| | | | Zeit:
21.03.2026 10:22:06 |
Hallo, ich beobachte ein seltsames Verhalten meiner Lambda EU15L bei PV-Überschuss und würde mich freuen, wenn mir das jemand von Euch erklären könnte. Meine WP ist über Modbus Client über Home Assistant (glaube ich) mit meinem Fronius Wechselrichter verbunden. Die Nutzung des PV-Überschusses klappt problemlos, wenn ich ihn nutzen möchte. Nun ist aber die Sonne so stark und wärmt das Haus, dass ich den PV-Überschuss weder für meine zwei Heizkreise noch für den Puffer nutzen möchte, sondern nur mittags nur Brauchwassererwärmung. Also habe ich im Modul Wärmepumpe die PV-Leistungserhöhung Heizbetrieb auf 0 % gestellt und in den Heizkreisen sowie am Puffer auf 0 K. Für WW habe ich weiter eine Anhebung aktiviert. Dennoch produziert die WP fleißig eine erhöhte Vor- und Rücklauftemperatur. Das PV-Überschuss Symbol wird in den Modulen Puffer und Heizkreis nicht angezeigt, wohl aber im Modul Wärmepumpe. Dort stehen auch die korrekten Vor- und Rücklauftemperaturen. Dennoch produziert die WP deutlich mehr und läuft mit hoher, unnötiger Leistung. Sie ignoriert, dass sie schon längst die angeforderte Rücklauftemperatur erreicht hat. Allerdings macht sie das nur im Puffer und im ungemischten Heizkörperkreislauf und nicht im Fußbodenheizungskreislauf. Kennt Ihr das auch so? Woran könnte das liegen? Vielleicht am Home Assistant Skript? [img] [/img]
|
| | Zeit:
22.03.2026 15:34:32 |
Hallo, nur zur Information und falls noch jemand anders dieses “Problem” hat oder haben wird. Ich habe eine Lösung gefunden. Ich musste in Home Assistant, Einstellungen, Geräte & Dienste, Integrationen, Lambda Heat Pumps, Einstellungen die “Pv-Überschuss Steuerung” deaktivieren. Danach macht die Lambda genau das, was ich von ihr erwarte. Die in der Steuerung eingestellten Parameter werden nicht überschrieben, dennoch erkennt die WP den PV-Überschuss und nutzt ihn, wie in der Lambda Regelung eingestelt. VG EDIT: Zu früh gefreut. Jetzt kommt eine Alarmeldung vom E-Manager der Lambda: Ungültiger Wert. :-(
|
| | Zeit:
22.03.2026 15:45:41 |
Hallo, danke für die Info. Weißt Du, wie das zusammenhängt? Normal soll doch über HA nur der PV-Überschuß an die WP übermittelt werden, oder? Das hast Du jetzt aber in HA deaktiviert, oder? Woher weiß es die WP dann? Und was die WP dann damit macht, ist doch in der WP eingestellt, oder wird das irgendwo überschrieben? Für mich hört sich das an, als ob Du mehrere Regelungen hast, die sich gegenseitig beeinflussen. EDIT: Hatte das vor Deinem Edit geschrieben.
|
| | Zeit:
23.03.2026 12:42:51 |
Hallo, habe meine Lambda auch an Home Assistant gekoppelt, und einen Huawei Wechselrichter auch auf Home Assistant. Wie kann ich die Verknüpfung des PV-Überschusses denn an die Lambda weitergeben? Geht das nur über ein 24 V Steuersignal an die Lambda Steuerung (Hardware) oder auch über Home Assistant direkt durch eine Automatisierung? Vielen Dank im Voraus für eine möglichst detaillierte Anleitung. Hatte die Frage auch schon an Lamda gestellt. Die Antwort war, dass ich mich mit meinem Installateur in Verbindung setzen solle. Rechne da aber nicht mit Hilfe.
