Hallo zusammen,
ich plane den Tausch auf eine Sole/
Wasser-Wärmepumpe mit
Grabenkollektor im Bestandsgebäude und möchte die Heizungsförderung (KfW 458 / BEG EM) mitnehmen. Ein
Energieeffizienz-Experte ist eingebunden (iSFP vorhanden), bei TPB/TPN ist seine genaue Rolle aber noch offen.
Die sbe9snd
Rahmendaten:
Ort: 71287 Weissach (Region Stuttgart)
Jahresmitteltemperatur (laut Wärmepumpe.de)
9.5 °C
Norm-Außentemperatur
-11.7 °C
Höhe
376 m
Klimazone
6
Bestandsgebäude, ca. 220 m², aktuell Flüssiggasheizung, normale Heizkörper
Tatsächlicher Verbrauch liegt bei ca 20000kWh pro Jahr für Heizung und WW.
Einrohrsystem mit 4 Kreisen und RL -
Temperaturgeführten Volumenstrom-Reglern.
Heizkurve relativ flach, ich kam bei dem kalten Winter jetzt mit maximal 58 Grad VL durch den Winter.
Meist deutlich unter 50 Grad.
Split klima 2 stuck 12000
BTU auch vorhanden als Backup.
Quelle geplant:
Ringgrabenkollektor Tiefe ca. 1,5 m (effektiv ca. 1–1,5 m über Bestand durch Aufschüttung)
Breite je nach Auslegung 0,8–1,2 m (noch offen, kann nach Vorgaben angepasst werden)
Grundstück muss im RGK-Bereich um ca. 1–1,5 m aufgeschüttet und hanggesichert werden
→ Ziel: später möglichst „gerader“ Garten, Garten wird ohnehin komplett neu gemacht. D.h. Graben ca 50cm von ist-niveau. Dann RGk, dann Aufschüttung.
Förder- / Organisationsziele:
Nutzung der Heizungsförderung (KfW 458), inkl. TPB, TPN und Fachunternehmererklärung/BnD
Aushub, Aufschüttung, Verdichtung, Bentonit-Einbau in Abstimmung mit
Fachplaner,
Angebote Gartenbauer liegen vor.
Verlegung, Verpressung/Dichtheit, Anschluss RGK idealerweise unter Verantwortung eines Fachbetriebs.
Kooperativer SHK-Betrieb gesucht, der die WP + RGK nach VDI 4640 auslegt, die hydraulische Einbindung, Inbetriebnahme,
Abgleich übernimmt, die BnD (Bestätigung nach Durchführung) trotz Teil-
Eigenleistung ausstellt, im Idealfall auch nicht ausschließlich an eine einzige WP-Marke gebunden ist (bauseits gestellt vs. eigene Lieferung noch offen).
Konkrete Fragen an die Runde:
Wer hat in den letzten 1–2 Jahren einen RGK mit Förderung (KfW/BAFA) in (Teil-)Eigenleistung umgesetzt, gerne auch mit „schwierigem“ Untergrund (Fels, Aufschüttung, Wasser-/Schutzgebiet)?
Wie war der Ablauf mit TPB/TPN/BnD in der Praxis?
Welche Punkte sind bei Eigenleistung förderrechtlich/haftungsseitig kritisch?
Wasserschutzgebiet + RGK:
Gibt es hier besondere Erfahrungen mit Auflagen (Bentonit, Abdichtung, Leitungsführung)?
Wie wurde das in der Auslegung nach VDI 4640 berücksichtigt (Aufschüttung, effektive Tiefe, Wärmeentzugsleistung)?
Rollenverteilung EEE / SHK / Erdbauer /
Bauherr:
Wer hat bei euch TPB/TPN gemacht, wer die BnD unterschrieben?
Wie viel Eigenleistung (Aushub, Aufschüttung, Rohrverlegung) war noch für den SHK-Betrieb „vertretbar“, damit er die Fachunternehmererklärung unterschreibt?
Speziell Region Stuttgart / Leonberg / Weissach:
Gibt es Fachbetriebe (SHK und/oder Erdbau/GaLaBau), die ihr für RGK + Förderung + Wasserschutzgebiet empfehlen könnt (gern auch per PN)?
Ich freue mich über technische Hinweise (z. B. sinnvolle Grabenführung/Dimensionierung bei Fels + Aufschüttung) genauso wie über Erfahrungsberichte zum fördertechnischen Ablauf und zur Zusammenarbeit mit den Betrieben.
Danke und viele Grüße
Thilo