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21.03.2026 13:56:07 |
Hi,
ich habe eine Buderus SM200 und an der kann man einen Durchflusssensor anschließen.
Leider finde ich in keiner Anleitung welcher Sensor das sein soll.
Weiß hier einer wo ich diese Information herbekommen kann?
Viele Grüße und Danke!
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21.03.2026 14:27:10 |
Zitat von sova  ... ich habe eine Buderus SM200 und an der kann man einen Durchflusssensor anschließen.
Leider finde ich in keiner Anleitung welcher Sensor das sein soll. Hilft dieses: Buderus/Bosch Wärmemengenzähler-Set WMZ1.2 DBS 2.2-15 Artikelnummer: 7747004456 kompatibel mit SM100 / SM200 / SC40 / FM443 Lieferumfang: Volumenstrommessteil + 2 Referenzfühler ( Quelle )
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21.03.2026 14:39:58 |
Danke! Ich habe 40 Flachkollektoren, das set geht nur bei 15 Flachkollektoren leider. Gibt es irgendwo mehr Informationen was man da für einen Sensor anschließen kann? Irgendwelche Daten? Oder schreit das mal wieder nach einer DIY-Lösung?
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21.03.2026 15:03:19 |
... 40 Flachkollektoren ist ja nun auch schon so einiges. Vielleicht kann der SM200 ja gar nicht mit so viel Durchfluss rechnen. Er erwartet von dem Durchflusssensor einen Impuls pro Liter und rechnet dann die Wärmeenergie aus unter Berücksichtigung des ΔT und der spezifischen Wärme des Trägermediums. Deine Flachkollektoren haben ca. 60m² Aperturfläche? Dann fließen da z.B. ungefähr 2000l/h. Möglicherweise kann der SM200 nicht mit 2000 Impulsen pro Stunde umgehen. Oder der Durchflusssensor nicht, weil er für so hohen Durchsatz nicht gebaut ist. Es gibt für das Set drei unterschiedliche Durchflusssensoren: Die Dokumentation für das Set ist ausgesprochen dünn. Wenn du elektronikaffin bist, kannst du es mit einem Impulsgenerator und passender Adaptationsschaltung ausprobieren, bis zu welcher Impulsfrequenz der SM200 plausibel anzeigt.
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21.03.2026 15:13:07 |
Zitat von sova  ... Gibt es irgendwo mehr Informationen was man da für einen Sensor anschließen kann?
Irgendwelche Daten? Oder schreit das mal wieder nach einer DIY-Lösung? Oder einen externen Wärmemengenzähler anschließen. Das Buderus-Set ist mit über 300€ recht teuer, dafür gibt es auch separate Komplettlösungen.
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21.03.2026 16:03:07 |
Ich muss meine Aussage oben korrigieren. Es sind nicht 40 Module sonder 40qm Flachkollektoren auf dem Dach. Ich bin Informatiker und kann Sensoren auslesen mit einem Raspberry Pi/Arduino/ESP32 usw. Was würdet Ihr für Sensoren empfehlen um den Durchfluss selber zu messen und was für fertige Sätze gibt es für Wärmemengenzähler? Habt ihr da eine günstige aber Robuste Empfehlung?
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21.03.2026 16:10:31 |
... kommt es dir eigentlich auf die Durchflussmessung an oder auf eine Gesamtfunktion als Wärmemengenzähler? Wenn letzteres: Sind für den SM200 passende Sensoren schon vorhanden/montiert? Es wird vermutlich ein Durchflusseinsteller mit mechanischer Flowanzeige vorhanden sein ( Tacosetter&Co). Auf was ist der Flow eingestellt? Ein Buderus Logasol Flachkollektor SKT1.0 hat 2,55 m² (Apertur 2,43m²). Die zugelassenen 15 dieser Kollektoren haben dann 38,25m². Ich vermute, dass das mit deinen 40m² passt. Das ist ja alles keine exakte Wissenschaft ohne Toleranzen.
