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15.03.2026 18:53:58 |
Wertes Internet, ich brauche etwas Entscheidungshilfe. Ich möchte im DIY-Verfahren eine R290-Monoblock-Wärmepumpe einbauen. Eckdaten: Freistehendes EFH Baujahr 1999, ca. 200qm beheizte Fläche, NAT -10 Grad. Momentan Niedertemperatur-Ölheizung verbaut, historische Ölverbräuche unbekannt (letzte beide Jahre: 2200/2500 l). Es gibt einen Kaminofen im Wohnzimmer, der jedoch nur gelegentlich läuft (und die Heizung soll auch ohne funktionieren). Es gibt nur Heizkörper. Seit zwei Wintern werkelt ein Wärmemengenzähler im Keller. Daraus abgeleitet ist folgende Abschätzung der Heizleistung: "Fremdwärme" bezieht sich auf Tage, an denen der Kaminofen lief. Die schwarzen Punkte sind Tage mit einem maximalen Temperatur-Delta von weniger als 3°C, also quasi konstante Außentemperatur. Eine raumweise Heizlastberechnung liegt ebenso vor und weist eine fast identische Heizleistung aus, insofern: 10 kW bei NAT sollte passen. Der Wärmemengenzähler hat auch den Volumenstrom gemessen; dieser liegt bei etwa 750--800 l/h mit der Wilo Star-RS25/4 auf höchster Stufe. Da würde ich mir mehr wünschen, weil ich ja auch eine Wärmepumpe brauche, die mit dem Volumenstrom klar kommt. Mein erster Plan war eine Vaillant Arotherm 75.8: Diese würde aber schon bei -2 °C den Heizstab anwerfen. Also eine Nummer größer (Arotherm 105.8): Hier hätte ich nun das Problem, dass sie schon bei 5 °C anfängt zu takten, wenn auch mit geringer Mehrleistung. Das könnte ich vielleicht durch einen etwas größer bemessenen Reihenpuffer im Rücklauf adressieren. Aber wenn ich sowieso schon in dieser Preisklasse unterwegs bin: Die Buderus WLW186i mit 10 kW und TP70-Inneneinheit passt vom Leistungsbereich eigentlich perfekt, und mit dem Stichpuffer in der Inneneinheit sollte auch die Hydraulik klar gehen. Allerdings gibts ja hier 'nen langen Thread mit Leuten, die genau den Stichpuffer am Nachbessern sind. Was mache ich nun? Habt Ihr kreative Ideen für andere Wärmepumpen? Ich hätte ja eigentlich gerne einen Reihenpuffer im Rücklauf, aber ich freunde mich auch so langsam mit dem Buderus-Aufbau an. Besten Dank!
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15.03.2026 19:06:45 |
Mit einer 4m Pumpe bekommst du auch kaum mehr VolStrom durch. Die WP haben alle Pumpen ab 7m (700mBar). Ich habe durch meine HK mit der 4m Pumpe 900-1.000l/h durchbekommen. Mit der 7m Pumpe jetzt sind 1.500l/h drin (beim Abtauen), so dass ich die WP mit einem Delta-t von 3K fahren kann - gerade so noch bei NAT, aber das hatten wir schon Jahre nicht mehr.
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15.03.2026 19:07:38 |
Vergessen: Die DAIKIN Altherma 4 H (Monoblock) - W - EPSK10ARW1 hab ich mir auch angeschaut, die passt ziemlich gut vom Leistungsbereich her -- aber die Inbetriebnahme ist nur für bei Daikin irgendwie registrierte Techniker möglich, das schreckt mich ab.
Die Wolf CHA-10 würde vom Leistungsbereich her auch ganz gut passen, aber die ist ja bekannt für ihren Bedarf an hohem Volumenstrom. Vielleicht hat ja jemand eine kreative Idee für eine Hydraulik, die das trotzdem möglich macht? Die Wolf find ich recht sympatisch, auch von den Unterlagen her.
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15.03.2026 19:33:06 |
Baust du selber ein? Oder brauchst du Handwerker?