|
| | Zeit:
23.03.2026 13:01:23 |
Hallo, soweit ich weiß, wird der Wert über ein Modbus-Signal an die Lambda geschickt. Genauer kann ich es noch nicht erklären, weil ich selbst noch nicht so weit bin. Such mal nach den Schlagworten PV, Modbus, Lambda und Register. z. B. hier von Lambda direktoder hier aus dem ForumOb die Register noch aktuell sind, kann ich leider nicht sagen. LG
|
| | Zeit:
23.03.2026 18:28:02 |
Hallo,
ich glaube das hier beantwortet Deine Frage:
https://guidojeuken-6512.github.io/lambda_heat_pumps/Anwender/pv_ueberschuss_steuerung/
VG
|
| | Zeit:
14.04.2026 18:02:27 |
Wieso muß der PV-Überschuß als positiver Wert übergeben werden? Es werden doch ausdrücklich beide Varianten angeboten.
Ich habe einfach den zentralen Leistungssensor genommen, der dem Hauptzähler entspricht.
Damit wird ein negatives Signal übergeben, wenn Netzeinspeisung vorliegt. Dann können PV-Überschüsse zunächst anderweitig verbraucht werden, und nur, was dann noch übrig bleibt, sieht die Lambda als Überschuß.
Es wird auch das PV-Symbol rechts oben im Display angezeigt.
Mir ist aber nicht klar, was die Werte Psoll in der PV-Ansicht und P (links oben in der Wärmepumpenansicht) in diesem Zusammenhang bedeuten.
|
| | Zeit:
04.05.2026 08:35:22 |
Moin, Meine Lambda ist nicht über Modbus angebunden, ich habe aber das gleiche Problem wie @Equicon. Sobald das Signal „Überschuss“ anliegt, wird immer auf Solleistung geregelt. Diese ist in den Einstellungen auf 2kW eingestellt. Damit wird auch im Heizbetrieb versucht, mit 2kW elektrisch zu fahren. Dadurch steigen Vor- und Rücklauf an bis zur Schaltgrenze. Ich würde mir wünschen, das der Überschuss nur für Warmwasser genutzt wird und nicht für den Heizbetrieb. Dazu finde ich aber keine Einstellung.
Hat jemand dazu weitere Erfahrungen?
Danke + Gruß
|
| | Zeit:
05.05.2026 12:01:31 |
Hallo, ich habe genau das gleiche Problem. Obwohl ich für den Heizbetrieb alles, was mit der PV- Steuerung zu tun hat, auf 0 gesetzt habe, überfährt die WP den Soll-Vorlauf, selbst wenn es dann zu einer Abschaltung kommt. Das kann ja nicht der Sinn der Sache sein. Ich habe das PV-Symbol auch nur im Modul Wärmepumpe. Wenn ich den E-Manager ausschalte, sinkt sofort auch die Abgabeleistung auf 3,7 kW. |
| | Zeit:
05.05.2026 23:01:00 |
Ich habe bei "Leistungsanforderung Maximum:" ebenfalls 0.2 kW eingetragen. Dadurch werden nur die Temperatur-Settings geändert, die Leistungscharakteristik aber nicht angepasst. Ich habe übrigens bei PV-Einspeisung den VL-Soll um 1.0 K angehoben und WW um 2.0 K. Das funktioniert bei mir ganz gut. Ersteres hat allerdings auch schon mal zu einem ungewollten Abschalten geführt, als die Sonne weg war und dann der VL Soll zu weit überschritten wurde. Ist aber eher die Ausnahme. Wenn das zu häufig passiert würde ich das vermutlich noch niedriger ansetzen. Die zweite Einstellung führte im Sommer gelegentlich dazu, dass Nachmittags bei hohen Außentemperaturen das Warmwasser noch mal etwas eher und extra aufgeladen wird, da die Nachlade- Hysterese dadurch auch um 2 K erhöht wird. Das finde ich ganz praktisch, da ich dieses zuvor schon mal händisch gestartet habe. Das Ganze ist aber auch eher eine Spielerei, viel höhere Temperaturen brauche