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21.03.2026 16:20:34 |
Ich habe zwei Solarthermieanlagen über 22 mm Kupferrohre, die im Keller an einem T-Stück wieder zusammenlaufen und dann zu den Wärmetauschern in den Pufferspeicher gehen (WT in Reihe, Puffer 1"-Anschluss). Ab dem T-Stück will ich auf 28 mm gehen und gleichzeitig eine Möglichkeit einbauen, den Durchfluss zu messen, bevor ich größere Änderungen am System mache. Tipps für einen robusten Durchflussmesser ~40 l/min können gerne später kommen. Ich möchte einfach den IST-Zustand sehen)
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21.03.2026 16:27:30 |
Läuft/lief die Anlage schon, oder ist das ein entstehendes Projekt? Hydraulische Parallelschaltung ist nicht ohne Probleme. Wenn die parallel laufen sollen, braucht jeder Strang eine Abgleichmöglichkeit für den Flow - z.B. über die genannten TacoSetter. An denen kannst du den Flow ebenfalls schon ablesen. Der Gesamtflow reicht nicht. Oder ist das eine Ost-West-Anlage, in der immer nur eine Seite laufen soll? Mit geeigneter wechselseitiger Absperrung?
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21.03.2026 16:40:32 |
Die Anlage läuft bereits und beide Felder haben eine Südausrichtung. (Eine Anlage alt mit 10qm und die neuere mit 30qm). Die Anlage fördert nach meiner Einschätzung zu wenig Wasser. Da das größer Solarfeld eine Spreizung von 15-20°C hat Mittags/Wolkenfrei in März und die andere ist dann bei 10°-15°C Spreizung. Als ersten Schritt wollte ich daher irgendwie prüfen wieviel Wasserüberhaupt fließt und die Rohre unten auf 28mm vergrößeren. (Da zwei 22mm rohre auf 22mm gehen und das aus meiner Sicht die größte Bremse ist) Da in der alten Solaranalge eine Heizungsumwälzpumpe eingebaut ist ... wollte ich diese evtl. in einem zweiten Schritt ersetzen. Die neuen Pumpstationen haben ja meistens so ein "Ablese- Fenster", dann müsste ich einfach die beiden Werte Subtrahieren und weiß ungefähr was die neue auch fördert. Grundsätzlich läuft aber die Anlage "irgendwie" und ich will dieses Jahr einfach mal die Optimierung machen und schauen was passiert.
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21.03.2026 16:50:51 |
Das "Ablesefenster" ist vermutlich das Schauglas mit dem Durchflussindikator - eben ein Tacosetter o.ä. Über dem Schauglas ist ein kleines Einstellrädchen, an dem der Durchfluss eingestellt wird, die Änderung kann man dann am Durchflussindikator im Schauglas direkt verfolgen. Die unterschiedlichen Spreizungen sind das Zeichen dafür, dass die Volumenströme nicht abgeglichen sind: durch den Strang mit dem kleineren Strömungswiderstand fließt mehr Wasser. Die beiden Volumenströme müssen so angepasst werden, dass die Spreizung gleich ist. Da das nur abzugleichen ist, wenn beide Stränge durchströmt sind, braucht jeder Strang einen Tacosetter oder eine andere geeignete Einstellmöglichkeit. Dann entweder nach z.B. 40l/(h/*m²) abgleichen oder nach Spreizung. Nur den Gesamtflow zu messen bringt dir nichts, die Summe beider TacoSetter ergibt den Gesamtflow. Ob die vorhandene Pumpe die z.B. 1600l/h (40m²*40l/h) bringen kann, wäre zu klären. Und ob sie als Heizungspumpe überhaupt für Solarflüssigkeit geeignet ist ebenso. Grundsätzlich ist der gleichzeitige Betrieb zweier unterschiedlich alter STh-Anlagen mit vermutlich unterschiedlichen Solarkollektortypen an einer Solarstation keine optimale Lösung. Ist denn zumindest die Kollektortemperatur vor Pumpenstart gleich?
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21.03.2026 16:55:24 |
Das verstehe ich nicht. Ich habe zwei Pumpstationen: Pumpstation 1 mit TacosetterPumpstation 2 ohne Tacosetter Jetzt wollte ich einfach den Gesamtdurchfluss messen und den Durchfluss der Pumpstation 2 von diesem Wert abziehen, um den Durchfluss von Pumpstation 1 zu erhalten: Gesamtdurchfluss = Pumpstation 1 + Pumpstation 2 Pumpstation 1 = Gesamtdurchfluss – Pumpstation 2 Warum geht das in der Praxis nicht so einfach?