Meiner Meinung nach macht es wenig Sinn sich vorher auf ein Modell festzulegen, wenn man davon abhängig ist, dass Handwerker einen guten Eindruck machen und einen guten Preis anbieten
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15.03.2026 19:51:46 |
Ich baue selbst ein und brauche eigentlich nur einen Elektriker, der die Anmeldung beim Netzbetreiber übernimmt. Okay, und einen Fachbetrieb, der den alten Öler entsorgt und mir einen Entsorgungsnachweis ausstellt. Hat aber Zeit, die Heizung zieht sowieso in einen Nebenraum um.
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15.03.2026 20:02:30 |
Um meine Überlegung weiter zu führen: je kleiner dein Delta-t, desto niedriger die notwendige VLT. Deswegen sollte auch bei HK das Ziel sein, das möglichst klein zu halten. Erfordert dann eben größere VolStröme, die die HK idR abkönnen: * wieviele HK hast du? * wie ist dein Rohrnetz? Mit zB 1.250l/h schaffst du 7K für 10kW. Geben das die Rohre her? Um dir eine Orientierung zu geben: 2 Steigstränge mit 3/4“ Schwarzstahl, die sich nach oben über 3 Etagen verjüngen und an insgesamt 16HK führen, die alle mit CU-15 angeschlossen sind, gibt es mit den 1.500l/h kein Problem. Nur bei einem HK hört man das voreinstellbare Ventil - das ich durch einen Blindstopfen ersetzen könnte, weil es eh komplett offen ist. Die Problematik bzgl notwendigem VolStrom beim Abtauen ist mE am einfachsten durch ein ÜSV iVm einem seriellen Puffer in den Griff zu bekommen. Mir ist bewusst, dass es hier im Forum Fraktionen gibt, die das kritisch sehen. Ich kann dem zwar theoretisch folgen, aber die Praxisrelevanz erschließt sich mir nicht. Falls man es dennoch nicht möchte: ersetze ÜSV durch ein Motorventil, das durch einen Kontakt von der WP angesteuert wird.
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15.03.2026 21:09:25 |
Ich habe 23 Heizkörper gezählt. Leider habe ich zum Rohrnetz gar keine Daten — das Haus kam ohne derartige Unterlagen. Am bestehenden Öler sind 28mm Kupferleitungen, die aber noch im Heizraum auf unterschiedliche Stränge verteilt werden. Die Stränge selbst sind Verbundrohr (Geberit Mepla, glaub ich) und unter Putz verlegt. Kann ich das Rohrsystem irgendwie nachträglich genauer bestimmen? Mit 1250l würde ich mir keine Gedanken machen, aber ich weiß halt nicht, ob ich die erreichen kann. Die Wolf CHA10 hätte eine Pumpe mit 9m Restförderhöhe, d.h. die sollte nochmal einiges mehr an Durchfluss liefern…
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15.03.2026 21:41:49 |
Gerade mit Messschieber durchs Haus getingelt… Die Rohre zu den Hahnblöcken unter den Heizkörpern haben einen Außendurchmesser von 16,5ish mm. Nach Kupfer übersetzt könnte das etwa 15mm Kupferrohr entsprechen. Also vermutlich recht vergleichbar…
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15.03.2026 22:38:47 |
Zitat von gonium  Wertes Internet, ich brauche etwas Entscheidungshilfe. Ich möchte im DIY-Verfahren eine R290-Monoblock-Wärmepumpe einbauen. Eckdaten: Freistehendes EFH Baujahr 1999, ca. 200qm beheizte Fläche, NAT -10 Grad. Momentan Niedertemperatur-Ölheizung verbaut, historische Ölverbräuche unbekannt[...] Woher nimmst du die Leistungsdaten für die Aerotherm? Wenn ich in die Kurzanleitung reinschaue sehe ich bei A-7W35 eine Leistung von 8 kW, das passt dann doch deutlich besser. Kurzanleitung |
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16.03.2026 09:15:34 |
Zitat von MatzBanni  Zitat von gonium  [...] Woher nimmst du die Leistungsdaten für die Aerotherm? Wenn ich in die Kurzanleitung reinschaue sehe ich bei A-7W35 eine Leistung von 8 kW, das passt dann doch deutlich[...] Die Daten stammen aus den VDI 3508-Datensätzen. In der Kurzanleitung auf Seite 37 lese ich für die Arotherm 75.8 bei A-7W35 eine Leistung von 6,94 kW raus, das passt auch zum Graph oben (zumindest optisch, ich hab die Zahlen nicht direkt verglichen). Leider, die Arotherm 75.8 wäre mir sehr recht.