ich nicht und will ich auch gar nicht haben. Am meisten profitiere ich von PV in der Übergangszeit, dass ich Nachts auf Frostschutz umstelle und nur am Tag heize (wenn nötig). Bei dem alten Buderus-Gaskessel wurde bis 4°C AT Nachts immer komplett abgeschaltet - das hat wegen der Trägheit des Hauses auch funktioniert ohne dass ich frieren musste. Daher schalte ich ab Takttemperatur (10°C Durchschnitt) händisch um. Das wäre ein schönes Feature, wenn das noch automatisch gehen würde - Absenkbetrieb = AUS (Frostschutz) bis zu einer einstellbaren Temperaturgrenze. Grüße Paulie
|
| | Zeit:
06.05.2026 10:01:40 |
Zitat von Paulie  Ich habe bei "Leistungsanforderung Maximum:" ebenfalls 0.2 kW eingetragen. Dadurch werden nur die Temperatur-Settings geändert, die Leistungscharakteristik aber nicht angepasst. [...] Wie ich das sehe, hängt das eine mit dem anderen nicht direkt zusammen. Wenn ich die Leistungsanforderung erhöhe und keine Temperaturanhebung einstelle, dann fährt sie den Vorlauf trotzdem weiter hoch. Sie hört dann auch nicht rechtzeitig auf, sondern läuft irgendwann in die Abschalthysterese. Das ist ja nicht der Sinn der Sache, ich will ja dann mehr heizen und gerade nicht abschalten. Ich habe das dem Support schon gezeigt, die wollen das mal prüfen. Bei WW habe ich 10 K Temperaturerhöhung eingestellt, das macht dann wirklich Sinn, weil dann ggfs. auch mal ein Tag ohne viel Überschuß und ohne WW-Bereitung überbrückt werden kann. In der Regel brauche ich die Funktion aber trotzdem nicht, weil ich noch eine Solarthermie habe, die von Frühjahr bis Herbst meistens ausreicht, um das WW über dem Soll zu halten, oft habe ich über Tage 70-80° im Speicher. Zitat von Paulie  Am meisten profitiere ich von PV in der Übergangszeit, dass ich Nachts auf Frostschutz umstelle und nur am Tag heize (wenn nötig). Bei dem alten Buderus-Gaskessel wurde bis 4°C AT Nachts immer komplett abgeschaltet - das hat wegen der Trägheit des Hauses auch funktioniert ohne dass ich frieren musste. Daher schalte ich ab Takttemperatur (10°C Durchschnitt) händisch um. Das wäre ein schönes Feature, wenn das noch automatisch gehen würde - Absenkbetrieb = AUS (Frostschutz) bis zu einer einstellbaren Temperaturgrenze. [...] Ich habe die Gasheizung auch über Nacht abgeschaltet, aber jetzt heize ich durch. Etwas anderes macht bei mir auch in der Übergangszeit wahrscheinlich keinen Sinn, weil ich so niedrige VL-Temperaturen mit Heizkörpern fahre, daß das Aufheizen morgens sonst viel zu lange dauern würde. Und wenn ich die Temperatur dann hochsetze, damit es schneller geht, dann verbrate ich morgens die Energie, die ich nachts gespart habe oder noch mehr. In der Übergangszeit wird die WP nachts komplett über den Akku versorgt und läuft auf Minimum durch, ich spare also effektiv nichts, wenn ich die WP nachts abschalte, ich habe nur weniger Komfort. Mit an/aus wäre es dann nachts zu kalt und am Tag zu warm. Meine WP taktet bis zur Heizgrenze so gut wie gar nicht, wenn man sie richtig einstellt. Auf solche PV-Überhöhungs-Experimente reagiert sie dann allerdings empfindlich. Solange da die Software nicht mehr mitdenkt, um ein Takten zu vermeiden, macht die Nutzung von PV-Überschuß bei mir nur für WW Sinn.
|