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21.03.2026 16:59:58 |
... die Informationen kommen doch etwas zu sehr häppchenweise ...
;-)
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21.03.2026 17:08:05 |
Also geht es doch so?
Jetzt suche ich noch den passenden Sensor für ein 28mm Rohr. Habt ihr da einen Tipp?
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21.03.2026 23:34:29 |
Zitat von sova  Also geht es doch so? Wie willst du die Volumenströme einstellen? Wenn beide Pumpen quasi stufenlos einstellbar sind, wird der Abgleich auch darüber gehen. Andernfalls brauchst du doch ohnehin je einenTacosetter pro Strang, wenn du den Volumenstrom nicht dem Zufall überlassen willst. Da ist die Flow-Messung dann gleich inbegriffen. Zitat von sova  Jetzt suche ich noch den passenden Sensor für ein 28mm Rohr. Habt ihr da einen Tipp? Da wirst du bei "allen" Wärmemengenzählern fündig werden. Beispiel: Engelmann Sensostar E, Nenndurchfluss 2,5m³/h, Anschluss 1'', DN20, Druckverlust bei Qp 165mbar. Es gibt auch WMZ in DN25, die werden dann nochmals teurer. Darauf achten, dass die Durchflusssensoren für Glykol- Wasser-Gemische geeignet sind. Wenn ich es richtig interpretiere, hat jeder Strang eine eigene Solarstation mit Temp-Messung am Kollektor und im/am Speicher und der entsprechenden Pumpensteuerung und eine Rücklaufsperre? Auf welches Speichervolumen arbeiten denn die 40m² Kollektoren?
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22.03.2026 08:06:46 |
Zitat von DMS20  Wie willst du die Volumenströme einstellen? Wenn beide Pumpen quasi stufenlos einstellbar sind, wird der Abgleich auch darüber gehen. Andernfalls brauchst du doch ohnehin je einenTacosetter pro Strang, wenn du den Volumenstrom nicht dem Zufall überlassen willst. Da ist die Flow-Messung dann gleich inbegriffen. Das SM200 regelt das große Feld über PWM. Das kleine Feld hat die Heizungspumpe drinnen und dort kann ich auch regeln. Da würde man sowieso nicht über den Tacosetter irgendwas verstellen, korrekt? Zitat von DMS20  Wenn ich es richtig interpretiere, hat jeder Strang eine eigene Solarstation mit Temp-Messung am Kollektor und im/am Speicher und der entsprechenden Pumpensteuerung und eine Rücklaufsperre?
Genau, ich hoffe das eine Rücklaufsperre in den Station verbaut ist. Ich plotte alle Vor- und Rückläufe und sehe nichts Rückwärtslaufen. Wenn die SM200 Steuerung ein Feld ausschaltet, dann bewegt sich da auch nichts. Zitat von DMS20  Auf welches Speichervolumen arbeiten denn die 40m² Kollektoren?
Zwei SISS 750/150 Kombispeicher, die in Reihe geschaltet sind, (Auch die Wärmetauscher) (Jeweils 750 Liter Puffer und 150 Liter Brauchwasser). Zudem gibt es zwei 400Liter Brauchwasserspeicher, die durch eine Regelung vom Puffer geladen werden. (15 Wohneinheiten, selbst im Hochsommer, wird alles leergezapft) Ich hab jetzt für den Umbau nächste Woche nur einen mechanischen Durchflussmesser gekauft, der in den Hauptstang kommt. Ich hoffe das ich da über 30l/min sehen werde ... Nebenfrage: Siehst du es als richtig an, die Abzweigung beider Solarstationen von 22mm auf 28mm zu erweitern? Aktuell sind es ca. 10 Meter 22mm Rohr. Nach dem Umbau wird dann vom Abzweig bis zu den Puffern und zurück alles DN25 sein, auch der interne WT der beiden Puffer.