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16.03.2026 09:49:58 |
ich brauche etwas Entscheidungshilfe. Ich möchte im DIY-Verfahren eine R290-Monoblock-Wärmepumpe einbauen. Eckdaten: Freistehendes EFH Baujahr 1999, ca. 200qm beheizte Fläche, NAT -10 Grad. Momentan Niedertemperatur-Ölheizung verbaut, historische Ölverbräuche unbekannt (letzte beide Jahre: 2200/2500 l). Es gibt einen Kaminofen im Wohnzimmer, der jedoch nur gelegentlich läuft (und die Heizung soll auch ohne funktionieren). Es gibt nur Heizkörper. Wir beheizen eine etwas gleich große Hütte ungedämmt aus den 80ern mit einer deutlich überdimensionierten Arotherm 125, von welcher bisher nie mehr als 8kW abgerufen wurden. Auch wenn dein Ölverbrauch eher in Richtung 10-11-kW zeigt, wird es ein gewaltiger Unterschied zw. dem alten Öler und einer WP. Deine Statistiken geben das ja auch deutlich wieder. Unsere Hütte hat eine sehr schwierige Hydraulik, da vor Jahren bei der Umrüstung von alten auf NT-HK die meißten Leitungen zu schwach dimensioniert wurden. Beim VS hatte ich so einige Probleme, was letztlich zum kompletten Verschluss des ÜSV und dem Einbau eines RL-Reihenpuffers führte. Bei 1450L/h und 5k kommen wir aber gut zurecht. Wenn bei dir also die 75er reichen würde, kommst du auf einen deutlich niedrigeren VS und hast zudem eine niedrigere Modulationsgrenze. Eine Heizstab würde ich aber definitiv einbauen. Die Arotherm ist sehr gut in DIY installierbar und auch die Inbetriebnahme-Routine ist gut zu händeln. Garantie ist dann allerdings schwierig, wobei man entscheiden muss, ob man die will oder besser nicht.
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16.03.2026 10:59:57 |
Zitat von gonium  Die Buderus WLW186i mit 10 kW und TP70-Inneneinheit passt vom Leistungsbereich eigentlich perfekt, und mit dem Stichpuffer in der Inneneinheit sollte auch die Hydraulik klar gehen. Das ist falsch. Zitat von gonium  Der Wärmemengenzähler hat auch den Volumenstrom gemessen; dieser liegt bei etwa 750--800 l/h mit der Wilo Star-RS25/4 auf höchster Stufe. Da würde ich mir mehr wünschen, weil ich ja auch eine Wärmepumpe brauche, die mit dem Volumenstrom klar kommt. Was soll dir WP-untauglicher Gesamtvolumenstrom bringen? Du hast momentan weder VLT noch Volumenstrom, mit diesen Du WP auswählen kannst. Wie man es richtig macht, beschreibt der Frank öfters: Zitat von Frank_Pantry  Man geht so vor, das man die Heizlast misst: [Bild]
mit einem Einbau-WMZ oder nichtinvasiven WMZ: [Bild]
und man RAUMWEISE die erzielbaren Massenströme ermittelt, die es braucht, um die Heizleistung zu decken: [...] Hast Du kein Glück -> Hydraulik passt nicht-> WP taktet, aber Räume werden nicht nach WunschT warm, Heizstab muss dazugeschaltet werden, großer Pufferspeicher muss eingebaut werden -> dein COP geht <2
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16.03.2026 11:08:01 |
Zitat von gonium  Zitat von MatzBanni  [...] Die Daten stammen aus den VDI 3508-Datensätzen. In der Kurzanleitung auf Seite 37 lese ich für die Arotherm 75.8 bei A-7W35 eine Leistung von 6,94 kW raus, das passt auch zum Graph oben (zumindest optisch, ich hab die Zahlen nicht direkt verglichen). Leider, die Arotherm 75.8 wäre mir[...] Und auf Seite 4 siehst du, was die WP bri maximaler Drehzahl liefert. Solltest du nicht nach der maximalen Heizleistung gehen?
