im Hinterkopf bedenken was man für so manche läppische Förderung alles beibringen muß und welche Bedingungen im Klein(st)gedruckten auch noch drinnenstehen!
Oft kosten die "Nebengeräusche" mehr als die Förderung ausmacht!
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15.03.2026 12:32:36 |
Das ist nochmal n ganz anderes Thema... Viele Produkte sind mit Förderung um den gleichen Betrag teurer als nicht förderfähige Produkte, auch nebst Montage. Die Fördergelder landen also in der Industrie/Handwerk und nicht beim Bürger... Wie bei meinen Fenstern auch, Kosten Fenster 560€, Kosten Fenster mit Montage 1000€, Kosten mit Förderung 1500€, Förderbetrag 30%. Super Aktion...
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15.03.2026 12:36:42 |
Auf 16k€ (Wp Förderung) verzichten nur wegen ein wenig Papierkram??? Zählt ihr noch oder wiegt ihr schon euer Geld? Musste schon bei der PV Anlage und IAB für 21 in 22 auf ein paar Tausender verzichten, die ich danach nie und nimmer an Steuern wieder hätte bezahlen müssen.
Dass es ohne die Förderung für unter 14k€ zu haben gewesen wäre, halte ich für ein Märchen. Soooo viel billiger, dass es ohne die Förderung und gierige Heizungsbauer günstiger wäre? Never. Allenfalls im DIY.
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15.03.2026 13:00:40 |
Zitat von Gnampf  Zitat von RayKrebs  [...] Nirgends! Gibst du es nicht an ist alles fein. Setzt du aber die Rechnungen nochmal in der Steuer an, dann hast du berechtigt ein Problem. Außer du machst das im Rahmen deiner gewerblichen Tätigkeit / Vermietung / ..., wo du natürlich deine Betriebsausgaben schon ansetzen kannst. Aber eben[...] Ah ja, das war mir natürlich klar, weil es ja auch explizit bei der Förderung so stand.
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15.03.2026 13:05:15 |
Ich habe dieses Anschreiben auch erhalten. Das muss man nicht in der Steuererklärung angeben. Die KFW schreibt den Antragsteller an und fragt die Steuer ID (und das Geburtsdatum) ab. Das ist vermutlich mal wieder deutsche Doppelbürokratie die Arbeit macht, aber nach meiner Einschätzung keinen Qualitätsgewinn erbringt. Vielleicht hat aber auch einfach die Zahl der Menschen überhand genommen die den Einkommensbonus mit gefälschten Steuererklärungen beantragt hat. Das ist ja fast immer der Auslöser für Bürokratie. Es gibt zu viele Raffzähne die versuchen die Solidargemeinschaft zu betrügen, also müssen sich auch alle Ehrlichen doppelt kontrollieren lassen. Man hat die ID im Förderantrag ja schon angegeben und auch die Steuererklärungen der für die Förderung relevanten Jahre eingereicht.
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15.03.2026 13:40:35 |
Zitat von Mark1234  Ich hab 3x n Geschäft mit dem Staat gemacht, nie wieder. und ich machte wohl täglich Geschäfte mit dem Staat, wie du vermutlich auch. Förderungen der KfW hab ich min. 3 mal ohne jegliche Probleme in Anspruch genommen. Zitat von Mark1234  Also freiwillig mache ich nie wieder ein Geschäft mit dem Staat, der kann sich seine Fördergeldversprechen neben Honeker hängen... zwingt dich auch keiner zu, interessiert hier auch keinen. Was hat das aber mit dem Thema zu tun? Eben, gar nichts, Thema verfehlt, setzen, sechs. Zitat von Hannes/esbg  Förderung ist schön und gut, aber man sollte stets im Hinterkopf bedenken was man für so manche läppische Förderung alles beibringen muß und welche Bedingungen im Klein(st)gedruckten auch noch drinnenstehen!
Oft kosten die "Nebengeräusche" mehr als die Förderung ausmacht! Also für eine 5-stellige Fördersumme kann man sich auch ein wenig Aufwand machen und etwas Freizeit opfern. Das man sich die Bedingungen dazu im Vorfeld durchlesen sollte dürfte klar sein. Zitat von Mark1234  Das ist nochmal n ganz anderes Thema... Viele Produkte sind mit Förderung um den gleichen Betrag teurer als nicht förderfähige Produkte, auch nebst Montage. Die Fördergelder landen also in der Industrie/Handwerk und nicht beim Bürger... Sollte dir als angeblichen Ex-Handwerker und großen Handwerksfreund ja nur recht sein. Bei mir ist jedenfalls nichts beim Handwerk gelandet, außer einem kleinen Teil für den Energieberater. Zitat von Hildener  Das ist vermutlich mal wieder deutsche Doppelbürokratie die Arbeit macht, aber nach meiner Einschätzung keinen Qualitätsgewinn erbringt. Vielleicht hat aber auch einfach die Zahl der Menschen überhand genommen die den Einkommensbonus mit gefälschten Steuererklärungen beantragt hat. womit das zusammenhängt wurde doch jetzt bereits geschrieben, also wäre es gut erstmal zu lesen vor dem Schreiben. Wenn es der KfW drum ginge nachträglich festzustellen ob die gefälschte Steuerbescheide eingereicht hast, warum sollte sie die dann überhaupt von dir einfordern? Die machen sich sicherlich nicht freiwillig mehr Arbeit, dann hätten sie die direkt beim Finanzamt abgefragt. Zitat von Hildener  Man hat die ID im Förderantrag ja schon angegeben und auch die Steuererklärungen der für die Förderung relevanten Jahre eingereicht. hat man? kann ich mich bei uns nicht dran erinnern. Damit wäre eine erneute Abfrage dann auch komplett unsinnig. Und zu den Steuerbescheiden: die braucht es lediglich für den Einkommensbonus. Den haben aber längst nicht alle beantragt, und trotzdem müssen sie die Steuer-ID angeben. Warum wohl... ach ja, hatte ich oben schon geschrieben. Hat nämlich null mit dem Einkommensbonus zu tun!
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