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22.03.2026 10:03:58 |
Zitat von sova  Das SM200 regelt das große Feld über PWM ... Dynamisch nach Spreizung oder einmalig fest eingestellt? Zitat von sova  Das kleine Feld hat die Heizungspumpe drinnen und dort kann ich auch regeln. Stufig oder stufenlos? Zitat von sova  Da würde man sowieso nicht über den Tacosetter irgendwas verstellen, korrekt? wenn man bei den verfügbaren Pumpen-Modi 'was passendes findet, nicht. Zitat von sova  Ich plotte alle Vor- und Rückläufe und sehe nichts Rückwärtslaufen. Wenn die SM200 Steuerung ein Feld ausschaltet, dann bewegt sich da auch nichts. Das sind ja gute Voraussetzungen für die Pumpenenstellungen Zitat von sova  ... selbst im Hochsommer, wird alles leergezapft ... Das ist zu den heutigen PV-Zeiten ein ungewöhnliches Vorgehen. Mir gefällt's. ;-) Nebenfrage: warum kaskadiert und die WW-Speicher am Ende der Kette? Ist das mit Heizungsunterstützung? Zitat von sova  Ich hab jetzt für den Umbau nächste Woche nur einen mechanischen Durchflussmesser gekauft, der in den Hauptstang kommt. Ich hoffe das ich da über 30l/min sehen werde ... Warum denn bloß in den Hauptstrang? Subtrahierst du so gerne? Ich würde den zweiten Durchflussmesser in den zweiten STh-Strang einbauen. Vor allem dann, wenn die Pumpe dort sich doch nicht "ideal" auf den erforderlichen Volumenstrom einstellen ließe. Es sein denn, dass du ohnehin einen WMZ einbauen willst und deswegen im Hauptstrom messen musst. Nebenfrage: Siehst du es als richtig an, die Abzweigung beider Solarstationen von 22mm auf 28mm zu erweitern? Zitat von sova  Aktuell sind es ca. 10 Meter 22mm Rohr. Nach dem Umbau wird dann vom Abzweig bis zu den Puffern und zurück alles DN25 sein, auch der interne WT der beiden Puffer. Ich habe ChatGPT den Druckverlust rechnerisch überschlagen lassen: "... bei 10 m Rohr etwa DN20: 0,18 bar DN25: 0,063 bar ohne Formstücke, Ventile, Bögen, Wärmetauscher usw.
Wichtig: Das sind Näherungswerte mit angenommenem Innendurchmesser. Bei realen Rohren kann der tatsächliche Wert je nach Werkstoff, Wandstärke und Rauheit merklich abweichen.
Für die Einordnung: 2 m³/h durch DN20 ist schon recht sportlich, DN25 ist dafür deutlich günstiger." Turbulent sei die Strömung in beiden Fällen schon sehr deutlich unter den 2m³/h. Möglicherweise kannst du das auch alles selbst ausrechnen und die tatsächlichen Innendurchmesser, Bögen usw. berücksichtigen. Entscheidend ist ja, dass die Pumpen die Volumenströme durch das Gesamtrohrsystem bringen können. Wenn da noch genug "Restförderhöhe" bleibt und der Stromverbrauch keine Rolle spielt, ist m.E. der Umbau auf DN25 nicht zwingend. (Auch wenn ich es vermutlich auch nicht lassen könnte, wenn ich schon so eine Baustelle aufmache ;-) )
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22.03.2026 11:02:19 |
Die Anlage hatte davor ein 3-Wege-Ventil und hat erst den einen Speicher und dann den anderen geladen. Das hat aber leider oft nicht gut funktioniert. Problem => Wann soll er Umschalten? Im SM200 kann man nur die Soll- Temperatur von Speicher 1 einstellen. Das ist aber leider bei unterschiedlicher Sonneneinstrahlung "Dumm". Im Sommer ist er ganz schnell auf 60 grad, schaltet dann auf den zweiten um und lädt den Krampfhaft auf 90°C obwohl es effektiver wäre den ersten dann weiter zu beladen usw. Auch lässt er die anlage 1-2 Minuten stehen, bevor er umschaltet. Bei voller Sonneneinstrahlung kocht die Anlage dann oben und es bewegt sich dann nichts mehr ... Aus diesem Grund habe ich die beiden Wärmetauscher testweise in Reihe geschaltet. (mit 28mm direkt). Im gleichen Zug will ich daher die 28mm einbauen, da ich irgendwann wenn alles gut läuft noch weiter ausbauen will. Zitat von DMS20  Dynamisch nach Spreizung oder einmalig fest eingestellt?
Er macht das Dynamisch, wobei bei 100% die Spreizung bei voller Sonne zu groß ist und ich den Durchfluss erhöhen möchte. Zitat von DMS20  Stufig oder stufenlos?