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16.03.2026 14:52:16 |
Eure Hinweise, dass mit der Wärmepumpe ja auch eine größere Umwälzpumpe ins Haus kommt, haben mich nachdenklich gemacht. Status Quo ist ja folgender: Mit der Wilo Star-RS 25/4 bekomme ich einen Volumenstrom von 750 l/h (konservativ). Das entspricht einer Druckdifferenz von 305 mbar. Aus dem Installationshandbuch der CHA10: Mit der wohl dort Pumpe (vermutlich Wilo Para 25/9-87/iPWM1) käme ich also auf einen Volumenstrom von 32 l/min, was ja für die CHA10 entspannt ausreichen würde. Kann man die Pumpenkennlinien so lesen? Oder habe ich hier was grundlegend falsch verstanden?
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16.03.2026 15:31:31 |
Grundlegend falsch. Man kann GPT auch hassen, aber dafür ist bestens geeignet: "Anlagenkennlinie für excel berechnen. Betriebspunkt: 750l/m, 305mbar. Bis 2000l/min. Schritte: 25mbar. Gesamte Tabelle"
Bei Cha10 wäre BP bei ca. 725mbar/1145l/min, wenn keine Sonderbauten verbaut sind und man die quadratische Abhängigkeit annimmt.
Die meisten Geräte sind dafür ungeeignet. Da passt maximal eine Vaillant, die gut mit kleinen VS umgehen kann.
Ob dein, mit größtem Druckverlust eingebundener HK genug Durchfluss bekommt, ist eine Glücksache. Ohne Messungen, wie schon oben geschrieben, brauchst Du gar nicht anfangen eine WP auszuwählen.
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16.03.2026 15:51:22 |
Das *sind* meine Messdaten, zusammen mit den Pumpenkennlinien der Hersteller. Aus einem geeichten Wärmemengenzähler. Siehe mein erster Post. Ich bin ja offen für Erklärungen, gerne auch, *wo* ich falsch liege. Aber pauschal auf "GPT"(sic!) zu verweisen ist etwas albern.
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16.03.2026 15:57:08 |
Zitat von BoomChocoPopp  Grundlegend falsch. Man kann GPT auch hassen, aber dafür ist bestens geeignet: "Anlagenkennlinie für excel berechnen. Betriebspunkt: 750l/m, 305mbar. Bis 2000l/min. Schritte: 25mbar. Gesamte Tabelle"
Bei Cha10 wäre BP bei ca. 725mbar/1145l/min, wenn keine Sonderbauten verbaut[...] Habe falsche Eingabe gemacht: Anlagenkennlinie für excel berechnen. Betriebspunkt: 750l/ h, 305mbar. Bis 2000l/min. Schritte: 25mbar. Gesamte Tabelle Wäre der BP bei ca. 650mbar und ca. 18l/min. Das Ergebnis fällt aber noch schlechter aus, als die Rechnung davor.
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16.03.2026 17:06:16 |
Moin, oben steht was von 28mm CU, also DN 25 im Heizraum, was sich auf mehrere Stränge verteilt... Wie viele Stränge in welcher Nennweite? Die Angabe, was am Heizkörper ankommt ist nur insofern relevant, dass es zum Glück nicht, wie in manchen Baujahren gebräuchlich nur DN 8 und 10 als Heizkörperanbindeleitung sind... Die Frage ist, mit welcher VLT wurde denn geheizt und wurde mal versucht die zu senken, was dann auch den Volumenstrom meist erhöht... wenn das zB der Volumenstrom bei vollkommen überhöhter Vorlauftemperatur ist, dann nützt die Aussage nichts... denn dann sind die meisten Thermostate schon halb geschlossen... Am Besten mal alle Thermostate auf 5 drehen und dann schauen, was mit der jetzigen Pumpe durch den WMZ geht... Dann sieht man weiter. Prinzipiell ist aber DN25 als Start schon nicht so verkehrt...zumal die Heizlast ja scheinbar eher etwas unterhalb von 10 kw liegt... Gruß
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| | Zeit:
16.03.2026 19:03:09 |
300mBar scheinen mir hoch für soviele HK. Mach die Messung (VolStrom) mal mit - alle Themostate auf 5 - Voreinstellung der großen HK (*) auf max - RL Verschraubungen alle komplett auf (*) kleine HK, zB ein Typ10 oder auch Typ22 mit 50x50cm stellen einen hydraulischen Kurzschluss dar. Genauso wie die berüchtigten Bad-HK aka Hühnerleiter. Meine „großen“ HK sind Typ33 60x100 und 90x60. Bis runter zu 50x80 und 60x70 (auch Typ33) sind die alle komplett ungedrosselt (und geboostert); lediglich die Röhren-HK und die oa kleinen sind eingedrosselt. Das ist das Ergebnis eines thermischen Abgleich, den ich noch zu Zeiten der BWT begonnen hatte.