Das ist eine Druckgeregelte Pumpe wo man verschiedene Strategien und "h" einstellen kann. Nicht optimal, aber ich lasse es erstmal Zitat von DMS20  Nebenfrage: warum kaskadiert und die WW-Speicher am Ende der Kette? Ist das mit Heizungsunterstützung?
Ja, mit Heizungsunterstützung Zitat von DMS20  Siehst du es als richtig an, die Abzweigung beider Solarstationen von 22mm auf 28mm zu erweitern?
Ich habe das ganz grob ausgerechnet und erhoffe mir 20% mehr Durchfluss konservativ berechnet. Sehe ich das so falsch? Ich hab für die zweite Pumpstation noch einen Durchflussmengenzähler bestellt. Jetzt will ich unbedingt ein DN25 Wärmemengenmessern, keine verengungen mehr wenn ich da schon rangehe :) Idealerweise einen, den ich auch auslesen kann mit einer Schnittstelle. Hast du da eine empfehlung? Ich habe gesehen, dass dein genannter Herrsteller auch Ultraschallsensoren verkauft: https://www.engelmann.de/product/sensostar-u/ Spricht da irgendwas dagegen?
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22.03.2026 13:21:34 |
Zitat von sova  Er macht das Dynamisch, wobei bei 100% die Spreizung bei voller Sonne zu groß ist und ich den Durchfluss erhöhen möchte. Welchen Preis bist du bereit zu bezahlen für mehr Durchfluss? Das wäre ja nur dann sinnvoll, wenn du den (wenigen) Mehrertrag auch zusätzlich in dein Speichern lassen könntest. Die werden aber vermutlich auch bei dir (so groß sind sie in Relation zur Kollektorfläche nicht) im Hochsommer ("volle Sonne") immer voll sein. Zitat von sova  Das ist eine Druckgeregelte Pumpe wo man verschiedene Strategien und "h" einstellen kann. Nicht optimal, aber ich lasse es erstmal Wenn du die Leitungen ohnehin offen hast: bau dort einen Tacosetter ein - dann kannst du einen beliebigen Volumenstrom einpegeln. Zitat von sova  Ich habe das ganz grob ausgerechnet und erhoffe mir 20% mehr Durchfluss konservativ berechnet. Sehe ich das so falsch? ChatGPT behauptet sogar: "... Bei gleichem Δp: laminar: DN25 ≈ 2,44× DN20 turbulent: DN25 ≈ 1,75× DN20 ..." Zitat von sova  Ich hab für die zweite Pumpstation noch einen Durchflussmengenzähler bestellt. Jetzt will ich unbedingt ein DN25 Wärmemengenmessern, keine verengungen mehr, wenn ich da schon rangehe :) Idealerweise einen, den ich auch auslesen kann mit einer Schnittstelle. Hast du da eine empfehlung? Ich habe gesehen, dass dein genannter Herrsteller auch Ultraschallsensoren verkauft ... Per Suchmaschine wird man fündig bezüglich DN25-WMZ. Eine konkrete Empfehlung habe ich da nicht. Da es aber eine etablierte und wegen der zahllosen Abrechnungsnotwendigkeiten sehr verbreitete Technologie ist, kannst du da nicht viel verkehrt machen und nach Preis kaufen. Wenn die Eichung/Eichfristen bei dir keine Rolle spielen sollte(n), gibt es immer wieder preiswerte Angebote für Neugeräte mit Eichfristbeginn im Vorjahr. Ultraschall: hatte ich nicht genannt, weil ich keine U- Schall-Geräte kenne, die für andere Medien als reines Wasser als geeignet deklariert sind. ChatGPT sagt dazu (was ich plausibel finde): "... 1. Andere Schallgeschwindigkeit als Wasser 2. Dämpfung des Ultraschalls 3. Höhere Viskosität 4. Luftblasen und Entgasung 5. Material- und Einbaugrenzen . Keine metrologische Validierung durch den Hersteller ... Ultraschall-Durchflussmessgeräte sind nicht grundsätzlich ungeeignet für Glykol. Es gibt durchaus Modelle, die für Glykol-Wasser-Gemische geeignet sind. Entscheidend sind:
Messprinzip Messrohr-/Clamp-on-Ausführung Glykoltyp und Konzentration Temperaturbereich Rohrmaterial und Nennweite geforderte Genauigkeit
Für Heizungs- und Kälteanlagen ist deshalb oft zu prüfen, ob der Hersteller ausdrücklich freigibt:
z. B. Propylenglykol 20–40 % in einem bestimmten Temperaturfenster mit einer definierten Genauigkeit ..."
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22.03.2026 17:19:01 |
Zitat von DMS20  Welchen Preis bist du bereit zu bezahlen für mehr Durchfluss? Das wäre ja nur dann sinnvoll, wenn du den (wenigen) Mehrertrag auch zusätzlich in dein Speichern lassen könntest. Die werden aber vermutlich auch bei dir (so groß sind sie in Relation zur Kollektorfläche nicht) im Hochsommer ("volle Sonne") immer voll sein. Was heißt bei dir „immer Voll“? Also beide Puffer auf 90 °C und die Wasserstanks auch? Aktuell kommt das vielleicht 1–2 Tage im Jahr vor, an denen die Gastherme nicht anspringt. (Da sind die Puffer aber vielleicht bei 80 grad, wenn überhaupt) Platz für mehr Puffer hätten wir aber … Preis/Aufwand muss halt passen. Für dieses Jahr baue ich allerdings erstmals Folgendes um (jetzt diese Woche): - Unten auf 28 mm - Mikroblasenabscheider - Tacosetter in die kleine Anlage - WMZ Beim WMZ finde ich aber weiterhin kein DN25 – am Ende ist es, wenn man genau liest, immer DN20. Das mit Ultraschall habe ich über Bord geworfen. => SensoStar E geht auch nur bis DN20. Die Ultraschalldinger können DN25, aber wie du schon gesagt hast, sind die eher ungeeignet … Zitat von DMS20  Wenn die Eichung/Eichfristen bei dir keine Rolle spielen sollte(n), gibt es immer wieder preiswerte Angebote für Neugeräte mit Eichfristbeginn im Vorjahr. Wo findest du das? Im prinzip kann der aber noch aktuell sein, wenn es die Suche vereinfacht, aber es gibt seltsamer weise einfach nichts in DN25 für Solar.
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| | Zeit:
22.03.2026 17:31:48 |
Nachtrag: DN25 kostet so ab 500€ ... das ist natürlich hart.
Hat da jemand vllt einen Tipp wie das eher so richtigung 100-200€ geht oder einfach selber über einen sensor den Durchfluss selber messen kann?
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22.03.2026 19:54:08 |
Zitat von sova  Nachtrag: DN25 kostet so ab 500€ ... das ist natürlich hart.
Hat da jemand vllt einen Tipp wie das eher so richtigung 100-200€ geht oder einfach selber über einen sensor den Durchfluss selber messen kann? Alternative: Jeder Strang bekommt seinen eigenen WMZ; z.B. brummerhoop Wärmezähler F90Solar Qp2,5 DN20 130mmDie "dicken" Solar-WMZ sind relativ selten und teuer. Dann kannst du auch sehen, wie sich Solarthermie alt und neu so gegeneinander halten. Und die neue 28mm-ID-Strecke bleibt frei von einem zusätzlichen Hindernis.
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22.03.2026 20:32:22 |
Das ist wahrscheinlich die günstigste Möglichkeit. Wie muss der Temperatursensor am besten angebracht werden? Nur ans Rohr kleben ist wohl nicht so genau oder geht das auch?
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| | Zeit:
22.03.2026 22:53:14 |
Zitat von sova  Das ist wahrscheinlich die günstigste Möglichkeit. Wie muss der Temperatursensor am besten angebracht werden? Nur ans Rohr kleben ist wohl nicht so genau oder geht das auch? Ich würde den Einbausatz dazu kaufen/verwenden, dort werden dann auch die Temperatursensoren installiert. Die Anleitung ist online erhältlich. Dann hast du eine saubere Lösung mit reproduzierbaren Messwerten. Geeicht sind die Solar-WMZ übrigens nicht. Die Absolutwerte sind somit nicht "eichgenau", Verläufe und Differenzen usw. aber schon. Per Zusatzmodul lassen sich die WMZ per Kabel oder auch drahtlos auslesen (M-Bus).
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| | Zeit:
23.03.2026 11:53:44 |
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