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| | Zeit:
16.03.2026 22:33:01 |
Zitat von Zuviel Zeit  Moin, oben steht was von 28mm CU, also DN 25 im Heizraum, was sich auf mehrere Stränge verteilt... Wie viele Stränge in welcher Nennweite? Die Angabe, was am Heizkörper ankommt ist nur insofern relevant, dass es zum Glück nicht, wie in manchen Baujahren[...] Das Experiment mit “Alle Thermostate auf” hab ich unfreiwillig gemacht, mein Öler ist heute auf Störung gegangen. Beim Wiederanlauf war die Hütte kalt, in der Spitze waren es dann 1070 Liter/h. Die Ventile sind größtenteils auf, die Thermostatköpfe fast überall abmontiert. Allerdings ist da ein hydraulischer Kurzschluss im kleinen Bad mit dabei. Die Stränge muss ich die Tage nachreichen, bin die Woche unterwegs.
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| | Zeit:
16.03.2026 22:52:49 |
Theoretische Betrachtungen sind hier m.E. nur eingeschränkt nutzbar. Den erforderlichen Druck für den Volumenstrom von 1200 l/h kann man noch mit hinreichender Genauigkeit abschätzen. Die aus der Drosselung der pumpennahem Heizkörper resultierenden Strömungsgeräusche sollte man aber nicht vergessen. An den pumpennahe HK wird man 400 bis 500 mbar drosseln müssen, das kann zu erheblichem Rauschen führen. Damit bist du dann auch nicht glücklich. Ich würde an deiner Stelle erst einmal eine auf den Volumnstrom ausgelegte Kreislaufpumpe einbauen und ausprobieren wie sich das System bei 1200 l/h verhält. Vielleicht erlebst du da ein blaues Wunder.
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| | Zeit:
17.03.2026 06:58:19 |
HSTIBO AMGHab dir mal 2 Beispielpumpen verlinkt, falls das für dich in Frage kommt. Preislich durchaus überschaubar, wenn man selbst montiert. Zum Rauschen der HK, nahe der Pumpe und generell: * ich habe eine WP mit 7m UWP. Von der WP gehe ich mit etwa 5m CU28 zu den beiden CU22 / 3/4“ Schwarzstahl Steigsträngen (T-Stück). * Ca 30cm nach dem T-Stück geht ca 50cm CU15 durch die Decke in einen Typ33 60x100cm Ventil-HK mit Booster. Die Voreinstellung steht auf N (max Durchfluss), über den HK fallen bei Minus-AT etwa 3,5K ab. Bei 1.200l/h in der Gesamthydraulik ist das Ventil quasi nicht zu hören, darüber (bei 1.500l/h) schon. Möchte ich im SZ nicht, aber im WZ wäre es zu ertragen. Dann müssten wir jedoch schon NAT -10 oder drunter haben. Also nur relevant fürs Abtauen - und insgesamt irrelevant. * Viel mehr Probleme haben mir meine raumhohen HK bereitet. Auch bereits bei deutlich geringem Gesamt-VolStrom und einer gedrosselten 4m Pumpe der BWT. Lösung waren nicht voreinstellbare Schwerkraftventile und Abgleich über die RL Verschraubung. Letztere gibt es auch voreinstellbar. Seither ist Ruhe.
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18.03.2026 13:19:55 |
Besten Dank, Eure Ideen den Volumenstrom mit einer anderen Pumpe zu bestimmen find ich prima. Ich bin gerade beruflich unterwegs, hab aber vor meiner Abreise nochmal kurz gemessen: Die bestehende Heizkreispumpe hat eine Einbauhöhe von 130mm, joe’s Pumpen passen also leider nicht. Die folgende Pumpe hätte aber 130mm und verspricht eine Förderhöhe von 7,irgendwas Metern: https://ganz24.com/products/grundfos-upm3-s-auto-25-60-130mm-hocheffizienzpumpe-mit-netzkabel Spricht etwas gegen diese Pumpe? Oder habt Ihr andere Vorschläge? Danke!
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